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der angebotenen Neutralität in Italien verstehen musten. An.1697. commandirte er eine armee in Flandern, mit welcher erAth einnahm. An. 1701. führte er aufs neue das comman-do in Italien, verlohr aber die schlacht bey Chiari, und wardselbst verwundet. Im folgenden jähre commandirte er inTeutfchland, konnte sich aber keines Vortheils rühmen. An.,70;. ernennte ihn der König zum Ritter des H. Geistes,welche ehre er aber großmüthig ausschtug, und auf seinerHerrschafft St. Gratien bey Paris an. 1712. den 2;. febr. un-verehlicht das zeitliche gesegnete. Er war ein tapferer, verstän-diger und meist glücklicher General, dabey überaus beschei-den , in seinem lebens-wandel sehr ordentlich, auch gegen seinefeinde großmüthig, und von allem ehrgeitz und gewinnfuchtentfernet. An. 1701. sind unter seinem nahmen zwey briefeHeralis gekommen, worinn seine aufführung gegen seiner feindedefchuldigungen gerechtfertiget wird; man zweifelt aber, obsie würcklich von ihm herrühren. , mit. genesl. tom.
VII. p. 6z;. Älemoires sie reponles tom. I.
cke cke , tom. II.
(satius oder Cautus, ein Heydnischer abgott, welcherdeswegen verehret wurde, weil man dafür gehalten, daß erdie leuthe klug und scharfsinnig machte. Welches auch dasWort Lsws oder Lsucus andeutet. äs clvir. Del.
Catius, ein Epicurischer kkiloloxlms, dessen Cicero geden-«ket, ingleichen Horatius, wie einige dafür halten, üb.XV. ep. 16. säksmil. üb. II. ksyr. 4.
Cativulcus, ein König über einen theil derülmromim,so ein altes volck in 6slüs Lelgics war, rvo heutiges ta-ges das Lüttichische ist, war in dem aufstand des Ambtorigismit verwickelt, und weil er alters halben das ungemachdes krieges nicht länger ausstehen konnte, und die flucht zuergreiffen nicht vermochte, tödtete er sich selbst mit gift vomEibenbaum, damit er dem Casari nicht in die Hände gerathenmöchte, nachdem er sich vorher heftig über Ambiorigem, alsUrheber dieser revolte, beschweret hatte. Dieses geschahe L. II.702. L. N. Z9Z2. L. L> ;2. , sie bello ball. üb. VI.
* Catlenburg. Die ausgestorbenen Grafen von Catlenburg,oder Cadansburg, sind ohne zweifel aus einem alten Sächsi-schen Gräflichen geschlecht entsprossen gewesen; wiewol man de-rer eigentlichere ahnherren nicht angeben kan. Der erste, vonwelchem man etwas weiß , kommet im XI. Lculo für. Essoll nemlich Sieghard von Cadan ein also genanntes schloß,nach Lucä im Grasen-saal k. II. p. 896. meynung, an. 1029.zu feinem Gräflichen sitz erbauet haben. Dieterich Grafvon Cadalenburg, wie ihn Lambertus 8cbsKnsburgeiiüscke reb. Oerm. spuck kilior. illusir. veter. script. tom. I. p.228. nennet, oder Catlenburg, lebte gleichfalls in erwehn-tem XI. lseoulo. Ob er nun ein söhn Sieghards gewesen,kan man nicht sagen. Seine mutter aber soll Gesa geheis-sen haben , welche an. 1094. all ihren Gräflichen schmuck,kleinvdien und eine grosse summa gelds zur stiftung des St.Alexandri klosters zu Eimbeck vermacht. Graf Dieterich warein tapferer Herr und heftiger Verfechter der alten Sächsischenfreyheit, welches folgende geschichte bezeuget. Er widersetztesich Kayser Henrico IV. aus allem vermögen, wurde aber dochan. 1075. nebst denen andern Sächsischen Herren, aufeinra-then derer andern Reichs-Fürsten , dahin bewogen, daß sievor dem Kayser einen fußfall thaten, und sich ihm unterwurf-fen. Weil aber dem ungeachtet der Kayser diese Herren mitarrest bestricken ließ, unter dem vorwand, derer Reichs-städteerkanntnis darüber zu vernehmen, und einen da, den anderndort ins elend schickte, unterdessen aber ihre güther denen,die sich um ihn verdient gemacht, austheilte, so schmertzte die-ses GrafDieterichen dermaßen, daß als er wieder zurück kam,er die Sachsen auf das sehnlichste bat, lieber alles daran zuwagen, als an statt der freyheit die knechtschafft anzunehmen,versprach auch dabey, daß er noch ferner sein leib und lebendem vatterlande zum beste» drauf setzen wollte. LKron. Ms§-fteburg. sp. Neidom. rer. Oerm. script. tom. II. p. Z07. liz.
Was seine übrigen lebens-umstände anlanget, so vermählte ersich mit Gertrud, Marggraf Eckbrechts zu Sachsen tochter,und Graf Heinrichs zu Nordheim hinterlassener Wittib. Lort>o«.cbron. Lrunüuc. ki-Itur. spuck üeibnix. rer. Lrunluic. script.tom. III x. Z2Z. Luntings Braunschweig - Lüneb. chron. k.IV. p. 5;Aber dieses eheband wurde bald wiederum getren-nt , indem Graf Dieterich im dritten jähre seiner Vermählung,nemlich an. H07. todes verstarb. Lbron. 8teterbursense spuckMeibom. I. cit. tom. I. p. 452. üeibnir:. I. c. tom. I. p.K;z. aber die Lomxil. cbron. sck Deibnir. 1 . c. tom. II. x. 6;.saget , daß er an. noi. gestorben. üngellms. cbron. ibick.p. 109;. Diese Gertrud hat sich durch ihre Milde stiftungensehr bekannt gemacht , Massen sie nebst ihrem ersten gemahldas so sehr berühmte Benedictiner-kloster Bursfeld, mit De-marchen aber in der stadt Eimbeck das von abgedachter ihresgemahls frau mutter Gesa zu bauen angefangene kloster St.Alexandri, und nach des letztem ableben das kloster St. Aegi-dri in der stadt Braunschweig fundrret, und in letzteres dieScheine Auctoris II. erstlich Bischoffs zu Metz, hernach aberErtz-Bischoffs zu Trio, gebracht. Leuckfelds snrig. üurskelck./.e2»e»r Dasselsche chron. VI. s/ame/ma»«. opp. Kerrr«, , com-ment. rer. Ocrnu III p. 69z. Dieses Graf Dieterichs söhnwar gleichfalls Dieterich der jüngere genannt, welcher an.
rat
noo. fcinerejidentz Catlenburg türm voller verwandelte eUan einem andern ort gesagt worden. Allein hier »l
zu mercken, daß er »ichs von der gemahlin Gertrud / AÄ-graf Eckbrechts zu Sachsen tochter, kan gewesen seyn, ^
che an. noo. noch nicht mit GrafDieterichen dem, e,vermählet war, gleichwol aber wird er in dem
Ertz-Bischoff Rothardus von Mayntz an. "O)-ichsCatlenburg ertheilet, ausdrücklich ein söhn
alter"
welches
kloster
und Gertrudis genennt. Demnach folget, daß GrasT»e ezwey gemahlinnen, so den nahmen Gertrud geführet, ' ^gehabt, und mit der ersten Dieterichen den jüttgern gk» .haben. Wiewol nicht zu läugnen ist, daß Botho ckrou- g-suic. Viätur. I. cit. p. ZZI. ausdrücklich die Gertrud, sxsgras Eckbrechts tochter, zu einer mutter GrafDieterElungern macht. Es muß demnach entweder dieses faN^reoder der fehler in der jahrzahl stecken. Dieterich dervermählte sich mit Adela, Cononis, oder Conradl PA'W-fen zu Sachsen tochter, welche aber ihren gemahlte, und nach diesem Helpericum Grafen von Plotzkethete, und ihm Conradum und Bernhardum gebahr.plötzke.) so. sb üccsrck. tom. II. öorpo? E
p.';99. Asotils. Diplom. Kilt. Lomit. üeusnicr. inMNencüen. tom. III. rer. Oerm. script. p. 11Z4. Lhero thut eben dieser äimsüüs 8sxo l. 0. p. 48t- §at»
wenn er diesen Hilpericum und seine söhne Grafen vv"lenburg nennet; Massen zu der zeit, als Hilpericiten, keine Grafen von Catlenburg mehr waren. Den?meldter Dieterich der jüngere von Catlenburg starb »> jl erdem 1107. jähr, in welchem sein vatter starb, ^nun von seiner gemahlin Adela keine leibes-erben yUiechr <ihm dieses so berühmte gE^eig'
so verwelckte zugleich mit ihm dieses so berühmteund fiel seine Grafschafft an die Hertzoge von Braun?«Sonst gedencket auch der Lnnslilts 8sxo I. KrEzweyer brüder , Henrici und Udonis, aus diesemchen geschlechte , welche Marggrafen Eckarten vonhätten umbringen helffen, wovon aber andere ^0». ,oc.wissen ; das Lbronicon. vet. Duo. Lruos. sp. l-rw» ^ MLrunsuic. scriptor. tom. II. p. 14. jaget hergegeN /Dieterich Graf von Catlenburg gewesen, ob es aber Mt»ter oder söhn, kan man nicht wissen.' Dieterichsfchwester Othildis vermählte sich mit Conrado N« p ,7?-von Meissen. De , reiig. msnuscr. tom. .5 E'
L 192. Was im übrigen das wapen der Grafen „ schilplenburg anlanget , so präsentirte dasselbe im roM> ^ ver-einen schwartzen adler, dessen crone, schnabel unvguldet waren, und ein dergleichen adler stunde auwHelm. kiü. inügn. II. 9. §. 26.
^Älckenreci. p. sä Virriar. xubl. 1'
§. 17. x. 725. Lucä Grafen-saal, k. II. x. 895-
Catlidg, siehe Ratlage. ,
Cato, ( M. Porcius ) Lenlor oder Lensorius M^gjor'weil er seine Censur so rigorös verwaltet, inglei«?>war in Tusculo L. k. 522. L. ÄI. ;7;2. H. L. r;2. gein söhn Marci Porcii , und hieß anfangs PriseM /aber hernach wegen seiner grossen erfahrung CaroEhe er mit in den krieg zog, hielte er sich irr der p<,s Mder Sabiner auf, woselbst er ein land-guth hatte,... ^yasein vatter verlassen ; kam aber aus L. Valernten, welcher bey gelegenheit ihrer an einander >ron >«,güther, dessen crnsthaffte lebenö-art ersehen hanr 'dem gemeinen wesen sehr nützlich achtete, nach Ro»
L. H ;4°. ä. ÄI. Z770. >1. L. 214. als O. FabMs^l Adas vierte, und Claudius Marcellus das dritte ^germeister war, seinen ersten seldzug E ^AiusHannibalem. Nachgehends wurde er, als Cla « ^ ^
cellus zum fünften mal Bürgermeister war,
Z776. L. L. 208. Tribunus Mlitum in SM" behjetllMLvAsem ward er L. X. ;;i. tzuMor, in welcher. l' . ^
sich unter Scipione in Africa sehr wohl auttt^ fttuck.,»,zerfiel er nachgehends mit ihm, weil Catogebohrnen ernsthafftig - und fparsamkat mchtdaß Scipio neben dem sold so viel geld »wer ^ soverschenckte, auch sich sechsten aus dem gemeinen heyaufführete. Cato kam dannenhero nach Rom, -s ^ aueb^oßRathe zu verklagen. Folgends ward er ^'^Migkeil K re-ktTtor, welche würde er durch seme MApren, ^ansehen brachte. Er eroberte k- ü^. Sar Ngierte solche provintz mit sonderbarer gAM a1. N. Z789- L. 195. wurde er zugleich ^co , der ihn nach Rom zu .kommen ermah^
germeister erwehlet, und bemuhete sich so mel a> prachl >> hckOppische gesetze zu behaupten, welches wider de^^ g ^dern und kutjchen, der sonderlich von oen ^ aberwurde, auf die bahn kommen war, mo»^^sonnichtgantzdurchdringen. InSpamen ver lw ^ t"
grosse thaten, und weil ein so grosses land n>tt^ sieß Aer ?
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400. haltbare örter ihrer mauern eittblossen, iyev . w>fach er hernach rühmete, er hatte m H'Aracht h" ww ,Eeingenommen, als er tage dämmen zug^^ lanb^jtbsLdann in der that selbiges zuvor sehr D - Kassendergestalt unkers joch gebracht ,