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Zweyter Theil. Bi - C.
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War-von welcher sie an. i6;8. gebühren. An. i66r.vnd dm König Carolum II. von Engelland vermählet,anf d^ M rhm zur aussteur 2. Millionen crusaden, nebst derdieses Mischen küste gelegenen vestung Tanger; überBombain bey Goa, nebst der freyheit, baß alleder ^,,>7vNche Unterthanen in den Portugiesischen Plätzen bey-legen .^".ungehindert ihre Handlung treiben möchten. Da-^"er „'Ader Koniq ^000. pfund sterlings jährlich witthums--veern^^iprach, und selbige hernach noch mit 10000. pfundov-is»-. - besaß aber eine unfruchtbare ehe, und wurdeiSyr A ln den wittwen-stand versetzt, worauf sie sich an.i7vc' neeum nach Portugall begeben, allwo sie auch an.

Eatb gestorben.

kntii KAcha von Medicis, Königin in Frankreich , war Lau-°in, ds. j)els, Hertzogs von Urbino, einige tochter und er-een i, ")m Magdalena äs la Tour ä'Auvergne zu Florentzh, >y/j, "e. an. i;iy. gebühren. Sie ward in ihrem i;. jah-v°r de,s ^er Papst ihr vetter war , zugleich von dem Kayser-bvil deiü^^g von Mavland, Franciscum Sfortiam, undMtz„"Kvluge in Franckreich Francisco I. vor seinen andernMrn Lsnricum, zur ehe begehrt. Der Papst nahm desp»^schlag au, weil er seinem Hause mehr ehre brach-en war Französiche partey ihm immer angenehmer gewe-dg§ benl^^ Er führte die braut auch selber nach Marseille, allwo7«yser "Ir im oct. iz;;. gehalten ward. Man sagt, derM s-!, drr sich nicht einbilden können, daß es des KönigsAiach,'habe dem Papst anfänglich selbst dazu gerathen,Mt, da er den ausgang gesehen, sich vergeblich de-ich „jx A/"che zu hintertreiben. Auch solle der Papst selber^li versichert gehalten haben , daß diese ehe-sach ei-che» ^ An fortgang haben werde, bis sie mit dem Königlic-he ersi-,, ^n ftycrlich zusaminen gegeben worden, «sie warsicher ^"ör ihres ehestandes unfruchtbar, und ward'Ar weder von ihrem gemahle noch den Franzosen

«t, hat auch gar in gefahr gestanden , daß sichMlglr^.vo,, scheiden werde. Aber des Königs Fran-st ethj°„""v des Connetabels Montmorency zureden bey Hen-noch , bis sie endlich mit der zeit und durchU sie ?nels artzeneyen linder zu gebühren anfieng, wor-Me,, - A ihrem gemahl und dem gantzen Hofe in grossesEin zeichen des Hasses, den man ihr anfäng-' .kau uuch die beschuldigung feyn , daß sie den," ihr 'gchsiivrbencn Dauphin, Francifcum, vergiftet, da-wiE?' z»r »ur regierung kommen möge. Sie ward an.d M' deff^Alin gecrönt, und erwarb sich bey ihrem ge-Eifers,ssk.^dvs-händel sie mit grossem verstände und son-gehE. vertrug, eine solche Zuversicht, daß er ihr alle^sch>aw! ""i>se vertraute, sie auch, als er an. i^r. nachAls zur Regentin machte. Nach dem tobe ihres

A gern immer was zu regieren haben, dcswe-Tie 5/it der A nöthig hielt, die innerliche Unruhe und die«wa?klärte ffN^sthledenen parteyen im Reiche zu erhalten.A A, «>n era-n demnach erstlich vor die Guisen, derer sie»Ni Mtig As" wieder los zu werden Hoffete, wenn sie ihr^w^sie d^, m , sie gleichwol die Hugenotten, ebendinglich sAA Guiseu das gegengewicht zu halten, fo vielk^i., ^ si- denn auch verhinderte,

d» A die " mcht ln Franckreich eingeführet ward.

^E,"üt wüchse,, ihr gleichwol zu köpfe, sonderlich

Rksi" «nsich^w eignen tvillen die Printzen vom geblüte zueipAA' U"d stnnde sie in grosser gefahr, ihr an-ihre,.sheii AM verlieren, wmn nicht Franciscus II. an.ss" in zeit gestorben wäre. Da aber nahm sie

ib,.' der regierung in die Hände zu krie-

M Konig von Navarra, als erster Printzden"t,^A'»L"ene hatte, guttvillig,überließ, undhe ebAen n des Königs tod zu geschwind über den Hais"ächt ?Eg machten, auch die Stände,Ae g>, erste,, ^-AAmmier waren, ihre regierung bestätigten,nqch "^" von Caro-li IX. regierung that sie beysie bU willen. Sie benahm den Guisen die°Uen , s-e Admiral Coligni, sie begünstigte

A">y,?"d dg M A'Ae den Konig von Navarra beyzube-4?erewa"uch a,,L?fiselbe zum Triumvirate schlug , die ver-dA" sie! ""s ihE"^ wider ihre eigene Person machten, diedE'^ d-e bL'''"'^'Meldst angehört hatte, aus wel-ibtw?" seines ^ ^"e heimliche ofnung in des Komgs?xfdie h^n von s wachen lassen; vereinigte sie sich mitV'NeA^.stelief^?^,! sie auch die Person des KönigsMitten aven,di„M^ wenn ihr die Guisen nicht zuvorkA' chj"' Sie erm,. d denn ihr ansehen im Rathe ziemlich<te>-A?kfen -n Anette darauf den Printzen selbst schrift-

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ich 'tt d^'Dccc- ^ ^ mehr a>h die Guisen^dand Unwillen zu setzen, oder doch

«n die ' die sie ihm durch ihr eigenes

Herrn"' Die arA?^s" ^ieß, von ernsthafften gedan-s«eA' echDAn vogA^Schuhe, die sie hatte, nach dem fne-' bracht?^"ebenen parteyen und Neigungen ru-'Ä'" seinem ,?ean. 156z. auf den entschluß, daßHisto? ""ter dieAA'/^se zu Rollen Cron-mündig erkla-^ das regimrnt desto fuglicher

zu behalten, an welchem fönst der Printz von Conde und derConnetable auch theil haben wollten. An. 1564. zog sie mitdem Könige im gantzen Reiche herum, um dadurch die hinund wieder aufglimmenden unruhen zu stillen, machte aber denHugenotten durch eine Unterredung , so sie zu Bayonne mitden Spaniern hielt, viel nachdencken, weil sie meynten, manhabe daselbst ihre ausrottunq beschlossen. Es sey nun dem alsooder nicht, so ist doch gewiß, daß sie nachgehends durch ihreanschlüge das blut-dad von Paris meistens beförderte, unddurch ihr zureden den bis auf die letzte stunde zweifelhafften Kö-nig zur ausfuhrung dieses anschlags brachte. Dabey denn ihrabsehen gewesen seyn soll , alle grosse Häuser in Franckreich zustürtzen und lauter neue zu erheben , die es mit ihr halten mä-sten. Indessen war ihr andrer söhn Henricus heran gewachsen,dem sie grosse liebe zuwandte, weil er sich zumal besser nach ih-rem sinne lencken ließ, als der König. Allein hiemit machtesie sich neuen Verdruß, indem der König auf ftines brudersmacht, die sie ihm zuznschantzen trachtete, eifersüchtig ward,deswegen sie ihn denn ausser dem Königreiche anzubringen su-chen muste, dazu die erhebung zur Polnischen Crone in vörschlaakam. Wiewol ihr nun die vor ihn ausgeschlagene wähl baldgereuete, und sie diesen ihren lieben söhn nicht gerne von sich laftsen wollte, drang doch der König sehr darauf, und redete des-wegen gar hart mit seiner Mutter. Sie muste also Henrieumvon sich ziehen lassen, und weil sie sich beym abschiede etwa ge-gen ihn verlauten lassen: Sie hoffe ihn bald wieder zu sehen,wisse auch schon Mittel dazu; kamen einige auf gar argwöhni-sche gedancken wider sie, wegen des bald darauf erfolgten todeSvom Könige. Zum wenigsten wüste sie sorgfältig zu verhüten,daß dem abwesenden Henrico nichts zum Nachtheil geschehenkonnte, inmassen sie denn ihren jüngsten söhn hinderte, die vonjenem besessene General-Lieutenants-stelle zu erhalten, sich auchunter dem vorwande einer angesponnenen verrätherey seiner, desKönigs von Navarra und anderer vornehmer Personen versi-cherte. Als kurtz daraufCarl IX. starb, ließ er ihr gleichwolauf feinem todbethe die Verwaltung des regimenls bis zu HenriciWiederkunft aus Polen, die ihr dann auch durch das Parlementbestätigt ward. Als Henricus den thron bestieg, hatte sie allegewalt überfein gemüthe, welches sie nach ihrem belieben lenckte,zumal da er gleich im ansang seiner regierung bezeugte,daß erdasReich, welches er ihr zu dancken habe, anders nicht, als nach ih-rem gutbefinden,zu beherrschen begehrte. In diesem sinne erhieltsie ihn nebst den Printzen vom geblüte durch ihr frauenzimmer,welches diesem Herrn allerhand Zeitvertreib machen muste, undunterhielt indessen durch fortfetzung des Hugenotten-krieges dieinnerlichen unruhen in Franckreich. Bey dem frieden, den siean. 1576. mit den mißvergnügten Printzen machte, setzte sie denHertzog von Alencon, ihren jüngsten söhn, den sie gedachterMassen vorhero verfolgt hatte, durch eine grosse apanage mitfieiß in einen sehr vvrtheilhafftigen zustand, weil sie es zu ihrereigenen erhaltung vor nöthig befand, der Königlichen macht ei-ne andre an die feite zu setzen. Endlich vereinigte sie sich mit denGuisen, die sie bisher immer gehindert hatten, den König ein-zunehmen , sehr genau, als dieselbe die l.'gue zu stiften außen-gen, und zwar blos aus haß eines theils wider ihren tochter-mann den König von Navarra, dem sie nie gut gewesen, undwider welchen sie nun um so mehr erbittert war, weil er mitseiner gemahlin Marguerite 6e Valois, so der Catharinä toch-ter war, gar nicht wohl stunde, und deren ausgelassenheiten kei-nes Weges ertragen wollte; andern theils auch gegen die Huge-notten überhaupt, welche bis dahin allzugrossen Widerwillenund mißtrauen für ihre person und ihr regiment hatten mer-cken lassen. Der krieg , der an. i;8o. mit den Hugenottenangieng , war meistens eine frucht ihrer Verhetzung, da sie denKönig gegen die Reformirten anfeuerte, und diese hingegen lin-ker der Hand vermahnte, sich nichts nehmen zu lassen, «soviel heimliche Händel sie aber auch machte, so war doch ihregewalt so fern gefallen, daß sie sich öffentlich in Staats-sachennicht mehr mengen durfte, welches sie ihrer allzugenauen Ver-bindung mit ihrem jüngsten söhne und den Guisen zu danckenhatte. An. i?82. suchte sie sich auswärts was zu thun, undschickte, jedoch mit des Königs Vergünstigung, dem Könige An-tonio von Portugall eine flotte wider die Spanier zu hülsse, weilsie auch selbst ein recht an diese Crone zu haben meynte. Es liefaber sowol diese als die das folgende jähr geschehene ausrüstunggar übel ab , indem die Franzosen beyde inal geschlagen wur-den. Nach ihres jüngsten sohnes tode fieng sie es vollends anmit dem Hertzoge von Guise zu halten, und durch ihn allerhandunruhe zu erwecken , dabey im trüben zu fischen, und auf dieseart der Hertzogin von Lothringen als ihrer tochter kmdern, mitausschliessuna derer von Bourbon, den weg zum throne zu bah-nen. Sie mißbrauchte dabey des Königs schwachheit gewaltig,indem sie ihn erstlich beredete, es iey mit dem vorgeben von derI^isue lauter Unwahrheit, hernach aber, da dieselbe mächtiggenug war, so furchtsam davor machte, daß er sich selbst mitden Ligisten zu verbinden genöthigt ward. Aber alle ihre anschlü-ge fielen auf einmal, da dem Komg endlich das Guisische jochzu schwer, und ihre macht zu gefährlich bauchte, und er sichaufdem Reichs-tage zu Blois ihrer durch beyder brüder ermor-dung entledigte. Es haben zwar ewige vorgegeben, daß sie umdiesen mord wrsienfthasst gehabt, welches aber nicht gar glaub-lich ist, indem der Kqnlg lange aufgehört hatte, ihr feine Heim-lichkeiten zu bertrauen, sie auch, als er ihr nach geschehenemstreiche selbst die Nachricht davon brachte, ihre bewegung darü-

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