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* Censalius , (Andreas) äi Vitulano, ein BeneventischerDoktor und Edelmann, und ein bruder Francisci Censalii, wä-re Luäitor der Kola zu Peruse, zu Lucca, zu Genua rc. und Ge-neral-Luäitor der provintz Umbrien, Rath und Präsident beydem Hertzog zu Parma und Piacenza, und sein Beschaffterzu Rom. Er hat verschiedenes geschrieben, z. e. eine veclL-
rstionem aä text. in Isxem unicsm Loä. ^7-rra.^r-cre. Wo er von dem lasier des hohen verraths schrei-bet, es ist dieses zu Genua an. 1660. in fol. gedruckt. Wei-lers hat man von ihm Decilione8 kerussliS8 <L DucenssZ II.tom. 8emicentuiir>m Deciüonuin üotL Xomsnse in msteris äsLäsicommiffo, welche am ende der observationen FrancisciCensalii über den Peregrinum angehencket sind. Libliotbecabist. -mtborum Iuri8 §cc. Paris in 12. 1692.
ist ein nähme, welcher bey den Römern ge-wissen Obrigkeitlichen Personen beygelegt wurde, welche die po-licey und gebräuche einrichteten, das volck zehleten, dessen gu-ther schätzten, die öffentlichen gebäude beobachteten, die zolleverpachteten, die Rathsherren und die Ritter ein und absetz-ten, auch alle bürger aus ansehnliche ober geringe Zünfte ein-theilten , je nachdem es jeder durch seine aufführung verdie-nte. Sie gaben auch aus alles achtung, was in den Häusernvorgieng, ob/man die kinder-zucht in acht nähme, ob man zuviel aufgehen liesse, rc. wobey sie die gewalt halten, jedermandeswegen zu bestrafen, und zu dem, was dem gemeinen We-sen und einem jeden insonderheit nützlich war, anzuhalten.Daher man sie auch lVlsßiKros morum genennet. Die erstenLenlores waren L. Papirius Mugillanus, und L. SemproniusAtratinus, welche L. X. zu. L. N. z;4i. L. L. 44;. erwehltwurden. Denn weil die Bürgermeister stets mit kriegs-sachenbeschäftiget waren, so konnten sie auf die privat-dinge, so inder stadt zu geschehen pflegten, nicht mehr, wie sie wol einigezeitlang gethan, achtung geben, deswegen man dieses amt derOenlorum einführte, und zwar so musten ihrer allemal 2. seyn,welche anfangs 5. jähr lang dieses amt verwalteten, welche zeitImürsm genennet wurde; allein der Dictator Mamercus Ae-milius hat ss. X. ;2V. ss. Ü 1 . ss. e. 4)4- diese würde aufanderthalb jähr determiniret. Wenn einer innerhalb dieserzeit stürbe, so kam auch der andere von seinem amte, und wur-den 2. neue Lentores erwehlt, welche leuthe von grossem an-sehen und gemeiniglich Lonlulares seyn musten. Es durfteauch nach dem Marcio Censorino keiner mehr als einmal diecensur verwalten. Anfangs war allein bey den kstrioüs diesedignität; allein ss. X. 402. ss. lVl. ;6oo. L. L. z^o. ward sie auchden ?Iebeji8 mitgetheilet, so daß einer von ihnen allemal mitLsnlor werden sollte. Nach dem jähr der stadt Rom 667. warddie censur gar unterlassen, aber ss. X. 684. ss. ssl. zyi4- ss. L.70. wiederum eingeführet. <7ice^o, äs IsZib. üb. III. LrH/,üb. IV. V. VI. VII. IX. in vim Luc. Lensor.
»ntig. Xom. üb. VII. c. 10. *
Censorinus, ein Römischer Rathsherr von grossem anse-hen , und daneben ein überaus tapferer Krieges-Held. Erwar zweymal Bürgermeister, eben so vielmal krasseÄus?rL-torii, auch dreymal Gouverneur über die stadt Rom, wieauch Statthalter über Persien und Sarmatien. In seinem al-ter begab er sich auf das land, um sich einige linderung zuschaffen, wegen der wunde, die er an einem fuß bekommen,als Valerianus in Persien gekrieget. Ums jähr 263. wurde erzum Kayser erwehlet, und nennte man ihn scherzweise Clau-dium, weil er lahm war. Weil er aber in bestrafung allerverbrechen gar zu strenge war, wurde er von eben densclbigenumgebracht, welche ihn zu der Kayserlichen würde erhoben hat-ten. Tredellius Pollio schreibt, dieses mannes grabmahl wärenoch zu seiner zettunfern Bononia aufrecht gestanden, mit dernachdrücklichen Überschrift: Xeüx sä omnis, inkbücilümusImperator. In allem andern glücklich, aber der allerunglückseligste Rayser. Man sagt, daß sein begräbnisnoch in Italien nicht weit von Bononien zu sehen sey, und daßnach seinem tobe ein theil von seiner familie in Thracien, unddas andere in Bithynien sich begeben. ?oKo, in sääic.
sä zo. thränn, c. z s. *
Censorinus , ein gelehrter 6rummucicu8 zu Rom im III.stxculo , soll aus dem edlen gefchlechte der Mrciorum entspros-sen seyn. Er schrieb an. 2z 8. in dem ersten jähre des KaysersGordiani feinen tractat äs vis Xacsii , welchm er dem Q. Cä-rellio dedicirte, und der ein grosses zu erläuterung der chrono-logie beyträgt, und sonderlich alle wichtigste epocksg der Allenanführet. Henricus Lindenbrogius hat ihn insonderheit mitgelehrten noten zu Hamburg an. 1614. heraus gegeben. Es hatauch Censorinus ein werck äs Lccemibus verfertiget , welchesvon Sidonio Apollinari, Caßiodoro und andern öfters ange-führet wird. , in cüron. in Unters kilps.
äs lüü. Dar. üb. II. c. z. äs sslatb. c. ;4. §. 9. äs küilol. c. 9.
8 bibl. Dst. x. 148- *
* Centale , eine kleine Savoyische stadt in dem Marggraf-thum Saluzzo, ist eigentlich aller orten mit dem Piemontesi-sehen umgeben, und liegt an dem flusse Grana zwischen Coriaund Savrllan, etliche stunden von beyden. Dick.
* Centaretes, ein sogenannter Galatischer Hauptmann.Nachdem Antwchus der König in der schlackst umgekommen,nahm Centaretes desselben pferd, und bestieg es; dieses stoltzethier aber erkennet« so bald, baß es feinen Herrn nicht auf
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sich hatte, und wollte sich durch ihn nicht bezw-yM ^sen. Es machte deswegen so viele ungezähmte ^->
ter seinem reuter, daß sie zuletzt beyde in einen gr^ A.len, und zugleich den hals brachen. Plinius, nur. "
VIII. s. 42. giebet uns diese gefchichte, welche abernus, da er diesen ort von Plinio ausgeschrieben,formet hat. ^-«schell
LIMIEKI, wurden gewisse ungeheur, so halb ML^„sund halb Pferde waren, genennet, und von den Alten sm ^und einer wolcke söhne gehalten. Als man sie mu ^ DPirithoi und der Deidamiä Hochzeit geladen, gerrethen lden Lapithen in einen streit, und tractirten sie selst EMlicsden aber endlich von Hercule überwunden, und aus ^vertrieben. Das gläublichste ist, diese fabel der LeM» ,habe von denen, welche zuerst pferde gezämet und bermreu Ursprung genommen, da sonderlich die, so sie nur vo>ansahen , sich leicht mochten einbilden , mann und PAte nur einen leib aus; als welches auch viele Ameru« p.,-fänglich also dafür gehalten. üb. Xll. mssm-äs insreäib. *
* Centellas , (Anton. Johannes äs) gebürtig von Wde/cia in Aragvnien, war in der mitte des XVII.
Rechten Doktor, Ritter von Calatrava, Cantzler ,„ivGroß-Cantzler in Mayland, wie auch Königlicher ät»Lrcbivsriu8 zu Madrid. Er hat DelsnlA juriäiLL eaüon LLÜstc^äs äs la krecsäsnciL Lc. heraus gegeben-bibl. Xsp. ^
* Centesimo Ponte , ein flecken in dem Kirchen^- ,vcüdem flusse Topino, zwey stunden von Foligno, und er
ters von Nocera in dem Hertzogthum Spoleto gelegen-
Diäkionnsire.
Centgrafen , siehe Zentgrafen. oU
* Centino , (Ponte) ein klein Italiänisches ^
castell in dem kstrimonio ketri gelegen, so den nahwbrücken, oder wasser, welches vorbey lauft, bekommen
* Cento, eine kleine stadt oder vielmehr nur em hevc-flecken in dem Ferraresischen. Es war dieser ort eh^^g Estigt. Er lieget wie Ferrara in dem Kirchen-Staat" ßMdenesischen und Bononischen grentzen, ungefehr
von Ferrara, Bononien und Modena. Sonsten stt ^derlich merckwürdig. Vision. ^8,-
Centobrica , eine alte stadt der Celtiberer in SbA' hac^.zde von Meteüo, der die Römische armee commanvur rlagert, und ein so groß theil der mauren niedergew"' die l>Asich die stadt länger nicht mehr halten konnte; da , ' §js imgerten ihr äusserstes noch versuchten, und des äirg".«
gerien iyr auperpes nocy vermcyren , unv
der, der sich an die Römer ergeben, vor das loch
senen mauer stellten, um von den feindlichen v
in stücken geschlagen zu werden. Allein da MAU"^, als A
wahr wurde, wollte er lieber die belagerung autveo pM- ./j
geben, daß Rethogenis kinder sollten zerschmettert ,
gleich der vatter selbst sich erbot, alle die stlME^i-E M
ehre solcher gestalt aufzuopfern. Durch solche
telli wurden die Celtiberer bewogen, den Römern s ^
Bore zu eröfnen. üb. V. c. 1. .. brn^
* Centoflorenus, (Ludovicus) ein söhn LM" HofMÄ^
Constantii, der bey Jnnocentio X. das amt echt, MN
verwaltete, war aus Citta Nuova in der AncoMt«''^kest,..'
unter Fermo gehörig. Er bejaß eine^advocirte zu Rom mit grossem rühm, als
avvocrrle zu mom mu groycm ruym,
Jnnocentius an. 1650. wider seinen willen Me mv FNicotera machte, welchem amt er aber mu ,§,igeH>wiewol sehr löblich, vorgestanden, Massen er nm) ^gestorben, , in bibl. N-lr. ?. tzcr. m
6- k-n der
. waren gewisse leuthe bey zeug '.D
armee, .welche dieselbige mit gezMn^und
dem gröbsten wollenen tüch gemacht, so E" ^nid "lÄtht"und deren man sich auch bediente, die thurm krieg^chc»'
manchmal damit zu bedecken , auch?vol oe^„ m ,,,e
für das rauhe und kalte wetter, ober-kletderdar M, da^g,k-versehen musten. Aus alten infcriprionwus«eigne zunft der Lentonsriorum gewesen. s
vey vem puy Lyramara, orey aber, j,der
Sie war ehedessen eine grosse stadt, hat uw a'^urAvon Kayfer Friderico II. verwusttt worden^^ ^t
helffen können. Vor uralten zelten hat v ^
oderCenturipa,Centuripe, CentortM-^ernerA^,ftv'sen, und ist berühmt gewesen. Augustus V t. vs.
ant.
ti Lb-msan I. 28. x. ^ Z2. auvuu»»» ^
nach der Punischen spräche, so viel, als, „oy E
leuthen bedeuten. ... aebürtig fachst".
* Centorbus, (Joseph) ein SralK und pen a« ^i, war in den Rechten, der Hlstork
> VI. p. 417. 421. ^
ent. 4;. I. 9. XIV- 2 4 -
t. II. 6. not. orb. -iNt. ähnle d>^
auslegung soll^^r^ ^^0--
zara ^