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von dm kennen, dieser ldchen sehr hoch geschätztLiefen'mag auch dieses wohl die hauptsächliche UrsacheM Acad!-,«" ^ darum ihn der König an. 1701. zum Mitgliedi» x ^ ^cr inscriptionen ernennet; welche dann dieserMch v-.?er that sich nicht wenig verpflichtet hat, sonderlich!e» orten Überbleibsel des alterthums, so ihm von al-Mie,ver zugeschickt wurden, er aber jeweilen der Aca-W Mer Untersuchung sehr gern vorgelegt und gewie-7 starb den 20. jan. 1709. äel'Lcaä. äes
h- MLS. ^emarrei hie Revers« , 1709. ÄI. Luguü.
Lett^ l-r/lo»-^«e7 U , pLr ülsä. äs
^iede? 5 )st-Dieu, eine kleine stadt in der Französischen vrovintzAknannt "Fgne, des Bißthums Clermont, auf lat. L-lK DelEs liegt eine Frauen-Abtey darinnen, welche auch'chieden^'^i genannt wird , aber so fern von der stadt abge-vaß sie in ihren eigenen ring-manren und thürnen em-^ die aü^st-. Sie liegt 2. stunde von dem gebürge, an dessen^>. LM Megre liegt, und 5.stunde von Brioude gegen mor-E^ger Abtey ist aus dem orden der Benedictiner, und nachListet Innung schon an. 1044. von Robert äs Clermont°°^den, wie aber andere glauben erst an. 1050. Tb.
w. ' Oeogr.
^ (Henricus, Marquis äs) war ein cadet vonHofe d°s^erer von Tallerand , und suchte sein glück an dem^ anaelwk "igs von Franckreich, Ludovici XIII. Durch sei-^iichDc Person und andre geschicklichkeiten brachte er esdahin, daß ihn jetztgedachter König zum NaltrsMvl, ^.Nräerobe, dessen bruder, Gaston, Hertzog voni?ic>vvhj? nachmaliger Hertzog von Orleans, zu einem sei-,j"le», und die berühmte Hertzogin von Chevreuse zu' wchaber ^ - " - - -
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, - annahm. Zu ansang desjahrs 1626. todtete
Met >, nem duell den jungen Herrn von Pontgibaut, einenMilz Kaufes derer von Lude, und einen enckel des Mar-7, 8efG?n Schomberg. Hierüber kam er in arrest und gross^dorbj^nm tobe verurtheilt zu werden, wovon ihn aberHaders «„ des Hertzogs von Anjou und dessen natürlichenM, M/Ierandri von Bourbon, Groß-Priors von Frauck-NA di-I befteyete. Weil in währender dieser gefangen--5 hatte« dem hause Guise sehr starck wider ihn solliciti-
Mrr suchte er hernach die vorhabende Vermählung
Wvge ^""dtirr, Mademoiselle äs Montpensier, mit demr^ainais 5 Anjou auf alle weise zu hintertreiben, ungeach-U veM»'/Konig ncbst dem Cardinal von Riechelieu sol-^geschlossen zu sehen wünschten. Als bald her-Mv dcr beyden letztem befehl, der Marschall vonOr-Äo« ^ "Ä'ucbleau in arrest genommen ward, und dersnMer Nr- Anjou, dessen ehemaliger Hofmeister und vor-.Ämster derselbe gewesen war, solches zu rächen be-antzx^dand sich Chalais, nebst Alexandra von BourbonrinMirj, den Cardinal von Richelieu auf dem lust-hausel Mheu M^de bey Fontaineblcau, zu ermorden. Doch auf' rnkÄ. guten freundes, des Commandeurs von Va-»Mg. IxWb er hernach selbst dem Cardinal gedachten an-ru k^vie^E» "ahm bald darauf gelegenheit, ihn bey sei-^ Monsieur äs Castille, zu Chailot, so weiter nicht nur einen heimlichen verräther beyMey, Anjou und bey Alexandro von Bourbon ab-ver 5 vexs^dern auch dem ersten eines und das andere zuwodurch der König wider denselben und wi-ZtMSey Mno nothwendig zu einem grösser» WiderwillenIjMchey a/alVcn in seiner gnade gegen den Cardinal vonMM'ge-ej^ckt werden muste. Chalais ließ sich auch wurck->v«s ^a^u gebrauchen, ohne daß er genau überlegt
Mhan b»n Ev?!« mit dem Grafen von Candale, deshe»"'so ältesten söhne, wegen der Hertzogm von
echt .Deil nu?K,Aelts liebten, in einen heftigen streck gera-kAeKben, saa Eha^rs und dessen freunde dem ersten un-UchG' daß er nicht nur aus verdruß und raach-
c^de Ktnen bedienten la Loubiere nach Metz
^ letzM verschAst dem Hertzoge von Anjou eine sichere re-' wie L'andern gab auch vor ( und zwar die-Mei!,.gründ, 'Ä"em davor gehalten wird, ohne den ge-^ daß ex V blos auf anstiften des Cardmals vona»Hv?Mausw^uKo'."Sselbst hinzurichten beschlossen g^^'steDazumal AIbalats alsobald zu Nantes, allwo sich^^ghtev'Ä.alssarje^d /gefangen gesetzt, und ihm durch^ Dtarsita," ^ Bretagne, über welche der Stegel-aac prasidirke, der proceß fornnrt. In wäh-
.' Was ^darzu gebrauchen, ohne daß- "w. g^eebey des Cardmals eigentliches absehen aewe-
^e. vrv ^aromacs elgemncyes av,eyrl,
deck/?!, dssdieser nachgehends den Hertzog von Ven-
„w°>l, ar^'U der, den mehr erwehnten Alexandrum von, änderte Chalais, weil er des letz-. vfMe vvn g/^aad war, seine bisherige conduite; gab dementfeÄ»" rechtem ernst den rath, sich von dem'^""d nahm sich vor, unter dem schein dertjy^ckte eZ^A d^n Cardinal zu hintergehen. Doch die-
^e a,°>wra^ar bald rind da ihm hernach Chalais den vo-aufkündigen ließ , beschloß er aufstlaL beg, ^ Untergang zu befördern. Dre gelegenheck sol-Kst^art: stellen, fand sich in einer kurtzen zeck aufMtzvStammvm ^u^ouvigny, em cadet von demVon / war Mit dem Grasen von Candale, des
reuder Untersuchung soll Richelieu mehr als einmal verkleidetzu diesem gefangenen sich begeben, und unter Versicherung ei»nes unfehlbaren pardons ihn disponirt haben > sowol dasjenige,was er auf seinen befehl ehemals thun müssen, zu verschwei-gen , als auch eine confpiration wider den König zu gestehen.Der Hertzog von Anjou, welcher inzwischen mit Mademoi-selle äs Montpensier sich vermählte und Hertzog von Orleansward, suchte bey dem König gnade vor diesen seinen ehemali-gen vertrauten auszuwurcken ; allein er that nicht alles, waser dißfalls hätte thun können, und endlich kam das urthekl,daß Chalais enthauptet werden sollte. Seine freunde, inmeynung die execution etliche tage aufzuhalten, und ihn in-zwischen auf eine oder die andere art noch zu retten, hattenbey dem scharfrichter zu Nantes durch geld zuwege gebracht,daß er sich nrcht finden ließ. Allein man kehrte sich daran sowenig als an die bewegliche verbitte, welche die mutier desMarquis äs Chalais, eine gebohrne von Monluc, fußfälligvor ihn einlegte. Da dieser sahe, daß man ihm in ernst dentod ankündigte, stellte er sich anfangs sehr ungeberdiq , stießviele heftige Worte wider den Cardinal aus, und wollte sichzu dem sterben durchaus nicht bequemen. Doch endlich fasteteer sich, und nachdem er noch zuvor bey der mit dem Louvignyangestellten confrontation, schlechterdings geläugnet, daß erdem Könige nach dem leben gestanden, ward er nach dem richt-platz geführt, daselbst fand er zwey kerls, welche man aus-drücklich deswegen aus dem gefängnis zu Nantes gezogen,und von dem galgen befreyet hatte, damit der eine des hen-ckers amt verwalten, der andre aber diesem dabey an die Handgehen möchte. Der erste ergriff, da es zeit war, mit seinerungeübten und zitternden saust das schwerdt eines Schweitzers,und gab damit dem Chalais zwey hiebe, die ihn aber nur ver-wundeten. Hierauf brachte man eines bötgers beil, womiter noch über ;o. streiche empsieng , ehe der köpf von dem leiberecht abgesondert ward, und bey dem zwanzigsten rief er noch:JEsus Maria! Es geschahe diese execution zu ausgange desjahrs 1626. Louvigny ward zwar eine zeitlang auf dem schloßzu Ancenis gefangen gehalten, nachmals aber, durch des Car-dinals von Richelieu Vermittelung, wieder auf freyen fuß ge-stellet. Der ältere bruder dieses unglückseligen Marquis vonChalais, welchen man insgemein den Marquis ä'Jssodun nen-nete, ließ sich an. r 6 ; 6 . von denen in Poitou, Samtonge undAngoumois rebellirenden bauren als einen anführer gebrauchen,/.e kill. äe Louis XIII. tom. V. liv. XXIII. tom. V IIIx. 41;. Nemoires äe , vol. II. x>. ^67.
z>o«7' ä L'br/I. ck« (7. cke K-cl-e/re«. I'rrlmva K» , msinoirereconäite tom. VI. ülemoir. äs liv. IV. IM.
Venet. lib. VI. äs I'gn. 1626.
* Chalais, (der Graf von) nennte den König in Portugal!niemalen änderst, als den Hertzog von Braganza. Er wolltehingegen Ihre» Hoheit genennet werden, dieweil PhilippuSIV. König in Spanien, ihm den Fürsten-titul gegeben hat.Nr. Amelot äs I» Houssaye, welcher diesen Grafen zu Lisabonaim gefängnis besuchet hatte, sahe ihn auch zu Venedig, aüwsihm doch sein titul nicht mehr ehre, als zuvor auf dem schloßzu Lisabona, in der gefangenschafft gemachet hat. Er ist end-lich zu Mestre einem dorf im Venetianischen, nahe bey derstadt gelegen, aus der weit geschieden. Seine wittwe, so ausdem Hause äs la Tremouille gewesen, ist nach der Hand Her-tzogin von Bracciano geworden, welches ihr wittwenthum war,und ward unter dem nahmen einer Fürstin von Ursini bekannt.
äe /« , memoires Lc. tom. II.
Chalais, ein stecken und schloß in Samtonge am flusse Tu-be, nicht weit von Aubeterre, hat den titul eines Fürstenthums.
Chalanczes, ein feines städtlein in Foßigny nicht weit vonBorge, so wegen seines jahr-marckts berühmt ist. *
*Chalant, oder Challant, eine Grafschajst in Piemont,nebst einer stadt gleiches nahmens, zwischen Aosta und Bardo,seitwärts gegen morgen gelegen.
* Chalart, eine kleine Französische stadt in Perigord, ander grentze von Samtonge, nahe bey Aubeterre, wo der flußColes in die Dromme fallt. l/Arver/LLLeEo«.
* waren gewisse Personen unter
den Griechen, und vornemlich in der stadt Cleona, deren Ver-richtung war, auf Hagel und ungewitter achtung zu geben, undwenn dergleichen kommen wollte, es anzuzeigen; da denn wohl-habende leuthe ein lamm oder hun opferten, solches abzuwen-den , die aber dergleichen nicht hatten, pflegten sich selbst mitPfriemen und Messern in die Hände zu verwunden. Plutar-chus schreibt, daß die LtmlLropKyisces dergleichen ungewitterdurch maulwurffs-blut, oder durch läppen, so mit dem msn-üruo muliebri befleckt gewesen, abgewandt. 5 -weca, intur.tzUXlk. Üb. IV. c. 6. 87MP0L lib. VII. prob!. 2.
Chalce-onia, oder nach der Griechischen mund-art, besserCalchedonia, eine.stadt m Klem-Asia mderlandschafft Bithy-nien mit dem titul eines Ertz-Bißthums, liegt am Bosphoro oderan der meer-enge des Schwachen meers nicht weit von Scutari,Constantinopel gegen über. Man berichtet, daß die Meqarenferdiese stadt etliche jähre vor Byzanz erbauet, und sie Procerastisgenennet haben. Strabo und Eusebius gedencken hiervon, undmelden, daß es L.X. 69. OiMx.xxiII. L.N. ^99. LL.sg?.
gesche-