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schen und Griechischen spräche, dahin vocirt wurde, nahm ersolche an, verwaltete sie aber nur eine kurtze zeit, inmassen er inder blüthe seines alters den 20. dec. an. izrz. dieses zeitliche ge-segnete. Seine schrillen sind: Lompenä. Orsmmgr. OrLcse, sohernach oft vermehrt heraus gekommen : In üslioäi opers <Läie8, Icboiia. LpigrammstL ölkecs. 8ckolia in Lionvlii ilelcr.Orbi8, L Lrsti Mronomicoa. bibliotb. l/Wi lnilcell.
Pigur. theil 2. ausg. * -
Cepuz, siehe Zips.
Ceram oder Ceiram , eine insul auf dem Indianischenmeere in dem llrsbipelggo der Moluccischen insuln. Sie istziemlich groß, reich an getreyde und gewürtzen , und hat ihreneigenen Konig, welcher mit den Holländern in bündnis ste-het. Diese haben einige schantzen an der nördlichen käste an-gelegt.
* Eerameus, (Theophanes) ein Griechischer Ertz-Bischoff
zu Tauromenium in Sicilien, lebte im IX. lXcuIo zu einer zeihda der halbe theil von Sicilien unter der botmaßigkeit derKayser von Constantinopel stund. Er war wegen seiner gottes-sorcht berühmt, und hinterließ einige Homilien, welche Fran-ciscus Turrianus ins Lateinische übersetzt/ und die in der Liblio-tdeca katrinn stehen. Wenn und wo er gestorben , ist nicht be-kannt. , gä V. 0. 842. n. 6i.
LLKlINILlI8, war ein nähme zweyer platze in Athen, da-von einer innerhalb der stadt mit schönen faulen sezieret, woselbstdie besten spatzier-gänge zu Athen; der andere war in einer Vor-stadt,allwo eine zügel-hütte war, und Plato seine Academie hatte.Meursius berichtet, daß aufdem Lsr?.micu8 ausserhalb der stadtdiejenigen begraben worden, welche sich im kriege vor das vat-terland tapfer gehalten, denen man auch zu ehren trauer-undlob-reden gehalten, und statuen mit inscriptionen aufgerichtet,auf dem platze aber dieses nahmens in der stadt hatten sich hurenaufzuhalten pflegen. 8po«. vo^. äs 6recs. llck.
L in Leramico gemino.
sserasi, (Tiberius ) gab bey 20. jähr lang einen Advocatenbey den gerichten zu Rom ab, wurde hernach an. i z8y. Advocatim LonMorici, nachgehends llävoLÄtu8 lilci in der PäpstlichenCammer, hierauf Cammer-Llsrisu8, und endlich Schatzmeisterdes Papsts. Er hat zwar viel geschrieben, nichts aber herausgegeben, als feine Xelponls unter den Lonlilüg des Farinacii.Er starb zu Rom den 7-may an. 1601. im 57. jähre feines alters,und wie man sagt aus Verdruß, daß ihm der Papst Clemens VIII.einen scharfen verweis gegeben. , bibl. Xom. cem.
I. p. 22.
* Cerasola, oder Leresola, (Flaminio) von Bergamo,
hat im ansang des XVII. Lcuii gelebet, unter der regierungdes Papsts Paul» V. Er studirte zu Perufa, wo er Groß-Vi-cLriu8 des Bischoffs war ; nachdem kam er nach Rom , wo erzuvor bey einem seiner onclen einen guten theil feiner jugendzugebracht hatte , und machte sich viel vornehme und gutefreunde. Sein erst-gemeldter Vetter war Lanomcu8 zu SantaMaria Maggiore. Mit dessen und andrer hülffe verschaffte manihm ein Canonicat zu Bergamo; er konnte sich aber da nichtbequemen, und käme deshalben zum dritten mal nach Rom,allwo er in einem hohen alter verstorben. Sonsten hat dieserFlaminio Cerasola verschiedene Griechische Homilien auf Lateinübersetzet, und auch ein buch in b-mäsin Virgmi8 OeipsrL ge-schrieben. /«««, lVrvr«, , PINLL. II. imLginum illu-
ürium csp. 57. äs lcriptorib. fteL. XVII.
dibliark. IVIarian.
(serasus, siehe Lhirissonda.
Eeratinus, (Jacobus) hieß mit seinem geschlechts-nahmenTeyng, weil er aber von Horn aus Holland gebürtig war,machte er den nahmen seines vatterlandes Griechisch, und nenntesich Ceratinum. Er hatte anfangs eine bedienung in dem Lal-legio zu Tournay, muste selbige aber wegen des krieges und derpest verlassen, und begab sich nach Löven , woselbst er privatimdie Griechische spräche docirte. Er war sonst ein Priester, undwird von Erasmo wegen seiner gelehrsamkeit und guten sittensehr gerühmt, wurde auch von demselben dem Hertzoge vonSachsen Georgio vorgeschlagen, als er an Petri Moseüanistelle einen Lroksllorsm nach Leipzig brauchte. Ceratinus nahmdiese bedienung an, ob man ihm gleich zu Löven die Lrokelllonder Griechischen spräche in dem LollsZio der;. sprachen aner-böte. Als er aber in Leipzig bey seiner ankunft an. i?2?. nichtgar zu wohl empfangen worden, weil er eben kein grosser feindvon Luthers zu seyn geschienen, begab er sich wieder nach Lö-ven , allwo er den 20. apr. an. i z zo. in seinem besten alter starb.Man hat von ihm einen tractat äs 8onn ftrXcarum litergrum;eine schöne Übersetzung, des ersten und andern gesprachs des H.Chrysostomi von der würde des Priesterlhums; und ein Griechi-sches und Lateinisches Lexicvn, so mit einer vorrede Erastni an.1524. gedruckt ist. in Spill. bibl. bibl.
LelZ. llth. Lelg. tiiestr. Noll. äs lsr.
Ikc. XVI.
Ceraunia oder lllontes Leraunü; siehe Accocerau-nra.
« war ein zunähme, welcher Ptolemao, der des
Lagt söhn und Konig in Macedonien war, seiner tapferkeit we-gen beygelegt worden, sollte vornemlich einen tapfern kriegs-helden bedeuten, welcher seine feinde, gleich als ein strahl, so in
cer
Griechisch (Gramms heisset,mäus Lermmu8.) Auch hat aus giercyer uriuo,
König in Syrien eben solchen zunahmen gcführct.
XXIV. c. I. L 2. e-r/. irbsä,Z. üb. XXIV. c. 6.
LLIiMkW8 , wird von den Poeten der dreyköE^genennet, welcher die thüre der Hölle verwahret, und lUAgei»die davor anlangende seelen sehr freundlich angestellet Eaber gefressen, welche wieder hinaus gewollt; jedoch ss" Ales selbigen gebunden, und es dahin gebracht haben, da?nachgefolget. Orirärr,,, lib. VII. metam. «istheE
*Gt. Eerbon, oder Cerboney, lat. Lsrbomus, Hei-zn Populonia in Toscana,war in einem grossen vu> Ms-ligkeit in dem VI. Lculo. Auf eine zeit nahm er ,
ten von der Römischen armer auf, und verbärge wum dieselben vor der wüth der Gothen zu beschützen lssArchder es erführe, ließ ihn gefänqlich eingehen, und ve»vorwerffen. Ein bar, welcher los gelassen wurde, kam voll-auf den Bischoff zugelauffen, als ob er ihn verschuE' nie-te , aber anstatt ihm böses zu thun, legte er sich vor w lei-der , und fienge an seine pfoten zu lecken. Diese aum>- mliche begedenheit bewegte Totilüm dermassen, daß erliesse, und zurück nach seiner kirche schickte. Dieser Wward hernach an. ?68. wieder davon verjaget, uE Mü.Longobarden eingefallen, und starb in dem nemIE«
Sein fest stehet in dem NaitvroloZio Xomanc, auf den8. Or-,. äialo^. üb. III. c. n. ep. XVII. üb. I. vie-
Es ist noch ein andrer Cerbon, Bischoff zu Verona.äe8 8aim8, octobr.
* Eercamp, oder Chercamp, tat. Lervisampus, dver^ ^ ^SLMPU8, ein flecken nebst einer Abtey, Cistercienser-or
der Grafschafft Artois, in den Niederlanden am Metwan vier Meilen von Hesdin, unter der Vi«cs8 von qi-Dieselbe hat Hugo Candevene Graf von St. Paw , Astes'lerhand verübter gottlofigkeiten zur pönitentz stlch''Ehemals war allhier eine sehr prächtige kirche, welE.^meist eingegangen ist. An. 172z. war allhier Abt,äu Bois. VI,/E, lupplem. äiplom. k. I. c. 2l- ^ ^eum I. c. aeuraE^
* Cercaphus, des Ilslü oder der sonnen sohn/ x,^ra>n/seines bruders des Ochymi tochter, Cidippen, und veu
die herrschafft über die insul Rhodus. Seinesvy ßELindus, Ialisus und Camirus, welche ihm endlich ^schung besagter insul folgten. , ss- ^
hatte zwar sonst erwehnter Ochymus die Cidippen dewversprochen; allein es schnappcte sie diesem Cercaph"» M.ratherey eines Herolds hinweg, und flüchtete m» wA stein ^dus, kam auch nicht wieder dahin, als bis Ock>vwAjx hli .alt geworden war, wogegen nach solchem die gewoo koiNl»daß niemals einiger Herold in des Ocridionis capc-durfte. puTtl. 6r. 27.
*Cercare, oder Cercara, Chercare, eine insul Ä^llNvAbarischen see, an den kästen von Tunis, der >lu§h,>tgegen über gelegen. Sie ist klein, auch schlecht ve> -8.^hat südwärts die insul Gamelara. Sie wird v ^ eine?Lercina, Lercinna, oder Lircina, die ehedem VMN-gleiches nahmens nebst einem Bißthum hatte, ^ ,
, V. 12. ür IVlarro p. 4 ^"' r.
Y68. II. p. 185- XVII. p. 1191.. Vltt-Ä.
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III. qs. ^ ^. s
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XXXIV. n. i. - /,». bitt. nat. V. ,. ---
ann. I. z z. , XXIX. 111 . 9 "
naan, I. 25. p. 49;. Isgg. LeFa,-. not. orb. an - ^
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verschiedenem gemüttss^ur und reich als sie, aber vonbmMHe war, perhmmMll Daher er