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wenn man Wolfgangmn, Grafen von Catzenelnbogen, zum Ur-heber dieses geschlechtes setzet. Dieser cvmmandirte an. 9;). diehülfs-völcker der städte Metz, Coln, Aachen und Lüttich widerdie Ungarn, fand sich nach erhaltenem siege mit auf dem erstenturniere zu Magdeburg an. 9,5. ein, und war einer von den
i r. mächtigen Grafen im Reiche, welche selbst Helme auftragenliessen. Er besuchte auch den dritten turnier zu Costnitz an. 948.Sein söhn half ums jähr 940. dem Kayser Ottoni das land be-friedigen, und an. 95 z. die stadt Mayntz ihres Ungehorsamswegen bekriegen. Wilhelmus I. war unter der regierung Kay-sers Conradi II. in ansehen, welchem er an. 1019. aufdem tur-nier zu Trier an der Mosel folgere. Er hinterließ zwey söhne,davon ihm der älteste succedirte: der jüngste aber Einhardnssich gar zeitig in den geistlichen stand begab. Anfangs wurde«r Abt im kloster Limburg; an. 1060. aber Bischofs zu Speyer,und starb an. 1067. als er nach Rom reisen wollte, unterwe-gens. Henricus lebte in gutem ansehen; weil er aber demPfaltzqraf Hermannen wider den Ertz - Bischofs Arnolden zuManntzbeygestanden, wurde er an. 115.6. aufdem Reichs-tagezu Worms von dem Kayser Friderico I. zu der damal üblichenstrafe verurtheilet, daß er zum schimpf einen Hund von einerGrafschafft zu der andern auf dem rücken tragen muste. Phi-lippus , Graf zu Catzenelnbogen, wurde nach Udonis absterbenzum Bischofs zu Osnabrück erwehlet, welches Stift er sehr be-reicherte , und auch die stadt Osnabrück mit gebäuden ausziere-te. Hermannus wurde Bischoff zu Münster, und folgte an.
ii 60. dem Kayser nach Italien. Mit dem Grafen von Tecklen-burg zerfiel er in streitigkeit, deswegen er die vestungen Nien-burg und Landeck bauete. An. 1184. auf dem Reichs-tage zuMayntz belehnete der Kayser ihn und seine Nachfolger mit demtitul der Fürsten in Westphalen. An. 1188. empfieng er aufdem Reichs-tage zu Mayntz von dem Päpstlichen Legaten dascreuk zu dem feldzuge wider die Saracenen, und nachdem ersein Bißthum in gutes aufnehmen gebracht, starb er an. 1208.Wilhelmus II. Graf von Catzenelnbogen macht gemeiniglich denansang zu der Catzenelnbogischen genealogie, weil die vor ihmlebende Grafen in keine richtige ordnung zu dringen sind. Die-ser Wilhelmus führte den zunahmen des reichen, und stundan. 120;. Landgraf Hermannen wider den Kayser Philippumbey. An. 1209. war er auf dem turnier zu Worms, und hin-terließ Dietherum I. Dieser gicng an. 1219. in das gelobte land,und legte die proben seiner tapferkeit daselbst ab, bauete dasschloß Rheinfels, und starb an. 1276. Seine söhne waren Hum-bertus, so unverheurathet starb; Diether II. und Wilhelmus III.welche beyde das land unter sich theilten. Graf Diether bekamzu seinem antheil das alte schloß Catzenelnbogen; Graf Wilhelmaber Neu-Catzenelnbogen, oder das heutige Gerauer-land, darin-nen Darmstadt die Haupt-stadt ist. Beyde pflantzten ihr ge-schlecht fort, und zwar Dietherus II. Graf zu Catzenelnbogen,der an. 1276. starb, hinterließ Dietherum III. der verschiedenekinder gehabt, so aber ohne erben gestorben; und Eberhardum I.-er bey dem Kayser Rudolpho I. sehr beliebt gewesen, und vonihm zu unterschiedenen Verrichtungen gezogen worden. Er starban. i;28. in einem hohen alter. Seine söhne waren Gerhardns,Probst zu Utrecht, und Ludovicus, der an. izn. den turnier zuRavensburg besuchet, und zwey söhne Wilhelmnm V. und Ber-tholdum hinterlassen. Jener soll die stadt Darmstadt mitmauern zu umgeben angefangen haben, und hat das recht desMajorats in seinem Hause eingeführet, darin« en ihm aber kei-ner von seinen zwey söhnen succedirte; indem Wilhelmus VI.vor dem vatter starb, Dietherus aber Abt zu Prüm wurde, undan. starb. Bertholdus, ein bruder Wilhelmi V. starbnoch eher als dieser sein bruder, an. 1)21. und sein anderer söhnWolfgangus IV. pflantzte das geschlecht fort, welches aber mitseines sohns Philipp! enckel Eberhards III. der an. i;z4. dasschloß Dorenberg zu seiner residentz gebauet, an. 14°;. ausge-gangen , indem dieser nur eine tochter, Annam hinterlassen,so das Alt-Catzenelnbogische antheil ihrem gemahl Johanni V.zu Neu-Catzenelnbogen zugebracht. Dieser stammte her vonWilhelms III. Grafen zu Catzenelnbogen, dem andern söhn desGrafen Dietheri, welcher,an. 1270. nach Asiatischer bau-artdas schloß Reichenberg auffuhrete, und durch seinen söhn Eber-hardum II. sein geschlecht fortpflantzte; dessen enckel DietherusV. der andere söhn Johannes I. zwey söhne, Johannem iv. undFridericum I. hinterlassen, welche beyderseits eigene liniere aufge-richtet. Doch Friderici seine ist mit dessen urerickels Friderici II.söhne Wolfgango ausgegangen, und die erbschafft durch diesesletztem schwester an ihren gemahl Wolfgangum, Grafen vonCatzenelnbogen, einen söhn Dietheri VI. gebracht worden. Al-lein Johannis IV. posterität hat langer gedauret. Dieser baue-1e an. izy;. das schloß Neu-Catzenelnbogen, die Catz genannt,und zeugete Dietherum VI. Grafen zu Catzenelnbogen, welchersich durch seine thaten berühmt gemacht, und bey dem KayserCarolo IV. und Wenceslao sehr wohl stund. Er unterschriebauch an. 1,56. mit die güldene bulle, und wurde nachmalsOber-Hauptmann des Hertzogthums Lützenburg. Er starban. 1402. und hinterließ unter andern Andern Wolfgangum, dermit seiner gemahlin, einer tochter Friderici II. und schwesterWolfgangi, Grafen von Catzenelnbogen Philippum zeugete,welcher bald in seiner jugend an. 145z.in die Morgenländer rei-setc. An. 1449. war er auf dem turniere zu Landshut.An. 1441. zierte er die stadt St. Gvar mit unterschiedenen ge-bäuden aus, und war wegen seines grossen reichthums be-
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kannt. Er starb an. 1479. seines alters 77. jähr, undmit ihm der stamm der Grafen von CatzenelnbogenDenn er hatte zwar mit seiner gemahlin Anna von ^Hertzogs Ottonis zu Lüneburg-Zelle wittwe, DRU Lcnrüjünäern gezeuget, der sich mit Ottilia, einer tochlcrci Grafen von Nassau-Dillenburg vermählt, st E'Mtermutier geschwister kind war, diese gebühr ihm erm ^Ottrliam, die an Christophorum, Marggraftn von ^verehelichet worden. Allein der jüngere Philipp«» MI j ^vor dem vatter an. 1454. Also war nur von PMi erältern nachkommen noch übrig seine tochter Anna, E-Me,Henricum III. Landgrafen zu Hessen-Marpurg vermutewelchem sie die Grafschafft Catzenelnbogen zubraclM.zeugte mit ihm Wilhelmum III. oder den jungern/^ zpgrasen zu Hessen, Elisabetham, Grafen JohannNassau-Dillendurg gemahlin, und Mechtilden, HevU.-. B:Haruns zu Eleve gemahlin. Weil aber Wilhelmus Misters1500. ohne erben starb, so succedirte seines votiern *.^0Ludovici söhn, Wilhelmus II. der mittlere, in den Aslanden; und als er sich der Grafschafft Catzenelnbogen.^ s-der an. 149z. darauf empfangenen mitbelehnung annnw ,protestirten Wilhelmi III. obgedachte zwey schwestem omund belangete der proceß an. 1508. vor das KarMmn Ater-mer-Gerichte, woselbst er 50. jähr lang geschwedet, UhM:dessen die Landgrafen zu Hessen Catzenelnbogen stets o^te-An. 1521. verkaufte zwar Johannes zu Eleve sem v»' j^n«,recht an Catzenelnbogen vor 50000. gülden an -PA^eE;Grafen von Nassau. Worauf die Nassauer ihre anM^ dasgen desto eifriger trieben ; sie erhielten aber nichts / .an. 1552. da diese fache zu Passau wieder aufs taM» ^b>-Wurde, der Kayser decretirte, daß selbige durch ^tws von beyden theilen sollte untersuchet werden.schienen an. 1557. bey der Reichs-verfammlung zujn oAbeyde parteyen , und wurde innerhalb 14. tagen diegute dergestalt beygeleget, daß der Landgraf dre MCatzenelnbogen behalten, dem Grafen von Nan600000. gülden bezahlen, und für 150000. gülden e giE'«theil der Grafschafft Dietz einräumen, die übrigaber innerhalb drey oder vier jähren entrichten u » ^ Edoch blieben die titul und wapen von Catzenel'w^^rWDietz beyden Häusern gemein. Als an. 1567. nam . HEdes Landgrafen Philippi des großmüthige» das wound was dazu gehöret, unter dessen vier soE ^, i-ywurde, bekam Philippus in der theiluna die unu ^, o>Georgius der stamm-vatter der DarmstadttMN 'obere Grafschafft Catzenelnbogen. Jener starb am Ekinder, da denn sein antheil auf seine brüder, und v Mdes alten bruders Wilhelmi IV. söhn Mauritium fiel - ^, U'seine söhne die linie zu Cassel und Rhtinsels forb^gesEdieser letzter« die untere Grafschafft Catzenelnbogen °gen. Dillichs Heßische chron. Nass ch^-hM
cle ftatu rel. Lc. L. I. üb. XXIV. ?. II. üb. VIII-üb. IV. c. 7. Lucä Grasen-saal, x. 174. stg.
Catzenelnbogen, siehe Rnebel. Masten
Cava, oder Caba, eine tochter Juliani des^Wge^Ceuta und Consuegra, wurde von RodericoSpanien genothzüchtiget, welches ihren vatter, , da^-nigs Gouverneur in Africa war, dergestalt vervan. 712. die Saracenen in Spanien lockte : jhre
dericum geschlagen, und das gantze Reich " -r.
Mäßigkeit gebracht, , üb. VIII. c. 48- VI-
k. II. c. ; 7. in cbron.
6 c 2Z. TickarMo/. üb. II. c. 10.
Cava, eine kleine stadt in dem Königreich yi>E^.krincipLto cicra nebst einem Brschoffthum, An- Mjekbar unter den Papst gehöret, wie auch einer Am ch^-LLS^Awurde eine zusammenkunft der Geistlichen dreier ^ zugehalten, davon die Lonlliwriones im folgen^''polis gedruckt sind. k-Z
Cavado , ein fluß in Portugall in ^ kor^Dourc» s Wnbo. , äelic, cl
rom. IV. p. 699. ^
* Cavagne, (Arnaud) Parlements - ^rvardse, war der Reformirten religion zugethan' „lid.7,!Pariser blut - bade unter Carolo IX. ergrist ^ymiradigt, daß er an einer conspiration , ^. ,^t, ^ Envei> /ligny unternommen haben sollte , ihmwegen , obgleich seine Richter ihn nnjttw ^
dennoch an. 1572. am leben gesiratl' esrlmrFe unter Carolo IX. vllcours cls 14 VI ^
MeäiLi 8 . .
Cavaillon , eine kleine stadt in D/oventt m AvigsionVenaißin, hat einen Bischöfflichen sitz 'st' Ax ^
ret. Es tst derjenige vrt, so von Strav ^ esvsll-^x Mrum und von andern Lsbelücum vd^„rance a"st-,ÄG.Änennet wird. Er liegt an dem Dsft D V. klew ^0
fruchtbaren ebene. Vor zeiten wargel gebauet , woselbst man noch vtnch - P,scholl jck'
von den hänstrn sehen kan. «Dt. Vera«