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blen zwischen dem König Alphonso und Don Pedro waren,da es dann Ludovicus der älteste mit Alphonso VI., der andereSimon aber mit Don Pedro gehalten. Jener ward anfäng-lich Premier-Minister bey dem Konig, und war ein klugerfreundlicher mann; wie aber die partey des Jnfanten DonPedro die oberhand bekam, muste er vom Hof, und endlichgar aus dem Reich , da er sich dann nach Enqelland retiriret,endlich aber nach dem tode der ersten gemahlin des KönigsPetri II. wieder nach Portugall gekommen ist. Unter an-dern seinen kindern ist Alphonsus Franciscus, Graf von Cal-leta, der erstgebohrne, der sich mit Sophronia Pelagia vonRohan, Francifci von Rohan, Printzen von Soubife roch-ier, an. 1694. vermählet hat. Jlmhofs üsmma Kulitanum.
Castelmur, ein schloß in Graubündten im Pregell oderBergest gelegen, ist ein stamm - Haus der Edlen von Castel-mur. *
Castelnau, ein kleiner flecken in Guienne in dem ländgenMedoc, liegt an einem kleinen fluß, der sich in die Garonneergießt, Blaye gegen über. Es sind auch noch andere örterdieses nahmens : Castelnau äs Bretenous, ein flecken inQuercy, nahe bey Dordogne mit dem titul einer Baronie.Castelnau äs Cernes, ein flecken in Guienne, nahe bey Po-densack. Castelnau äs Manes, ein flecken in Guienne, nahebey Bazas. Castelnau äs Moutratier, ein flecken in Quercynahe bey Cahors an einem kleinen flusse, der sich in den Tarn,nahe bey Moissac ergießt.
Castelnau , (Michael) Erbherr auf Mauvißiere undConcressau , Freyherr von Thomville, rc. lebte unter Fran-cifci 11. und Caroli IX. regierung, und wurde in den dama-ligen Staats-affairen sehr gebrauchet, indem er Staats - Rathwar, und an. i;7'. als Königlicher Ambassador nach En-gestand verschickt wurde; darneben war er auch Ritter des Kö-niglichen ordens, und Gouverneur von St. Dizier. Er hin-terließ memoiren von den denckwürdigsten dingen, so er in En-gelland und Franckreich unter der regierung ermeldtler beyderKönige verrichtet und gesehen, welche zuerst an. 1621. in 4w,und nachgehends durch Nonst Labourcur in fol. heraus gegebensind. Sein söhn war Jacobus äs Castelnau, genannt Bo-chetel, weil ihn sein mütterlicher groß-vatter substltutret hatte.Er hinterließ gleichfalls einen söhn, Jacobum II. Marauisvon Castelnau, Marschall von Franckreich, und Gouverneurzu Brest, von welchem ein besonderer artickul folgt. Er starbden 1;. jul. an. i<;?8. zu Calais, und hinterließ verschiedene An-der, darunter Michael Marquis äs Castelnau, Gouverneur zuBrest und Oberster über ein regiment zu pferde, den 2. dec.an. 1672. an der blessur, st er zu Muyden bekommen, starb,und drey töchter hinterließ. vle äu Narscä. äs
Laüelnau geneal. äs lä Nailon.
* Castelnau, (Jacobus II. Marquis von) Marschall von
Franckreich , war Jacobi von Castelnau , Barons von Jon-ville, und Charlottä Rouxel dritter söhn. Nachdem er daskriegs - handwerck in Holland erlernet , begab er sich wiedernach Franckreich, und half an. i6;6. Cordte , an. i6;g.Castelet , an. i6zy. Hesdin, an. 1640. Arras, und an.1641. Aire einnehmen. An. 1644. hielt er sich in dem tref-fen bey Freyburg , und an. lü^. in der schlackst bey Nörd-lingen, da er die stelle eines ülarssluä äs bstsills vertrat,und zwey schüsse bekam, vor andern wohl. Hierauf warder Msrecbsl äs camp, erlangte an. 1647. das Gouverne-ment zu la Bassee , und an. 1648. zu Brest, hatte auchdie ehre, daß er an. 16^1. den 9. febr. zum Ritter der Kö-niglichen vrden ernennet wurde. An. ,6;;. befand er sichbey den eroberungen von Dünkirchen, Mouzon und Sainte-Menehoud, an. 1654. aber bey dem angriff der linien ohn-weit Arras. An. 16;;. ließ er bey Landrecies, Conds undSt. Guilhain, gleichwie an. i6z6. bey der belagerung vonValenciennes seine tapferkeit sehen. An. i6;8. den 14. jun.commandirte er als General - Lieutenant den lincken flügelin der schlacht bey Dünkirchen, und wurde zwey tage her-nach bey belagerung dieses orts dergestalt verwundet, daßer den folgenden 1;. jul. zu Calais in dem acht und dreif-sigsten jähre seines alters sterben muste, nachdem er den 20.jun. vorher mit dem Marschalls-stab beehret worden. Seinleichnam wurde zu Bourges in der Dominicaner - Arche be-erdiget. Von seiner gemahlin und kindern siehe obigen arti-ckul. bist gen. tom. VII. psg. Le /.as««-
n«»', vie äu Älarssbal äs Lastelnsu.
* Castelnau , (Henriette Julie äs ) eine gemahlin desGrafen Nicolai äs Murat, war eine enckelin zweyer Mar-schallen von Franckreich, hatte einen sehr aufgeweckten ver-stand , dadurch sie sich ungemein beliebt zu machen wüste,gab unterschiedene Romanen in einem sehr netten und rei-nen ttilo heraus , schrieb einige Lonws äs Hess, und starbauf ihrem schlösse zu Bufardiere in der landfchafft Mainean. 1716. den 29. sept.
Castelnaudari, lat. Lastelluni llri^norum., oder Lastel-Isviuin Lurssium, eine stadt in Languedoc, und zwar dieHaupt - stadt rn der Graffchafft Lauraguais , liegt zwischen
cas
Totilouft und Carcassone, nahe bey St. Dapoulsehr fruchtbaren boden , und hat herrliche mamsta»«sonderlich in wollener arbeit. An. 155;. legte E",Asche>iallhier ein Hof - Gericht an, und an. i6;r. wurdedem Marschall von Schomberq und des Hertzogs vo
damals eine innerliche unru^,
leans
welcher
armee , ..- ^
Franckreich erreget hatte, eine schlacht dabey gehama'innen der Graf von Moret getödtet, der Hertzogvon Montmorency aber, den man nachgehends zu ^ äsenthauptet, verwundet und gefangen worden. iVwmo äs
&c. /.e "
I.°ui8 XIII. V ^
Caftels, ein bevestigtes schloß in Franckreich an M ^rönne, oberhalb Bourbeaux. Im febr. an. i?86.es der Marfchall von Matignon; allein der Konigvarra, nachmals Henricus IV. nöthigte ihn , unvew^fachen wieder abzuziehen. Einige monat hernach n',, viegedachte Marschall von neuem davor, und brachte es ^äusserste noth. Der Hertzog von Mayenne aber wouA„ßr-die ehre nicht gönnen, es erobert zu haben , und cw .te daher ohne dessen vorwissen , mit dem eigenthuM^desselben, nahmens Favas, daß er es ihm gegen ^°AUosler in die Hände liefern muste. bist. äs
tom. III. P- 6oi. 602. 60;. ^
Caftelvetro, (Ludovicus) gebürtig von Modenn r Br-emer der subtilsten scribenten im XVl. Lsulo, der M M-nemlich durch stinen Lommenwrium über strilioceUS 2 ^ca bekannt gemacht. Wegen feiner armuth aber n»a Evon den unverständigen verachtet, und wegen scinAsamkeit von den Gelehrten beneidet, wiewol er iß"
auch durch seinen Hochmuth aussätzig machte,veranlaßte, sich aus seinem vatterlande hinweg ;u ...
Er kam aber zehen jähr nach seiner abwesenhett wieoModena, woselbst er sich wieder viel feinde machte- „ he-der Cardinal Farnese hatte den Annibal Caro , Arühmten Poeten seiner zeit, bewogen , einige vcrsedes Königlichen Französischen Hauses aufzusetzen 'KCastelvetro eine censur heraus gab. Die AcadE ^,idL-mcKi zu Rom verfertigte eine apologie vor den V»Castelvetro antwortete darauf, welches an.he. Bis endlich dieser streit aufhörte, nachdem AU he^satyrifche sonnete, sowol wider als vor den C^stE ., qneaus gekommen. Seine reifen in Protestirendeandere Puncte, darunter auch war, daß er einigelanchthonis schriften ins Italiänische übersetzt, ver»U ^ erdaß er nach Rom vor die Inquisition gefordert flxetEwollte aber das urtheil nicht erwarten , sonder» ,10sich nach Basel, allwo er auch den 20. febr. an. "A HAsechs und sechzigsten jähre seines alters gestorben.sich auch eine Zeitlang an dem Hofe des KwMAA,liani aufgehalten, und demselben seinen Lammen»'die koerica Lriüotelis dediciret. Ausser diesen m nscher spräche geschriebenen Lommentsrium hat, er v'dere schriften verfertiget, und ist die Lorrem«mlogo äslle lümue äel Varsäi, L äelle prole äl r- rdurch seinen bruder Johannes Maria Castelvetro'
Kims äel ?etr»rc3 8poste durch des letztem jenheraus gegeben worden, lib. D. na son '
p. 262. leg. elox. ä'huom. Istter.
Vriä. üb. XV, c. ro. n. r;.
* Casteluisöhn Ludovici,
(Fabricius Pons äs) ein
ii»d
Catalon'AUco-
welcher sich durch die deä^.-r,
nenkes bekannt gemacht, war in der ersten yen Er v , .lXsuli Ritter von St. Jacob und voÄgr „E
ließ sein vatterland , damit er an dessen mner"Ao zäon^nicht theil nehmen börste, und schrieb 0"" is, AirKey äs 8uecis, Venesäor y vsneiäo en irdrid 1648. in 4. ingleichen Viäa y kecnosLennor äs ViUeroy. bikl. ÜilxLN. ^ der
* Caftelwart, mag ehemals eine
Schweitz gewesen seyn, wie denn Stumm Utzmeno/«jcktzer-chronick, II. 19. eines Grafen d-As IYSet, so an. 1499. in der schlacht bey Dorne» ^ ^ 1.0umkommen. Spangenbergs Adels - lMm
c. is. . - hF
* Cafticus , ein Gallischer Fürst A^dieftm.
dessen vatter Catamantales vormals bey v ^
regiment geführet hatte, ließ sick>,E,»^ machte/And^vetifchen Orgetonp, der ihm hoffnE n ^s v»werden, verleiten, daß er mit ihm s/"^Aber st^,As.eingieng, konnte aber , weil Orgetorir V, r7-
ste, diesen seinen zweck nicht erreichen. " ^ iw- tvon Lünaus Teutsche Reichs-Hlstone,
von Lünaus Teutsche Reichsk>. 714.
Castigltone, em
Stivere, so auf einer höhe zwischen MU'^üe W-
gen, wohl bevestiget und mit erner gu