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* Catalonus / (Ioh. Petrus) ein Römischer Poet, der zu-
gleich in der Lateinischen, Griechischen und Französischen sprä-che sehr fertig gewesen, ward L-moMcus im Vatican , und einMitglied der Acadamie der Humoristen, lebte mit dem CardinalSfortia Pallavicino in grosser Vertraulichkeit, und gab dessenHistorie von dem Tridentinischen Loncilio in kurtzem begriff her-aus, bibl. liom.
* Eatalutius, (Antonrus) von Perusa, gab an. 1645. ei-nen Lornmentarium über die rubrique des tituls sä lagernkalsiä. und über die IsMm , in gusrwm 4. Loäisk aä ÜLA. Lal-ciä. und Über die OlcMm des nemlichen gesetzes heraus; erschrieb auch über die Lommenwrios, welche Bartolus überdiese Materie gemacht. Seine art zu schreiben ist etwas ver-nünftiger , als der Alten; er erkläret den gründ der fachen,und haltet sich bey den damals gewöhnlichen unnützen fragennicht auf, welche den,leser nur ohne noth verwirren, und be-gnüget sich dieselben kürzlich anzuführen, lützüotbeca lülkorisasuch. surr» Lc. ab Irnerio Lc. per O,o«^/rrn» N»ro«e»r, karis.r». an. 1695.
* (Latameleta, eines beckers söhn von Narni in Italien.
In seiner jugend ward er von seinem vatter ausgeschicket holtzzu schneiden , und verlohre seinen beyl; dieser Verlust machteihm so bang, zu seinem ernsthafften vatter heimzukehren, daß erdie partey nahm, einem reuter, der eben durch den wald beyihm vorbey ritte, nachzufolgen, und dienste neben ihm zu neh-men. Er machte sich durch seine hertzhafftigkeit bey der armesbald so bekannt, daß er in kurtzem Hauptmann , und endlichein Stabs - Offieier wurde. Die Venetianer waren sonderlichfür seine gute dienste, die er ihnen in dem krieg wider Philippden Hertzog von Mayland geleistet, danckbar; dann sie richte-teten ihm incirca an. 1460. eine ä'cstusm üguslüsm auf, wel-che sie auf den grossen platz zu Padua setzen liessen , und ihmalso eine ehre anthaten, die keinen: andern General» vor ihmWiderfahren ist. , Üb. III. cap. 5. üb. VI.
cax. 9.
Catanäus, (Johannes Maria) von Novara, erlernte diesprachen unter dem Georgio Merula und Demetrio Chalcondy-la, und gab einen gelehrten Lommenmrinm über die üpilkoksPlinii heraus, welcher an. 1506. zu Mayland gedruckt worden.Sonderlich war fein Lateinischer Kxlus sehr nett und rein,daß ihm wenig derer, so vor oder mit ihm gelebt, hierin»zu vergleichen. Zu Rom wurde er Seeremrius des CardinalsBandmelli äs Sauli, hierauf übersetzte er 4- Dialog»« üuswni,verfertigte auch dem Cardinal zu gefallen ein getichte von derstadt Genua, und ein anders von eroberung der stadt Jerusa-lem, durch Gothofredum von Bouillon, unter den: tttul 80-Izmüs, damit er aber keinen grossen rühm erlanget hat. Essind sonst noch andere schriften in ungebundener rede von ihmverfertiget worden. Am übrigen hat er sich in geistlichen standbegeben, und auch einige üenekLia erhalten. Er soll an. 1529.gestorben seyn, da sich Clemens VII. zu Bononien aufhielt. Ery-thräus gedencket auch eines Baldi Catanai , der ein guterPoet, und wegen seiner lustigen erstndungen berühmt gewesen.Sebastianus Catanäus, ein Mayländer, war des Ertz-Bischoffszu Saltzburg Rath und ssüeologus, und wurde von ihm den;.sept. an. 1589. zum Bischoff zu Chiemsee constcriret. Er hataber an. 159?. sein Bißthum verlassen, sich wiederum nach May-land begeben, und ist daselbst an. 1609. gestorben. /„E, intzlog. L. 79. äial. i. äs Lose. lui temp. , äelcr.
Iml. , äs Dill. Dar. üb. III. c. 12. xin. I. c. 64.
bist. 8sÜ8b. p. Ü47. *
Catanea, lat. Osmrm oder Latina, eine stadt im thal älDemona in Sicilien, wo der fluß Giudiccllo in den Golfo äiCatanea fället. Sie war sonst eine von den grösten und bestenhandels-stadten des Königreichs, und hatte ein auf einen: hohenselsen erbautes castcll, so die einfahrt des Hafens in sicherheithielt; allein an. 169;. ist sie durch die erd-beben fast gantz ver-wüstet worden. Das daselbst befindliche Bißthum stehet unterdem Ertz-Bischoff zu Reggio. Sie soll von Evarcho fundiretseyn, und war bereits L. D. 287. in ansehen. In der 2gstenOI7MP. ist der Konig Hiero daselbst gestorben. Man hat auchnoch vor einiger zeit etliche merckmale von einem ämpbstbeatrodaselbst samt vielen inlcriptioräbu« und andern zeichen des alter-thums gefunden. , üb. VI. O/oä. üb. XI. L XIV.
üb. I. äs bello Darb.
Xke/a. , äestcr. äe8 kies ästml. x. 8;. 84.
* Cataneus, (Franciscus) ein söhn Dionysii, war 5. D. D.und Oanonisus zu Florentz, wurde darauf krownowrius üpa-stoücus, und an. 1570. den 15. aug. Bischoff zu Fiesole. Erthat sich auf dem Tridentinischen Lonciüo sehr hervor, stundebey den Italiänischen Fürsten wegen seiner frömmigkeit undherrlichen eigenschafften ::: grossem ansehen , hielt eiferig überder kirchen-disciplin, war sonderlich gegen die armen sehr frey-gebig , und starb mit dem wohl-verdienten rühm eines exem-plarischen Bischoffs den 4. nov. an. 159z. Seine schriften sindäs 88. LuLÜ'äniÜX 8äcr»meMo; üexsmsron üb. VI. VitR^bguor prseässsssorum luorum; äs äuckoriests kspL Lon-
; lls 8upgr^lüone ärlk ülagiW, und etliche Verstones vondes Amdrosii kleinen wercken. , bibl. lVlsr.
, äs serim. tom. I. p. lüo. äs fsript. Ilorem. p.
72. käl. sons. L bitt. Llorsm. , Ir-ä. ksr.
tvm.lll. x. 2Ü;.
c a t
^ Cataneus, (Hieronymus) ein katricius von Gemm,daselbst den 4. nov. an. 1620. gebohren. Er nahm ^suiter-orden an, und bekam die stelle eines Geschieh: - Ich". ^seines vatterlandes, und schrieb: ksneNsricnm äe lnw
Lollsxü Lermsnici; 1s 8sg§s äitbcuüä äsl krincipatonovs; Ls. ^ ^
* Catama, (Franciscus) war von Palermo gebürtrg ' .^,
ward Doiäor der Artzney-kunst , welches tituls er au«)seiner geschicklichkeit vollkommen würdig war. Er Mvzu Vicari, desgleichen zu Ciminna aufgehalten, an "V^hecletztem ort er sich auch an. 1627. verheurathete. Da w"seine frau und söhn, welcher schon Ertz-Priester geweb« s ^storben, begab er sich wieder nach Palermo, nahn:geistlichen stand an, in welchem er nach wenig zeägegen dem jähr 1688. da er 90. iahr alt war.schriften ist nur eine bekannt, nemlich: tzuLÜio äs emento purggnte. , bibl. Icript. Meäic.
Eatanzaro , lat. Lsmcinm , . eine sta
Königreiche Neapolis, in Calabria olrm, liegt 2. ooe^
len von der fee zwischen Sqmllace und Nicallro.einen Bischoff, weicher unter den Ertz - Bifchoff ^ ^gehört.
(sataonia, eine stadt und landschafft in Klein-Asichsehen Cilicien und Cappadocien, nach Corn. Nepotisbung. Strabo berichtet, daß, als er in selbigersct, er allda einen tempel angetroffen, so der Bellonacdaselbst Comana genennet worden) gewiedmet geivels"'vbschon die cinwohner unter des Königs von CapvakI"Mäßigkeit gestanden; so hätten sie doch auch daneben^-obersten Priester gehorsam geleistet, als welcher ^tckund weibs-leuthe, beneben einem grossen stück laiE / ^x,i-seiner herrschasst gehabt, die allesamt zu ermeldter gAw yjcscksten bestimmt worden. Endlich setzt er auch hinzu'. ^» „Boberste Priester allemal der nächste nach dem Kom» ^10insgemein aus Königlichem stamme entsprossendaß vermuthlich Orestes und dessen schwestek Kss
chen gottesdienst aus Scythien dahin gebracht ^e-len auch Iphigenia dabey ihr haar wegen der suuschnitten, so hätte die gegend und stadt den nahmenvom Griechischen bekommen, eo--«. Xe?. m§rraLo, üb. XII. *
* oder Lä'fä?äXD8 , wurde
lern zeiten insgemein jeder Vorsteher einer laiidfchalä Mgenennt. Insonderheit aber hiessen diejenige also,den Griechischen Kaysern nach Italien geschickt wu^Edie daselbst ihnen unterthane landschassten und stgo^
auch demjenigen A)e. ManmuE'
ren. Eben dieser nähme wurde
welcher der insul Cypern vorstünde. ..
ohne gründ, daß die benennung Lspimneo, L-wrentsprungen sey. Auch ist ausgemacht, daß die M
csine'sjsche>eapol'1gl>e,wock k,ncll
landschafft Catapania ihren nahmen von diestm „M--.und anfänglich Catapania sey genennet worden. Ä gyd ^derer, welche diese würde in Italien in dem lA ss'üesulo gcführet, sind bey äu Cange zu finden, 6tw 'ink. üstinic.
siV'ü , mit diesem zunahmen wE
iHsichunx'L,
rwar darum Ihrelss.
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bey den Alten eine maschi»AA
hen waren, tngFükm^LcksN t die mit spitzigen e-M^.L psius men 1-4 cvs. , steine gegen d-e fettssc " ^,,,' f darin» von Lnlülia rmmM
Allein man nnt diesem grosse steine geworffen wu.
elr habe , /^s Alten beyde oft mit einander
^ , koüorcer lib. III. äisl. 2. ,
bevestwtt'stadt^ 5 ^d<>, lat. Lmbara, Lsü,amm-e-new „Are Turcken haben oft vertuet» dieselbe rueM"'L p,er
ÄSL - ÄLE
lewestn ^ ' da« dieses Castel-Nuovo oder er» anu ^
..^/Wctonium, Caturactoniumwder ssatarracA^annstn ^hr ansehnliche und berühmte st.wt ' ^
. t Mid zivar m demlemaen tbeil, welcher ameh^ SiS
»der WasserAen nahmen ha: sie von gewisten cs ^ Mbekommen, welche in derfelb-gcn 0.
an» 'E iorm-ret. Eaured oder Beaured , e-h E^ hgt
,>ü! ,I.ssAck)er das Königreich NorHumberland zE
„W'vrt an 769. in die afche gelegt, und nachdem 'M
vollkommen wieder erholet, ist er aufsaa?a m'/o! ä^.^'eh verwüstet worden, so, ds^ "meitcruEI ^ weit von Catarrick oder Catarr-ckbr-dge, w -^^ca
«S ttntge ruäerr. davon siehet, liebste nein von den