Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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vier daraus / die sich in den Orenoque ergießen.

nsire.

Alt-Mce!- ^ 028 .,gewisse infuln aufdem Abendländischen^inilis küsten von Hifpania larraconenii, wie

Riegel VssM' Die Griechen haben ihnen solche nahmen bey-vo„ jh«en " man viel zinn oder weißes bley daraufantraf/ sonach genennet / und von dem Midacrito zuerst

ters nur gebracht wurde. Strabo sagt / daß vor al-

verilis nn^m die Phönicier diese insuln besucht hätten. Clu-klistx von/»^vdere meynen / daß sie die 2. an der nördlichenßuere aön- ' ^Een liegende insuln wären / dem Capo ä'Orre-r>ssul Über / davon die eine jetzt Zigarga / die andere die?'sthe in6., VWani genennet wird. Andere halten die Britan-?ley unv i/" mr die alten LMceriäcs, weil auf jenen auch viel^ lch l>^anzutressen. kVr». üb. IV. c. 16. noi.

s^E^'veUanus / ein bruder des Lud/ Königs in Engelland/Merz V vor Christi geburt gelebt / und nach dem tode seines^esh«,,?v Reich mit grosser gerechtigkeit verwaltet/ auchßcky gh "vers ältestem söhne / Thomantiv/ Cornwall/ dem jün-^ seiuk^/L"drogäo/Kent gegeben haben. Man sagt auch/ daß

ches

, . ail^it Julius Cäsar Britannien zinsbar gemacht, wel-^Äic. ^ ^ver sehr ungewiß ist. L in bitt.

^vu^Us. Die familie der LMorum war sehr berühmt zuRrn waren 2. geschlechter dieses nahmens / eines aus"v bkltriciornm , das andere aus dem orciins klebe-Cagü^vs gewiß / daß bald nach verjagung derKöni-diese I"? Bürgermeister worden/ zu weicher zeit die kle-Met vrde noch nicht erhalten konnten. Wiederum be-slvw °i daß in dem VII. Lculo nach erbauung der stadt?ür von x^^lus 1ribunu5 klebis gewesen / welche stelle dochA, dasÄ^bejis bekleidet wird. Dahero denn zu schlies-,°er d^ >'ch entweder 2. solche geschlechter zu Rom befunden,M gekvw^Vs dem oräine Lstriciorum in oräinem klsbejo-^Vejiz ^vsn, welches nicht ungewöhnlich war.. Aus denZz.^lche meist den zunahmen bonZinus geführet / sindDr -,,.. Mrmeister-amt gelanget, und zwey darunter nochMlechl- ^"vde eines Lenkoris. Im übrigen, daß aus diesemh . >» erb?,, berühmte leuthe entstanden, wird aus nachfol-

1t 67a»äo>r>. in onomstt. äs

in Lrutum Liceroni«. , in

^Eil'kom. Le.*

(Avidius) ein Römischer General, war eines»ni. ^enseik»» orr söhn, der Gouverneur von Egyvten war, wie-ch? ^v>u, "soMeacius Gallicanus aus dem stamm der Caßieren? weinet "ur durch seine mutter, herstammen zu ma-

, „ss. Er wurde von jligend auf in kriegs-sachen auf-t°«i vino wegen seiner tapferkeit bey dem Kayser M.tka.vv in avnä- "gleichen bey Lucio Vero und M. Aurelio An-, vnd ansehen; nur daß Verus demselben nie ge-tl,e-vat. 'vtnen bruder Marcum in zelten vor ihm gewar-tet vnd in M"verheit legte er in den kriegen wider die Par-RöiÜch inso^Mch'ch grosse proben seiner tapferkeit ab: hiel-dDichtt p-berhett vwl schärfer auf die kriegs-zucht als kein^ mwU^eder zu seiner zeit noch nach ihm; doch so,seitab als "uch zu weit triebe , und sich fast mehr--°es chjderbewiese. Er soll aber allezeit etwas feind-

Luezuv führte. Der Kay^irr K 'gfaß Caßius nichts guts M stint i ^ ^egen bloßer

^ms aber hielt es vor tu verdammen. Esbrgcht,Wmg und aus argwohn einen zu an-

dennoch Caßü vornehmen an. , baß

der N/n, an. 172. aus » indem em gerucyr ^ «us-Mrg^s? M, Aureiius todt wäre, ^!^ss,ser ausruffen beß.

NjA haben; worauf er sich denn zum Kayl M, Faustma'srlb^vrvllen , -aß des Kaysers gern Y>^ Cas-

slv ur.ttv ch"l an diesem aufstande gehabt, r A<,yfir ihm'v«7^r decke gelegen. Nachdem aber ver^^^ ^

Mnne^ «v gehen sich rüstete, ward Caßms " mercken

lG, 'j"cchmens Antonius, aber, wre sichs n yannRich M wArn der gantzen armer erschlagen , ^^vandrramlohne Maciano geschahe, so damals ^ ^

hatte. Dieses Kayserthum hatte mcy .^

§aysir^v vd 6. tage gewähret. Irn ud^en p ^ ^nnete^vrnv-i^' Äurelius allen seinen anhangern , i ^

-m IM

kNl-US Lrutn ^' ^ ^nn. kbil. Lc.

DischM ist, odet^n ßvdvrst dieser nähme bey Plutarchot° s". slEt wird, -in 'Ä? ln dieser geschichte nichts falsches un-"' du^'» dem , wollte L. L

d!?ber d ch verräthee^ ^"dtt Römer mi

sswd, ein Pa2"„blestr geschichte nichts falsches un-ü. II. 414. L. iVI. 4644.ek - 7-mit den Lateinern führ-

dcs Iallas ^^5 ertap?.?^^?^ Rom an die feinde bringen, dabeaDves«' doch sein wurde, retirirte er sich in den tempelkZ>en Du, ließ Eigener vatter Caßius schloß die thürüsi «vwerffen Hungers sterben , und seinen leib un-Tgsii. in par-tU. ex LIiwn)'mo äs

^^9 (k*r. «

^"v^as Haupt der conspiration, durch

cas ;;z

welche der Kayser Caligula umgebracht wurde. Er hatte vorherals Hauptmann bey den legionen gedienet, welche in Teutsch-land kurtz vor dem tode des Kaysers Augusti revoltirten, wobeyer sich hertzhafft mit dem degen in der saust durchschlug, als diesoldaten anfiengen ihre Hauptleuthe anzugreiffe» und zu miß-handeln. Hernach wurde er Oberster (Inlmnu«) über einecobortsm oder bataillon von der leib-garde des Kaysers Cali-gulä, der ihm aber feind war, weil Caßius die grausamen orrdren des Kaysers nicht gerne ausrichtete. Der Kayser hielt ihndeswegen für einen weibischen und furchtsamen mann, und be-schimpfte ihn auf allerhand art, so gar, daß wenn er ihm dieparole gab, er allerhand anzügliche Wörter darzu ersönne.Dieses verdroß den Chäream dergestalt, daß er eine conspira-tion anspann, und den Caligulam umbrachte. Der Rathzu Rom war mit dieser that wohl zufrieden, als wenn Cas-sius ihnen gleichsam die freyheit wieder gegeben hätte, und be-schlösse , daß er und die ihm darinnen gcholffen, zu den grö-sten ehren-amtern sollten befördert werden. Nachdem aberClaudius von den Lokortiku« kr-Ltorisnis zum Kayser war er-wehlet worden , und der Rath zu Rom denselben dafür erken-nen muste, wurde Caßius auf befehl des gedachten Kaysersumgebracht; sowol weil dieser durch dergleichen exempel seineigen leben desto mehr zu sichern meynte, als auch um denkrXwnTmis ein genügen zu thun, welche Caligulam wegen sei-ner freygebigkeit sehr geliebet hatten. ? snnsi. üb. 1. c.; 2.Dr», üb. bin. ^o/ez-z,. Liwig. ^uä. üb. XIX. c. I. v«ero«/n, inOü§. c. z8-*

Caßius Hemina, (Lucius) ein Römischer HiüoriLus,lebte L. N. ; 8 zi. ü. L. izz. Er schrieb ärmsles in 4. bü-chern, in welchen er noch vor Romulo angefangen, und dieHistorie bis auf seine zeit continuiret hat. ^L«/. , üb.

XVII. c. 21. , äs äie nataü c. 17. , äs üilt.

Tat. üb. I. e. 7.

Caßius Longinus , (Cajus) einer der berühmtesten Rö-mer, sowol wegen seiner tapferkeit, als,auch weil er einervon den vornehmsten war, so Julium Cäsarem umgebracht.Schon in seiner ersten jugend zeigte er eine ungemeine liebezu seinem vatterland, mit nicht minder hertzhafftigkeit verge-sellschafftet. Dann als des vickAwris Sullä söhn wegen der vonseinem vatter verübten proscription in der schul pralete, und sichhören ließ, wann er mit der zeit zu gleicher gemalt käme, gedäch-te ers nicht änderst zu machen, da schlüge ihm Caßius ohnelanges bedencken die saust ins-gesicht, in einer zeit, da diegantze stadt so sehr als jemalen vor des Sullä gemalt erzit-terte. Er war Craßi (ZuXüor, ü. II. 701. L. ö/l. zy;i. ü. 0 .z;. Da nun Crassus von den Parthern noch selbiges jähr über-wunden war, rettete sich Caßius mit einem kleinen Überrestin Syrien. Bey welcher gelegenheit, da ihn jemand von demstarcken marsch wollte abmahnen, weil der mond im iscor«pion wäre, er die antwort gab, daß er den Schützen nochmehr als den Scorpion fürchtete, und ausweichen wollte.Als bald hierauf die Parther in Syrien eindrungen und An-tiochien belagerten, trieb er sie das folgende jähr nicht alleinvon dieser stadt zurücke, sondern schlug sie auch bey demflusse Orontes, tbdtete ihren General Osaces, und zwangPacorum, ihres Königs söhn, Syrien zu verlassen. Bey deninnerlichen kriegen hielt er es mit,Pompejo, nach dessen Nie-derlage er sich zu der partey des Cäsaris begab. Doch war erhernach nebst Bruto das Haupt derer, die sich wider ihn H. II.710. L. N. zy4v. ü. L. 44. zusammen verschworen, gestalt erdenn selbst Brutum dazu beredet, und sich hierüber mit demsel-ben versöhnt, da sie sonst die besten freunde nicht waren. Alsder angriff geschahe, einer aber von denen, die dem Cäsarieinen streich versetzen wollten, nicht wüste, wie er es rechtmachen sollte, redete ihm Caßius zu, daß er seiner selbst nicht scho-nen sollte, damit er Cäsarem recht treffen möchte. So baldaber Marcus Antonius und der junge Octavius mächtig ge-nug worden, den tod des Cäsaris zu rächen, begab sich Cas-sius nach' Syrien, sich dieser provintz zu versichern, gleichwieBrutus in Macedonien that. Sie wurden aber endlich ü. II.712. ll. M. ;942. L. L. 42. beyderseits bey Philippis angegrif-fen , da sich denn Caßius, indem er vermeynte, Brutus wäreüberwunden, von einem seiner freygelassenen, nahmens Pm-darus, tödten ließ. Er war im übrigen ein mann nicht al-lein von grosser tapferkeit, sondern hatte auch wohl studlret,führte ein ehrbares leben, wie sehr er auch sonst des Epicu-ri Philosophie zugerhan war. Man giebt ihm schuld, er styallzusehr voller assecten gewesen, und habe durch.deren Veran-lassung eben nicht allemal auf die gerechtigkeit der fache gese-hen. Man findet einige briefe von ihm unter den epifioüzLiceronis, wie denn dieser seiner hin und wieder rühmlich ge-drückt. Wo der erzehlung des Valern MaxiMi zu trauen, sosoll dieser in der schlacht bey Philippis den Casar rn ansehn-licherer gestalt, als menschen zu sehen Pfiegen , auf sich habenanrennen sehen, worauf er aber dem gesichte den rücken ge-wandt, und gesagt: was soll man mehr thun, als einemdas leben nehmen, wenn das noch zu wenig ist? inLsck. L Luz;- in Lruto. ^eF. , üb. II t^«/.

üb. I. c. ult. L^/e. *

Caßius Longinus, (Emus) ein berühmter Rechtsgelehr-ter , lebte zu den zeitcn der Kayser Caii, Claudii, Neronis undVespasiam in solchem ansehen, baß auch von ihm die

A a a LÄiüii-