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Ärn-o, lib. IV. sVa/e«,. lib. II. c. lo.
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dieNaggiore, eine kleine stadt in Piemont, wo'nsul und Grana zusammen fallen. Sie liegt in einer
*uhmte Abt/y" von Savigliano gegen norden, und hat eine be-
Issch^DDabovius , (Andreasius) aus einem vornehmenren, ^ der Marchesen von Viteüesco, zu Cremona geboh-8ey V im ansang des XV. üeculi berühmt, und ward we-veredtsamkeit zum Abgesandten an den Hertzog vonrh>,sg.^'.^ohannemGaleatiumVisconti, ernennet, welcherDen qgn "y hielte, daß er ihm eine stelle unter seinen Rä-Wckte. in einer andern Gesandtschafft nach Siena ver-Herrn ^.,D"nge sagen, daß er nebst seinem bruder Carolo ,'»> s- j.? Cremona, über der tafel an. 1419. den 2?. nov.Me,',/^re seines alters ermordet worden, davon aber an-st^. cle v-^^olden. Man hat von ihm äs Lompromiüo libr.d-oirip /meicommilf. lib. IV. äs Xomauor. NsgiärAru;
a .losn. LalsLtio Viss-Lomics Duos Nsäisls-k. .Vcrxro , biüor. kloreut. tom. II.
* g>' ^!/rr Lremonn littersta, tom. I.bruder, valcabovius / (Carolus) des ersterwehnten Andreas»M sein Vhlelt die herrschafft über Cremona, nachdem er zu-vnd s--' vatterland wider die Gibellinen tapfer vertheidiget,Mn, " Vetter Ugalinus, welcher solche herrschafft zuvor be-
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" Bresci^ Hottore Visconti, einem Haupt der Gibellinen ^er .gefangen genommen worden. Er verwaltete st«> ein halbes jähr, da er von einem seiner Ministern,
- Mno ä- '^aives iayr, va er von einem inner Mmmern,Dt>vr d„-uvnduio , welchem er sich sehr vertrauet, und kurtz^lt, Ab schloß Macastorna geschencket hatte, über der mahl-en , orzu ihn dieser gebäten , nebst andern seines geschlechtsvt >vl,r!s?vembr. an. 1419. meuchelmörderischer weise ermvr-Nven.-io- Er hat ein Italiänisch geticht an ein vornehmesplche^Mer, Bartholomäa cis Matugliano hinterlassen,,v>t ihrer antwort Aristus dem I. rom. seiner LremonX
' Einverleibet.
?)s xjstvalcabovius, oder Cabalcabobus, (Clearchus) warÜ I Pa^vlen geschlecht von Cremona entsprossen, undlehr-Dysti, »vis die Jurisprudentz und Astronomie mit grossem. ber daselbst an. »194. Er soll ein opu 8 LÜro-0 ^anckÄ^oissen haben, welches er Philippo II. Könige»vivng M dediciret, der ihn sehr werth gehalten.
L- rom. I.
, eine ceremonie, da man einer hohen«1? d« m^vn in richtiger ordnung vor oder nachreutet, oder,,Men <??? ome solenne proceßion zu pferd hält. Mit der-T? der werden die Cardinäle zu Rom eingeholet,
de^vnnetable von Neapolis präsentirt auch also demLava? '""lsen zelter.
d^rey, "^v(Bartholomäus) von Florentz, war an. r;oz.»..Diif -p Mb rn Bittens eleZantioribus wohl unterrichtet;rrMiäa- M "ach Rom gewendet, da er sowol durch seineäcra^» ^>urch seine beredtsamkeit Paulo III. und dessen? harnest in wichtigen geschäfften, wie nicht weni-rj^va qx.ÄUge Henrico II. von Franckreich in der fache wegen«Svgen Dienste leistete. Er hatte auch noch viel andere vcr-äFvhret/ welche er mit grosser klugheit und aufrichtigkeitV-^eicll ^.A'dlich, als der friede zwischen Spanien undgernni'^ossen worden, begab er sich nach Padua, dendev s. abzuliegen, und starb daselbst den 9. dec. an.Vvi.iNer,,? 'Ml» wercken wird gerühmet seine Rhetoric in ste->iel^ ' glsdann Irsttati foprs gbottimi rsMimenti äelleI>e i' moäerue, so Franciscus Sansovinus an.
Lsuliz ^vig becaus gegeben; äs VÄti-r exoräieuäi Hstio-
d.k- rs ^Monllrstivis über, Lo. äs Icript.
!>k ,si bik. lib. XXXIV. L aääit. tom. I.
tth, 0 bwl. tom. II. üb. XVIII. c. 9. ^ mit. oist.
der^va)^nri, (Guido) von Florentz, ein söhn Cavalcante^»Id Degen! . emer familie von der Guelfischen partey,digx.jDieder z, viel leiden müssen, und bald ins elend verjagt,Vr°Mr>v,,njE beruffen worden, so er mit grosser bestan-üebvÄ'eher p^, en. Er war ein guter Italiänischer Poet undRchDener ^olopkus. Er hinterließ verschiedene schriften m^HeD/vkach?p ""gebundener rede, schrieb auch in Italia-
Nis 3 ,.p°eßen -a ?UIS8 bene scribenäi. Unter seinen vortref-
kvi^e lixh^ ."^"ijonderheit der berühmte gesang über dieM Ivman.Dvuber die tiefsinnigen kkiloloxki AegidmsD kvtk ^vßo","".b ^ äsl Garbo, wie auch Mini, Tomacel-D^e «uwet^ ^vachetta , Lommentmio8 und Cittadi-kE"' des NDgen geschrieben, so alle gedruckt sind,V». Ä, so übenRomani Lommenttriu« vor den erstenMb der Italiänischen Poeten geschrieben wor-Balza,^?Dg"Men Philosophie sehr aufgeholffen.d! w se^."^ren , einige hätten vorgegeben, sein viel-E gxs " und nachsinnen, auch die einsamkett,, die erbe^rey^» ' baden nur den zweck gehabt, gründe fürv D"s- LZudm, das hat gar keinen satten gründUadiDvvvz Mes nennet ihn seinen ersten freund mfti-u bat stj» sp? starb zu Florentz im dec. an. i zoo. CeljoMieden, so an. 16°-. zu Siena nebst^ Cavalcanti heraus gekommen.
Itsl. 6e soript. klorent. p. 77. Va/sa?, lettr. ;?.
lib. VI. vol. I. volZm poeli» lib. II. 8;.
lib. V. p. 296. *
* Cavalcanti, (Andreas) ein gelehrter Florentiner undMitglied der ücaäemm äeils Lrulcs, welcher an. 1672. in sei»nem vatterlande gestorben, und verschiedene getichte hinterlas-sen. Er hat dem Hottingero des Leonis Lkriosm buch äs VI.ris illuüribu8 sxuä Hri,be8 aus der Groß-Hertzoglichen biblio-theck zu erst communicirt , auch sonst mit den gelehrtestenleuthen seiner zeit vertraute bekanntschafft gepflogen.
bibl. volante äcansia 4. , eloZ. , Icrirtori
kiorent.
* Cavalcanti, (Johannes) war ebenfalls aus diesem ge-
schlechte gebohren, und um das jähr 1490. berühmt. Erhorte bey Marsilio Ficino die Philosophie, und gab ihm ge-legenheit, seine bücher äs Lmors zu schreiben. Ficinus erwehntdes Cavalcanti in feinen briefen und sonsten gar rühmlich,dabey er auch einiger von ihm hinterlassener schriften geden-cket, von welchen aber keine gedruckt ist. , lbrixr.
klorent. , lsritt. Viorent.
* Cavalcanus, (Borgninus) ein Nechtsgelehrter von Pa-via gebürtig, wurde an. i<;6i. zu Pisa vottor, und ließ sichhernach zu Pavia in proceß-sachen gebrauchen. Er ward endlichvon dem Bischoff daselbst zum Vicario 6euerali angenommen.Es ist aber nicht bekannt, wann er gestorben sey. Seineschriften sind: äs Huk uctu mulieri relitto ; äs Vutors LLumtore; Ösc:ilione8 l ori kivirauensi8, welche an. 1592.!»Venedig gedruckt worden.
* Cavalerius, (Jacobus) ein Römer und üuäiwr Kot-s,v3Mrju8 und Cardinal, zu welcher letzten würde UrbanusVIII. ihn an. 1626. erhoben hat. Er hat veLi'lione8 kotLheraus gegeben, und starb an. 1629. seines alters 6;. jähr. Li-
bliotk. bist. cle8 gut. äu Lroit p. Dro„^x/i NMa-r. ?gri8 1692
* Cavalier, (Johann) Köniql. Groß-Britannischer Gene-ral-Major und Vice-Gouverneur der insul Jersey , war ein ge-bohrner Franzose und aus dem Sevenner-lande gebürtig. Sei-ner Herkunft nach ist er ein becken-knecht gewesen, der eiferaber vor die Resormirte religion , und eine ihm natürlichegantz besondere hertzhafftigkeit verleiteten ihn nicht nur zu densogenannten Camisards, als sie an. 1702. zu Vertheidigungihrer gewissens-freyheit wider den König die Waffen ergriffen ,sich zu schlagen, sondern so gar einen anführer derselben ab-zugeben. Er war glücklich und that den Königlichen troup-pen, die der Graf von Broglio, und nachgehends der Mar-schall von Montrevel anführten, manchen abbruch, wodurchder Marschall von Villars , der an. 1704. das commando beydiesen trouppen erhielte, bewogen wurde, ihn nebst etlichenandern , durch die allersüssesten schmeichelcyen auf die feite zuziehen, und unter Versprechung des Königl. pardons und an-drer ansehnlichen gnaden-bezeugungen zu niederlegung der Waf-fen zu bereden. Cavalier, dem man insonderheit ein regimentdragoner, und eine jährliche pension von 1500. livres verheistsen, ward dadurch bewogen, das interesse seiner landsleuthenund glaubens-genossen zu verlassen , und sich nach Fontaine-bleau zu begeben, allwo ihm der König audientz verstattete.Der damalige Staats-Minister, Herr von Chamillard, thatihm tausend verheissungcn, in keiner andern absieht, als ihndesto besser einzuschläfern, und bey erster gelegenheit sich sei-ner Person zu versichern. Zu allem glücke merckte Cavalierin heilen den betrug, und weil er gewahr wurde, daß die ve-stung Brisach in dem Elsaß, wo ihm der werbe-platz zu auf-richtung eines neuen regiments angewiesen wurde, ohnfehlbarsein gefängnis und richt-platz werden,börste, so retirirte er sichnoch in zelten mit einem dutzent seiner cameraden durch eineglückliche list aus den Händen seiner aufseher, und entflöheharte auf den grentzen des Würtemberqer-landes in die Schweitz.So sehr ihn nun der damals allda residirende Französische Bot-schasster, Marquis äs Puisieux, durch scharfe Memorialienbey der löbl. Eydsgenossenschafft verfolgte, und ihn aufs neueals einen dem Konig entlaufenen flüchtling handvest zu ma-chen bäte, so kam er doch glücklich auf Savoyischen gründund boden. Er wäre gern wieder zu seinen mitbrüdern gekeh-ret, um ihnen wiederum beyzustehen, und sich an derselben spi-tze zu stellen, wann er durch die Savoyischen pässe, von denendamals einer nach dem andern an die Franzosen übergienge,hindurch kommen, und sich auf einigen beystand von feitender Alliirten sicher hätte verlassen können. Endlich da er we-gen glücklichen progressen der Franzosen, die ihn damalsbey nahem zwey Pässen, worein er sich retiriret, in ihre Hän-de bekommen hätten, nicht mehr sicher m den Savoyischenlanden war, entrunne er durch die Schweitz nach Holland ,allwo er auf befehl der Herren General-Staaten ein regimentcavallerie von lauter Französischen fluchtlmgen aufrichtete, dar-über er zum Obrist ernennet ward. Sie bekamen den nahmenCamisards, und trugen ein grünes band zum zeichen ihrerengagemens. Ihre anwerbung gienge sehr hurtig von statten,weil der nähme des Nr. Cavalier viele leuthe herbey locketedie wider Franckreich erbltttrt waren., Allein in der bald dar-auf erfolgten Macht bey Ramelstes giengen sie meistens ver-rohren , weil ihr Oberster bey aller feiner hertzhafftigkeit weitweniger geschicklichkeit bewies, ein regiment wider den feindanzuführen, als man ihm zugetrauet hatte. Man hat nach
der