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iveia U Anen schliefe, auf eine sonderbare und denckwürdigesprjkxt ,,,.^^"- Dann weil er gleich von jener blut sehr be-bet verkok ^' und sich noch so viel er konnte, unter ihre cör-Wlinde hielten ihn die mörder für todt, ob er gleich keineMen Mengen. Er bliebe auch dieselbige nacht und denAnblick M, As folgenden tags also für todt liegen, und da^n-cörv,« 'Ehe in das zimmer hinein kamen , und die tod-Nh «ck>?nschaueten, deren einer die ermvrdung der söh-iahre, U dem vatter, (dann dieser Jacobus damals nur -r.«nde^ W druder aber wenig darüber alt war) biüichte, der^Sen a^?"e, ließ er sich nichts mercken, bis er endlichMr d.-AA ernen einzigen mann in dem zimmer hörete, wel-veyseken unmenschliche that aufs heftigste verfluchte, mit demÄse?,,!' daß GOtt solche gewiß strafen würde; da richteteCaumont den köpf auf, zeigte, daß er noch im 1e-M»v den mann, er möchte ihn in den Arsenal führen,W cinv-ÄA Biron, Großmeister von der artillerie, sein na-de. ^.imandter wäre, und diese that gewiß belohnen wür-n, ^M>ahe. Biron hielte ihn etwas zeit bey sich, und. mn hernach in sicherheit; wornach er in künftiger zeitWeckt Am heurathete, (siehe den artickul Caumont das ge-ÄNckbai! ^uch sich insonderheit gegen seinen ersten erretter sehrWet Awjese. Doch ist nicht zu verschweigen, daß Ar-M ^oitaire in denen, seinem neulichst ausgegebenen ge-Wnts siAue beygefügten, erläuterungen aus dieses Cau-»händigen Äemoires versichert, es hatte sich die er-/,Ade>L« sien vatters und bruders sowol, als seine eigeneErhaltung auf offener straffe, nahe bey dem ort,M alllvn sogenannte klsee äe« ViÄoires ist, zugetragen,M gescksAun sie alle z. nachdem sie aus ihrem bethe bis da-a ibeä Mvet worden, erst mörderisch angefallen hätte. DochNd alle übrige umstände gleich. Er diente von ju--Mt Ad Henrico IV. welchem er an. ^8y. in derArgues und bey vielen gelegenheitentreuediensteW - rum Gouverneur von Bearn, und Capitain der"NhejhVM gemachet wurde. Unter Ludovico XIII. aberer ^ Montauban an. 1621. wider den König , undiü22 mAchgehends Segen ihn gedemüthiget, wurde erM dj/AMrfchall von Franckretch, und General-Lieutenantdie in Piemont. Er nahm Pignerol ein, und0- die,.,--Aunier an. i6;o. zu Carignano. Das folgendeW Und r-A m Languedoc. An. 16)4. wurde er in Lothrin-Nsttzte '^uer ^ Teutschland gesendet, a2 ;u hülffe kam, und «L
.An g^Enahm. Dergleichen wichtigtz^7. ans s-m.^gebenheiten leistete. Den>?^um „«A^Herrschafft äe 1s Force in Perigord ein Her-an. Dairie. Er starb endlich zu Bergerac den 10.^ s-C.* E 9;. jähre seines alters.
vvn^Ed, (Henricus Jacobus von) Hertzog cle In Force,N "vn^Ackreich, war der älteste söhn Heimci Jacobi, Her-L dlnna ?w^e, an. 1675. geb. An. 1698. vermahlte er sichit>kÄ dvn der einzigen tochter Iohannis Benzelin,>vL5cher b-,^?meIet, Parlements - Präsidenten zu Rouen,ters. beagA^MHansthungseinvatter sich seinerHertzoglichenlen Ad den ss. daher dieser jüngere Jacobus bis an feines vat-M«der den, Hertzogs von Caumont führte, nach dersch-An-rjx'la Force annahm. Er hat zu Unterhaltung derNenlMnbe»ü A die Resormirten zu annehmung des Catholi-ben'Ehrten Awegen sollten, vieles beygetragen, auch denenschall,. , A w solchen angenommen, starcke pensionen gege-den,?.^ru N»!' Aard er Präsident der Äcademie der wissen-llavd »»fq^Edeaux, und an. 171;. in die Französische Aca-tim,,/e i>, gAAMen. ^ Unter Lubovici XV. Minderjährigkeit^S'Uiid -jV"' ansehen, ward an. 1718. Präsident des Fi-*r»,i?Lerietn ^""Med des Regierungs - und Commercien-Pq-ts Meere« doch an. 1721. wegen eines Nonopolü, soM-iA inqma^A^n treiben wollen, bey dem Parlemcnt zuchens Nem , ^'ewvl er wegen seines hohen standes nur
tr. ^Agesi,hl?btS wegen solches nicht standes-mäßigen verbre-^'Ke stin^Ad. Er starb an. 1726. den -i. jul. in dem^ ui. 0 mters ohne linder.
^qf^eichEMun, ist gleichfalls ein vornehmes geschlechtA vA Au Laurn^"^nb von Caumont wurde an. e;?». zumW a« ^auzun Mainacht, und hinterließ Gabrielem, Gra-AdZ V-comte von Montbas, rc. welchen der Kö-A ält-Aar anck seines ordens machte. Unter seinen^ ^°hn Königlicher Ritter an. 1619-, deft
ÄhAwvnt cl" Charlottam, des obgedachten Henrrck'Au?'Undmit.ssAE ^?rquisäeCastelnautochter, heu-Äch unWIauwom u^schwdene Ander zeugete, darunter An-de- de?d^ene?L.Lertzog von Lauzun, Pair von Franek-. ^ 'Agende ckWAAt der Königlichen trouppen, vonN-iN^ont sy, " Nudelt.
Ä^ant v» PuyguM^ Nompar von) Hertzog von Lauzun,ikAs U Kon«"' Graf von St. Fargeau, General-t-ÄstineAunr von armeen rc. war der dritte söhn Ga-' hatte ^^ahlin, Grafens von LauzUn, den
steß b-r-i^Ek von Caumont, an. i6;j. geboh-"^'^„erms^n semer jugend einen grossen muth
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spüren, und erhielt daher in seinem 18. jähre, auf des Mar-schalls von Turenne Veranlassung, das commando von Furnes.Nach diesem kam er bey Ludovico XIV. in solches ansehen,daß derselbe ihm nicht nur an. 1660. die charge eines Capitainsüber die 100. Oeneildommss au dec: äs sordm, die sein vatterniederlegte, anvertraute, sondern ihm auch zu gefallen die stelleeines Oolonsl - keusral bey den dragonern errichtete, und ihnan. 1670. zum General-Lieutenant der armeen, zum Gouver-neur von Berry, und zum Commendanten en sksf über dieKöniglichen haus-trouppen, ernennte. Allein da er sich mitdes Hertzogs Gastonis Iohannis Baptistä von Orleans ältestertochter, Anna Maria Louise, Printzeßtn von Montpensier, dieihm das Hcrtzogthum St. Fargeau schenckte, vermählen woll-te, und bereits im dec. an. 1670. des Königs einwilligung er-halten hatte, fiel er in Ungnade, und wurde an. 1672. nachPignerol gebracht, woselbst er gantze 1°. jähre gefangen sitzenmuste. Nach seiner zuruckkunft befand er sich bey der einnäh-me von Luxemburg, wurde von dem Konig in Engelland, Ja-cobs II. dem er wider den Hertzog von Monmouth diente, mitdein orden des Hosenbandes beehret, brachte an. 1688. diesesKönigs gemahlin, nebst dem Prätendenten, nach Frankreich,und that an. 1690. m Jrrland knegs-dienste; da es denn Iaco-bus dahin brachte, daß ihn Ludovicus XIV. an. 1692. zum Her-tzog von Lauzun erklärte. Hierauf vermählte er sich an. ,69c.mit Genevieva Maria, einer tochter Guidonis Aldoncii vonDurfvrt, Hertzogs von Quintin-Lorges, starb an. 172;. den19. nov. zu Paris ohne erben, nachdem er sein alter auf 90. jährund 6. monat gebracht hatte, und wurde in der Vorstadt St. Ger-main bey den Augustinern beerdiget. Er besaß einen guten ver-stand, viel hertzhafftigkeit, und überhaupt viele eigenschafften, sozu einem guten kriegsmann gehören, wüste wohl zu reden, underwiese sonderlich sehr viel eifer in des Königs diensten; da-bey aber hatte er einen unerträglichen stoltz, setzte sehr 06 sogar die dem König gebührende ehrerbietung aus den äugen,war eigensinnig, zornig, zänckisch, verachtete alle leuthe ne-ben sich, und bezeigte gegen seine Wohlthäter, insonderheit ge-gen die Printzeßin von Montpensier, eine grosse undanckbar-keit. Man hat von ihm Mmoires im manuscript. ,
Kill. genes!, wm. IV. p. 481. tom. I. x. ,48. Alernoirss cle, tom. V. VI. Lettres cle Verirr/, tom. I. II. 77,eI-rftox? a/ , tom. III. Le bibl. Likör.
Caumont, (Anna von) sie war die einzige, und zwar einesehr reiche erbin Godofredi von Caumont, und Margarethä vonLustrac, welche anfangs an den Marschall von St. Andre warvermählet gewesen. Ihr Vormund, Johann von Escars La-vaugvyon, verheurathete sie, da sie noch gantz jung war, widerihrer mutter willen, an seinen söhn Carvlum, welcher insge-mein der Printz von Carancy genennet ward. Zwischen diesemjungen Herrn und Carolo, Baron von Blron (welcher nachge-hends als Marschall von Franckretch durch sein glück und Un-glück sich so berühmt gemacht) entstund wegen dieser Dame einblutiges duell, worinnen der Printz von Carancy, ingleichenfeine beyde secundanten, Carl von Estissac und 1'Abadie, aufdem platze blieben, indem Biron nebst feinen beyden secundan-ten, Bertrand Pierrebuffiere Genissacund MontpesatLognac,bey dem damaligen starcken schnee ihren gegnern bald anfangsden Vortheil des Windes abgewonnen hatten. Nach dieser zeitverwahrte Lavaugvyon diese junge und reiche wittwe mit grossemfleiß auf seinem schloß, mit dem Vorsatz, sie nach seinem gefallenanderwärts zu vermählen. Allein auf anstiften ihrer Mutterbrachte sie an. i z86. Carolus, Hertzog von Mayenne, mit listhinweg, und war gesonnen, sie seinem söhn zur gemahlin zugeben, zumal nachdem er erfahren, daß der Vicomte von Tu-renne eine gleichmäßige absicht hätte. Lavaugvyon beschwertesich aufs heftigste darüber, und brachte es endlich dahin, daßder König dem Hertzog von Mayenne auferlegte, die Damewieder zu restituiren. Der Hertzog setzte sich dagegen mit nach-drücklichen gegen-vorstellungen , und mit dem gantzen credit sei-nes mächtigen anhangs. Endlich kam es zu einem vergleich,vermöge dessen Anna von Caumont der Königin, und hernachdurch diese ihrer mutter überliefert ward. Nach verlauf eini-ger zeit vermählte sie sich an Franciscum von Orlcans-Longue-ville, Grafen von St. Paul, besten postcrität in seinem söhn,Elionoro, wieder ausstarb. Lik. 11b. LXXXV.
, kik. äe krsuce tom. m. x. 609.
* Caune, eine Languedocische stadt, so nicht sonderlich groß;sie lieget aufden Roverguischen grentzen, vhnweit von dem ge-bürge, wo der fluß Agout entspringet, in der vlmess des Biß-thums Castres. Der berühmte Herr Martin, welcher die wohl-bekannten biblischen geschichten heraus gegeben, und sonstennoch wegen seinen biblischen anmerckungen bekannt ist, warReformirrcr Prediger von ls Caune, zur zeit da eben das ediclvon NanteS widerruffen worden. Siehe Martin. ( David )
27-. , V1Ä. 6eogr. AlÄ-roire, ä«
Caunus, Mileti von Creta söhn, als er merckte, daß seinezwillings-schwester Brblts eme unzulaßige liebe aufihn geworf-fen, welches aber einige von dem Caunus gegen die Biblis vor-geben , verließ er fein vatterland, und erbäuete eine stadt in Ca-rien, welche er nach semem nahmen nennete. Diese stadt heißtheut zu tage Nossa, und hegt an der kuste des meer-busens vonMacre. Strabo meldet, daß es daselbst im sommer und herbstüberaus heiß, und dahero sehr ungesund zu wohnen sey. Hero-
Ddd» dbtus