Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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kehlet w» Lämmern versähe. So bald Adrianus VI. war er«keqen ' gieng er in Spanien, mit diesem neuen PapsteVst. Wichtiger angelegenheiten sich zu unterreden. Clemenslern - i.^uulus III. gebrauchten sich seiner gleichfalls zum öf-kar ei» » L'dlich starb er zu Rom den i;. febr. an. 1542. Erletuß a s «„Suber der Gelehrten, und es gedencken sowol Sado-^ Manutius seiner rühmlich,

gesch^Ani, (Julianus) ein Cardinal aus dem abgedachtenGloben 'wurde von Marlino V. an. 1426. zu dieser würde, Er war sehr gelehrt, und in den Irrens slsg-mtio-

welches letztere er zu

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P«duä ^ uuch in Zurs wohl erfahren,lei,, »Svewt hatte. Martinus schickte ihn als Legaten in Po-seii, und Böhmen, die ereutzfahrt daselbst zu predigen/viid w^f,?^er Eugenius aber sendete ihn nach Teutsshland /die H«Me thn zum Legaten ü ÜLlsrs , eine ereutzfahrt Widerihg s^Lkn z« predigen. Er fände sich auch bey diesem kriegs-MndssldM, und hatte an dem dabey erlangten schimpf/ undWen !>^ noch vor ersehung der feinden genommenen flucht-Wvfen A theil mit. Wie nun dieses Mittel, die Böhmen zuMet?. 'Wl geschlagen, wollte er es in der gute versuchen, undPhilen !>-chem ende das Concilium zu Basel, um allda im.des Pgpsts zn präsidiren. Er schrieb auch damals0 che zu briefe an den Papst, denselben zu beruhigung der^ncji-,,^wegen, als jener nach kaum gemachtem anfange das?»ch wieder aufheben und trennen wollte; brachte ihn

Müde daß er für dieses mal von seinem vornehmen ab-r Nr im art. Basel vom Baßler Concil.) Aber nach-MEugenius besser zu gewinnen; Massen er, als bestMte 'weit mit dem Concilio angienge, die vom Papst qe-?Me^Wehung desselben von Basel, und, als die nicht wohlfördere Me, seine gäntzliche trennung nach allen kräfften>d sod. dar. Er gieng also von Bafel weg gen Ferrara,!N hau- sen Florentz , wohin Eugenius fein Concilium ver-^ische ku-f und vertheidigte daselbst mit grossem eifer die Rö-c ^ befÄs) wider das begehren der Griechen. Endlich wur-Koni» , in Ungarn zu gehen, um daselbst Ladislaum,Ait a, Ungarn und Polen, zu bereden, daß er den frie-?«>i vx^wurath, dem Türckischen Kayfer, brechen sollte, weilM besgau« es wäre eine bequeme gelegenheit vorhanden /zu demüthigen. Zu solchem ende sprachN lvs. Konig Ladislaum von der verbündlichkeit des ey-Mvex» solchen er dem Amurath auf die friedcns-artickul ge-' worin« ^ Bald darnach geschahe die schlacht bey Bar-

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gleicher gestalt sein leben einbüssen;

_ . . wiewol man

!k,.7!"Men v-i".' ob er in der schlacht, oder in der flucht um«tauber tz' Ltllche meynen, es habe ihn der schiffmann, dereS,3eldes --^uau setzen sollen, wegen des bey ihm vermerck-Lochet , welches an. 1444. im nov. geschehen.^ tliK. liuü'.

Herkvas /Virginius) von Rom, ein söhn Juliani Cesari-tzS ün. ^vg° zu Civita Nuova, und der Livia Ursini, geboh«Mr Ulliiz 20. ocl. Er hatte eine ungemeine Neigung zusonnest >S/w brachte es auch darinnen in seiner jugend schonq-M, Tb-«, s^tnn in den sprachen , wie auch in der Philo-, Jurisprubentz, Medicin, Mathematic,Sli^w /Ä"Hen Historie erfahren war. Deswegen hattzrAy. j^nal Bellarminus mit dem Pico Mirandola ver-sieg? für gelehrter, als dieser, gehalten.

bieDsorius vA bescheiden, höflich und gedultig. Die Pap-und Urbanus VIII. hielten viel von ihm, undSen Sey Carki« FU zu seinem Cammer-Herrn gemacht, ihmM-MNes fx,Ma s-hut zugedacht, welchen aber Cesarim we-, gUzeltlgen todes nicht erhalten, indem er an. 1624.Man,' Wie ß-g^uoch nichtjähr alt war, gestorben, und8 lÄ^stn. M Wagnis in einem seiner briefe meldet, an denhatte aus anstiften des Cardinals Bellarminr,iu tz^icöz «Dwandola, ein gelehrtes buch wider dieZekvw»."igen an^'^ben. Er hatte auch noch andere wercke>» dAney. Z^^sugen, welche aber nicht alle an das lichtgetichten sind viele gedruckt zu findenw cv."wus l^ptsm illuKrium virorum; bey welchen

wnjsch.x°Nus sein leben vorher gesstzet. Auch hat erred/«" verftxss Mache, sowol liebes-getichte als ocis« und^der- rine von A,- ^ sind auch zwey aus ihn verfertigte lob-^"Ba?duin«^^°"lfredo, einem Jesmten, diekmsL. 1"^° cic Monte Simoncello vorhanden.

s<c , eloZ. «

si'lhxAe,

. unteni^Awer fluß in Languedoc, der goldsand

beraM.Ms, h-ss^b Bagnols in die Rhone fallt.

^ ReM«-,^Mius, mit dem vornahmen Aulus, em^ v"'''üb koZK"er, lebte ungefehr z°. jähr vor Chnstk^ÄSunge?.^ Durchaus nicht dahin beredet werden, für0 x--s.,!S ble Vriumviri gewaltthatlger weise ge«

cr^w JmMche formuln aufzufetzen. Als er gar zuLauerten, "° Casare redete, und seine freunde ihn deswe-

^E^^urAntwort: Es wären zwey dmge,

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die den meisten menschen unangenehm vorkämen, die ihm aberjetzo die freyheit geben, zureden, was ihm beliebte, nemlichdaß er alt und ohne Ander wäre. üb. VI. c. ».

ex. r r.

(tefelius, (Bassus) ein Afrr'caner, kam nach Rom, demKayser Neroni zu hinterbringen, daß auf seinem acker unweitvon Carthago eine tiefe höhle sey erfunden worden, in welcherein grosser Überfluß von purem golde anzutreffen wäre, welchenvielleicht die Dido allda verborgen hätte. Der Kayser ließ also-bald, ohne weitere Untersuchung, dreyrudrige schiffe abfertigen /diestn vorgegebenen schätz abzuholen; allein wie sie dahin gekom-men , und nach der angebung Cefelii an verschiedenen ortenNicht ohne grosse Unkosten gegraben, funden sie nichts, weil esBasso nur getraumet hatte. Etliche berichten, daß solcher,nachdem er die falfchheit seines traums gesehen, sich selbst ent-leibet habe, damit er nicht zu einer schmählichen strafe ver-dammt werden mochte. Andere melden, daß er zur strafe allerseiner guther beraubet worden, sonst aber nichts weiter erlittenhätte. üb. XVI. snrml. o. i. füg. .VE. Xer. *

Cessna, bey den Alten Cäsena, eine stadt in Romagna andem fluß Savio, auf einem sehr fruchtbaren"boden gelegen,mit einem Bischoffthum unter Ravenna gehörig. In dem iti-nersrio Antonini wird sie Curva Cseleiia genannt. Man siehetdaselbst aufeinem felsen die überbleibungen von einem schlösse,welches der Kayser Fridericus II. soll erbauet haben. Cessnahatten sonst die Bononienfer unter sich gebracht. Nachgehendsmachte sich um das jähr 129z. Maghinardo lls Susena meisteedavon. Endlich gehörte sie dem Haufe Malatesta, daraus einersie der Kirche abgetreten. Alexander VI. hatte sie dem CäsariBorgia gegeben, der sie aber nicht lange behalten. Es sind da-selbst vielmals LÄiones gewesen, die diese stadt bey nahe gäntz-lich ruiniret. , üb. V. ?/,». üb. XIV. c. 6. Hocoz?.

Üb. III. ä IV. Co//E<r. üiss. üb. IV. üelcr. Ical.

üiss. Cs:fsn°e.

* Cessnnius Gallus, Oberster über die zwölfte legion derRömischen armee in Svrien. Er wurde ä. C. 66. im 12.jähr Neronis, da der Jüdische krieg mit den Römern ange-fangen, von Cestio dem Syrischen Statthalter in Galiläaingeschickt, sich desselben zu versichern. Er nähme in kurtzem Se-phoris und andere da herum gelegene stadte ein, und dieweiler gewußt hat, baß eine grosse menge der rebellen sich aufden berg Azamon zurück gezogen und dorten verschantzet hät-ten , gieng er auf sie los, bemächtigte sich der höhe, und schlugihrer bey taufenden todt; etliche entkamen durch die flucht,der gröste theil aber dieser elenden menschen wurde durch dieklingen gejagt. Dieser Capitain, nachdem er sahe, daß er nun-mehr mit Galiläa fertig wäre, kehrete wieder zurück, zu Ce-stio. , cic beüo ^lläaico üb. II. c.; 4.

* Cesi, ein Italiänischer flecken in Umbria, ohnfern denbeyden ftädten Narni und Terni gelegen. Dieser ort ist ander neige eines sehr hohen berges, welcher aus nichts als fel-sen und der Hitze der sonnen stets offen stehenden klippen beste-het , angebauet Dieser berg stosset gegen norden an den Apen«ninum, gegen süden, West und ost aber stehet er den sonnen,strahlen den gantzen tag zu geboten. Aus den bölen diesesbergs geht die sechs sommer-monate durch ein beständiger küh-ler wind, welchen die einwohner durch canäle und darzu einge-richtete röhre in ihre Häuser und in die kühle gemächer füh-ren , eben so wie man anderstwo die Wasser leitet. Nach die,sen sechs monaten ziehet sich der wind wieder zurück in die hö-ledes berges, und zwar mit eben so viel Heftigkeit,,als er zu-vor heraus geblasen, und wird alsdann die gantze übrige zeitdes jahres durch nicht mehr gejpürek. N^moires IKits lur Issüeux I'sn 170;. V/,. 6iÄ. OcoZrgxb.

* Cesio, (Bernhardus) ein Jesuite, aus einer vornehmenfamilie von Modena, hat sich in der Weltweisheit sehr er-fahren gemachet, und war in derselben des Printzen von Mo-dena lehrmeister; er hat auch ein gelehrtes werck über die Mi-neralien geschrieben, welches den liebhabern dieser wissen-schafft sehr dienlich seyn kan. Der titul ist : Mineralogis <Lc.Die pest nahm ihn zu Modena an. r6;o. weg, da er noch nicht;c>. jähr alt gewesen.

Cesis, oder Lesi, ist ein vornehmes geschlecht zu Rom, Wei-hes anfangs mit Carolo N. aus Aquitanien in Italien, undachqehends um das jähr 1400. aus dem Spoketanisshen voninem schlösse dieses nahmens nach Rom gekommen. Sie ftch-en ihre genealogie gar weit hinaus, und hat es m Rom nichtn leuthen gefehlet, die darüber gespottet. Doch ist es ein edleSnd berühmtes geschlecht, welches verschiedene grosse leuthe Hersor gebracht, und sonderlich unter dem Papst Leone X. emporekommen ist, da einer, Angelus Cesi, zum Commillsrio in dercst-zeit bestellet worden, und feinem amte fo wohl vorgestanden,aß Leo X. seinen söhn Paulum Aemilmm zum Cardinal ge-lacht , welche wurde auch Petrus Donatus Cesi an. 1641.on Urbano VIII. erhalten. Er war sonst auch Päpstli-her General - Schatzmelster, und starb den jan. an.656. Seines bruders Johanms söhn, Josephus, Her-og von Acqua Sparta und Cesi, ist m grosses abnehmensines vermogens gerathen. Mit ssiner gemahlin Hiacyn-da Conti, Carolt, Hertzogs von Poliund Guadagnuoia toch-Fff!» ter,