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cei cel
welche in der meer - enge zwischen Ceilan und dem vesten landegefischet werden, so sind auch alle andere flüchte daselbst ingrosser Vollkommenheit, und die elephanten von hier sind ingantz Asien berühmt. Das sogenannte Adams - gebürge oderkico ä'Msm liegt mitten auf der insul, und wird für das höch-ste in gantz Indien gehalten, auch versichern die einwohner,daß der erste mensch darauf gewöhnet, und daselbst begrabenworden. Die einwohner sind sehr geschickt und zum kriege ge-neigt , können auch wohl mit gewehre umgehen. Sie gehenmeistentheils nackend, die vornehmen aber sind nach ihrer artwohl bekleidet. Der religion nach sind sie Heyden, und folgeneiniger Massen den Bramens. Es giebt auch Mahometaner un-ter ihnen, und in den städten der Holländer sind Christen.
geogr. lsorg. lickasttt bist. Incl. Iib. III. Ost??«-,äs rsb.xek. Linsn. KeZis Iib. IV. LaÄ« beschreib, von Malabar. rc.Mandelöls reist. 8 oborNe« voiaZe. 6 c llobex-
IM. äs Leilsn, welche letztere sonderlich auch die in dieserinsul zwischen den Holländern und Portugiesen geführte kriegeweitläuftig beschreiben. *
Lejonius, (Lucius Aelius Verus Commvdus) war einjunger mensch von ungemeiner schönheit, welcher von Adrianszu einem söhn und Nachfolger in der regierung angenommen,und zum Ls-lsrs gemacht wurde, ungeachtet er Nigrini, derAdrians nach dem leben getrachtet, schwieger-fohn war. DerKayser machte ihn auch zum kr^tors über Pannonien, und er-nennete ihn an. i;6. zum Bürgermeister; jedoch ließ sich bald,wiewol er noch gar jung war, eine unheilsame kranckheit anihm verspüren, welche ihn zur Verwaltung dieser so wichtigenämter untüchtig machte , daß dahero auch Adrianus, als ersolches wahrnahm, gegen seine freunde sich vernehmen ließ, daßer das geld verlohren und »«nützlich angewendet, welches erdem krieges - Heere und volcke nach der gewohnheit bey seineradoption, und bestimmung zum Nachfolger in der Kaystrlichenwürde gegeben hätte. Cejonius starb, nachdem er sich vonseiner regierung über Pannonien wieder zurücke nach Rom bege-ben hatte, den ersten tag des hundert und acht und dreißigstenjahres. Woraus Adrianus an dessen statt Antoninum kimnadoptirte, mit dieser bedingung, daß er dergleichen an demL- Vers, des Cejonii söhne, thun sollte, welcher Antoninokdilolopdo zum collegen in der Kaystrlichen regierung zugege-ben wurde. in Lclriano. *
Ceiram, siehe Ceram.
Leix oder Ceyx, ein söhn des Lucifers, war König zuTrachine, und ein vetter des Chions, welchem die Diana miteinem pfeil die zunge durchschoß, darüber sich Dädalion so sehrbetrübete, daß er sich von einem felsen stürtzte. Ceyx wurdenach dessen tode von wunderlichen gesichtern geplaget, reisetederohalben nach Claros, das oracul Apollinis um rath zu fra-gen. Als er aber wieder zurücke kehren wollte, litte er schiff-bruch. Alcyone, seine gemahlin, ersäufte sich aus Verzweiflung,als sie solches erfahren, und alle beyde wurden in ste-vögel ver-wandelt. Ovras. lib. XI. mstam. lab. 8 - y- A io.
Eeladion, ein Patriarch von Alexandrien, succedirte Mar-co II. an. i;o. und stund bis aufdas jähr 164. dieser kirche vor.
Fa?o»rrn.
* Leladonius, ( Alexius) Bischoff zu Gallipoli, aus La-cedämon oder dem heutigen Misitra von adelichem geschlechte,war ein guter Redner, verstund die beyden sprachen, und nach-dem er zuvor des Cardinals Bessarionis schüker gewesen, wardcr hernach bey den Königlichen Printzen von Neapolis Hofmei-ster , und erhielt in ansehung derselben an. 1494. den 22. dec.das Bißthum Gallipoli. An. 1503. den 4. junii ward er nachMolfetta versetzt, und starb an. 1517. zu Rom.
Iml. lacr. wm. IX. p. 106.
(seläne oder Celäno , eine von den sieben klejastibu» odervon den tochtern, welche, nach der Poeten vorgeben, der Kö-nig von Mauritanien, Atlas, mit seiner gemahlin Pleionegezeugt. Or-M. ksk. lib. V. prmckeon mvtbiL p. r;?.
«in Die«-», x. 6.
Celänä, siehe Apamea.
Lelamo, eine Grafschafft in der Neapolitanischen land-schafft Abruzzo. An. i;84. kaufte sie der Cardinal von Como,Tolomeo Galli, vor einen seiner Nepoten, um 140000. thaler.Lett»-. ck'Oj/ät.
Celano, eine stadt im Königreich Neapolis, und zwar inder landschafft Abruzzo okm, nicht weit von einem ziemlichengrossen fee, der von ihr den nahmen empfänget. Sie hat dentitul einer Grafschafft, und wird von etlichen für der AltenMarser Cliternum ausgegeben.
Eelano oder Leläns, eine von den monüris, welche diePoeten Harpyien genennet. Einige machen den Oceanus unddessen sthwester Thelis zu ihren eitern, andere aber zu ihrengroß-eltern, nach welcher letzten meynung ihr vatter Thaumas,und dessen sthwester, Electra, ihre mutier gewesen. Sie selbstsoll den Zephyrum, ingleichen die zwey pferde des Achillis,nahmens Balius und Tanthus, gebohren haben.lib. III. Lneicl. xantbson mytkic. p. 214. HA. ge-
DE«, p. ic».
Lelchvt, ein gewisser ort in Engelland im Königreich Mer-kten , allwo an. 794. und 816. ein Lynoäus gehalten worden.
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Celebes, siehe Maeazar. ps
Leier , ein Krieges - Hauptmann, welcher das sv m, ^über die gegend hatte, allwo man die stadt Rom erbaue» ^vom Romulo befchlichet war, denjenigen umzubringen^ ^cher sich unterstehen würde über den graben oder die mansteigen. Als nun Remus, des Romuli bruder,wurde er von Celere auf der stelle umgebracht. Iemm, ^tsolcher auch von andern Fabius genennet. Nach Pw' 5 ^er sich wegen dieses todfchlags ins elend begeben, und »wge zeit in Hetrurien zugebracht. Sonst hiessen die ami» ^ner auch ihre reuter Leiere», und deren HauptmannLelernm, an dessen statt hernach der M-iMer Lguiu ge-kommen ist. Die benennung kommt her aus der ane«chisch-Aeolischen spräche , darinnen Lcle» und Leier eu»» >bedeutet. lVm. in stom. Lrv. üb. I. l^A. in Leier,
IV. fast. E äe ori§. 6'. lk. L äe Vir. iliustr. ^
* Leier , war ein Feld-Marschall in der armee, weEstekmanus in Judäa commandirte. Er wurde verschleimangeklaget, und von Quadrats gefangen nach
um sich vor dem Kayser Claudio zu rechtfertigenihn wieder zurück in Judäam, wo er zur strafe , h!»pferde in den gaffen Jerusalems herum geschleppet werver seinen geist würde aufgeben. Dieses wurde auch m L»benzehenden jähr nach dem leiden Christi an ihm vollzog^' A.fallet aber dieses jähr in das siebende der regierung «snüguir. Iib. XX. 0. 5. ,» ych
* Gt. Lelerinus , Leser in der kirche zu Carthagozeiten Cypriani, ist aus einem unter den Christen vAgeschlecht entsprossen; seine groß-Mutter, die haM AM»hat die marter-crone ausgestanden, einer vonbrüdernSt. Laurentius, und seiner mutter bruder^'Miotius, welche in der Kaystrlichen armee gedienet haue«? tzeiMder vorigen Verfolgung auch Märtyrer geworden. D'v' ECelerinus aber war zu Rom , da der Kayser Decmr> Miseine Verfolgung anhebet«; er war auch der erste mu»
sten, welcher gefangen genommen, mit ketten beum.das gefängnis geworffen worden, allwo er sthrstanden hat. Etwas zeit hernach wurde er vor den ^führet, und zeigte dorten so viel standhafftigkelt,"darüber erstaunte, und beweget wurde, ihn auf »stellen. Nach dieser befreyung von den ketten und bam .Celerinus nach etlicher meynung in Africam über / gsschEvon dort aus durch Cyprianum wieder nach R^chen
um denen dort sich befindlichen bekennern des Cvnn'^en
bens, den sogenannten Lonkessoribus, briefe «m Mi,
Afticanifchen kirche einzuhändigen. Bey seiner am» ' LriL
er mit schmertzen vernehmen, wie daß seine
die schwachheit gehabt habe, den götzen weyhraua) »glaÄH
und daß, aus forcht der Marter, noch andre
weiber darzu beweget worden. Celerinus bernv v
fort an Lucianum den Confessoren zu Carthago, Asse Lsse
gefangen lag, und ihm darauf antwort gab^
briefe befinden sich unter Cvpriani episteln. ße» seiM^
bald darauf in Africam wieder zurück, ließ CartW
liegen, und verfügte sich gerades wegs zu dem HU antv' §j,
no, welcher damals noch in seiner einsamkeu '' ,elio U W
Dieser heilige Bischoff machte Celerinum nebst
nem Lesemeister, und berichtete es sobald an W,j,.ein
lichkeit. Man muß aber diesen Celerinum n"t A
dieses nahmens , welcher sonsten auch "ÄkD
wird, nicht vermischen. Dieser Celerinus , „nd
zeit der erwehlung des Papsts Cornelii zu Row 'changs'WN
die partey der Novatianer, welcher er bishero am
te, um sich wieder in den schoos der rechtglaudW
kirche zu werffen. In den briesen bemeldten
bium von Antiochio geschiehet dieses Celermt ov
Des obgemeldten Celerini fest fallet auf den ?-schon den tag seines todes nicht weiß. LoF-A" . gg äes
... — nrervo»*
xrisni. ännales L^prianici.ecLlek. öar//<?e, vitse 8sntt> ;. kebr.
lrommrgkeit und gel/nA Celestius unter dem E'A-Lir. aber wurde viele Geistliche an D So.
AureliodemA^von Paulino,desH. Ambrosirll-sc ^und werl er aufdem^E^" Carthago kcherey halben ver»^'vard er m ban»^^ o Pelagii lehre nicht verwerssen > /-mTa ""b ffch aus Äfban. Worauf er an den
vttester-würde erliieu-5^ Ephestrs begab, woselbst Essu Asten, Rhodos von bannen die PelagmnE
drertete. Daher a.2,"E "ü? den benachbarten -nMn wess ^Nennet, und e/Ü^ Pelagianer nach ihmden; wie er -am?Haupt die/er stete M,gesche^^,,fan» vrel pester, als Pelagrus feststen