Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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Alldem guten Ciceroni, wietvol unschuldig, theuer ge-

durchÄ/Am kommen. (Siehe Cicero.) Nachdem hier->kadr selbst von dergefahr befrcyetworden, giengmanlerh^.Wer aufCatrlinam los, welcher unterdessen aus al-Sylla',,Wammen gerafftem volck, worunter eine anzahl alter»e„ geMer soldaten waren , zwey legionen machte, von de-sclaven kaum der vierte theil rechte Waffen hatte. Diese ex a-/ vercn anfangs viele sich zu ihm schlagen wollten, wie-die sa^/.ivell er noch immer den schein haben wollte, er führtea„s, des Römischen von dem Rath hart gedruckten volcksdiees sich zu dergleichen vorhaben nicht schicken wollte,bürgern entfliehende knechte aufzunehmen und zu be-te» Jedoch, da seine fachen in so schlimmen stand wa-ffir Mwjß, daß er durch diese Verblendung zu gröstem glück^rck, Rom sich das einige mitte! abgeschnitten, wo-dc,s "vch hätte können im stände seyn, seinem gegentheil"dt zu bieten. Er wollte zwar auch über die Alpen inL>. Wen , und sich da verstärkten; aber er ward vonAntons7° Celere auf einer, und von dem Bürgermeister C.w auf der andern feite dergestalt eingeschlossen, baß er nir-

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>»>iq ».jbwaus konnte. Weswegen er sich endlich aus verzweife-ln stchp der armee Antonii , welche wegen dieses kranckheitUe sch,General-Lieutenant Petrejo angeführt wurde, in ei-lchch einliesse, welche anfangs zweifelhafftig war, da son-keiyx hM, na sehr tapfer föchte, auch die übrige, weil sie»eii ss"Ung, weder durch die flucht zu entrinnen, noch son-^ erlangen vor sich sahen, ihre haut theuer genug?lerals Endlich aber führte Petrejus die leibwache des> ^ (Lvkortsm xiTtorism) an, welche aus lauter er-1 Urve >^^en bestünde, und bis dahin von ihm gleichsam ingehalten worden; da lag endlich des Catilinä»e dex xx.-Ws unten, und er selbst fiel unter einer grossen men-My,, '""aqeneii, womit die gefährliche empörung ein ende' ss. 692. in vitü Licer. äs bello

^ orst. Latilin. F'/o-r« , lib. IV. L. i. 6:c. *

' oder Rätill, war Bischoff zu Lincöping inWeitund befreyete im XV. Kecul» mit grosser hertzhaff-^°nig ass, Atterland von der Dänischen herrschafft. Denn alsM,, „.v^nutson bey seinen Unterthanen war in haß gekom-Mchxg'^ourch xwe gewisse faction aus dem Schwedischen!ltck hjMet worden, bediente sich Christiernus von Däne-Mngs f^,^!egenheit, und gieng in Schweden, ward auchbe^^n Ständen zum König angenommen. Aber alsdas land hart hielte, viele auflagen erpressen>vun^,^ Ertz-Bischoff von Upsal, der ihm darinn nichtg'^en eria^,?^Ue behulflich seyn, ob er ihm schon sonstcnMahw. Uer Crone das meiste zu dancken hatte, gesanglicha,,MN bteser Kätill der erste, so sich öffentlich widersendete" «' »mt> im „ahmen der Stände den gehorsam«k?' sich vlle bey diesem anlas in seine kirche gegangeng ?d«,Ma erstlich in seinen Bischöfflichen Habit gekleidet,l M, Unk i gleich wiederum ausgezogen, alles auf den altarer c g- dasI?^"wart der Dom-Herren ein gelübde gethanoumt nicht eher anlegen wollte, als bisr?ia„d m die vorige freyheit gesetzet hätte.

K'» ^ m ore vorige freyheit gesetzet hätte. Darauf

m,^Herr?n^ Waffen , gab sich zum anführer der anwesendenn au, und vermehrete ihre kleine anzahl mit denje-

, unv vermehrete ihre kleine amM

er n I^wedm, so Carl Cnutson noch iVtreu er sich, als

l«elch?^e nicht lang zufrieden, weil ^ Claestn Ro

vvv, Bischoff in den Dale^).E? von ^yen stucken

lvsachAichs - MaxschMn von Dauemarck, vo ^ gegen dem

^«wollte, dahingegen derBsschoffdeM» dessen

raWehvff von Upsal auszuwechstln oder^ '^'^chte. Undune grosse summe gelds M Ach so fchon chsch wer Kätill so kühn , daß er d.e dem K°-

viz? ANaiigrn waren , in den Dalern anhielte ^ hernach

hi^ M deswegen hart zuredete. movs loslassung'

lietz gMn heutigen, und willigte m R ^em einladen,Mtzx^bennlich den König Christiernvm^,^^heWn.

A Lsewissen versprechen, 'hnr wiMr zuM auS Dä-

sich auch nicht lange, baß Katm ^ kaum nmMktÄ Duck gekommenen Ertz-Bsschoff M d ^rn Stock.?«Zvmg Carln losbräche, welcher dann ^ sich m des

Akern uÄ^v, und bald hernach gezwungen ^ ghzuschw?-

drti, u»^'be zu ergeben, der ihn zwang., das yxxgmr.Aii. s^ch iNit einem schloß und lehen in Fmn n «^gtttha-

^keit „Mungegen, der gleichwol an dieser letz ^ ^ gleich

vn sviaW lv .viel theil gehabt, als sem Ertz-Bischvttm

i^Ertz^??, 'Hre darauf an. 146. dahingegen st ^bwirrete,lKvch V^Wvss Carssvn das Reich noch zwey Mr

^ ^xrn^ ^^0 nicht das beste end nähme, u

LP?«-»»-mKch? 7 w° ^

stiere sin^n-lohn, Petrus Catinat, von D.x gezeu-

lA Ehetfes^s, ben er mit WilhelMma Bvyerr

" llyy, Lk«rxa» I/. Theil..

get, wurde an. r;86. Parlements-Rath, und heurathete an.1587. Genevievam, des Königlichen brechn,, Jacobi Ligier,tochter, die ihm folgende vier söhne gebahr: 1.) wilhelmumCatinat, Herrn von Mauvert, der ein Parlements-Rath gewe-sen. 2.) petrum, von dem sogleich. ;.) Georgium, Kö-nigl. Allmosemer, Abt von St. Julien zu Tours, und lllems-n-mt-6eneml zu Tours, der an. 1652. das zeitliche gesegnet.4.) Iacobum, Herrn von Bougis, der an. i6;o. Königli-cher liecretsrius war, und an. 1640. nicht mehr lebte. Jetzt-gedachter Petrus Catinat, Herr von la Fauconnerie, wurde an.162;. Parlements-Rath zu Paris, verehelichte sich an. 1624.mit Francisca Poisle, Frau von St. Gratien, und starb umdas jähr 1676. als veosnus im Parlement. Von seinen lin-dern sind folgende sechs söhne zu mercken : 1.) Renatus, Herrvon In Fauconnerie, von dem hernach. 2.) Petrus, voctorder Sorbonne, und Abt von St. Julien zu Tours, der an.i6;i. gebohren, und an. 1676. mit tobe abgegangen, z.)Larolus Franciscus, Herr von Direy, welcher an. 1664. Ca-pital» bey den Französischen garden war, und an. 1667. beyderbelagerung von Ryssel blieb. 4. ) Clemens, Prior zu Jauron,der nach seinem bruder Abt von St. Julien zu Tours wurde,und an. 1687. in dem z i. jähre seines alters das zeitliche «ge-segnete. 5.) Nicolaus, Marschall von Franckreich, von demein eigner artickul handelt. 6.) wilhelmus, Herr von Groi«silles, welcher an. 1667. nach seines bruders Caroli Franciscrtode Capital» bey dem garde-regiment wurde, an. 1667. we-gen leibes-schwachheit die kriegs-dienste aufgab, und an. 1701.in dem 62. jähre seines alters ohnverehlicht starb. Oberwehn-ter Renatus Catinat, Herr von Courtheraye, St. Mars, Cou-longes rc. war an. isso. gebohren, wurde an. 16;?. Parle-ments-Nath zu Paris, und starb, als Lonleiller ä'konneur, an.1704. nachdem er mit Francisca Frezon 2. söhne gezeugt. Die-selben waren: 1.) Ludovicus Catinat, welcher nach seinesVetters Dementis Catinat an. 1637. erfolgtem tobe, Abt vonSt. Julien zu Tours wurde, und an. 1714. mit tode abgieng.2:) Petrus Catinat, Herr von St. Mars, der an. 1670. ge-bohren, an. 1697. die stelle eines Raths bey dem Parlement er-halten, und mit Maria, einer tochter Nicolai Fraguier, Herrnvon Quincy, die er an. 1700. zur ehe genommen, nurtöch-ter gezeuget hat: 1.) Mariam Renatam, die an. 1701. ge-bohren, und an. 1724. mit dl. genannt von St. Simon, Mar-quis von Cvurtvmer, verheurathet worden. 2.) MariamFranciscam, so an. 170;. den;. dec. auf die Welt gekommen,und dieselbe nach einigen tagen verlassen. ;.) Mariam, diean. 1704. gebohren, und sich zu Paris in ein Benedictiner-klo-ster begeben. kill. gsnesl. tom. VII. p. 6;6. leg.

* Catinat, (Nicolaus) Herr von St. Gratien, Marschallvon Franckreich, war der fünfte söhn Petri Catinat, Herrnvon ls Fauconnerie, den ihm seine gemahlin, Francisca Poisle,Frau von St. Gratien, an. is;?. den i.sept. gebohren hat-te. Er nahm in seiner jugend unter der cavalerie dienste, undwurde, da er sich an. 1667. bey der belagerung von Ryssel sehrwohl gehalten, erstlich Lieutenant, nachgehends aber Capital»von einer compagnie unter dem garde-regiment, da er sich dennan. 1672.167;. und 1674. bey allen gelegmheiten, absonder-lich bey dem angriff von Mastricht, bey der eroberung von St.Etienne und der eitadelle zu Besangen, wie auch in der schlachtbey Senefwor andern hervor that. An. 1676. wurde er beyder armee in Flandern General-Major von der infanterie, undzu ende des feldzugs bekam er das commando über diejenige»trouppen, welche in Lllätssu-Cambresis, um die stadt Cambrayeinzuschliessen, geleget wurden. An. 1677. ward er Brigadier,vertrat aber dem ohngeachtet die stelle eines General-Majorsvon der Infanterie bey den belagerungen von Valenciennes,Cambray und St. Omer, und erhielt in St. Guilhain, nach-dem solches übergegangen, das Gouvernement. Er diente auchbey den belagerungen von Gent und Apern, als General-Ma-jor, und wurde so dann an. 167g. Commendant zu Duynkirchen.In eben diesem jähre schickte ihn der König in geheimen ange-legenheiten nach Pignerol; er kam aber ünverrichteter fache zu-rück, und wurde nach und nach zu Longwyck, Conde und Tour«nay Gouverneur. An. 168°. nahm er, krafft des mit dem Her-tzoge von Mantua getroffenen Vergleichs, die stadt Casal in be-sitz , und vertrat darinnen die stelle eines Commendanten. Zugleicher zeit ward er iVlsreLkLl äe csmp, und half an. c68§.dem Heryoge von Savoyen die einwohner des Lucerner-thals,die nicht Catholisch werden wollten, zu paaren treiben. Nach-dem er daselbst durch seinen durchdringenden verstand viele an-scheinende fchwürigkeiten überwunden, muste er zurück kom-men , und das Gouvernement von der stadt und dem Hertzog«thum Luxemburg über sich nehmen. An. 1688. diente er, alsGeneral-Lieutenant, unter dem Dauphin bey Philippsburg; an.1690. aber hatte er das commando über dre armee, welche derKönig wider den Hertzog von Savoyen nach Italien schickte,und war so glücklich, dah er den is.aug. m der schlacht beyStaffarta das selb behielt , und sowol m diesem als beydenfolgenden jähren viele wichtige platze eroberte. An. 169;. den27. mertz beehrte ihn sein Komg mit dem Marschalls-stabe, undim folgenden april mtt dem orden St. Ludovici, worauf er den4. oct. bey Marsaglia m Plemont ein Haupt-treffen gewann,und daselbst bis an. 1696. da der friede mit Savoyen zur rich-tigkeit kam,, das commando führte. Er vereinigte also seinetrouppen nnt den Savoylschen, belagerte Valenz« indem Her-tzogthum Mayland, und zwang die Spanier, daß sie sich zu

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