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Zweyter Theil. Bi - C.
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sie daAA / m ekttm gewissen engen vtt einzusthiiessen, undhakten ^ Hungers sterben zu lassen. , üb. XI. Sie

^lkleriii^^F^usame und entsetzliche Hunde, welche der PoetE »laccus beschreibet.

gende Ad^ berge, Lachiani montes, eine an einander Han-den zu in Asien , welche sich von norden gegen sü-

zwischen Armenien und dem Caspischen meerc erstrecken.^ Wrsche meer, siehe Hyrcanische meer.vnd h!8!^e Pforten, lat. kortre LüsplN, sind gewisse engege» a>, 5 .M)e wege zwischen einigen rauhen und hohen ber-dex ->„^^ ^aspischen see nach der stadt Derbent zu , welche inDer ,,' t.^°uigreich Persien gehörigen provintz Schirvan lieget,vforte Derbent selbst bedeutet auch so viel als eine engediedie Türckcn nennen diese stadt Vemir-Lapi, d. i.Sank ^ Pforten. Man berichtet, daß diese berühmte Passagedurch "sch menschen-hände in einen felsen 8000. schritt hin-r>iel rass^beitet sey, und daß dessen weitester theil kaum soliche habe, daß ein wagen hindurch gehen könne. Et-kf°rten I. den neuern scribenten nennen diese durchgänge dieden, ovn Teflis , welches eine stadt in Gurgistan, oder in* (s>^ sogenannten Georgien ist.pes ^fräus, (Petrus) ein Französischer Jesuit, war zu Ren,st»,'/Bretagne, allwo sein vatter Parlements - Rath gcwe-"nd f!"' 1589. gebohren, lehrte die Philosophie, Mathematic,verschi^Eoiogiiiln 8 LdolsüiLLm mit vielem rühm, und stundkc.iöbMen Loiießii 8 seines ordens zu Dijon, Metz, Nanciboyar^ vor» wohnte zu Rom als Provincial etlichen General-^gen Wonen bey, war eine zeitlang des Generals Aßistentden »ranckreich, und starb nach seiner zurückkunft zu Dijonan. 1664. Man hat von ihm llsmonüratioues»LLslerstione motus grsvium, Paris 164;. in 4.

^ölich^fages, (Gabriel) ein Spanischer Dominicaner-ous Barcellona, wo er auch den orden angenommen,Vknerai?- ^60. nachdem er sich nach Italien gewendet,Mar kus zu Bononien, und das darauffolgende jährabxx Oolleßii 8. Narire luxer Mnervani in Rom , dabeypetjeheu U erstes amt behalten, und durch einen VicariumWelche' Dien dorfte. Er ist einer von den dreyen gewesen,p» vrd-"^oen so vielen Franciscanern über die zwischen bey-- ^ (V ^plstandene streitigkeit : Herum sanguis Lkrilli effu-^8 0cs permsrikerit kerlonse Verbi -läuliatus, ut curpusb^oizril^polckro eiäem kerkouse b^polirrtice conjuirclumAvstta : vor Pio ll. an. 146;. sehr heftige disputen gehabt.

145;. eignet ihm folgende schriften zu : Vr.w '' kui tempori8 ; kraxin xrocecleucii in Laubs

"jNi ,»,1 8 . Vbomss contra gentilss in comxen-

- cle Icrixt. 0. k. tom. I. p. 824.

(Jacobus) ein Französischer scribent, war zu

.. .

Kuete«^"?o damals sein vatter des Hertzogs von OrleansWuna « 1 'Ar war, um das jähr 164z. gebohren. Er kamSM M Paris, und wurde daselbst lloctor Vb-ologise,v!» ^veck^ . Stephani, ingleichen Lutios der Königlichenvvch ' vvd ein Mitglied sowol der Lcaäemie krancoilc ,zM ston "Wgehends der Lcaclemic lies Inicriptions, welchejna'vn k-!. - der Staats-Minister Colbert vor ein getichte,Ävetio^Epvlcus IV. dem König Ludovico XIV. verschiedenehAe. Liebt, nebst einer pension von dem Hof ertheilett°?.vr rzf Lsten suchte er sich auch mit predigen insonderheitM endlich Boileau Despreaux in seiner drit-

.stlnen predigten ein urtheil fällte, welches ihmvens ich gereichte, und ihm dahero auch so sehr em-f-ff ' Um L vr aus Verdruß und wegen allzufleißigen stubi-Ui^klaytz durch einen andern weg berühmt zumachen,stnnen kam, und in solchem zustande den 19.^»Mdenen ' nm tobe abgieng. Seine schriften bestehen inschi,? Ue 1 n und andern getichten ; ingleichen einemresLg E sur la vsleur, und einer Französischen uber-

0,,'v»n EMnls vialoZis äs Oratore, wie auch einer an-^,7> bsii. a'v/'d' welche beyde wohl aufgenommen worden.

^ ^ krancoise. , not. üir Loileau.

. lsgss tom.XXII.' ^

v^yuf^in ansehnliches geschlecht in Franckreich. Vern-, Herr von Tiüadet und Chuisseaux, Ko-Bvu/^F^üFdr, Capitain der garden, und Gouver-Na^"-Mer, verehlichte sich an. 1688. mit Jo-veM voy Z-g.chvune, einer tochter Bernhardt von Narbonne,. I. ' Marquis von Fimarcon, und zeugte mit

!^q>u ^brielvon Ad, Gabrielem und Paulum Antonium.

Könia,M'snet, Herr von Tilladet, General-Lieu-KseMsse sich Mchen armem, und Gouverneur von Breysach,M g,,L Tellier Ä^ugdalena 1 e Testier, einer schwester Mi-einer von Franckreich. Dieselbe gebahr

L- sv.Wne, npL^' die mitN.än Bouzet, Marqms vonder ^bmrathet gewesen, folgende vier söhne: i.)^vvn den^x bw stelle eines Capitains bekleidet, undr^den. 2 ^"nten des Hertzogs von Espernon entlei-^M d°?Mdet,E^"^Baptistam von Cassagnet , Mar-^Uera, ^hundert U er der Königlichen orden, Capttam-Lreu-der Äl°utLt^weltzer, Königlicher Kleider-Bewahrer,'Macht b!>« Ä.Irtois, welcher an. 1692. den;. aug.^ ^teenkercken einen musqueten-schuß in den

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schenckel bekam, und den folgenden rr. aug. in dem ledigen stän-de seinen geist aufgab. ;.) Gabrielem vonCassagnet, welcheran. 1647. in den Maltheser-orden aufgenommen worden, undan. 1702. als General-Lieutenant der Königlichen armem, undGouverneur von Aire, mit tobe abgegangen. 4.) Michae-lem von Cassagnet-Tilladet, welcher voctor der Sorbonne ge-wesen , an. 169;. Bischoff zu Macon worden , und an. 17; r.im sept. in dem 94. jähre seines alters das zeitliche gesegnet.

II. Paulus Antonius von Cassagnet, Marquis von Fimar-con , General-Lieutenant der Königlichen armeen, empfimg an»16; 1. die Königl. Ritter-orden, und hinterließ von Paula Fran-cisca äe Narbonne, einer tochter Amaury von Narbonne, Mar-quis von Fimarcon, die ihm an. 162z. beygeleget worden,Johannem Jacvbum von Cassagnet äe Lomagne- Narbonne,Marquis von Fimarcon , welcher mit seiner ersten gemahlin,Maria Augeüca von Roquelaure, Jacobum von Cassagnet-Tilladet-Narbonne, Marquis von Fimarcon gezeuget. Der-selbe war General-Lieutenant der Königlichen armeen , Com-mendant rn Roußlllon, und Gouverneur von Mont-Louis,empfimg an. 1724. den ;. jun. den orden des H. Geistes, undstarb an. 17;«-. zu Lectoure in dem 71. jähre fernes alters. Erhatte sich an. 1705. mit Magdalena, einer tochter Ludovicrvon Baschi, Marquis von Aubais, verhmrathet.

Kill. gen. wm. IX. p. 227. L 277.

* Eassaiczne, eine noch ziemlich gute stadt in Gasconien,und in der Dioeces Condom, an dem flusse Losse gelegen.

-f Cassan, oder Cazankhan, Argounkhans söhn, Kayserüber die Mogolen in Persien, folgte seinem vatter nach dem to-de Baidu, welcher in Armenien von dem Emir Nevrus um-gebracht worden, im jähr Christi 1294. und an. 69;. der Hegira.Baidu gröstes laster, warum er um das leben gekommen, wardas Christenthum. Cassan, welcher auch den Christlichen glaubenangenommen hatte, schwur ihn wieder ab, um den thron zubesteigen, und nahm den nahmen Sultan Mahmud an. Nach-denke er in dem Chorasanischen etliche seiner anverwandten,welche ihm die Crone bisputirlich machen wollten, überwunden,so übergab er die regierung dem Emir Nevrus, welcher seinearmee wider besagte mitbuhler der Crone commandiret hatte»Auf falsche anklage aber, liesse er Cutluschach wider den Emirausziehen, und der unglückliche Emir verlohr darüber seinenköpf, der dem Kayser an. 1296. im jähr der Hegira 69;. prasen-tirt wurde. Er ließ auch seinem Groß-Vezier Sadr-Gehan denProceß machen, und überwand Nasser den söhn Calaun, denKönig in Egypten, ohnfern der stadt Emesa, an. 1299. Er brach-te nach diesem gantz Syrien unter seine botmäßigkeit. An.i;c>2. aber verlohr er eine Macht nahe bey Damasco wider ob-gemeldten Nasser, bey welcher Cutluschach die armee Cassanscommandiret hat. Im jähr Christi i zc>4. und der Hegira 702»starbe Cassan, und ward von seinen Unterthanen sehr bedauret»Er wurde zu Schan-Gazan beerdiget, wo er eine Moschee ge-bauet hat. , bikl. Orient.

Cassan oder Lasran, ein Bassa des Kaysers SolymannS,welcher ihn in Ungarn schickte, woselbst er viel verheerete. Al-lein die Christen widersetzten sich seinem vorhaben, und liefer-ten ihm an. iz;a. eine Macht, darinn er das leben einbüßte.

* Eassanate, (Petr. Porter) ein Spanischer St. Jacobs-Nitter aus Aragonien, war in der Mathematic und schiff-fahrtS-kunst wohl erfahren, bewiese auch solches unter andern durchden tractat, welchen er unter dem titul: Xeparo slos erroresäe la navegacion Lchannola , zu Saragossa l6;4. in 8. her-aus gab. Es wird ihm auch ein Oiccionario NLUtico , und an-ders mehr zugeschrieben. bibl. Ililp.

Cassander, Antripatri söhn, der andere König in Ma-kedonien, nach Alexandri N. tode. Er ward erstlich nebenseinen brüdern Jola und Philippo beargwohnet, daß sie aufbefehl ihres vatters dem Alexanvro mit gift vergeben hatten.Er commandirte hierauf bey der beschehenen theilung derländern und macht Alexandri dessen gewesene leibwacht»Nachdem sein vatter Antipater gestorben, und die Komguchevormundschafft, so er bisher geführet, dem Polyjperchonti auf-getragen , verdroß solches Cassandrunyund suchte er derohalbenL. u. 4;;. Olsmp. LXIV. 4. L.N. ;66z. L.L. ;2I. aufallerhandart die administration des Reichs an sich zu ziehen. Weil nunohne dem Euridice, Aridäi gemahlin , mit Olympia , Alex-andri mutier, nicht wohl stund, wurde die fache dahin ge,bracht, daß Euridice , da sie vernahm, daß Polysperchonaus Griechenland und Olympias aus Epiro nach Macedomenkommen wollten, dem Cassandro im nähme«» des Kömgs L. U.4)6. OIvmx. LXV. ;. V. N. ;666. L. L. die adMlNlstra-tion des Reichs auftruge. Also nahm Cassander gantz diepartey der Euridice an, gieng darauf m Griechenland , underoberte unterschiedene städte, schaffte die Democratre zu Athenab, und setzte den Redner Demetrmm Phalereum zum Re-genten über die stadt. Als er Tegea, eine stadt in Arca-dien, belagerte, und die zeitung bekam, daß Alexandrimutier, die Olympias , Anbaun» , dessen gemahlin Eu-ridicen, und viele andere vornehme Macedonier umbrin-gen lassen, unterließ er sein vorhaben, kehrte wieder zurückein Macedomen, belagerte dre stadt Pydna, wohin die Kö-nigin geflohen war, und nachdem er selbige nach einer lang-wierigen belagerung mit accord erobert , brachte er dieseKonigin wider das gethane versprechen um; welches L.L. 4; 8-

Zi4 . Vhmx.