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Zweyter Theil. Bi - C.
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cet cev

^fer siäbel gegeben haben. Besiehe Dwcko^««, N-L^p!.- ver diese anmerckung gemachet. L'. Osäixu8

Eetk ' l- k^g. 96.

r>v^/Mus, ist der nähme einer Römischen familie, so einschjxhp„^ Geschlechts der Lorneliorum war. Es sind unter-^lqen>,„ ?°^^hnre leuthe daraus entsprossen, unter welchenein b-.,sonderlich merckwürdig sind. M. Cornelius Cethegus,r°y, ^uymter Redner , wurde H. II. 545. L. R. L. L.lvvh'niil^o, ehe er Bürgermeister ward, welches nicht ge-nien C. Cornelius Cethegus war kroconckl in Spa-

vald öefochte daselbst eine berühmte victorie, wurde auchl-7. aiMf abwesend Läilis L. II. 557. L. N. ^787. L. L.Mca?ch?^e im folgenden jähre Cneius Cornelius Cetheguswar. P. Cornelius Cethegus war gleichfallsP. Allsterg. II. 57;. L. M. ;8o;. L. L. i8l. Ein anderer>ain> ^,"us Cethegus hielt es mit dem Mario wider Sul-671. § urde dannenhero von dieses letztem partey L. II.toickz 1901. g. L. 8;. für einen feind des Römischenve^^,,«aret. Doch insinuirte er sich hernach wieder bey, und ist er vielleicht derjenige, welcher in Rom einohne ansehen erlanget, daß man ohne ihn, oder vielmehrnichts ^ colicubine Präcia, von der er sich gantz regieren ließ,st nri .,?a>ten konnte; wie dann auch Lucullus selbst auf die,Uai>a?n oeni commando der armee wider den MithridatemMiN niuste. C. Cornelius Cethegus, ein mitgcselle desw»tget ' ^urde im gefängnis wegen dieser conspiration er-M i.,?u dieser familie gehöret Cornelius Cethegus, der°°lcke Flaminino Bürgermeister geworden , und demausthxj, "Num rumwm , oder meth mit muten untermischtMnivyj" Wen. Weil aber bey ihrer wähl ein fehler in denU, an » begangen worden, haben sie wieder abdancken müs-^hrquö nach erbauung der stadt Rom. M. Corneliusftji. fünf jähr nach seiner Censur Bürgermeister wor-'üiiianss"' Jornelius Cethegus hat über die Jnsubrier einen^ gehalten. Diese familie hatte eine besondere art in

in I.ucuUo. bello Larilin.

C,.. ' Ub. XXVIII. c. l. La^te. * ^ ^

tii^^ya, ein fluß, welcher in Bosnien bey dem flecken Ce-i>?» in lNen Ursprung nimmet, und sich bey Almssa m Dalma.Golfv ä? Venetia stürtzet. Das umliegende land» vadon ierrÄ äi Cetina genennet. ^ ^ .

»eM ^er Leta, wird von den Heydnischen Poeten vor et>sttzÄM Oceans ausgegeben - welche derstwe m" semerbkuderA?^tts gezeuget. Sie soll nachmals ihren leiblichen^Phvrcus oder Phorcys geheurathet haben, und von ihm^lirÄ^er der drey OvrFvMrn, Medusa, Sthemoms mww,,Worden seyn. Über dieses sagt man, daß sie Thoostn,be. ^Uer des riefen Polyphemi, und Scyllam gebohren ha-

^ ^ Dre«z, p. y. ic>. ,

, (Johannes, Graf von) Königlich-PolnischerN^Aumeister, Ritter des weissen Adlers - und General.

ein söhn des an. i 7 ;r. verstorbenen di. Cettner,

Ui Tdens von Smolensko. Er wurde zu erst an. 17zo.

s5?Ä ^ec bey Zeithaye, als Königlicher Gmerai-Adrulant^

Cron-Küchenmeister und Obristen bey der Cron-v'stbrAnmte. Nach dieses Königs tobe , so aN'g7;i. dmM Mgte, wurde er von der Republick und dem krtmsseurem cvndvlentz-schreiben nach Dreßden geftndttÄd h'r er den 15. ftbr. anlangte, den 16. audrentz bekam,l^ voVK wieder abreisete. Als hierauf der damalige Chur-b! ldvrde^^Asru den ?. vctobr. zum Komge m Polen erw v^' hatte er die ehre, demselben dre nachncht zu ublegte den 4. nov. bey der öffentlichen audrentzA l;. ^ stme rede in Polnischer spräche ab. An. 1714-trug er bey dem begräbnis des verstorbenen K -stlk'lb Cra^ü^che panier zu pferde, .und wohnte de >Aen b^au d^r cronung des neuen Komgs bey , da er dm

?L kraK Dantzig, gab ab?r daselbst nach einer sechs ta.

Mn seMx he" , den 22. jul. seinen gerst auf, und wu^hen, Eeu, ein, eigenschafften sehr bedauret.

ber ,^e Chinesische stadt, welche von der stadt Nengd iiegz Haupt-stadt der provintz Xantam, abhänget.

L°ufuch^ bem derg Changping, und ist berühmt, wat

itee-stadt gewesen. (Siehe Csnfucms.)

di,vvg, ' VstUonnsirü kLvsrLpbigue. .

^ hhdH^greift etlich und zwanzig stadte und flecken m

Theil.

cev 617

stadt darinnen ist Ceva, lat. Leba, an dem flusse Tanaro, anden grentzen von Mondovi. Sie ist nicht sonderlich groß, dasschloß aber, welches gegen über auf einem berge lieget, hat zuerstder Hertzog Emanuel Philibert, und hernach Carolus EmanuelII. fortificiren lassen. Schon an. 154;. ist es etliche monat vonden Franzosen vergebens belagert worden. An. i6;y. hatPrintz Moritz diesen ort ohne schwerdt - schlag durch ver-rätherey eingenommen, und an. i6;y. gienge der Marggrafvon Pianezza darvor, und eroberte die stadt gleich ohne sonde-re mühe, das schloß aber thäte tapfere gegenwehr, dennochmuste es nach abgeschlagenem stürm capituliren ; aber an.1649. haben die Spanier gleichfalls unverrichteter fachen dar-vor abziehen müssen. An. 1584. hat diese stadt durch ergiessungdes darbey liegenden kleinen flusses Chiaverta grossen schadenerlitten, und weil nachgehends auch andere unglücks-falle die-sen ort sehr mitgenommen, so hat er noch nicht wieder rechtin aufnehmen gelangen können. Beschreibuna Sav. undpiem. x. 149.456. *

* Ceva, (Dominicus) ein Dominicaner aus Genua und

treflicher lVImliemmiLus, starb an. 1612. in dem 70. jähre sti-nes alters. Oldoin in ticken. liZuck leget ihm folgende schrit-ten bey, welche aber zu Genua noch im manuscript liegen,nemlich Oputeuluin äe strte Lnomoniea ; vileurlum 6 e Lo-nietn i; 8 o. vilo ; (^rastrsntem omnium Horsrum; 1 r. cleÄlenckiLtionibus Leomerrleis; labulas Ksäiorum 8 oÜ 8 ; Li-nometrmm contra lev. Hülln Lirculum proportionalem ;Unalemmata ciiverlorum; Oliao 8 Mackematicum und O.ui 8 gui.1 ia 8 Lliso 8 Ülackematici. didl. Dom. tom. II.

* Ceva(Franciscus Adrianus von) ein Cardinal aus Pie-mont, aus dem geschlechte der Marggrafen von Ceva. Er er-warb sich durch die treue dienste, die er Urbano VIII. gelei-stet , dessen gewogenheit also, daß ihm derselbe viele ansehn-liche bcdienungen gab , auch als Xuntium extraorclinariumnach Franckreich sendete, die Cardinals-würde aber, weil sichseine feinde die Barberini seiner Promotion beständig wider-setzten , nicht eher als an. 164;. verliehe. Er lebte hierauf inRom incognito bis an. 165;. Er war ein geitziger mann,der viel geld zusammen gebracht, aber wenig verstand beses-sen. La/ack kalk. Larcl. tom. IV. Ia Lalaucc cle8 Larclinaux.

* Cevennes oder Sevennes, wohlbekannte Französischegebürge, und eine landschafft in Languedoc gegen Mitternachtgelegen, zwischen dem Aquitania und der 6 aI 1 m Xsckoneickder Alten. Man heisset diß land und die gebürge auch Gebenna,Cemmenia und Oebenoici Nootes. Sie erstrecken sich bey;o. stunden von dem Ursprung der Loire an bis gegen Lode-ve. Man begreiffet unter dem lande einen theil des Vivarez,Velay und Givaudan, so diese gebürge von dem Rovergui-sehen abtheilen. Die gegend aber um Anduse, Mais undSt. Ambroise wird absonderlich das land der Sevennes ge-nennet , bis man nach Lodeve kommt , welches den mitter-nächtigen theil von Languedoc ausmachet. Die Cevennjschengebürge sind sehr fruchtbar, wohl bewohnt, haben bergwer-cke, absonderlich aber viel zinn und bley. Das land ist langder schauplatz eines innerlichen und religions-kriegs gewesen;gegen dem ende des XVI. und am anfange des XVII. s-LLulihat Ludwig der XIII. angefangen die rebellischen gemüther zubezwingen, und nachdem er sie überwunden, gab er ihnen denfrieden wieder. Im ansang des XVIII. Lculi haben dieschwärmer (also nennte man die Hugenotten) vieles aufse-hen dorten gemachet, welches aber endlich durch schwerdt undblut gestillet worden, wodurch das land entblößet, und vieleiooc>. sich in Teutschland, die Schweitz, Holland und Engellandgezogen haben. Nunmehr leben sie in stillem gehorsam unterFranckreich, ohne daß es noch viele heimliche erstgemeldter Hu-genotten da giebt. (Siehe Camisards.)

* Ceulen oder rollen , (Ludolffä) eines kaufmannsvon Hildesheim söhn , gieng zu erst nach Liefland, von dar zuseinem bruder nach Antwerpen, und endlich nach Delft, all-wo er die Rechen-kunst und Geometrie in seinem haust lehrte.Von dar wurde er zur ersten krocklllon der kriegs-bau-runstin Leiden beruffen. Er schrieb in Holländischer spräche , äsLirculo L sälcripck; ingleichen 6eomecric38 kropoiiticme«L kroblemLta, und starb den ;i. dec. 1610.

Ceurawath, eine stete der Banjanen in Indien, welchedie ftelen-wandlung so veste glauben, daß sie auch nicht das ge-ringste Ungeziefer todten wollen. Ihre Bramens oder Priestertragen allezeit ein leinen tuch vor dem munde, damit nicht etwaeine fliege hinein komme. Die übrigen pflegen allezeit mit kahlenköpfen und barfuß zu gehen, und tragen einen weissen stockin den Händen, sich dadurch von den andern zu unterschei-den. Sie trincken lauter gesotten wasser, damit sie nichtetwan einige lebendige geschöpft mit hinein schlucken mögen,und geben sehr fleißig achtung auf die fliegen und anderedergleichen thiere, damit sie sich nicht etwa» selbst im feuerverbrennen. Sie sagen, daß GOtt die zukünftigen dinge nichtabsolut in seiner gewalt habe, noch die guten und bösen zufälleanordne. Sie glauben weder Himmel noch Hölle, sondernhalten dafür, daß die seele unsterblich sey, und aus einem lei-be in den andern, entweder eines menschen oder Viehes, wande-re , nachdem sie es in ihrer vorigen behausung verdienet. Ihretempel, die sie Rale nennen, sind viereckigt gebauet, und diecapellen ihrer gotzen m der form einer Pyramide. Die leichname

Fffz der