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vem. äs Venise pgg. 51.52. sie la ville L RexndT
äeVsnissp. 405. Missons reise-beschr.
* Castellam, (Johannes) ein Dominicaner-Mönch, des,sen eigentliches vatterland aber annoch unbekannt ist, Wiewolzu vermuthen, daß, weil er es wahrender spaltung zu Avignonbeständig mit Urbano VI. gehalten, gantz Franckreich aber da-mals dem Gegen - Papst Clemens VII. anhienge, er von ge-bart kein Franzose, sondern ein Aragonier, wo es ein theil mitUrbano, der andere mit Elemente hielte, gewesen sey. Erlehrte ums jähr i;78. zu Paris die Theologie, und schrieb einkelponümi an Petrum, Ertz - Bischoff von Toledo, darinnener beydes; daß eine heilige Catholische kirche, und Urbanus VI.deren Oberhaupt sey, vor glaubens-artickul ausgiebet.
äs lcrixt. 0. k. tom. I. p. 676.
Castellanus, (Georgius) siehe Chastellain.
Castellanus, (Petrus) äu Chaftel, oder Castelan,oder auch Chastellain genannt, Bischoff zu Mascon, undGroß - Almosenirer von Franckreich. Sein vattcr war einEdelmann aus dem Französischen Flandern, der unter CaroloLuäase in Burgund kriegs-dienste that, hernach aber sich zuArchi in Burgund niederließ, und zwey kinder zeugete, unterwelchen dieser Petrus der jüngste war. Er wurde aber seinereitern gar zeitig beraubet, auch stunden ihm seine Vormündernicht zum besten vor; doch kam er im eilsten jähre seines altersnach Dijon, allwo er unter Turrello sehr fleißig studirte; wieer denn alles, absonderlich aber die Griechische spräche, vonsich selbst mL solcher geschwindigkeit begriff, daß man ihm nachsechs jähren schon andere zu unterrichten anvertrauen konnte,und er geschickt war, seinen krs-ceptorem Turrellum, der we-gen der Astrologie in Übeln ruf gekommen war, mit grossemNachdruck vor den Gerichten öffentlich zu vertheidigen. Seinebegierde die Gelehrten zu sehen, trieb ihn an, eine reise vorzu-nehmen ; derowegen er nach Teutschland gieng , und sich end-lich nach Basel zu Erasmo begab, auf dessen recommendationer LorreÄor der buchdruckerey bey Frobenio wurde, und Erasmoselbst in emendarion der Griechischen amborum gute dienste that;beyde aber musten Basel verlassen, da die Catholische religionaäntzlich daselbst abgeschaffet wurde. Daher Castellanus wie-der nach Dijon kam, und indem er damit umgieng, eine reisenach Italien zu thun, muste er etlicher vornehmer Herren kin-der als Hofmeister nach Bourges führen, die sich des Alciatiunterrichtung bedienen wollten , worbey er sich selbst auf dieRechtsgelehrsamkeit legte, nachdem er auch vorher in der Theo-logie studiret hatte, doch also, daß sein gröster fleiß allezeit aufdie 8wäia bumaniora gerichtet war. Bey welchem allem er je-doch nicht vergaß mit seines gastwirths tochter der liebe zu pfle-gen , sogar, daß sie von ihm eines lindes genas, welches dochmit hülff der Mutter dieses mägdleins so geheim abgieng, daßauch der vatter, oderCastellani Hauswirth, nichts davon erführe.Unterdessen wurde auch seine begierde Italien zu sehen erfüllet,indem ihn der Bischoff von Auxerre, der als Abgesandter dahingieng, mit sich nahm. In Rom wollte ihm nichts als die anti-quitäten gefallen ; er begab sich aber daher bald nach Venedig,von bannen er nach Nicosia der Haupt-stadt der insul Cypern be-ruffen wurde, die Titeras bumaniores daselbst zu lehren, wel-ches er zwey jähr lang verrichtete. Worauf er nach Egypten,und von bannen über Jerusalem und Damascus nach Constan-tinopel gieng , woselbst er sich bey dem Französischen Ambassa-dor, dem Herrn äs 1 s Foret, so beliebt zu machen wüste, daßihn derselbe bey Francisco I. recommendirte, welches auch derGesandte zu Venedig, der Cardinal äu Bellay, und einige an-dere thaten. So bald Castellan nur einen zutritt bey dem Köni-ge hatte, machte er sich selbst sehr beliebt, indem er denselbenmit allerhand gelehrten discursen und erzehlungen von seinenreisen bey der tafel divertirte. Bald darauf gab ihm der Königdie stelle eines TeNoris, und ließ ihn dabey die Printzeßin Mar-garetha informiern. Er gab ihm auch an. 15)9. die krevüeä6'Llvon oder Lluaus, daß Bißthum Tülle eu Limousin, dieer hernach an. 1544. gegen das Bißthum zu Mascon verwech-selte , und die Abtey Belle-Perche. Er gebrauchte die grosse gna-de bey Hofe nur sonderlich darzu , daß die stuäia in bessern flormöchten gesetzet werden, wie er dann von dem König erhielt,daß die krolelivres der Universität zu Paris bessere besoldungenbekamen, und daß an dem ort, wo sonst der kalais äs Xeslestunde, ein Lollsgium unter dem nahmen äs trois Tangues ge-bauet wurde. Er hat auch den König zu anlegung der vortref-lichen bibliotheck, und zu stiftung einer Königlichen buchdru-ckerey bewogen. Gegen die Protestantische religion erwiese ersich nicht sonderlich geneigt, doch wollte ihm auch die gar zugrosse schärfe gegen die, so sich zu derselben bekannten , nichtgefallen, und legete er bisweilen vor etliche und insonderheitvor die Waldenser an den Savoyischen grentzen und in Proven-ce , wie auch vor Doletum, eine verbitte ein. Er recommen-dirte sich auch nicht sonderlich bey der Sorbonne, da er sich desRoberti Stephani annahm, wiewol er ihn doch endlich verließ.Der Römische Hofwar nicht wohl auf ihn zu sprechen, weil erdas recht der Bischöffe gar zu hart defendirte, und die Versamm-lung zu Melun veranlaßte, auf welcher einige Bischöffe undvoäores die instruction derer, die zu dem eoncllio sollten ge-schlckt werden, abfaffeten. Da Franciscus I. starb, hielte erdemselbigen eme leichen-rede, in welcher er unter andern sagte:er hielte dafür, daß die seele des Königes gleiches weges in das
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paradies gekommen; welches abermal der Sorbonne nE Astehen wollte, als die daraus leichtlich den fchlnß mache«te, es müsse dann nach Castellani meynung kein > e»Bey welchem anlas dieser von Mendoze, einem des vmwKönigs Hofmeister, im schertz auf folgende art emiw ^ gs-wurde: Franciscus wäre in der that jeweilen so ungeo«'. ^ ^Wesen, lang an einem ort zu bleiben, daß, wann erdas fegfeuer komme, man doch zum wenigsten glauve>>er wäre nur dadurch paßirt, und hätte blos den wem Mkostet. Nach Francisci I. tode wollte er den Hm d'Mwelches aber der König Henricus II. nicht verstattete,gar zum Groß - Almosenirer von Franckreich machte,das Bischoffthum von Macon mit dem von Orleans ^selte, damit er desto näher bey ihm, der sich zumdiese gegend aufhielte, seyn möchte. Er ließ sichangelegen seyn, einige mißbräuche in seinem Bißtw«'' Aß,schaffen; da er nach gewohnheit bey antritt dieses 5,thums predigen wollte, wurde er bey dieser Verrichtung ^k>r.ner kranckheit überfallen, an welcher er den dr>m"an. 1552. plötzlich starb. Er war sonst ein mann von m^^h,ner gelehrsamkeit, und in Orientalischen sprachen wov ^ren. Man hat von ihm nur zwey reden, die er amFrancisci I- gehalten, und welche Baluzius nebst des kM Er-lebens - beschreibnng, die Petrus Gallandius verftriW,^aus gegeben, zu welchem letztem wercke gedachternigenotenhinzugefüget. lib. I. LVI. exM-
bitt. lib. III. in elog. üb. I. La 0^2
bibl. Lran^. A Lall. Lbrist. öa. 7 ^'
Castellanus , (Petrus) ein Msäisus, gebürtig vo« .. ge-wollt, oder Gerhardsberg in Flandern, wurde an- >?Mly"'s, Douay, Orleans »no ^jret
bohren. Er studirte zu Mons, , —.
an welchem letzter» orte er auch an. 1618. zum vocrowurde. Er war in Humanioribus wohl versiret, und 'ste grosse Hoffnung von ihm, welche aber durch seine«' HMgen tod vernichtet wurde, sintemal er an. i6;2. st«A'.hat einige schristen von ihm, als: äs erbarmn kcm -Ülulkrium lVleäicorum. bibl. Lel§.
* Castellanus, (Albertus ) ein Venetianischer RAloSÄner-Mönch, welcher ums jähr 1522. als kroksssor s' sgestorben , und durch herausgebung vieler theils eW^j
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fremder schristen berühmt worden, darunter sind : ^ ^ ^tins , Venedig 1506. 8ermouis L. 2euonis; IIow> ^ ^
ssrii; 8ermo äeTsuäibus L. V. Nsrise, ib. 15^8-. -. Lo«oeräotsls llom. Tselsüse, ib. 1520. lleguls b. ^ugul .
üitutiones Oräinis krreäicatorum ; Lonliitutionesejukäsm Oräinis; XegulL krivilegm LrMruM ^ gicu^-cäe koenitemia L. Oominici; Humberti Tiber cleoKeisIium; kormulsrwm ele< 5 lionum Lc.xrivilegiL kspalia oräini ?rseäiL3tgrum coneena i Ld>ejulclem oräinis; Oefenlorium I^eobi äs Vorasjnica; Latslogus illuttrium oräinis Virorum^ OLk^ ^
ckorum a ketro äs Iflatslibus concinnatus, Vened'ß .fol. llolsria äs V, Maria, ib. 1521. 1 r. äs Vircut 0 ().
libus. äs IliK. Tat. III. n. Lct-arä, W
tom. II. x. 48. allönEll
* Castellar, (Thomas äs) einDommicaner-TCatalonien, trat zu Puycerda in den orden, .E^riuw Kende des XVI. Leuii einen Amerikanischen
und lehrte in Mexico die Theologie. Er sthrttb odprogrellnm krovincirs Mexieans: oräinis krLMcsrVitas primorum Tatrum krovinsi-e Mexicanse, derc ^ Yyl ^Davila v Padilla in Verfertigung seiner MeMamiA omsehr bddienet; ingleichen 'Triunfo as los Martere«äs kreäieaäores. LeMe/ä/. biii. Lbiax- p- ? Aris^' ^
Till. prvv. ärag. p.27r. ^k«ro«. bibl. IIiss>. 'tom. II. x. 2Ü1.
* Caftellazzo, oder Caftellaccio, eine kle^Hertzogthum Mayland , nicht weit von Alexanor vden flüssen Bormida und Orta. Sie gehöret e«
Hause der Marggrafen von Pallavicino. ^
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drilcri Drianus ) sonst unter dem nao»"-,
Engelland "bn kardinal und Bisthoss
geöohren worden"^^F^uttig, woselbst er von annen H x«ner vonden/eniae/L^er zu seiner zeit denruM,^
^„mmen verstundrn /m,^^^e die Lateinische
Nebst der LateimE Eweronem aufs beste untttreU T^Aschen und HebrAS^ war er auch sehr wohl M
M andern wUnNm/rwache, mglerchen in der E KeVatter trefljch erfab^»^^ sonderlich aber in den E«oce>M, tt- grosse qunll Hierdurch erlangte er bey
land versendet. ulsseinen Uuncium "ach ^ch
land gar sonderbar. letzten reise erwarb er sich «d '-'Zwsse gnade, w-,5,^unde, setzte sich auch bey Hennco' ' - - - 'cher^hn dahero zum Bisthoff von H
" Als erwredernAF,D
tario, und endlich an. 150;. zürn Car n ^jsses T«dasselbige jähr war, da sich dieser Papst " jubere>tt^j„r,cvgarten unvorsichtiger weise mit dem anoe