Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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ster"q5^Eaget hatte, nähme die flucht in das gemeldte klo-!»ch( i,^em Uome Lsssmo, sintemal er sich zu rechtfertigen!>l>. l^nde war. p-erE Or«ca»«,, obronic. c? 4 //?o<ia»'r,lii^ i^r/co«. obron. Lensvsnt. öa^o-riAi, aä an.

Nanlit. ^°"^en wird dieser ort von andern auch Ciperano ge-

detn^^leon, ein Griechischer geschicht-schreiber, welcher in«m vc^^ulo gelebet , und von dem Kayser Adriano in Vici-tie vvnM worden. Er hat eine abgekürtzte allgemeine histo-ven. Q^int reiten an bis auf Alexandrum Älsgnum geschrie-erempei 1- "wr in neun bücher versasset, welchen er nach dem.1 ist unk« E die nahmen der neun Musen gegeben. Son-wviite an,* > unt, woher dieser Cephaleon gewesen, dann eree sein ^ diesem einem berühmten mann nachahmen , daß^sebius Arland nach dem exempel Homeri verborgen hielte.

^j?,?yut in seiner ckwn. 11b. I. desselben Meldung,e^p. 'otii. eis Itiltor. 6r«L. lib. I. cap. L lib. II.

^hhalon, von Gergilhe in dem Asiatischen lande Cyma ,(in v. ^>i!tvrie von Troja geschrieben, welche von ParthenioAch.' ) und von Festo (in vooe ssom») angezogen

MitäkAMirus n^iiLsrnLllens. in dem ersten buch seiner an»

, M-Att, daß er ein sehr alter scribent gewesen, wieA>. Aiis Alten demselben vielen glauben beygemessen ha-A«eik, Cephalon ziehet bemeldter Dionysius an, daß

Mvchx'M nach , Aeneas in Thracien und nicht in Italien^SesetzIche, und habe er sich nach der Zerstörung Troja dor-Neti/s i welcher umstand denen , so mit gewalt behaupten, St ^ ^eneas in Italien gekommen, sehr entgegen ist.Aileh^ ^hülius (in vocs > und in vocs rtz-tncoc )

Mde^ s M aus eben dieser Trojanischen Historie genommenM. , wie auch was man bey Photius csp. 6g. von ihm/re/ als wie der auchor Ltymologicorum , in dem WortM ajns.o ,en von Cephalon ein buch angeführt, dessen VerlustEepy!., Distel bedaureu solle.

Me de/AA/ eine insul aufdem Ionischen meere, am ein-.A Z-nt? ü, Patrasso zwischen den insuln St. ManraA» dabin ^'e gehöret den Venetianern, tvelche selbige durchjAlNiear,, geschickten kroveclitore regieren lassen, und dessenl, wvnat währet. Sie hat 170. Italiänische meilen

d^Murl wird in 7. theile unterschieden, als in Argosto-l. Ar aaVcLwea, Erisso, Pillaro, Samo und Lucato , insinA und pl"* üädte liegen. Die einwohner sind von naturbey ^ug , and pflichten meistens der Griechischen reli-d° ^»Nch land hat einen grossen Überfluß an rosinen,bä.sUl, , oi and körn. Im junio erndten sie das getrey-

st», A brin^ "e mitten im Winter gesaet haben, und diei»eAb neil^AA^g^luein im april und nov. ihre früchte. Ro-bvn At unt^AAwan allhier auch im Winter haben. DieseI»ni ^^Svstvn b'wdliche anführten und 2. Hasen, worunter derist- Es ist auch ein Bischoff zu Cepha-und bÄ > die kirchen der insul Zante mit unterworffentz.Ao FüraA der Marquis von Tocchis, welcher in dem XII.*b«r u>n qcstjf?" Achaja und über diese insuln gewesen, solchesbew-Nenck^ Ai- Gajo, welcher vor zeiten Herr über die insulben Utttej, 1224. der Republick Venedig. Die Türckenb>eseAuetian)?» ^stlben an. 1479. wurden aber an. 1409- von>en yA vxst,.A^.vlever heraus getrieben. An. 159?. erbauetendia Mb ss!A.^ssv/ daß die einwohner bey feindlichen einfal-nehmen könnten, weil die stadt Cephalo-UqAk ci„AgAug ist, sie alle zu beherbergen. Diese vestungschrieb, 'w hohen berge, welcher fast um und um mrt der seeAvA A-ejx 0 nur durch einen schmalen strich landes etwa 20.' e. n die lnsul angehänget ist. äescr. äe 1a

^«Zbalag

is?' oder nii-A'^wns, Königs über ein theil des lan-> 2 "ie„qNter wm ^ wollen, Mercurii und Hersä, soE^br ^ sich mit Procris, Erechthei, des

ein"Er2 ^ ^n grosser liebhaber der

<>e s A Mfder lchoner Printz, wurde er gar baldseMitz xAbe durchaE ^Wenommen, die ihn überaus liebte,kc,A°r>, über Acht gewinnen konnte. Endlich wurdeihA er sich wk>a, »»Arachtung, schickte ihn daher in gros-? ?eue ;u sZ A"d draaete sich an ihm zu rächen. Also»Aey sxMurch eine Procris, nahm sich aber vor,

M a^lNe ?/^n übe 2 ^ ^ prüfen. Er spielte

^Avssen ^ränderte, ^ indem Aurora seine gestalt

ßch Aey gqy^ersprech^'st' baß Procris bereit war, seinem bittenbe qbMMss.und tzW geben, bis er sich endlich zu

ihA.er Ce«A,sthamte, 2 'Ae untreue verwies, worüber sie

biMa yA^us bald ^In einen tvald begab, worausr'8 aA -L^und vfe?'L ss'rück brachte. Alsdann gab sietvomtt sie Minos beschencket, er aberld^Aer^Airde, sich .Ostens ab, bis endlich Procris eifersuch-Aeb?" st>iw l.worchnA §"rn wald begab, und in eine dorn-Vs' t"d/b-cr,m?'!steCephalus, der dafürgehalten, es"a-^E ^^chossen o^demselbigen pfeile, den sie ihm selbst^ie ^dh^^b' ' nistam. fab. 7.

^ Und ksro^oAensischex Redner, hat bey den reden«oner emgesühret, oder soll sie wenig-

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stens eingeführet,haben. Er mag vielleicht reguln über derorichtige und vernünftige eimichtung gegeben haben, dann sonstenbeydes an einer oration natürlich ist , und in den ältesten ora-tionen schon etwas dergleichen gefunden wird. Dem sey aberwie ihm wolle, so reden Demosthenes und Aeschines rühmlichvon ihm. Er hat sich gerühmet, daß er niemal was wider diegeseße angerathen habe, ob er schon mehr Lonlüia mitgetheilet,als irgend einer der Redner seiner zeit. 5-»«!«,. c«/r»r ltl-o^r-

Zr»«>, üb. II. Lntiqusrum ledlionum L. 14.

Cephas, siehe Rephas.

* Lls?M>lL8, also wurden ehedessen die Perser von den

Griechen genennet, die nachbarn aber der Perser und die Per-ser sechsten gaben sich damals den nahmen llrMi. Nachdemaber Perseus, der Danaes und des Iovrs söhn, zu dem Cepheosich verfüget hat, vermählte er sich mit desselben tochter An-dromeda, und zeugete einen söhn mit derselben , welchen er Per-sen nennete. Diesen ließ er bey seinem mütterlichen groß--vatter Cepheo, welcher keinen männlichen erben hatte, und erfolaete ihm in dem Reiche, und nach seinem nahmen wurdedas land der Cephener nachmals Persia genannt. Daher»als Terxes den Griechen den krieg angekundet, schickte er zuihnen, und liesse ihnen vorstellen, wie ungereimt es wäre, daßdie Griechen, indem sie den Persischen feinden hulffe leisteten,die Perser ihre söhne nöthigten, ihnen als ihren stamm-vätternden krieg anzukünden; dann bekannter Massen Perseus aus Ar-ges gewesen ist. kolymniL x. eä. 8texü. 177. und 188.

Or,r^ir meMmorpkof. üb. IV.

Eepheus, ein König in Aethiopien, der Andromedä vatter,welche Perseus von einem ungeheuren thiere befreyet. Er wurdein einen stern verwandelt. lib. IV. mewm.

Lepheus, ein Printz von Arcadien, des Königs Aleus söhn,bekam zu seinem antheil eine provintz dieses landes. Er wurdefür unüberwindlich gehalten, und succedirte sein enckel Echemusin dem Königreiche Arcadien. in ilrcsä.

* Cephisodones, ein Lrcüon zu Athen Olymp. LIII.

dessen Isäus in fragmenro omtionis Ü7»? 'Ll,^«L.ssx, so beymDionys. Hslmmn. in Isteo befindlich ist, gedencket, war eingrosser besthützer des volcks , und dabey ein hauptfeind des Phi»lippi, des Demetrii söhn, der über Macedonien regierte. DaSvolck hat ihm deswegen ein denckmahl aufrichten lassen, welchesin der gegend Sciron, wie Pausanias, I. meldet, soll gestandenhaben. Unter ihm, oder einem andern gleiches nahmens, derOlymp. LXIV. 2. Lrckon gewesen, ist oie Verordnung gesche-hen, daß das fest ilpstmis z. tage lang gefeyert werden solle,da sonsten nurtage dazu bestimmt gewesen. , IV.

4. <L 14. Oro«cr/- in OinÄrclro 6c epiü. 3(1 Ammceum.

, cls LrLÜom.

Eephissus, ei» fluß in Phocis, an dessen ufern ein oracul derThemis war, welches von dem Deucalion und der Pyrrha umrath gefraget worden. Er hat seinen Ursprung in Doris. gehetnahe bey dem Parnassus vorbey, wendet sich hernach in Böötien,woselbst er den Asopum und Ismenum in sich nimmt, fliestethernach durch den see Copais, heut zu tage Lago Stivo genannt,und ergiesset sich endlich in den Euripum oder die meer-enge vonN egropont. Jetzt heißt er Cefisso. Man findet auch noch an-dere flüsse dieses nahmens in Griechenland, als nahe bey Athm,zu Argos, zu Simonien, und zu Appollomen einen brunnenCephissus genannt, dessen Strado und Ptolemäus gedencken.Ovidius nennet auch einen Cevhisus , dessen enckel durch denApollo in ein meer-wunder ist verwandelt worden. , lib.IX. pto/em. lib. 111. Ovrii. lib. I. A VII. memm.

Cepio, besser Cäpio, (Q. Servilius) siehe ServiliusCävio.

* Cepio , (Coriolanus) aus Dalmatim. Er war zu Sm-

tan eingeschlossen, als es Mahomed II. belagerte, welches umdas jähr 1478. geschehen. Er hat Petri Mozenigo leben be-schrieben , welcher zuerst ein Vmetianischer Capitain gewesen,und hernach der Republick Doge geworden. äs Uillo-

ric. V^tinis lib. 111. L3p. 6.

* (Lepol, ein Hungarischer flecken in der insul Margareth,gegen Ofen über. Einige erd-beschreiber nehmen es für dasalte Aquincum oder Acincum, eine ehemals Pannonische stadtauf der Donau , welche andre das heutige Ofen gewesen zu sey»glauben. ^«0-, OiÄicmnLirs.

Ceporimis, (Iacobus) zu Teutsch wiesendanger, einProfessor zu Zürich, war gebohren zu Dynhard, einem dorfZürich-gebreths, an. 1499. von einem bauer, welcher auch dasziegler-handwerck getrieben. Weil man gute gaaben an ihmvermerckte, wurde er zu den studien gezogen, welche er nicht nurzu Winterthur, sonder auch aufden Academim zu Cöln , Wienund Jngolstadt fleißig fortsetzte, gestalten sein vatter keine Unko-sten an demselben ersparte. Als er wieder in sein vatterland ge-kehret, unterrichtete er die benachbarten Pfarrer in der Griechi-schen und Hebräischen spräche, und ward darauf von And. Cra-tandro Druckerherrn zu Basel, als welcher damals viele Griechi-sche 3utbore8 wollte heraus geben, nach Basel beruffen, um alldadie aufsticht über die druckerey zu haben: welches er auch auf sichgenommen. AIs man aber hernach die schul zu Zürich wolltem aufgang bringen , und dem nach Cepvrinus an. 152?. vonZwinglio zu der krokession der Theologie, wie auch der Hebrai-

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