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aug. eroberten die Kayserlichen diesen ort mit ac-A». aber bald hernach wieder in Französische Hände,
schloß ^ '^bmen ihn die Heßischen trouppen ein, dasNeral sich so lange, bis der Französische Ge-
be,,,! mit 18000. mann zum entfatz ankam, da sichDusten. nach einem harten gestechte zurück ziehen
Die Fürsten von Castiglione stammen vondv« Man» vnzaga - dem jüngsten söhn Ludovici, Marggrafen>linq ^ her. Selbiger bekam durch die vätterliche thei-»ere. Ostiano, Castel-Godofredo, Castiglione äells Sti-ller» un^ldesco und Solferino. Er dienete den Venetia-Mv blieb an. 1494. in dem treffen bey Fornovo am flußC-sijglia«^ ble Franzosen. Sein söhn Ludovicus , Herr zuM d-nU' Solferino und Castel-Godosredo, diente gleich-en lch'^enetianern als Capitainüber die reuterey, und büßteMandnü ^ Goito an. 1521. ein. Seine söhne waren Fer-dem hernach) Alphonsus, Marggraf von Ca-Kerr n, Äsedo, so an. 1592. ermordet worden, und Horatius,ycrdina^lferino, so beyde ohne männliche erben gestorben,fe» von erhielt von dem Kayser den titul eines Marggra-avch ejn^stlglione, und Fürsten des H. Röm. Reichs, warHit d-m K^ang Statthalter in Montferrat, und that an.^79.e>usgi,n' ä'Austria einen zug vor Tunis. Er starb zudes xvi. ts-Luli, und hinterließ 4. söhne, Aloysiumd'e LNc-. ' " ' ' ^' ' '
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56;
568. Erbegabsichan.r585.iN
^ EvcieUAn, aebohren an.15
«üb starb an. 1592. worauf er an. 1621.Ma, XV. unter die seligen gezehlet wurde, (siehe Gon-ss, weÄ'^Plcus von) Rudolphum, Marggrafen zu Castiglio-5/rs A>^ee m verdacht kam, als wenn er seines vattern bru-^s>ch>AM^d angestiftet hätte, und an. 159;. gleichfallsV»i, Ul ward, keine kinder nach sich lassende. Franci-^?lferj 5 ^'ten zu Castiglione, und Christianum, Grafen vonhm Manciscus war auch Ritter des göldenen Vliesses,."lld 8 -'W seiner gemahlin Bibiana von Pernstein LudovicumMkan /"andum gezeuget, welche aber beyde, und dieserNzus-'j-sA. ohne männliche erben gestorben. Christianus,Ij.nach aN Antheil Solferino bekommen, hinterließ Carolum,Ferdinandi an. 1675. Castiglione mit Solfe-Mer F-x», bereiniget, und verschiedene kinder hinterlassen, dar-M,^^andus Gonzaga, Fürst zu Castiglione und Solfe-k>° ^Nen.n ^bohren. An. 1692. verfiel er mit seinen un-D und b«/^boffe Zwietracht, daß er sich ausser landes bege-Gouverneur zu Mayland aufhalten muste.wieder einsetzen wollte, ergriffen die untertha-Mvgs tz?"^,dle Waffen. Mit Laura Pica, Alexandri II.r^stt, 8^') Mrrandola tochter, mit der er sich an. 1680. ver-a« §u. 5 - Drintzen gezeuget, als 1.) Ludovicum, geboh-
erf^, » Mt. der ihm nach seinem den 19. febr.ben^panM.^en tobe in der regierung gefolget, und an. 1759.W r.) cf)^I"fanten Don Philippi Ober-Hofmeister wor-bMIivne gebohren den ir.fept. an. 1682. Abt von
M ^ultuim ^ vermahlte sich mit erlaubnis des Papsts undD, und nÄ!'^ Abteyen, erstlich mit einer Hertzogin vonvd St U vcren absterben mit Julia, Fürstin von Carac-Ak^l dcsl-.^uono. ;.) FrantzAlmeric, gebohren an. 1684.
^ an^isz^* Republick Venedig. 4.) Cofmum,
(Balthasar, Graf von) einer von den vor->ie,,^ausej„)M'b Staats-leuthen, fo man jemals gefunden.l»a,>?tsvrvssen ^ her ältesten und berühmtesten Häuser in Jta-Hl s. vnd gebohren zu Cafattco, nicht weit von Man-ÄrN von ^^ 478 . Seine eitern waren ChristophorusMa,,». stl^vne und Ludovica Gonzaga, aus dem) einev ^"fehen Hause, von welchen beyden jener an.^ welche erin action beym fluß Taro
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sbn überU/v empfangen, mit tobe abgieng, die letzterer.! _rn ieinl»v l'»' Nlch^ klUk auös
do/Ä wohsUee. In seiner jugend lernte er ni .fprci^^Uetriv N^^'iche spräche, sondern auch zu MaylandSlejchA die Jtai^ni!Ä"hvla die Griechifche. Seine mutter-Uienta?^ eine nen^i^^ excolirte er dermassen, daß sie durch ihnAect,,>iic, m empfieng. In der vocal- und instru->Um in and^»^bM, in der bildhauer-kunst, in der ar-'^«'Mäßjae wrssenschafften brachte er sich e-ne mehrkvtL ^n,riL kMnls und geschicklichkeit zuwege. Inv°r. aN^nchten,reuten und andern Ritterlichen ubun-Mh xKierzn kam Malleren seiner zeit entweder gleich oder zu-^reffLunvergl' Lne überaus ansehnliche und angenehme ge-^hM-^VedtsamÄ^ verstand, ein herrliches gedächtms, er-ber^vejguug^ett, und ein gemüth, welches hohe und tu-deZl^°g von"LE. Als er nur 17. jähr alt war, nahmN f"nen in seine Hof-dienste. Nachdem
N.grvss^ua, allwo -?^^'Vcrllegen müssen, begab er sichverwöge,i^v°n fernem vatter hrnterlassene zrem-aber dj^Dn besitz n^hm, «üb von neuen die ttnäl»,L" E ^ 'etztZ 'Evhie und die Poesie, zu tractrren an-iwar nicht weniger m der Latemr-dass u>an" ,a^ü Mache, erwarb er sich euren sol,dcr d " Mr den besten Poeten, beydes der ver-"ÄZ mst »gru zEen, an die feite setzt^ An.von Ne^»,d"Vggrafen Francisco von, Mantua^ d'e Franzosen zu hülste, und
verhielt sich dabey so tapfer, als verständig. An. 150;. kam ernach Rom, als eben Julius II. aus dem Hause Rovere, denPäpstlichen thron bestiegen hatte. Dieser fastete von ihm eineso gute meynung, daß er ihn au den damals berühmten Hofseines anverwandten Guidonis Ubaldi, Hertzogs von Urbino,brachte. Daselbst lebte er in einer gantz sonderbaren Hochach-tung, und verfolgende Hertzog von Ürbinb, Franciscus Maria,,ein enckel des vorhergehenden, schätzte sich glücklich, daß er diecontinuatron seiner dienste erlangen konnte. Derselbe schickteihn anfangs als seinen Ambassador an den König von En-gelland , Henricum VIII. welcher ihm die außerordentliche ehreanthat, daß er ihm den Ritter-orden des Hosendandes fchenck,te. Bald nach seiner zurückkunft von dannen gieng er miteinem gleichmäßigen character zu dem Könige von Franck-reich, Ludovrco XII. dessen grinst er ebenfalls davon trug.Nach diesem brauchte rhn der letztgemeldte Hertzog rnit gros-sem nutzen in unterschiedenen kriegs-angelegenheiten (wie ersich denn unter andern mit bey der belagerung und erobesrung der stadt Mirandola befand) wie auch in ansehnlichenverschickungen und tn andern staats-affairen, worunter seinesHerrn wiederaussohnung mit dem Römischen Hofe nicht diegeringste war. Zu einiger Vergeltung solcher dlenste scheuchteder Hertzog den 2. ftpt. an. 151;- ihm und seinen männlichenleibes-erven das in der Grafschafft Pesaro gelegene castell Nu-vollara, welche schenckung der Papst Leo X. das folgende jährdurch ein gedoppeltes Lrsve bestätigte. An. 1516. gab er dasbuch, II LorteZisno genannt, in öffentlichen druck, welches,weil es die eigenschafften eines vollkommenen Hofmanns auf ei-ne überaus zierliche und in allen stücken fast unvergleichlicheart vorstellet, in die meiste Europäische sprachen übersetzt, undsehr oft aufgelegt worden. Am 1519. schickte ihn FridericuSGonzaga II. Marggraf von Mantua, an den Römischen Hof,allwo er nicht nur die zwischen beyden entstandene streitigkeitenglücklich beylegte, sondern auch zuwege brachte, daß gedachterFridericus zum General der Kirche ernennet ward , worauf erunter demselben würckliche kriegs-dienste leistete. In dieser an-gelegenheit insinuirte er sich dergestalt bey dem Papst Leone X.daß derselbe sich vorgenommen haben soll, ihn mit der Cardi-nals-würde zu beehren. Nach dessen tobe, unter der regie-rung Adriani VI. befand er sich eine zeitlang als MantuanischerMinister an dem Römischen Hofe, und nach Dementis VII.erhebung fand er sich von neuen in dieser qualität daselbst ein.Dieser letztgemeldte Papst ließ sich seine ungemeine eigenfchaff-ten dermassen gefallen, daß er an. 1524. mit des Marggrafenvon Mantua bewilligung ihn bewog, die würde eines Apostoli-schen ?rownotarü und eines Nuntii att den Kayser Carolum V.zu übernehmen. Zu folge dieser letzten function reisete er nachSpanien, und that beyden Höfen ein so gutes genügen, daß ihmClemens VII. die Cardinals-würde bestimmte, der Kayser aber,nebst vielen andern gnaden-bezeugungen, das reiche Bißthumvon Avila antrug, auch bey dem vorhabenden zweykampf mitdem Könige von Franckreich, Francisco I., eine stelle unter sei-nen drey aßistenten geben wollte. Man hält auch davor, daßwenn der Römische Hof seinen ffeiß hätte secundiren wollen, esnimmermehr zu so grossen weitläuftigkeiten mit dem Kaysergekommen seyn würde. Den 2. febr an. 1529. fiel er zu To-ledo in eine gefährliche kranckheit, woran er den sechsten tagsterben muste. Der Kayser ließ auch nach seinem tode durchvielfältige kennzeichen öffentlich spüren, daß er ihn absonder-lich hochgeschätzt. Unter andern sagte er zu Ludovico Strvzzi,welcher ein söhn seiner schwester Franciscä war, es wäre mitihm einer von den besten Lavalieren der weit gestor-ben. Sein cörper ward zu Toledo in der Cathedral-kirche, mitfast Königlicher pracht, beygesetzt, nach 16. monaten aber in seinvatterland abgeführt, und zu Mantua in der Arche äs LratriMnori äelle 6rsrie beerdigt, allwo ihm der Cardinal Bemboeine grabschrift verfertigte. Er hatte sich an. 1516. vermahltmit einer sehr gelehrten und schönen Dame, Hippolyta, einertochter des Grafen Guidonis Torello , von Francisca, einertochter des berühmten Johannis Bentivoglio, Herrn von Bo-logna. Sie aber starb vier jähr hernach, und hinterließ ihmfolgende kinder, 1.) Camillum, welcher einen absonderlichenartickul verdient; 2.) Annam, gebohren an. 1518. welche an-fangs Alexandrum, Grafen von Arco, hernach aber AntoniumHippolytum, Grafen von Gazoldo, heurathete, und ohne ler-bes-crben starb ; ;.) Hippolytam, (in deren geburt ihre muttevan. 1520. das leben vcrlohr,) welche mit ihrem gemahl,Hercule Turchi, einem Edelmann von Ferrara, Virginiamzeugte, die mit Alphonso Villa, gleichfalls einem edlen Fer-rarefer, eine Mutter Francisci, Marggrafen von St. Mi-chaele worden. Ausser dem buch, ll Lorrsssmno, hat man vondiesem Balthasar Castiglione unterschiedene poetische schif-ten, briefe, lobreden und andere fachen, welche insgesamtbey guten kennern in hohem werth sind; wie denn die gelehrte-ste leuthe, sowol seiner als der folgenden zelten, aufs rühmlich-ste feiner gedencken. Paulus Jovms tadelt an ihm, daß erdurch färbung seiner haare und durch propre kleidung sein al-ter zu verbergen gesucht, welches, wenn es sich so verhält, einÜberrest derjenigen galantene gewesen, womit er bey seinenjungem jähren sich dre absonderliche gnnst vieler febr hohen
dellä Amii-
xlw Lslkigliones. viM äi gussto Lunte. iciea
äsl LsLretarlo. /«E, m elog. A./. xostlc. lib.VI.
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