Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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.Endung der Astronomie und Astrologie von den

d«er ansEW^siet wird. Nach einigen Alten sollen diese Chal-vvn dem v ^?Een haben , als ob sie unter sich anmerckungen*?hren a,.c?I .des sestirns von 48 <-. oder gar von 720. tausendebe» dara,?/^lkn , und wollten sie angesehen seyn , daß sieWgieiiau« das nativität-stellen, womit sie auch am meistenWeckt >n >/ erlernet hätten. Jedoch waren sie in der that soNc. Mahren Stern-kunst erfahren , daß sie nach Diod.N noch in gar spaten zeiten nicht einmal die rechte figur?V>L vUeimet haben. üb. II. 5 r^a, üb. XII.

An. Äc«/. üb. III. äs ärvinst. üb. I.

-?"r. lib. II. contra Lpion. ?/r«. üb. VII. c. ;6.

, äs IsÄ. kbil. 0. r. sog. L äs

, cie iscl. t'nu. 0 . r.

^ c. ;o. §. 4 . c. ;8- §. Iv. üitlär. kbi-

tzo * Ä" (?/errc«r, üiinäice kbiloloZ. ar-

ein Mllals, oder Meß-buch der Maroniten,oder Syrischer spräche geschrieben; es ist in die-Maltet,^ 92 . zu Rom in fol. aufgeleget worden. EsJacnk Messen oder Liturgien, unter denen nahmen vonApoll/, Peter, St. Johannes, und der übrigen hei-rc. Siehe die anmerckungen über das 24 . cap.cher^^no^""l>ung des k. HieronymtDandimaufdas geburge

Claudius Franeiscus von) ein Jesuit, aus dem^A Chql„^uuet, welches von langer zeit her unter dem nah-in^chtiall- ?em Savoyischen Hofe in ansehen gewesen, undkke ' ehren-ämter bekleidet. Er verfertigte einen Lur-iVlatbematicaruin und viel andere schöne wer-s? bocirt/^ sein buch von der schiffahrt fthr ästimiret wird.iÄ.Tlirw lahre die Natbelln zu Paris, und kam endlichMbst ein mitglied der Akademie dieser stadt abzugeben,K .Cbai. H - 678. starb.

M vv« urs, (kleine Golfo äes) ist ein theil des grossenLaurentius , in dem nördlichen America. Er1 er mU den kästen Acandicus, so eigentlich Canada ist,A Johann. , Vision,b oc - ein Asiatisches volck, von welchem Pompo-

>xu?h»et, es habe die städte Sinope, Amisia und andereliesse j,.Me ehedessen in Paphlagonia lagen. Sie führ-M/ Und kriegen, welche 1 ?. ellen lang sollen gewesenbrass,, n>ohl erhärtetem eisen ausgespitzet waren ; sielt/^e six. - varnische von dicht auf einander genehten leinen,der "dies»«" dmi hals bis unter den bauch bedeckten, un-^as,?sschlun^»ung pantzer waren dicke stricke, wohl in einan-deio ^n. N/ veste gemacht, welche den untersten leib be-do^'kleider ".den schenckeln bis an die füsse trugen sie starcke-n d/- c"? einen Helm auf dem Haupt, nebst einemdep^chen >n, an einem gürte! vest gemacht. Mit bie-Uyh?egeg„-trn " vielmehr mord-messer schnitten sie allen, die ih-sie Ä / zuerst die gurgel, und dann den köpf ab, diesendrin, dfey Elchen des sieges nach Haus, und brachten sieSie k^lvnngen als im triumph den ihrigen zur schauBgxba"/dÜen übrigens mit vestem fusse, nicht wie die, und wohnten instädten und

orten, sonderlich zogen sie sich gerne ind wobin / die von natur schon wohl vetwahret gewe-Ä- 7 --m gute Provision gebracht haben.

5haii. o«., 0^. oäogr.

^'7"' Et. c^sogr.

^ passet - Mahomets Wirth, da er da,

der ^"rdesonstenAbuJob, l

a?x/,Sedult Hlobs aenannt, di

das erste mal nach Me-

.». >, der vatrer Jobs, oder

8rduit?a^^'?^d^ genannt, dieweil er vor andernn,^ g gewesen styn sog. Es ift nemlich bey den

. i»,a zvu. Z durch End «ne

-Mtz 'chn gebrauch, daß ein jeder, der'M ^ dem nahmenÄes M l^ yyr ^dern hervor thut, ^ belagerung^Mw?tn genennet wird. Chaäd starv ^ lagen, m v

n^vpel, als die Saracenen vor dermv ^ annochsim

, ""ter stadt - Mauren begraben. heginnung M

^^öSLrlchemdieTürckischen KaM, v0xjheaup,leben

' ( Henricus Graf von 'l em brude ^ begleitete dtt-

diesen ort belagerte, als auch z i. lahre ser-

8 alMm- Er starb an. l6vi. zu Wlen.tM ^ vonMby und hinterließ von ferner gemE brüstn vonMan^vlum Bischoff zu Verdun, Hennen» ^e-

Fr?ncsscum gleichfalls Bttzoff M, M

<d 7 , ^r. IV. "

EKvt

gcneal. 6aII. k. I. tab.

^lie^elch»7der cshniu e-au. t-. 1. rso. j;.

M«"deriich"^' ein kleiner ort gantz nahe bey Pa-." ^"Ufacch^en, inqle^- ^nes allda befindlichen schönenIj^tztne, "'erck.vJ^^gen der daselbst angelegten

p/eyx^ X. 1"^ A lande Sinear, welche Nimrod er-be^. A weicherm 0 - Calmet scheinet es vermuth-<^Hescki// un^r Calno genennek, und von

Mc>b "el Xxvii ^ gissen städte gerechnet wird, und"«wsz, Canne heisset. Unterschiedliche

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Gelehrte halten nicht unwahrscheinlich dafür, es wäre Ctesi-,phvn, welches die Haupt-stadt des landes Chalonitis, das sei-nen nahmen von dem alten Chalne hat. Bochart in xüa-leg. IV. 21. stehet in den gedancken, daß Chalach eben unserChalne oder Calach sey , wohin ein theil der Jsraeliten ver-setzt worden. I. KeZ. XVII. 6. XVIII. n. in I. c.

Mijse.

Chalon, lat. Latalsunum, eme alte stadt in einer angeneh-men gegend in Champagne, an dem fluß Marne, welcher diesel-be in theile absondert, nemlich die stadt, insul und Vorstadt,ro. Französische Meilen von Rheims gelegen. Sie ist wohl beve-stigt, treibt gute Handlung, und hat ein Präsidial, wie auch einBißthum, welches den titul einer Gräslichen Paine hat, und un-ter den Ertz-Bifchoff von Rheims gehört. Die umliegende ge-gend wird le Chalonois genannt, allwo Attila an. 4;r. in einerschlacht 180000. mann verlohren; wiewol andere vorgeben, daßdiese Niederlage nicht in Lsmpis L-rmIgunicis, sondern in Lsmpis8eLLlLunici8 in Soulogne unweit Orleans geschehen sey. Inden innerlichen kriegen des XVI. Isecuü hat dieser ort viel erlitten.Unter den Bischöffen von Chalons sind sonderlich denckwürdigder erste St. Memius, ferner Domitianus, Alpinus, Leudomir,Guido äs Montag«, Gmltrlmus äs Bellesme, Robertus undPhilippus äs Lenvncour Cardinäle , Hieron. äs Bourges rc.Die Btschöffe sind, wie gedacht, Grafen und Pairs von Franck-reich, welches recht ihnen die Grafen von Chalons abgetreten.Es sind auch etliche Loncilm allhier gchalten worden, als nach-dem Convn, Bischoff von Präneste, und des Papsts PaschalisII. I-eß-ttus in Franckreich, etliche Lvuciüa zu Rheims, Troyesund Cöln, wider den Kayscr Henricum IV. und dessen anhangangestellet, versammlete sich auch endlich eines eben deswegenallhier an. m;. Hieronymus äs Bourges hielte einen 8Moäumallhier an. iz;?. ; ingleichen Felix Vialart an. 1642. und 57.üb. XV.

/o«. äelcr. kum. O« snt. äe srance. OZÜ. K«-

^>r«e, vis äs 8. Üleinie L Lat. äss üvsg. Lc.

Ehnlsn oder ChnUon, lat. Lsbillonum, Labiüonus, Labil-lonis und Lsblüo Läuorum, eine grosse und bevestigte stadt ander Saone, in dem Hertzogthum Burgund, wird in die alte undneue stadt eingetheilet, in welcher letzter« sich eine citadelle befin-det. ' Die hak ein unter Lyon gehöriges Bißthum, und ein ade-liches Nonnen-kloster. Die umliegende gegend heißt le Challo-nois,welche durch dieSaone inOst-undWest-Challonois getheilekwird. Das alterthum dieser stadt erhellet sonderlich daraus,weil man daselbst noch viele alte statuen, inscrlxtiones, ruäerseines Lmpüitüe»tri samt etlichen überbliebenen stücken von öf-fentlichen gebäuden antrift. Die Römer richteten daselbst einkorn-magazin vor die armee auf, und die Kayser versammletenhernach zum öftern ihre trouppen in dieser stadt, allwo auch dieBurgundischen Könige sich gerne aufhielten. Sie soll von demAttila zerstöret, bald aber wieder aufgebauet worden seyn. Ei-nige zelt hernach brachten sie die Französischen Könige von demersten stamme unter ihre botmäsngkeit. Chramnus , ein söhnClotarii l. eroberte und ruinirte sie ums jähr 5z;.; sie wurdeaber bald wiederum in aufnehmen gebracht. Der König Gon-tram hatte um das ende des VI. Lcuü seine beständige residentzdaselbst. Ludovicus kius machte sie zu einer Graffchafft, welcheeine ziemliche zeit von eignen Grafen ist besessen worden, bisWilhcimus im XII. üeculo nur eine tochter Beatricem hinter-ließ, die Alexandrum von Burgund, Herrn von Montag», denjüngern söhn Hertzog Henrici III. von Burgund heurathete, undeine tochter Mathilden zeugte, welche die Graffchafft Chalon ih-rem gemäht Johanni, einem söhn Stephani Grafen von Bur-gund, zubrachte, der davon den nahmen angenommen, selbigeaber an. 12,7. gegen andere güther an Hugonem IV. Hertzogvon Burgund, vertauschet, wodurch also diese Graffchafft Cha-lon an Burgund, und mit Burgund an die Cron Franckreich ge-kommen. In den einheimischen kriegen muste Chalon viel aus-stehen, und wurde von den Hugenotten an. 1562. weggenom-men. St. Marcellus soll den Christlichen glauben daselbst §e,prediget haben, nachgehends haben sich auch unter den Bischof-fen unterschiedene gelehrte leuthe gefunden, als Donation, devan. ^46. auf dem Lonciüo zu Cöln gewesen ; Silvester, Lu-pus , Gratus, Roclenus, Gualterus äs Sercy, Durandus,Wilhelmus äs Bls, Olivier äs Montreuil, Joh. Rolinx emCardinal, Antonius äs Vienne, Pontus und Citus äs Tiard,rc. Es sind auch zu Chalon unterschiedene Lonciüs gehaltenworden, unter welchen das älteste ist, welches St. PatiensErtz-Bischoff zu Lyon, um das jähr 470. allhier soll celebrirethaben, und ist auf demseldigen der Lroklämconus Johannes,den man hernach unter die Heiligen gezehlet, an Pauli II. stelleerwehlet und consecrirt worden. An. 479. ließ der Konig Gon-tram allhier ein Loncilium versammle», auf welchem man Sa-lonium von Ambrun und Sagittarium von Gap als beleidiqerder Majestät angeklagt, abgesetzt und ins gefängnis geworffen.Einige wollen, daß unter eben diesem Könige auch an. 589. einLouciüum an diesem orte, oder doch in dieser vicsces gehaltenworden. Dieses ist gewiß, daß man an. 60z allhier ein Lonci-Üum celebriret, auf welchem Destderms, Ertz-Bischoffvon Bren-ne , aus anstiften der Konrgrn Brunechildis sich hat müssen abse-tzen lassen. Es soll auch auf diesem Oonciüc, Äridius von Lyonprästdiret, und also sich dieser Ungerechtigkeit theilhafftig gemachthaben, davon thu aber ^,heophllus Raynaldus und andere frey

Ggg zu