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würd? ^^461. nach stines vatters Caroli M. tode KönigZachen kachele er sich an Chabannes , und ließ ihm den Proceßgüther /LM dessen er zum tode verdammet, und alle seineschenk? Mirct wurden; weil er ihm aber noch das leben.folgend,« er ihn in die Bastille setzen, daraus er in dembch " lahre entkommen, und sich mit in die lägus bege-»cich erst dem Hertzog von Bourbon angehangen, her-er zu dem Hertzog von Bretagne retiriret, worauf
Word-"w dein erfolgten frieden nebst andern ausgesöhnetzuerst Der König beschenckte ihn an. 1469. mit dem damalsrichteten Ritter-orden St. Michael, und machte ihnstn von g, Bister von Franckreich. Er brachte hierauf den Gra-«n.i.^wwagnac wieder unter des Königs botmäßigkeit, warfte statzss wccurs in die durch den Hertzog von Burgund belager-Cc star^auvais , und wurde endlich Gouverneur zu Paris,dieser ab- bec. an. 1488. und hinterließ Iohannem,?*wr ;. töchter. vie äs sasg. äs
Val-r/är,,'».
schall r^nnes, (Jacobus II.) Herr - - --
zu sej,,p^ Franckreich, und einer von den besten GeneralenH°fe I M. unter Ludovici XI. regierung kam er zuerst nach?»sehe>l . ,?^er sich durch seine kluge aufführung in sonderbares
^ce ^ sonderlich bey dem Dauphin Carolo VIU. in gna-°>gle -s M dieser Printz nachgehends zur Crone gelanget,leset!, ,.ww an. 149;. rns Königreich Neapolis, und half nachi^d einn'/r Ludovico XII. an. 1500. das Hertzoglhum May,'L Ap>,Mmen. Das jähr darauf befand er sich bey 2. treffensMyz und Abruzzo, ward aber an. r;or. in dem PostenMn d-*2. Italiänische Meilen von Barletta, allwo die Fran-deinen damaligen rest der Spanischen armee einge-sck,,! w'd gleichsam im sack zu haben vermeynten , mit^p«yM^en lantzen und ;oo. mann zu fuß von dembef??k Gonsalvo von Cordua aufgehoben. Nach ftt-M in Ä""S gab er an. i?o;. in der schlacht bey CerignolaMerkei?!? übrigen Italiänischen kriegen solche proben seinerMister sich, daß ihn Ludovicus XII. endlich zum Groß-?>ege u,jN Franckreich machte. In dem darauf erfolgtenN Äqll-n?. die Venetianer trug er ein grosses bey zu dem siegeliWein? ^ Ghierra ä'Adda; führte hernach die hulfs-vol-1, lle, Ludovicus XII. zum Kayser Maximiliano stossen' >vel^ ch?hnte damit sonderlich der belagerung PaduaM an, ledoch zuletzt übel ausgeschlagen. Er befand sichin der schlacht bey Ravenna, und als der Fran-n^fhj„Mal, GastoäeFoix, darinn geblieben, übernahmK?Zva der übrigen Officiers das commando der armee,Wliin ik,.'?? derselben nach Mayland, von welchem Her-^jiv ^ wnr der König gleich hernach das durch gemeldtenMh in, Fvw erledigte Gouvernement übergab, wiewol erkv Sch,?Fk"den jähr 1512. durch die Spanische, PäpstlicheMeistnA lyrische völcker daraus vertrieben wurde. Als° ^Mr regierung gekommen, und er feinen gewesenenda^wejii^' ?ktum Goufrey, Grafen von Etampes, gern zumÄ^sü».^» Franckreich machen wollte, gab er dem Cha-fx.,, ölest stelle den Marschalls-stab. Worauf dieser demM^aria»??"? dienste geleistet,als an. i; 1;. da er der schlachtih» bvn beygewohnet, sonderlich aber, daderConne-erfvl^?°"kbon zu den Kayserlichen übergegangen, als err?,^vrnm-ww ihm alle örter, so er in Franckreich hatte,»ja-. lhn auch die belagerung von Marseille
^ 5 >n i'M genothiget. Hierauf grenq er mit dem
an.
Kö-
sei,? ?n, müsse aber in der unglücklichen schlacht beyw?'Iae rmbussen, nachdem er vorher klüglich gera-
sich zurücke ziehen möchte. Er wurde vE°» eines ^^ns Buzarto, umgebracht^/§k>anisthen Capitains, Casteldo, gest
von ei-ungeachtetgefangener war.
"chb, eine Französischestadtin demAngoumois,
5^>nan genannt, und gehöret nun dem Grafen
MvNtluc. 2"/bo»r^ , victionnrurs
ckl ^' UiEn? -^kche, unter ihre Hände gerathen.>I>vy?gblaj« eeogrspbigue.
die AlArtzogthum in Savoyen, grentzt gegen?d, u?>d an ""d das Wallistr-land, gegen m -
südt ^d ir dre Baronie Faucigny und die Vogiey Gal!-!?'n,le>"en ist Stacht an den Genfer-see. Dre haupt-?vdj^n Thonon. Vormals sollen dre ssnwate«
>ch?ange,eg^", die Römer viel stutereyenrn, dieserv^blaj^ oder (Em "' deswegen sie auch selbige ?rovmL-smUang-s entstanden ä? ^nennet, daraus endlich das WortNser s. Der Kaust». ^ lst dieses land stückweise an Savoyen^' Ra^'kicus ii^k Conradus II. oder dessen söhn und nach-'kltzen und'-/khenckte den besten theil davon, nebst
^,HuL/?em theil vonWaüis dem Grafen von
'""'krto i. Lidimano. Der Kayser Fridmcus H.
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verliehe diese landschafft, unter dem titul eines Hertzogthums,Amadeo IV. An. i;;6. haben die Walliser den ihrem landam nächsten gelegenen theil von Chablais bis an den Dran-se-fluß eingenommen. O/a»-, lid. III. äs bello 6aII. s«,-bist. äs 8svo^e. cbroii. Lern. k. II. p. 8?- *
Chablis, ein flecken in Champagne, an den grentzen desHertzogthums Burgund zwischen Aüxerre und Tonnere. Esist bekannt, wegen seiner guten weine, und wegen der blutigenschlacht, so an. 841. daselbst zwischen den söhnen Ludovici kilgehalten worden. Wiewol diese schlacht insgemein von Fon-tenay genennet wird, welches nahe bey Chablis lieget.
* Chabno, eine stadt in Ober-Volhynien an dem fluß Usza,12. meilen von Kiow, gegen nord-westen gelegen. Le.-r.
Chaborras, ein fluß, siehe Aboras.
Chabot, ein altes und edles geschlecht in Franckreich, dar,aus verschiedene vornehme leuthe entsprossen. Ictierus vonChabot, wurde an. 1052. Bischoff zu Limoges, und starb an.107 z. Smbrand äs Chabot wurde gleichfalls an. 1177. zumBischoff von Limoges erwehlet, da er zuvor ärckiäiscoEzu Thouars gewesen. Er befand sich an. H79. auf demLateranischen LonLilio, und starb an. H97. oder 98. GuidoChabot, Herr von Jarnac , Ritter der Königlichen orden,und Gouverneur zu Röchelte, war ein söhn Caroli Chabot,und enckel Iacobi. Er behielt an. 1547. zu ansang der re-gierung Henrici II. die oberhand in dem berühmten duell in demthier-garlen St. Germain en Laye, wider Franciscum von Vi-vonne, Herrn äs 1 a Chastaigneraye, und starb im hohen al-ter. Von ihm stammen her die Grafen von Jarnac, die Her-ren von St. Aulaye, auch nicht minder die jetzige Hertzoge vonRohan, durch Margaretham, Hektzogin von Rohan, welchean. 164;. mit Henrico Chabot, Herrn äs St. Aulaye, Gou-verneur von Anjou , vermählt worden. Die linie der Grafenvon Jarnac pflantzteLeonor Chabot, ein söhn dieses Guidonis,fort, durch Gmdonem II. welcher hinwiederum Ludovicum,dieser Guidonem Henrtcum nach sich ließ, der auch einige kin-der gezeuget. Der andere söhn des vbqedachten Iacobi undbruder Caroli, war Philippus Chabot, Admiral von Franck-reich , so Levnorum und Franciscum nebst etlichen tochternhinterließ. Leonorus Chabot, Graf von Charny , re.Groß-Stallmeister von Franckreich, und Königlicher Lieute-nant in Burgund, starb an. 159;. und hatte mit seinen bey-den gemahtinnen nur 6. tochter gezeuget. Franciscus Chabot,der andere söhn Philippi, war Marquis von Mirebeau, Grafvon Charny , rc. Ritter des Königlichen ordens, und.hattesöhne: Iacobum, Henricum, Herrn von Fontaine krangolls,so unverheurathet gestorben : Levnorum, Herrn von Char-rox; Carolum, Herrn von Beaumont, und Franciscum,Ritter von Malta. Jacobus Chabot, Marquis von Mirebeau,und Graf von Charny , Ritter der Königlichen orden , undläemenLiu-OensrLl von Burgund, zeugete Carolum , der an.1621. in des Königs diensten ohne kinder gestorben. Le LaLs«.
, tombesux äes tiom. illuit. LV-M/Ec-, memoir. tom. I. äeskomm. illullr. kisng. , msmoir. Älsm. äs
/,e?^>o->r. ä^L.
Chabot, (Philippus) Graf von Charny und Buzaiwois,Herr von Brion , rc. Admiral von Franckreich, Ritter von St.Michael und des ordens vom Hosenbande, war lange zeit unterdem nahmen des Herrn von Brion bekannt. Er war der jün-gere söhn Iacobi Chabot, und hielt sich von jugend auf zu demGrafen von Angoulsme, welcher hernach König mit dem nah-men Franciscus I. worden. An. i;2?. warf er sich in Marseil-le , und beschützte es wider die Kayserljche armer. An. i?r;.wurde er in der schlacht bey Pavia gefangen genommen, nach-dem W aber wieder auf freyen fuß gekommen, ward er vonFrancisco I. in vielen wichtigen geschafften gebraucht, welcherihn auch an. 1526. zum Admiral von Franckreich und Gouver-neur von Burgnndien machte. An. i;;2. wurde er als Kö-niglicher Abgesandter nach Engelland verschicket, allwo er denRitter-orden des Hosenbandes erhalten. Nachdem er von ban-nen wiederum zurück gekommen, befahl ihm der König nachPiemont zu gehen , und die armee allda zu commandiren;woselbst er auch an. i; z;. einige Plätze wegnahm. Als er aberdes Vortheils sich nicht bedienet, wie er gekonnt, und, wie Bran-tome schreibet, sich von dem Cardinal von Lothringen, wel-cher damal zu Carolo V. geschickt wurde, um an einem friedenzu handeln, und sich besorgte, die mehrere feindseligkeiten möch-ten seiner negotiation eine Hindernis bringen, abhalten liesse,Verteil einzunehmen, so würcklich auf das äusserste kommenwar, verfiel er in Ungnade, und wurde auf Königliche ordregefangen genommen; doch, da man ihn zur verhör gelassen,und er seine Unschuld an den tag geleget, wurde er wiederin seine vorige ehren-stelle eingesetzt. Jedoch ist nicht zu ver-schweigen , daß Guiüaume äu Bellay, der von diesen fachenbessern bericht sollte gehabt haben, als Brantome, gar aus-führlich und umständlich meldet, wie Chabot bey dem allemnichts gethan hätte, als was chm der Konig deutlich zu mehrrern malen befohlen. So, daß Mezeray nicht unbillich diegantze ursach der diesem Herrn gemachten Verdrießlichkeit demhaß des Cantzlers Poyet und Constabels Montmorency gegenihn zuschreibet , ausser daß auch des Königs damal sehrverändertes humeur ziemlich dazu geholffen. Nachdem Poyet
das gantze leben dieses Chabot untersuchen lassen, mochte man
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