Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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6 i6 ces

ter, und Papsts Jnnocentii XIII. schwester, hat er etliche Lin-der gezeuget.

Cesis, (Angelus äs) Hertzog von Acqua Sparta ic. war ausRom, ein söhn Friderrci Cess, und machte sich unter dem PapstÜrbanoVIII. an. 162;. und ;o. berühmt. Er war in derPhilosophie, Mathematik, den Istreiis elegsmioribun und derMechanik wohl erfahren. Vornemlich legte er sich auf die Phy-sik , und hat man von ihm unterschiedene wercke, die gnug-sam von seiner gelehrjämkeit zeugen, als äpissrmm; äs Loslo;Netsllopk^tum; Isbulss kkilosoplücas; IVIorsIis ksrsäoxs;Monim, Lc. Er richtete auch zu Rom die Akademie äegliläncei auf, und starb um das jähr 1640. L-Ivb/zE, xin. III.c. 2;. in apib. Ilrbsn.

Cesis, (Paulus Aemilius äs) Cardinal, war ein söhnAngeli äs Cefis, Grafen von Menzano, gebohren auf seinesvatters schloß in Umbrien den n. mertz an. 1487. Als er seineüuciis angefangen, kam er nach Rom, woselbst ihn Leo X.nachdem er verschiedene ämter verwaltet, an. i? l 7. zum Cardinalmachte. Er gab ihm kurtz hernach das Ertz-Bißthum zu Lan-den in Dänemarck, welches er aber nicht lange besessen. Adria-nus VI. ernennete ihn zum Bischofs zu Sitten im Walliser-lan-de, welches er aber nicht erhalten, und hernach zu Narni, To-di rc. Unter Elemente VII. da die Kayserlichen Rom einnah-men , verlohr er alles, was er hatte; und nach dem tode diesesPapsts gieng die rede, als wenn er dessen stelle bekleiden würde.Er ist aber nicht darzu gelanget, und nachgehends den z. aug.an. r;;?. gestorben. ösas-«,, L. L. i;rz. Itsl. Iscr.

* itesius, ein Lateinischer Poete, dessen Catullus in einemseiner epigrsnunstum Meldung thut. Daraus erhellet, daß Ce-sius einer der schlechten Lichtern seiner zeit gemessn. Dann Ca-tullus, da er von ihm spricht, antwortete in selbigem epjgrsm-msts einem gewissen Cornelius Licinus Calvus und berühm-ten Redner, der ihm während dem feste der Saturnalien ver-schiedene sehr übel gemachte verse von unbekannten authorenzugeschicket, und drohet ihm im schertz, er wolle ihm zu ei-ner gegengabe alle wercke Cesii, Aquini und Suffeni (dreyervon den geringsten Poeten) zusenden. Seine Worte lauten also:

Xsm 6 luxerit, sä librsriorumLurrsm scrinis. L-eüos, Lquinos,

8u6slium, omnis solllAsm vsnens,tlc te bis suxplicüs remunersbor.

* Cesoni, (Hyacinthus) war den iz. may an. 16;?. ge-

-ohren, und kam erstlich an. i6;6. nach Livorno, nachdemer bereits acht jähre an andern orten der apothecker-kunst obge-legen. An. 1666. gieng er nach Marseille, und folgends nachLyon und Genf, kehrte aber endlich wieder nach Livorno zu-rück , und bekam allda eben diejenige apotheck in besitz, worinner zuvor zehen gantzer jähr gedienet hatte. Seine schriften sind :Ollervsxioiü intorno s' kelliselli äel corpo umsno, welcheFranc. Redi unter dem nahmen Ioh. Cosmi Bonomi herausgegeben: Vers ccrnäixioni äelle 8slss xsriglis ; Vero mväoäi äsre L xrXpsrsre la Lkilis-Lkins, welche beyde in derOslleris äi Mnervs tom. VI. befindlich ; Xuove e msrsvi-xliols seoperte äell' origine äi molti insstti, welche demIrsttsto äs' Xemeäi per 1e mslsttie äel sorpo umsno, sozu Padua an. 1709. heraus gekommen, beygefügt worden, undanders mehr. -te' /errerar, ä'/m/r'a , tom. III.

Cespedes, (Alphonsus äs) ein berühmter Spanischer Capi-tal , gebohren an. i? 18. zu Orcajo in der Castilianischen land-schasst 1s Manch«. Sein vatter war Gabriel äs Cespedes, derandere besitzer des Majorats von Ciudad-Real, und seine mutierMaria Flores äs Quiros aus einem vornehmen Asturianischengeschlecht. Er befand sich unter dem commando des Hertzogsvon Alba anfangs in dem Italiänischen kriege, darinnen er ei-ne compagnie erhielt, und nachmals in dem feldzuge wider dieSmalkaldischen bunds-genossen, in welchem letztem er unterandern sich dadurch hervor gethan, daß er an. 1547. als dersichrer von 9. andern freywilligen schwimmend über die Elbegesetzt, und unterschiedene von den Sächsischen fahrzeugen andas andere ufer gebracht, welches Carolo V. qelegenheit gege-ben , den Churfürsten von Sachsen noch bey Mühlberg zu erei-len,und nach einigem gefechte zu sangen; daher er auch diese thatfürtreflich belohnet. Nachgehends folgte er an. i;58. dem er-sten Grafen von Alcaudete, Martino Alphonso von Cordovaund Velasco, nach Afrika, und signalisirte sich nebst seinembruder Juan äs Cespedes, (welcher gefangen wurde) wider dieMohren in dem Königreich Tremesen. Zuletzt ließ er sich an.i;S8. wider die Mohren, welche m dem Königreiche Granadawider den König Philippum II. rebelliert hatten , gebrauchen,und erwies dabey so viel tapferkeit, daß ihm der Spanische6enersIMmu8 Don Juan äs Austria die stelle eines Nettrsäs Lsmpo nebst der Commenthurey von Socuellamos desRitter-ordens von St. Jacob zur Vergeltung bestimmte. Al-lein, ehe er noch dieses beydes würcklich erhalten konnte, warder den r^. jul. an. -569. auf einem gebürge Iss Lvsxsrssgenannt, bev Albunnuelas , unweit Granada, vonden Mohren erschossen, als ihn in Verfolgung derselbigen diesemlgen verlassen, er aber nur mit zwanziger,, die bey ihmgeblieben, ihnen dennoch mit unglaublicher tapferkeit diespitze geboten Hütte. Man begrub ihn zu Restaval, und an

res cet

dem orb wo « geblieben, warb nachmals ein grosses -wsaufgerichtet, mit der Überschrift: Hier verlohr W' seinemgrosse Capitain Alonso äs Cespedes der tapfere. AjM,leben und seiner gantzen familie hat Rodrigo Menoez .Königlicher Spanischer General-Loromks, ein absonderuu^ii-geschrieben, worinnen er unter andern von ferner un», Mchenstärcke gar sonderbare dinge erzehlet. Zum so»!»er zu Pferde sitzend, wenn er sich an einen balcken oder» ^rdetwas dergleichen angehalten, mit seinen schenckeln 00 ^ ^nebst sich von der erde in die höhe ziehen können;nen starcken Türckischen sclaven, welchen man nut ,grübe, welche ihm bis an die schultern gegangen, » grBund mit erde zugeworffen gehabt, mit einem eins'» ^ vollnicht nur heraus gehoben , sondern auch eine gute ^chke,sich hinweg geschlenckert; daß er bey einem Derworinnen er zugleich mit seinem Pferde gesturtzt, wir 05» petzHand den stier angelastet, und mit der rechten demm ^n.köpf abgeschlagen; daß Don Carlos, des Königs PV'Mchesältester Printz, ein tigerthier auf ihn losgehen lassen/^er gleich mit dem ersten streich erlegt; daß er ein pftro "Zeichnlauf mit der saust aufgehalten; daß er einen wagen / .^ii-nebst zwey maulthieren einen berg hinunter zu falle» her«gen, mit solchem Nachdruck angefaßt, daß er nicht w«ab gestürtzt, und was dergleichen dinge mehr M^benderheit soll er in der letzten action, worinnen er geo>» .über hundert Mohren, mit seinem 14. pfundigen sthw'i

dem köpf bis an den gürte! von einander gespaltet have'»MM

ne schwester, nahmens Catharina, soll ihm anbey nahe gleich gewesen seyn. Von seiner frau, MMf», „cd!»äs Artieda, hat er zwey söhne, Rodericum und Gavrneiner tochter, nahmens Anna, hinterlassen, welcheE„u

......BW

befreundet haben. , comxenö- ^

LSNNS8 äs älonso Lslpsäes. kuM

bellion äs los Noiiicos äs Orrmsäs lib. VI. c.; I - ^äs las gusrrss äs Orsnsäs k. II. c. 14. fol. 190.

Cesse, ein fluß im Hertzogthum Luxemburg, welche ^ßosdem er vor Ham , so an dem fiusse Hesse lieget, vm»sen, sich nahe bey Rochefort in eine entsetzliche Me ^

-in- NI-U- Mna »am

und hernach unter der erde auf eine meile langwieder hervor kömmt. . .^r zeit A

Cestius, (Cajus) ein söhn Lucii Cestii, war zu /ew Mner von den sieben Römischen Lpulonibus, oder eiwsieben beamten, welche über die den göttern zu eyr»te Mahlzeiten die oberste aufsicht hätten. Man n> "daß er in den ersten jähren der regierung des KaMs Asstorben sey. Er ist sonderlich deswegen berühmt,wen Aoynnruehren aufgerichtete prächtige grabmahl unter allen ES ^ten von dem alten Rom sich am besten conservlret ya» ;stehet solches in einer viereckichten Pyramide, wem- whoch, und unten 94. schuhe breit, allenthalben a^v^^ ca^sen marmorsteinen ausgesetzt, und inwendig m>» ^

mer versehen ist. Sie stehet zu Rom ausseryamOüls, oder dem thor äi St. Paulo, und istbeseht des Papsts Alexandri VII. reparirt worden.

äs ^rsmiäe 0. Lsliii Lpulonis.

^a»vr«. As. in äelsr. nrbi8 Kom-e. ^

Cestius, (Gallus) war Landpfleger in Syrieu 'Ahrte er ^von Floro gereitzet worden, in Judäam zu gehest ^ verw»'x,ne mächtige armee mit sich hinein, welche viel o" Mwund ausplünderte.. Endlich als er nahe bev^5, sich 'j>u

Äm E- Md Lcb'N K'in

Mus, em n,^« ' ssuäsis. üb. L .

wol^chm^,Ällr, daß ^"g/chlechtenr verstände,

Ma/s fmt übe?bechk5^M5 selbst vechönete / ^

Ästa worden. Denn als er

darr,,llber f welcher daznmal Gouverneur .

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ch/KW's sshx oft» ""Arms hatte) m abends speiM, 'Kantwl-L ' Da ch,„ 'wer dermche wäre, so unten an ^

Haltm^As ^ Ware Cea?,,Iwer von sslnen bedienten miEA-welA-/ ^ endlich konnte er diesen nahmen »E r,

So k^^ronern vo^^wner Hinzusetzte, es wäre der/E^

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Prvkcuni^^m?^^^ König, aus welchem die

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