6o6 c e n
zinckenbläfern und andern desgleichen, deren man im krieg be-dorfte; da hingegen Dionysius üaüsarn. eben diese zur vier-ten claß schlägt. Endlich wurde der gantze Überrest der ärmstendürger, so unter noo->. schilling besassen, ob der gleich allemansehen nach an der zahl viele tausend ausmachen müsse, undvielleicht die ersse und andere claß zusammen an menge überträ-fe, dennoch nicht nur in eine einige claß, nemlich die sechste,sondern auch in eine einige Cenwriam gemorsten, und vermochtealso bey denen öffentlichen Versammlungen, erwehlungen undberathschlagungen des volcks so viel als nichts, wurde aber auchzugleich aller beschwerden und sonderlich des kriegs frey gelassen,als worinnen sich damals jeder bürger auf seinen kosten erhal-ten muste, so diesen armen unmöglich siele. Sonsten, weildiese eintheilung auch allezeit auf den krieg ihre absicht hatte,so wurden die centurien jeder claß noch ferner in 2. gleiche thei-le unterschieden, deren die eine helfte aus denen jüngern Män-nern , so zum krieg ausgelegt waren und auf empfangenenbefehl ins selb ziehen müsten, bestünde; die andere hingegenaus den ältern, welche zu beschützung und Verwahrung der stadtzurück bleiben sollten, ohne wo eine gar heftige und dringendenoth etwas anders erforderte. Die gantze zahl der centurienstiege auf iy;. Von der zeit an, da Servius Tuüius diese ein-richtung gemacht, sind die meiste und wichtigste fachen,, welchedurch das Römische volck sollten behandelt werden, für dieseLemurE koinmen, und haben durch solche ihre erörterungempfangen, da man dann dergleichen Versammlungen LomiriacenwriLtA hiesse. Dazu gehörte vornemlich die anordnungneuer gesehen oder abschaffung der alten; die erwehlung zu denwichtigsten ämtern, als dem Consulat, der Prätur, der Aedt-lität, der Qnästur; und endlich die urtheile in srimine per-äudlionis, das ist, (wie dieses letzte Wort in zeiten der Römi-schen freyheit und da noch das meiste ansehen und der höchstegemalt der Römischen Rehublick bey diesen Lomttn« Lsntm-iscisstunde, seine bedemung gehabt hat,) in demjenigen verbrechen,durch welches einer beschuldiget wurde, daß er sich gegen ei-nem oder mehr Römischen bürgern feindselig erzeiget, und sel-bige wider die gesetze entweder mit ruthen peitschen oder garhinrichten lassen, ohne daß das volck über sie gesprochen hätte.Niemand war befugt, diese grosse Versammlung anzustellen,ohne nur die höchsten Obrigkeiten, als die Lvnlule«, kn-ewrer,Lenlores, viÄLwres, und die in den ältern zeiten etwan ge-wesene Tribun! miüwm und Oecemviri conlulari porelwre.Der ort solcher Versammlung war ausserhalb der stadt ine-rmpo Mrtio. Unterdessen , da sie bey einander versammletwaren, wurde zum schütz der Versammlung wider einen plötz-lichen Überfall etwas bewaffneter mannschafft in bereitschafftgehalten, so sie nach der alten gewohnheit, da vielleicht dieanzahl stärcker gewesen, üxersitum, die armee nannten. An-fänglich hatte man im gebrauch, dasjenige, was das gemei-ne volck beschlossen, dem Rath zuzuschicken, um dessen bestatt-gunq darüber einzuholen. Allein mit der zeit kam es dahin,daß der Rath gezwungen wurde, schon zum voraus alles gutzu heiffen, was das volck beschliessen wurde; so daß solche de-stätigung nichts anders war , als eine blosse ceremonie. Zurzeit der Könige gaben die 98. Lsnwria: des ersten rangs das erstevorum, und wenn sie alle mit einander übereinstimmten, warkeines fernern berathschlagens vonnölhen, sintemal sie die grösteanzahl ausmachten, indem die übrigen nur 9?. LenmrE zu-sammen brachten. Konnten sie aber nicht eins werden, kamdie reihe des votirens auch an die andere, dritte und übrige clas-sen, bis daß 97. Lencurise mit einander überein stimmten. Weilaber auf diese weise die Lenwris: der wenig begütherten mei-stentheils, so oft nemlich die reichere überein stimmten, gar nichtzu votiren hatten, und deswegen heftig ansiengen zu murren;fände man dieses temperament, daß aus allen centurien einedurchs loos gewehlet ward, welche zuerst ihre stimm geben sollte,und weil sie also zuerst angefragt wurde, Lentuna prserogmivahiesse: wobey man dann angemercket, daß dieser Lsmunw ihreschlösse oder wählen jeweilen auf die schlüsse und wählen derübrigen einen grossen einfluß gehabt, und selbige fast immer nachsich gezogen; daher auch bey den erwehlungen die, so stim-men erkauften wollten, denen, so in der Lenturia pr-erogativazu votiren hatten, gar grosse summen für die ihrige zu verspre-chen pflegten. Endlich ist noch bey dieser theilung des Rö-mischen volcks in eenwria 8 , und bey denen aus Lenturü 8 be-standenen Lomitü 8 Lsmuriaris zu mercken, daß darinnen nachVermehrung der Zünften, und nachdem dieselbe auf;ange-wachsen , sich eine merckliche anderung ereignet, indem manalsdann diese anzahl Lenturias auch auf die Zünfte gebracht,und jede Zunft in eine anzahl centurien von allen oder doch vonden 5. ersten classen getheilet. Wann nun dabey die alte Pro-portion der güthern und Mitteln, welche ein jeder befasse, istbeobachtet worden, welches jedoch so gewiß nicht ist; so harsich nothwendig die zahl der Lemuriarum durch die Zünftegar um ein grosses vermehren, und weiß nicht wie oft verdop-peln müssen. Jedoch wie kein alter Römischer scribent diesenletzter» punct nirgendwo recht deutlich und ausführlich be-schrieben und ausgedruckt; so bleibet bisher dabey noch alle-zeit einige Ungewißheit, und verdiente die fach gar wohl, daß eingelehrter stmiguLriu 8 sie recht untersuchen wollte, weil ein gros-ser und wichtiger theil der einrichtung des Römischen regiments,und zwar m der zeit, da solches am mächtigsten gewesen, aufdieser letzten anderung und einrichtung beruhet. öa/rc-.
cen cep
n.
üb. IV. üb. I. <7rs. äs leg. item äs äivin. sib- ff noiv'äs Lomit. Xoin. üb. II. <le VoM
Kz/r». ant. Kam. Üb. VI. c. 8- 9- 10 . <kc. * ^ Me
Magdeburg. Kö-
LLÜss fO lilO, wurde genannt der Hauptmann ewc ienmischen centurie oder compagnie. Ob eben die conw ^ sowenigst in den ersten zeiten just von roo. mann gewesen / ^i-aewiß nicht. In der zeit, da der Römer kriegs-weftn a> he-ften geblühet, und von denen wir den besten bericht va^stunde eine legion aus 10. Lobortlbu8, die man fast w"heutigen bataiüons vergleichen kan, (dann die regimemc"sehr davon unterschieden) jede Lokore hatte ferner ftcyv.)"los, und jeder !VlsnipuIu8 zwey Lenturiaa unter so vlel ^ . §„snibu8. Woraus dann folget , daß, wann auch die600c). mann starck war, die Cenwri-e selten über "
B
welche zu M-ss-
Centurio, eine ansehnliche familie, ., .....
etlichen hundert jähren in grossem ansehen stehet- u'^hK-schiedliche Hertzoge in selbiger Republick hervor E raftttSie hat sich mit Adamo Centurione Ultromarino, l »«Mvon Laula, auch in Spanien ausgebreitet, und fuu ^den Marggräflichen titul von Estepa, welchen ,n
jetztgedachten Adami söhn zuerst erhalten. DerWeSpanischen kriegs-dtensten auf der insul Malta , W-ließ 1.) Alexandrum, welcher an. 1591. Ertz-BsselM^oftes'nua und an. 1598- Päpstlicher Vice-Legat zu Ferrara
2.) Iohannem Baptistam, welcher seinen stammtzet, und das in Aragonien befindliche Marquisat A ^ Edurch Heurath an sich gebracht, so aber auf gleiche an« yBgang des XVII. s-ecuü an andere familien kommen, ve»zeit lebten Ludovicus und Emanuel Centurio, und mv^o^beynahmen von Cordoua. Von dem oberwehnten.rudet Alphonsus äs Haro, daß er von der Ursinischen fam^stammet sey. Denn es soll Johannes Ursini um dasder Republick Genua als Rittmeister gedienet, und schierniedergelassen haben, da er denn Wilhelms Ultromaru §geheurathet, und den - stamm der Ultromarini tns mglied , nemlich bis auf vorgebuchten Adamnm 'Ey.welcher zuerst den nahmen Centurio zugleich angensmlein es ist die Verknüpfung der nahmen Centurio uno V, Morini viel älter, Massen Bizarri Iohannem Centurrowmarinum anführet, der an. iz8y. vor Tunis 6°-mandiret, und mit dem damaligen Hertzoge zuniotto Adurnio in genauer freundschafft gestanden. M'neal. ro.kkw. Hilr>. a,- nob. senesl- "
esnusk. üb. xx. .
Cenulphus, oder Renulphus, der 14. Komfl w §r Lwar wegen seiner frömmiakeit und tapferkeit beruy»dem Cantelbergischen Stifte seine autorität wieder-^ ^
vorfahren ihm genomincn hatten, bekriegte de" K,, ApeNs" ,bekam ihn gefangen, und war jederzeit glücklich m c-nehmen. Er regierte 24. jähr, und starb an. 8^' zKitt. ä'Mgl. ^ctinet'^?, zu
Ceolfridus, ein Enaelländischer Abt Benck' .^eywa ^und Lehrmeister des berühmten Bedä. Er 'starb ^ ARom gewesen, und als er das letzte mal wieder kau' mers. -;27. seht. an. 724. zu Langres im 74. jähre stme -sowv .g.hinterließ Lpiliolam sä X-iironsm äs kslckatsIlomiiis« loleNnes; Üpiiiyl-i8 »ä lüonacbos;ne ÜI3 übrum, Ls. Beda rühmt ihn, als einen äMbertl^fleißigen, und vor die religivn eifrigen mann. es- ossein leben beschrieben. , bitt. üngl. >lb, ^ ^ 701-
äs Isr. ecsl. an. 699. n. 5 - ^
L L lc>'. gng!. ( 7 ,<rv, Lc. , ^ sisirtU ^
Ceolphus, oder Levolphus, der -6. yins^xe
succedirte seinem bruderKeneimo, desCenulpht - uiid.w^A821. Er hatte aber nichts denckwürdiges gcma ^s,im 10. jähre seiner regierung wiederum veriag^ - ,»4-
dieses nahmens ein Konig in Ost-Sachstu unomarck gewesen.
Ceolred, siehe Lelred. /Mirck' ststv
* Cepeda, (Alphons.äe) ein Spanischer „
Commendant des korrs zu Tolhuys rn den mir ,ys
übersetzte Raim. Lulli Tr. äs Lonc. M- 7 ^ cocl- w1664. in 4. und desselben ürborem scientlL, - . jll
Spanische. dibl. .„s
* Cepeda, (Francisc. äs) ein SpamerSüd-America, war Priester zu Cervera, ' znn
HiKori-il äs Llpanns ässäe ei Diluvio N flg'
Madrid 164;. in 4. blbl. . j„
* Ceperano, ein noch ziemlich guter or 7 ge Papl
man. an dem Gariüan ( welches der La ^
gelegen, ist einer kirchen-versammlung coneämPaschalis II. dorten gehalten, bekannt. D v CosiE^tziichan. 11-4. gehalten. Der Ertz-BMoff vm ^, dt .^zffLdurch den Grafen von Sicilien , Ruger^ gewalMtA
kappe aufdem vlonte Oalünn anzunehmen,^ Ertz
gen worden, ward damals wiedemm ^ vo r ^eingesetzet. Wilhelmus wurde ü w -H w iBund Calabrien gemachet, und Landustuv/