6lO
cer
c e r
hinterließ von seiner gemahlin Maria Aloisia Manriquez äsLara und Gonzaga, Vespasiani Gonzaga Grafen von Paredestochter, Josephum Manriquez äs la Cerda und Gonzaga, Mar-quis äsLeguna, so denjul. an. -68;. gebohren, und an. 1728.den 20. jan. zu Wien als Kayserl. Cammer-Herr gestorben.Gundisalvus äs Is Lama und Cerda, dessen oben gedacht wor-dm, zeugte mit Catharina, Petri äs Leyva erb-tochter, unterandern Johannem äs!a Cerda, Leyva, Cueva, und Arteaga, rc.Cammer-Herrn des Königs und Vice-König in Mexico; wel-cher endlich an. 1676. ein Carmeliter wurde, nachdem er vorhermit Mariana Jsabella äe Leyva, vorgedachten Petri äs Leyvabruders Antonii tochter, gezeuget Petrum äs Leyva und äs 1 aCerda, Grafen von Bagnos, rc. Cammer-Herrn des Königsund Ober-Stallmeister, auch feit an. 1692. Grand von Castilien.Er hat 2. gemahlinnen gehabt, und mit der erster», Maria äsAlencastro,eine tochter Theresiam,Staats-Dame bey derKoniginMaria Anna von Pfaltz, gezeuget, die an. 169;. an Emanuclemäs Moncada vermählet worden, proärom. gensal. Icsl.
6c Ilifpan. tab. 8- 2;. A 26. L in corp. kill. genest. Ital. Hilp-c. 19. p. ;66. feg. it. von Grand, in Span.
Cerda , (Bernarda Ferreira äs la) eine Portugicsifcheftauens-verfon, lebte an. i6;c>. undund war eine tochterIgnatii Ferreira , Ritters von St. Jacob , aus einer berühm-ten familie, welche aber durch diefe Bernarda noch berühmterworden. Die Spanischen und Portugiesischen fcribenten legenihr grosses lob bey, und sie war auch in der that ein gelehr-tes ftauenzimmer, nicht allein in sprachen, sondern auch in derPhilosophie, Mathematic und Redner-kunst. Sie schrieb auchin gebundener und ungebundener rede, und gab eine collectiv»von verschiedenen getichten, einen band von comödien, eingetichte Lfparma likeraäa genannt, 1.38 8 o 1 eäsäe 8 äs öufaco<Lc. heraus. Lopez äs Vega schrieb an sie eine von seinen elegien,kkili8 genannt. Os , in excell. kortug. Car-äo/ö, in sgiol.fusn. bibl. fliss. 6cc.
Cerda, (Johannes Ludovicus la) ein Jesuit, gebürtig vonToledo , woselbst er an. 1574. seinen orden annahm. Er docirtean verschiedenen orten mit grossem rühme, und machte sich durchseine gelehrsamkeit so berühmt, daß, wie man sagt, der PapstUrbanus VII!. dessen bildnis in seinem cabinet gehabt; auch alser an. 1626. seinen vetter den Cardinal Franciscum Barberinials Legaten nach Spanien geschickt, befahl er ihm diesen gelehr-ten Jesuiten seiner Hochachtung zu versichern. Er hat Lommen-tario 8 geschrieben über den Virgilium; Arguments, nors 8 undsxxliL 3 tione 8 über den Tertullianum, einen Lommencariumüber des Tertuüiani buch äs kallio ; llävsrläria facra, Ls.
* Cerda, (Jgnatius äe la) ein Eremit nach der regul St.
Augustini aus Spanien, und so vortreflicher Prediger, daß derKönig in Spanien ihn seiner rühmlichen eigenschafften halbenzum Bischoff von Aquila denominirte. Er nahm solch Biß-thum den n. jan. an. 168;. in besitz, und verwaltete es bisan. 1,702. da er den 29. fept. gestorben, seit welcher zeit derBischöffliche sitz vacant gewesen. Ital. lasr. rom. I.
x. ;y 4 -
* Cerda, (Josephus.äe la) ein Spanischer Benedictiner indem XVII. fxsulo, gebürtig von Madrid , war Nagiller Ikeo-logiee und krofellor xrimariu8 zu Salamanca, hernach aberBischoff zu Almeria. Er hat äs ülaria L Verbs insarnsto,Almeria 1640. in fol. ingleichen Lommenr. in kill. luällk. ib.1641. in fol. Lyon 165;. in sol. geschrieben, und ist an. 1645.gestorben, bibl. Uifp.
CerdtMne, lat. Leretania, eine Grafschafft in Catalonien,aufdemPyrenäischen gebürge, gehört nach dem an. 16^9. ge-schlossenen Pyrenäischen frieden, theils dem Könige von Franck-reich, theils dem Könige von Spanien. Zu jenes antherl wirdein schmaler land-strich, welcher an das gebiethe Conflans stösset,und um den Ursprung des flusses Segre bis an Livia her lieget,gerechnet. Der groste übrige theil aber ist unter Spanischerbotmaßigkeit geblieben. Vormals wohnten die alten Lsrisran!oder Leretani darinnen, deren Plinius und Strabo gedencken.Die Haupt-stadt darinnen ist Puicerda.
Cerdrtius, siehe Cerritius.
Cerdon, siehe Baume ll-r Cerdon.
Cerdon, ein Patriarch von Alexandrien im II. llsculo. Ersuccedlrte an. 98. dem Alpilio, und besaß diese würde bis umdas logte fähr. ZE«. Manual.
Cerdon, ein ketzer im II. llsculo, war Heraclionis schüler.Er hielt es mit Simonis lllaZi und Saturnini meynung, undbreitete deren irrthümmer in Syrien aus. Nach obgemeldtenseinen lehrmeistern behauptete er, es wären 2. Götter, oderhöchste wesen, die einander zuwider wären, eines gut, dasandere böse. Dieses letzte sollte nach Cerdonis schwermerey dieWelt erschaffen, auch in dem Alten Testament das Gesetz unddie Propheten gegeben haben, daher er auch diese göttlicheschriften durchaus verwarf. Auch von den schriften des NeuenTestaments nahm er die wenigsten an, und stümmelte sie sehrunverschämt, so daß er , was ihm nicht anstünde, darausthat. Ferner läugnete er die auferstchung der leiber, dochso, daß er dabey die Unsterblichkeit der seelen für gewiß hielte;und endlich lehrte er auch, daß Christus nur in der gestalt einesmenschen auf erden gekommen, aber kein wahrhafftiger mensch
int
gewestn wäre. Er kam unter der regierung des PapÜ^Av-ums jähr 152. nach Rom, und suchte durch eine vcriica ^schwörung seiner lehre die kirche zu betrügen. Es wur°.sein betrug entdecket, und er von bannen weggciagi-ärgerliche lehr ist absonderlich durch seinen lehrjünger Acion gar sehr und mit grossem schaden der erstenkirchen ausgebreitet worden. 7V^«//. äs praller. c.contra kgsret. lib. I. III. scs. Krer. 41.
an. 146. 1;;.*
GH!vb. 4 s.I/I, waren gewisse feste unter denzu ehren der Cereri, einer göttin des getreydcs, von Lur" Mvdem Könige von Eleusis in Attica, eingeführet worden , x ftstedie Ceres die kunst den acker zu bauen gelehret hatte, M.' (xhsi-wurden so heilig begangen, daß in währender zeit , ais' ^herten wurden, die männer sich von der gemeinschafft tyr^^bMzu enthalten pflegten. Die opftr wurden mit großer festetigkeit vollbracht, und kein wein dabey gebraucht. A Armwerden auch llkelmoxkoria genennet, weil sie v, d. i. der gesetz-geberin zu ehren gesellM». lib. XXIV. A jF
Cerealis, Bischoff von Castulum in Africa ,
487.Er hielt in gegenwart des Vandalischen Königs zu V . vHeine disputation mit dem Arianischen Bischoff MaEder H. Dreyfaltigkeit, und widerlegte dessen einwurtt-äifxutatio äekiäs 8.llrinitati8, befindet sich in der tberso an. i; z 6. zu Basel gedruckt, und in der Likliorksm., pemEs scheinet dieser Cerealis mir dem CerealiBischoffe in Mauritanien, welcher unter den andern^bigen Bischöffen in Asrica des Eugenik buch unterjcyu^^ gc>nerley zu seyn. , äs fsr. escl. c. 96- L-
c. 10. /7a,ror'. cie Mm. eccl- l>v- ^
Cerealis, ein oncle des Kaysers Gratiani,gern druder Valentinianum junioreM an.ausruffen, und weil Gratianus sehr gelinde war, IM -
sich nicht dieser wähl. Iü> I V. Kill. c- 2 -
lik. XXX. Lc. * .
* Cerealis, (Anicius) entdeckte dem Cajo Caligu>^der ihn , wie man vermeynet, von Getulico undsponnene Verschwörung, ll. L. 6 ;. wurde er uwerNerone zum Bürgermeister ernennet, sein eolies»tius Lateranus umgebracht, und dadurch ward eehindert, das amt würcklich anzutreten. 7'«^- ^ x48. 6 - 49- Dieser Cerealis inag übrigens ein gurnÄ
ler gewesen seyn, dann er soll einsten in dem -n" xeiN^psignirter Bürgermeister angerathen haben, man ^roni in aller eil auf gemeine Unkosten einen tenrpe' ^ .
als einem, der es wohl verdienet hätte, göttliche cv Mierr ,Welches Tacitus, sintemal es kurtz vor dem ende ^ ^ v ^des Neronis angerathen worden , artig auf >em a (M>auf folgenden gewaltthätigen tod ziehet , diew ^sagt) man keinem Fürsten göttliche ehre anthun j,
bevor er zu leben aufgehöret hat. MaßD acinee
* Cerealis, oder Cerialts (Petilius) ein"" gideratain, und mit Vespastano verschwägert, daher MellNN'jMe»ein corpo commandirte, und Vespastano wrder S,, vom Iß,gestanden, wurde aber einsten in den RmMIm yjesiv >von Vitellii partey geschlagen. Doch verhind" p >nn Mvtdaß er sich nicht wieder erholete, und nach der V ,xol dc . j,,Primi, welcher neben ihm commandirte, M er m ^als der Person Vitellii bemächtigte. Sonsten ^roMSTeutschland viele kriege führen helffen. ^"»l.,,ldriea^gl>ffrung wurde er in Engelland von der armee-a wer^'nigin der Jcener geschlagen. Unter Vespaßu» HM.yeckandere Cereales genennet,welche dem Judßcm> ^
net haben, einer davon heißet Vetiltanus Cerew ^ ^ 1 ^
Sextus Cerealis. 7 «c,/. annai. XIV. killor. E7,,-
* Cerealis, ( Vetilianus ) nach der zersts"^rusalem wurde er in Judäa gelassen, """ Lucilrus
rück gelassene Römische armee commandlre. ro- j„folgte aufihn. Siehe bell. fuä. kb- ^n leHn»
* Cerealis, (Sextus) war Tnbunus der^^, ch/Aar'Ädem Römischen lageff, und wurde mit^ bE ^ ivci' S60. reutern commandirt, die Samariter v m>iL'zu jagen. Weil er aber nicht vor sicher Neü'e^MKmannschafft 11600. mann starcker JudeuM'silidweuzugreiffen, besetzte er den bergringsumy^ achttn„ ^mariter aus Mangel des wassers W schien M laS,erwehlten einige lieber die knechtschaff - daß wDaher giengen sie zu Cereali,. verriethe» m'^t un°leuthe von dem vielen ungluck gantz auW^ wurdl^ene^schlagen wären, wodurch Cerealls beE m aE^„^
zu ersteigen, und nachdem die Juden d>e^ medExchstc^,
de nicht annehmen wollten , ließ er j« Hierum .F
äs bsllo luäaico llk 7. ^ ls. stadt. 'xli
er ääumXLM fuxeriorem , ^^ckte ^ ^ ckS
brand, und belagerte die veste stadtE p^. Hebr^^esp^
aberVeheerstch7^mMhtchatte^
er mit stürm, und muste alles darmn xsl
gen. 1. c. IV. 9. §- s-