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delÄo!? -Dieser Cardinal war mit unter der zahl derer, aufstich,?Sifl gerüstet war, sintemal Casar Borgia eifer-reichL,,"i dessen macht war, und aufs heftigste nach seinemkandri v? Gebete. Unter der regierung Julii II. welcher Ale-in den i^voriten verfolgete, verließ er Rom, und muste sichihn wUpgen bey Trident verborgen aufhalten. Leo X. riefden, zurücke, welchem allem ungeachtet er sich mitsen nr^chal Alphonfo Petrucci in eine conspiration wider die-dirteefnDstieß. Und ob ihm gleich der Papstpardonirte, sal-cr der doch bey Nachtzeit mit der flucht; derohalben wurdePriest^ .dtnals-würde verlustig erkläret, und aus der zahl dersich st? und Geistlichen heraus gestossen. Nach diesem hielt era» an-!-?» Ulang , wie man glaubet, heimlich zu Venedig undbegeb-n " vrten auf. Endlich soll er sich nach ConstantinopelCr hat/. und bald darauf daselbst sein leben beschlossen haben,tiget, ^uter andern einen tractat äs Vera Lliilol'apüia verfer-Auq^^lchen er aus St. Hieronymi, St. Ämdrosii, St.hcit exund St. Gregor« schriften heraus gezogen. Aucher ggx ven tractat cle Larino 8 ermons geschrieben, darinnenteinisch.» u fluten geschmack von den netten oder schlechten La-den der«, dedens-arten zeiget, welcher auch in der sammlungchardum Aen schriften , so noch vor weniger zeit durch Rr-i>veytchU,Ketelium in Holland ausgegeben worden, an denUnd der o ^ flesetzet ward. Von seinem buche äs koecis aber,einige, LEinischen Version des Alten Testaments , zweifeln
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Mge. .peinlichen Version des Alten LMamenis , zweisem«utein rL. ielbige vorhanden; doch ist gewiß, daß er an einerund a»I^u Übersetzung des Alten Testaments gearbeitet. So, e luss; 7?eb einige verse von ihm , als cle Vsnanons undr V kontiksis Kam. vorhanden. LÜron.
7 Heil! üb. XXVI. äs üterat. in-
«evki/v antüropol. üb. XXII. /svE, in vita
v C- v-.' üb. IV. t?«rccra^a!. cle Isr.
, üül. äes Larä. O/ctor«»-, in Ltben.
^te w^Ui, ( Benedictus) ein berühmter Mtüematicus,N bex, -Ersten helfte des XVII. Iksuü , und war ein schulerUvnte Mten Galiläi. Nachdem er eine zeitlang in dem klosterMpfl Nx^otno sich als ein Mönch aufgehalten, berief ihn der«^ieisissUanus VIII. nach Rom , und machte ihn allda zumGersten lNatbemstuin. Er war nebst dem Botelli einer der' so von der Neobanioa siuläorum «»feine neue art^Ue solches aus seiner schrift, äella müura seil'
ssaa s« ersehen. L,/vio.^. wm. IX.
Einiug, (Joh. Zeratinus) ein söhn Ioh. Pauli Ca-Men injx tber zu Rom die angelegenheiten der Teutschengrosse rühm beobachtete. Er ließ von jugend an
Uattev« « zu den lkuäüs bumanioribus spüren , und alsUalten , gestorben war, der ihn zur Rechtsgelehrsamkeit an-alen. ^gab er sich gantz und gar auf lesung der alten scri.tnssf^,uderlich aber hatte er eine ungemeine begierde die"Utlvnen zu untersuchen und zu sammeln. Er schrieb>Ä gross»?.?ud verschiedene andere gelehrte wercke, hatteai, an der Isonologia des Cäsaris Ripä, und war
??ar, tasten leuthen in Italien bekannt. Als er;jährs!; ^ ihm b er auf zwey jähr nach Faventia beruffen , undß?,öu , bis-? gefiel , brachte er seine übrige lebens-zeit mit ilu-den.Me "u 71. jähre seines alters starb im XVII. ss-culo.deANvdert"hr 162;. und,0. Lucas Castellini vonFa-tü!«. eiy,?'^uenza in Italien. Er war Vicarius Oenemüsals ? "> b?L^°^bens, und wurde hernach Bischofs zu Can-Lleä „ Man hat von ihm verschiedene wercke,
Ke« > in - ^ Lonstrmstioue canonisa prselatorum <Lc.
^ xlNLL. I. ) cie 1 er.
dein ä^enn^ ^'^.Pietra, ein wohl bevestigtes schloß , undßthu? ^ auf einem felsen gelegen; es liegt in, »,? S^ent an der Etsch, ungefehr drey stunden vonrg^gen eme stunde von Roverede, und gehört den Ertz-g,°" Oesterreich. Einige glauben, es sey das Ve-i>eck °,7 eino,« ?^yatter, andere aber setzen dieses Veruca nahergleichfalls an der Etsch gelegenen,
j'(Edmnndus) ein in den Orientalischen spra-ig'L^'ahrner und arbeitsamer Engellander, ist ge-^ sil'Jönig,.^, audlrte zu Cambridge; wurde voÄor Tbeo-fg>d Z„^a>nbr ^? Prediger und erster Professor üinguos llrabi-fiistet1?er>uam,^ welche krokelüon von dem Ritter Baronet"p fiadtLondon, Thoma Adams, allererst ge-^Uthjq-x^ war nicht nur ein sehr gelehrter, sondern^ Cnl^then niünä sanftmuthiger mann, welcher sich vor ge-^eifle Äscher, N/Luseyn vermeynte. In dem grossen werckggljch.btthan, Tfllvtten hat er mit Sam. Clarck wol dasftUl,a?^vu,^ ^'chon solches unter Waltons nahmen, ansSyxjsL' Sem eigne arbeit war die Lateinische über-
^Ilvnen fra§meMorum v^nielis,p vnd Äwerckuna^''^- der Äthiopischen Version des Lan-^!>Ld Neue Te^^der die Äthiopischen Psalmen,das hohenud^ Ment ; Lmmaävorüone.-- in sssmarsucü.
Mem «M Mit wehr. Sonderlich hat er sich wohl ver-" übx.weht uyx? wm erstaunlichen üexico Hepraglorro, rngrosse?^ w vorigen Lexicis befindliches, sondern
vorrath aus sehr vielen munulcrixtis, son-
derlich in 8vriscis, Lrsbicis und kerüeis ist zusammen getragenworden. Er arbeitete daran l 7. jähr mit solcher emsigktt, daßer den tag für einen feyertag hielte, an welchem er nicht 16. bisr8. stunden damit zugebracht. Er litte deshalb«, viel anstösse anseiner gesundheit, und verrohr sein gesteht fast gäntzlich. Nichtnur wurde er von vielen über diese arbeit schimpflich verachtet,sondern es verliessen ihn nach und nach fast alle, welche ihmzuvor hulfliche Hand anerboten, so daß er in seinem anwach-senden alter fast allein diese unsägliche arbeit tragen muste.Bey der Londnischen brunst gieng seine bibliothcck, viel Hausrathund dreyhundert excmplarien dieses Lexici im rauch auf.Sem väterliches land-guth, welches ihm jährlich über hundertPfund sterling rentirte, muste er verkaufst,, und noch übertausend pfund dazu aufnehmen: mit allem diesem konnte ersich noch nicht aus den schulden, so er wegen dieses Lexici ge-macht, loswurcken, und ob er gleich von König Carolo II. einCanomcat zu Cantelbury, erlangte , war solches bey weitemnicht genug , ihm diese bürde abzunehmen. Innerhalb zwan-zig jähren wendete er über 20000. pfund sterling aus dem steini-gen an dieses werch, und dann muste er anstatt der belohnunafür diese erschreckliche arbeit, die noch ferner gemachte und un.gefehr aufneunhundert Pfunde sich belaufst,de schulden in demschuld-thurn bussen, ohngeachtet der demüthigen supplication,welche er durch Arlington dem König deswegen überreichen las'sen. Das werck enthält die Hebräische, Chaldäische, Syri-sche , Samaritanische, Arabische, Äthiopische und apartPersische spräche; dabey aber zur erklärung noch viel Armeni-sche , Türckische, Indianische und Japonische Wörter einge-mischt , andere erklärungen und Übersetzungen untersucht undverbessert, schwere Schrift-stellen erläutert, und die lehren, ge«bräuche und sprüchwörter dieser völcker erkläret werden; dazunoch eine Harmonische drammatica aller dieser sprachen demwerck beygesetzt ist. Sonst hat man auch im druck seine Om-tionem inaugurslein, als er die Arabische Lrokelücm antrat;darinnen er die LotanoloZiam lscram aus den Orientalischenscribenten zu erläutern trachtet. Aus einem brief Ed. Bern-hard an Lightfoot ist offenbar, daß er an. 1674. in ziemlichgutem stand muß gewesen seyn: er starb an. 1635. üx Libl.Lol^Iott. pr^k. Lexici Hepwgl. Lpik. tgffcK aäin üujus xoüünmis. Le fält. Lpiii. AIs. aä üuxtocf. *
* Caftellus, ( Gabriel) war aus einem Gräflichen ge-
schlechte im Hertzogthnm Spoleto entsprossen, und gab anfangseinen Cammerling an dem Hofe des Papsts Sixti V. ab, derihm aber hernach eine Abtey in dem Neapolitanischen gab. Erhatte nebst andern wissenschafften besonders eine gute kenntnisvon den antiquitäten , und starb an. ,6;6. Seine schriftensind : äe üexubÜLL L äivilicme impcrii ; cle füre IHnaüa-rum, öcc. Icript. IIinüriT.
* Caftellus , (Lud. Augustinus ) ein Dominicaner ausMayland, trat allda in dem Lollegio 8 . NsriX Orsciarum inden orden, ward einer von den berühmtesten lücologis undPredigern seiner zeit, und erhielt nach verschiedenen andern be-dienungen anfangs zu Crema, dann zu Bergamo, endlichan. 1682. das amt eines ürguüiwris OMsraÜs , in welchemjähre er auch zu Bergamo einen tractat unter dem tilul: kalci-LUÜIS üorunr heraus gegeben. Er hat auch ein tzuareümale s8airwrale zur presse fertig liegen gehabt. Kavetta aä an. 168;.
Icript. 0. k. tom. II. p. 699.
* Caftellus , (Petrus) ein Meäicus zu Rom, zu ansang
des XVII. Isecuü, schrieb: LüalLLNtüiQUlli äoäecaporion,Rom 1619. in 4. und Lpiliolas IVIeäiLinales , ib. 1626. in 4.Lriticam Ooökrinam in llipxocratis äpüoriünos übri xrimi,Macerata 1648. in 8. Optimum Necücum, Meßina 16,9. in 4.
bibl. üocüej. >e»ov. p. 88 ;. feg. Stollens hist.
der medicinischen gelahrtheit, §. i8i.
* Caftellus , (Raphael) ein Jesuit, gebohren zu Bolognaan. 1591. lehrte zu Modena, Ravenna und anderer orten dreRhetoric und Theologie, ward darauf llseior in verschiedenenOsHeZiis , auch des Bischoffs von Modena Beicht-vatter , undLonlultar 8. Inguiütionis daselbst. Er starb zu Ferrara den;.april an. i6;6. Man hat von ihm vecifiones ÜIucinenLs ; 8y.noäum Nutinenlem an. 16,7. üabitam ; Loniultationem äsxrselsntia proprü karoeüi in 8acramento IVlatrimonii; äs I)c>-natione Lonsssntini üb. V. fo er unter fremdem nahmen herausgegeben.
* Caftellus, (Octavianus) von Spoleto, ein Professor
Neäicin-e zu Rom, war ein guter Poet, schrieb Comodien,darunter sein Intemperies üpolünis bekannt, und starb an. 1642.deN is. may. äisr.
Caftelmelhor , ein vornehmes Gräfliches geschiecht inPortugall, so von der familie äs Vasconcelos abstammet. Dererste Graf aus diesem geschlechte war Rodericus Mendez äsVasconcelos, unter dem Komge Phlüppo III. in Spanien.Dieser, weil er keinen männlichen erben hatte, vermählte erfeiner tocbter Mariä äs Meneses, des Grafen von Calleta ge-mahlin , tochter Marram äs Vasconcelos mit seinem stamms-verwandten, Johanne Rodnguez äs Vasconcelos und Sousa,der dadurch zweyter Graf von Caftelmelhor worden ist, undzwey söhne hinterlassen hat, Ludovicum äs Vasconcelos, drit-ten Grafen von Caftelmelhor, und Simonen, äs Sousa undVasconcelos, die beyde zu der zeit gelebet haben, da die trou-
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