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Sehvr^An verlohren, auch seinen gelinden rathschlägen kein»tci Xi , begab er sich an den Hof des Königs Ludo-
wen, s'" »ranckreich, wurde auch daselbst wohl aufgenom-Aliuo 9 ni^ ^ daß ihn derselbe;u seinem lVleäico, hernach ;umDa ex n^r, ""d endlich zum Ertz-Bischoffzu Vicnne machte,wnede Ln dem Hofe des Hertzogs tzpn Burgund lebte,Äen,vi7."m Cominao bekannt, der auf dessen einrathen seinesieg dj„ ^ geschrieben , und sowol in der vorrede, als auch son-eehalten , an ihn richtet. Den grösten nahmen hat er dadurchim sich ./, ^"l er aus der Astrologie viele fachen , so zu seinerHertzvas ^tragen, insonderheit die unglückliche schlachten desk> eben Burgund, vornemlich aber den tod dieses Herrn,Beil ab?? Punde, da solcher vorgegangen, verkündiget hat.gereicht Jorninäus - der sonst nichts, so ihm zum ansehenweidet, ^linen, vorbev gelassen, von diesem letzter» nichtslnuthisigssks erstere aber Catto aus natürlichen Ursachen wohlKon vjchn können, so wird von seiner prophezeynngs-kunst" wenig gemacht. Er starb an. 1497.
M,nq b-s welches sich vor der Französischen über-
"v. Vst ES Cominäi befindet; , kick. äs I.oui 8 XI.
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58 ;
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,? 92. in Osllis Llirill.
^>k. ^ sltciir. sci bist. lfuä. XI. T'ox/'i, bibl. Xespol.
XI. , kill. äs krsnce tom. II. col. 1406.
klsnpdi ssE vsnir. xroZnok. 8- p-1;. bild. äs
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ürs TjMoa, ein Fürst in Deutschland zu den zeiten des Kay-
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. oft' .
Als er nun vernommen,, daß sich Maroboduus,-.larcomaimen, zu d ^
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Mvhr^ii - war aus vornehmen stamme bey "den GothonenM erwaVk "üb halte sich durch seine lapferkeit ein grosses anse-he Könj.i Als er nun vernommen, daß sich Maroboduus,r?t, g,//erMarcomannen, zu der Römischen partey gewen-lyach, /r sich a„ ihm zu rächen, zumal da er ehemals durchMbenMarobodui war verjaget worden. Er gieng der-s kieit 's ^ner starcken armee in dessen land, brachte es auchseit? ^ ^ nachdem er die vornehmsten durch geschencke aufgelea^kgen, er sich der Königlichen resideiitz, und des da-Uraf. Wn sthlosscs bemächtigte, darinnen er grosse beute!Ae, sich nun Maroboduus von jedermann verlassennm-^k seine zuflucht zu dem Kayser, und wurde zu Ra-^ W Erhalten. Dem Catualdoa aber gieng es auch mitLdt»-?^ besser, indem er nicht lange hernach von den Her-M die I^ ^kker anführung des Vibilii verjagtt, und da ihn
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'Korden^ aufgenommen^ nach Frejuls in Franckreich ge-
I-aÄttt!,Iih.li.LWLl7s. 6r. L6;.
Mla, lElia) eine gewisse weibes-person, welche sich nochilttiges'shre ihres alters durch tantzen und unverschämte stel-^An?^^uiret» und zwar bey den spielen, ^^ Menilez' ?'e der Kayser Nero zum vergnügen der Mgend undkbych^i de^enigen tages, da er sich zum ersten male den darrTat, ii En, eingeführt hatte. in cvmx. viorns.
(Cajus oder Quint.Valer.) ein Poet, gebohren^6 L. v. 668. Ohmx. LI.XXIII.L. t>l. 1898. ä.vielmehr in der halb-insul Sirmton, welche sich m§Macv, heutiges tages Lago äi Garda genannt, ewre>«sie mal soll er in begleitung des Manltt nach RomMerft Ek seyn. Er hielt mit Cicerone, Planco, Ctnna und^tih^vrnehmen leuthen gute freundschafft; Julius CasarI^?Ekan«/ch tresiich geneigt, und ob ihn Catullus gleich, durch. diget s ley vexsx unter dem nahmen des Mamurra lehr be.il;' «°> -r ° °ch mi, Un» s-M°-v°»
^ltevs ,wn noch desselbiqen tages zur tafel laden. Catullus«E «»dxx gufJpfitillam seine landsmännin, liebte auch noch er-sM, s, wews-person Clvdiam, von ihm aber Lesbm ge,ib^t/7slcher beyder, sonderlich aber der letzten, m fernena,? ük^Edacht wird. Man hat 1 l?. Lp'Nchmm^von
v?' Äera.«^' seine andern wercke aber sind verlohren gegan-
?'s?"us sagt, er sey in dem letzten Mhre der LI.XXX.
697. L.N. ;y-7- L. L. 57. gestorben , nachln?-r l2"U"g er nur würdejähr alt gewesen seyn, daß
M b?s auk>/ wahrfchemlich^, ob er gleich^.
se 7 0^1. c. 7 ;. Orcmkr/ra». Hret»«. ..
TaNit Lirimääv. IN Mseb.
* n- lus , (Luctatius) siehe !
S^u^RöMilcber
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. Luctatius Latulus.
i,„--^!^yen »l'OMlscher Statthalter in dem Pentapoli-n'kg ei^Alche menae der zerstörung Jerusalems
si?lusamw gEwjss"»M^uden meder, welche sich unter ansuh-gethass^Evers,, Jonathas genannt, in der wu-silb fEhr wÄ der West?" ,!«"»,' A^str Ionathas war der schlimm-chskn qÄbraueh^ ^ ,/'kd hat der verstockten cinfalt der Ju-lb^knq-g harrd wund?s!? seine feiten zu bringen , den-Ä ward AsEcke versprochen. Aber dieser zei-
sG.,!Eben^x Dieser b?n.,Ä"^lemer bald meister, und nahmLetter stÄ^ch zu ?xk!astinen tod zu rächen, oderT?giteu ,chey an/,?agte eme grosse anzahl un-ll>Lp"'Ee s/)knter diesen ^,^b?en ihn zu dem abfall gerer,V/kvar^Pmahlin " M^stglen waren Alexander undKkrdqZey.sch zu Cakust gemstch ihm nicht zu , die^yi.i^ky,Und Er condemnirtebeyde zur
^ldte ^vn^?ufisSZle sie M elendiglich als schuldig um^vnathqs rva? ihr hinterlassenes guth. Dergr noch drey tausend einwohner der
stadt Alexandria in diesen labyrinth, wie auch den bekanntengeschicht - schreibet Flavium Iosephum , welcher damals zuRom sich befände. Jene wurden meistens als des hohen ver-raths schuldig abgestrafet. Josephus aber, welcher ohne diebekanntfchafft mit Tito und Vespaffano auch ohnstreitig wäreverlohren gewesen, überwiese den verruchten ankläger seinerlügen, und bewiese seine selbst eigene Unschuld. Der betrügeraber bekam bald darauf seinen verdienten lohn, da er aufVespaflani beseht lebendig verbrennet wurde. Catulus, dessenVespasianus geschonet hat, litte auch die strafe seines geitzesund seiner grausamkeit schon in dieser wett, dann er fiel ineine so besondere kranckheit, daß die Aertzte sechsten dero Na-tur nicht erkennen mochten. Er litte an dem gantzen leideunsägliche schmertzen, und die ängstigung seiner steten warnoch unerträglicher. Tag und nacht kamen ihm die stelen derunschuldigen umgebrachten, als so viel schwache geister undgespenster vor, und schiene ihm, als wären dieselben mitnichts beschafftlgt, als ihm seine ruhe zu zerstören, und ihnauf alle erdenckliche weise zu quälen. Er wältzete und warstsich in seinem bethe herum, als läge er auf einem rade, woihm die glieder zerbrochen würden, oder als ob er in einerbrennenden glulh läge. Seine schmertzen waren darbey un-erträglich , und vermehreten sich je mehr und mehr, bis seineeingeweide von der Hitze des verzehrenden feuers zergiengen,und er also unter dieser erschrecklichen marter, endlich seinenlasterhafften geist aufgäbe. hell. ^uäsic. üb. vil.
S 3 P. 28.
Catumsyritus , (Johannes Baptista) ein Grieche, wareiner mit von denen, so in das Römische Lollegimn gekommen.Er widersetzte sich heftig dem buche, welches Arcudius wegenVereinigung der Griechischen und Lateinischen kirche heraus ge-geben , und überreichte dem Spanischen Ämbassador zu Romeine supplique, daß er mit dem Papst davon, als einem wercke,darinnen jener den Protestirenden beyfall gäbe, reden möchte.Er ließ auch selbst an. 16; 2. zu Venedig einen tractat darwiderdrucken, unter dem titul: Vers utriu8gue LsclellT Loncoräis,darinnen er Bellarminum und etliche andere Jesuiten zugleichmit angegriffen. *
* ein ehemaliges volck in OalllL Xgrbonenll.
Es wohnte zwischen den Ällobrogen, Ebrutiern, Mimeniernund den Vocontiern. Die zwey besten städte waren Vapincumund Caturigä; das land wo sie wohneten , heisset heurigestages Gapenqois, und die erste üadt Gap, die letzte aber Chor,ges. Oilstionnsire.
Catus, siehe Aelius.
* (Latus, (Ludovicus) von Ferrara, einer von Alciati wi»
dersächern. Er brachte es an. i; ;o. dahin, daß Aimon Crave,ta, welcher nach Ferrara gekommen, um dorten die Rechtenzu lehren, sich änderst wohin begeben muste. , äs
clsris leguin interxrstibus. LibliotstesL lnstoi. LUtstor. ^urisLcc. p. ksris. 12.1692.
Eatwyck, siehe L^TII-
Eattenelndogen , lat. Lattimslidocum, ein schloß undGrafschafft in dem Ober-Rheinischen kreise, von den Lsttis,so allhier um den berg Melibocus gewöhnet, also genennet.Sie wird in die ober-und niedere Grafschafft eingetheilet. Dieobere, so dem Hause Hessen-Darmstadt gehört, liegt zwischendem Odenwald, dem Rheine und der Wetterau, und ist inderselben der alte Melibocus jenseit Franckfurt bey Zwingen-berg. Es sind auch in derselben bezirck die städte und schlosserDarmstabt, Rheinheim, Zwingenberg, Rüsselheim, Punct-stadt , Lichtenberg, Dornberg, Gerau, davon diese gantzeOber-Grafschafft das Gerauer-land, Lersvi» genennet wird,der in der Historie der alten Teutschen Kayser berühmte fleckenTribur und das kloster Hofheim. Die niedere Grafschafft, st»dem Hause Hessen-Cassel und zwar der apanagirten linie vonHeffen-Rheinfels gehöret, liegt zwischen dem Rhein, Rheingau,der Grafschafft Nassan-Dietz, Jdstein und Dillenburg; der alteberühmte ort Artau num soll darinnen gelegen haben. Jetzo sinddie vornehmsten städte und schlösset darinnen : Rheinfels, Brau-bach , Hohnstein, Neu-Catzenelnbogen, insgemein die Catzgenannt, St. Goar, Reichenberg, Alt-und Äeu-Catzenelnbo-gen, der alte flecken Xeoltsälum oder Nastede, und der wegendes herrlichen sauer-brunnens berühmte flecken Langen-Schwal-bach. Diese Grafschafften Catzenelnbogen besassen vormals ei.gene Grafen, welche daher den nahmen führten. DilltchsHeßische chron. k. I. p. 29. leg.
Catzenelnbogen, (Neu) oder die Catz, ein auf einem fek«sen gelegenes ziemlich vestes Heßtsches schloß ,n der niedernGrafschafft Catzenelnbogen gegen St. Goar über, ist an. izy;.von dem Grafen Johanne zu Catzenelnbogen erbauet worden,beschreib. Hessen, x. 119-
Catzenelnbogen. (Grafenvon) Von derselben Ursprungsind dwMltorisi nicht einerley meynung. Etliche führen sie ausder familie Caroli l>l. her; Johannes Textor aber will bewei-sen , daß sie schon um an. 210. nn flor gewesen. Noch anderevermeynen, daß sie von Hermco , einem der 12. söhne des Gra-fen Jsmbart oder Jsenbertr von Altorssund der Jrmentrude her-stammen, welche unter dem verwand, daß es junge wölfe wä-ren , sollten ersauffet werben. Allein die sicherste meynung ist,
wenn