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zu sprechen sich bemühet, da ihnen doch das zeugnis der alten,daß er darauf präsidiret, entgegen stehet. Ferner sollen an.6;o. 8iz. 8ZY. 87;. 887. und8?4. Loncilia allhierseyn gehal-ten , und auf dem letztem ein Mönch Gerfredus angeklagt wor-den , daß er Adalgarium Bifchoff zu Autun mit gift hingerich-tet, welcher aber nach damaliger gewohnheit durch nehmungdes heiligen Abendmahls seine Unschuld dargethan. So sindauch an. 925. r-,6;. 107;. und zum öfter» in den folgenden zei-ten einige Versammlungen der Geistlichen allhier gehalten wor-den. Nr-aä» , Üb. lV. Ilb. VII. llb. XV.
cic 5 . Sa/'euxe, sntig. äs Lkal. ssacos. äs slar. L-l-kllon. , Kilt. äs Lkslons. , kiü. äs 1 'Lglise äs Lka-lon«. D« , gütig. äe8 villeg L kiü. äs öour§. <L
Lall. L« ?ro>, äroits äu lloi. ässcr. üum.
, k. II. Lc.
* Chalon, (Lbateau) ein berg - schloß und kleine stadt inder Grafschafft Burgund, am Ursprung des flusses Seiüe, zwi-schen Salinö und Montmvrot. V«rv. Le-vr^a».
Chalon, ein altes und edles geschlecht in Franckreich, kommtvon den Grafen von Burgund und Chalon her, und sind dieGrafen von Auxerre und Tonnere, wie auch die Printzen vonOranien daraus hergestammet. Es sind r. linien , die erste hatzu ihrem Ursprung Johannen, I. genannt den weisen, Grafenvon Chalon und Burgund, so an. 1267. gestorben, welcher Jo-hannen, II. hinterlassen, der Graf zu Auxerre worden, und an.i;oy. gestorben. Er zeugte Wilhelmum von Chalon, Grafenvon Auxerre und Tonnere, zugenannt der grosse ,so an. 1,04.in der fchlacht bey Mons en Pueüe geblieben. Sein söhn Jo-hannes III. blieb in der schlacht bey Crecy an. 1,46. und hatteunter andern ktndern Johannen, IV. der an. i;;o. Groß-llou-tslllsr von Franckreich war, und an. 1,64. starb. Seine söh-ne waren Johannes V. und Ludovicus I. Jener starb ohne er-ben an. 1,79. Dieser hatte zwar verschiedene söhne, mit wel-chen aber das geschlecht ausgieng. Denn Ludovicus II. büßtein der fchlacht bey Verneuil an. 1424. sein leben ein, keine kindervon seinen beyden gemahlinnen hinterlassende. Hugo stachgleichfalls ohne nachkommen. Johannes blieb an. 14,5. in derfchlacht bey Azincourt, Wilhelmus war Ritter zu Rhodis, undAmadeus Abt zu Baume. Die töchter des ersten Ludovici wa-ren Johanna, welche an Johannen, II. äs 1 » Baume , undMargaretha, welche an Oliverium Herrn von Husson, Cam-mer-Herrn bey dem Könige Carolo VII. verheurathet wurde, da-von die andere Grafen von Tonnere herkommen.
Die andere linie kommt eben auch von den Grafen von Bur-gund und Chalon, Herren von Salins, her. Denn JohannesI. von Chalon, Herr von Arlei oder Herlei, Gouverneur derGrafschafft Burgund, hatte 2. söhne, Hugonem I. und Jo-hannen, Bischoss zu Langres, so um das jähr n; 5. gestorben.Jener hatte zu feinem Nachfolger Johannem II. dessen söhn Lu-dovicus das geschlecht fortpflantzte. Er starb an. 1; 66. auf derreise in Griechenland, dahin er Amadeum IV. genannt den grü-nen , Grafen von Savoyen, begleitet hatte, und hinterließJohannem III. und Hugonem, welcher an. 1,97. im Türcken-kriege fein leben eingebüßt. Johannes III. von Chalon, Printzvon Oranien, Herr von Arlay rc. war Cammer-Herr in Franck-reich , und vermählte sich an. 1,89. mit Maria äs Baux, dereinigen tochter und erbin Raimondi V. Printzen von Oranienund der Johannä von Geneve. Er nahm die partey JohannisHertzogs von Burgund, welcher ihn zum kismsn-mr - Lsnerglseiner länder machte, und ihm das commando über seine armeeauftrug, welche er an. 1408. Johanm von Bayern, Bischossvon Lütttch, zu hülste schickte. Die anhänge« dieses Hertzogsmachten auch Johannem von Chalon an. 141;. zu Cammer-Herrn von Franckreich. Er wurde zugleich an. 1417. Gouver-neur von Languedoc, und starb im folgenden jähre zu Paris ander peil. Unter seinen söhnen sind zu mercken Ludovicus seinNachfolger und Johannes Baron von Viteaux, ein stamm - vat-ter der Grafen von Joigni. Ludovicus von Chalon, Printz vonOranien, zugenannt der gute, starb den sept. an. 146).im 7 z. jähre feines alters, und hinterließ Wilhelmum von Cha-jon, Printzen von Oranien, so an. 147;. dieses zeitliche gesegnet,nachdem er Johannem IV. von Chalon, Printzen von Oranien,gezeuget,so an. 1502. gestorben, und Philibertum und Clau-diam hinterlassen. Philibertus von Chalon, Printz von Oranien,Vice-Köma von Neapolis und General-Lieutenant des KaysersCaroli V. m Italien, blieb an. 1; ;o. in der belagerung von Flo-rentz unverheurathet. Seine fchwester Claudia von Chalonwurde an Henricum Grafen von Nassau verheurathet, mit wel-chem sie Renatum von Nassau, Printzen von Oranien, gezeuget,davon an feinem orte mit mehrerm.
Johannes von Chalon, Baron von Viteaux, stamm - vat-1er der Grafen von Joigni, heurathete Johannam von Tre-Mouille , eine tochter Guidonis und der Margarethä vonNoyers, Gräfin von Joigni, rc. mit welcher er unter andernkindern zmgte Carolum von Chalon, welcher in der GrafschafftJoigni feiner mutter bruder Ludovico von Tremouille succcdir-te, aber ums jähr 1467. ohne erben starb. Es gieng auch die-se gantze linie aus mit Charlotten von Chalon, einer gemahlinAdriani von St. Maure, Marquis von Nesle. O« , Kilt.äs llourg, <L äs Vsrx. vtt Lauter, Kilt. äs Lourten. /.« ?rss,kitt.ä'Orsngs. 6oäe/>oI,,0Ke. äs 1 a D«
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Ehaloner, (Thomas, ein gelehrter EngettälwWr^mann, guter Poet, und grosser Staats-mann, welcher M,, sZ.seine tapferkeit, Ambassaden und gelehrsamkeit in dem ^ ^ zgculo bekannt gemacht. Er war zu Londen gebohren,Cambridge mit sonderbarem succeß zu den studienworden. Nachgehends gieng er unter der regierungmit dem Englischen Abgesandten Henrico Knevetto W „ Lser Carolo V. welcher damals gleich mit der kriegsstlotte nu lt»gier segeln wollte, da er ihn nebst dem Abgesandten -y ^infreywillig begleitete, und kriegs-dienste leistete. Allem Mstürm, welcher damals die Kayserliche flotte überfiel he-schiff, wortnnen er war, gleichfalls zu gründe, und MAmuhung, so er angewendet, an das land zu schwimm«'' ^ive-er sich dermassen abgemattet, daß er weder Hand nochgen konnte, dahero er in dem Wasser hätte umkomme» 'wann er nicht ein seil, so man ihm zugeworffen, M» o« ° Mangefasset, und sich solcher gestalt an das land ziehen mm'§ pe«Königs Eduardi regjerung führte er unter dem coinim> die»Hertzogs von Sommerset die Waffen in Schottland, Msich m der glücklichen fchlacht bey Muffelborough so E MlEihn gedachter sein General den 28. sept. 1547. zum !>e»Die Konigin Elisabeth schickte ihn auf recommend«" „ xenGroß - Schatzmeisters von Engelland Wilh. BurgM^or ^Kayftr Ferdinandum, und von dessen Hofe als AmbA^en Aden Spanischen. Nachdem er in diesen beyden LE'h M'jähr zugebracht, kam er zurück nach Engeüand, und Elange hernach zu Londen den 7. oct. des jahrs ei»s^render seiner Gesandtschafft in Spanien, da er grosse sget, hatte er bey seinen neben - stunden ein LateinlM^cheMkeroisum, äs Üspubliss ünglorum inügurgnäg in ^und nicht in 5. wie einige vermeynen, verfertiget, so A, achmUden 2;. dec. angefangen, und den 21. jul. 1564. zu sei«»'welches die Gelehrten fehr hoch schätzen, und das Ess M!weitläuftigen cgrmine pgneg^risa in lsuäem ÜLNkMlLnj-llee, und feinen äs illuürium gneirunäsm ^scellansis, cum epigrammscis, ->s epirspküs non»»lielmus Malim an. 1579. in 4. zu Londen zusammengeben. Er hat einen söhn und eine wittwe hinterlaß ^ec L'ir
den Broxettum, des Malims stief-vatter, geheurather. « M
ter, Thomas Chaloner, von welchem Camdenus g^ Mo
ihm der Konig Jacobus I. die anführung feines Wer iM,B
tzen, Henrici, anvertrauet habe, und baß er ein trem^ec
kundiger gewesen sey, hat vielleicht oberwehntm
vatter gehabt. in äsäic. gä^iide^ ^NI-U' '
leium operum Lkalonsri. Oe , kill. ä'tlosU
io;. enMä,«. Lne-rnn. p. 7;;. . .x 00^
* sshaloner, (Eduardus) ein söhn Thoma /
TKeolog-X, und Caplan bey den Königen Jacobs M ^lo I. Er starb den 2?. jul. an. 162;. im ,4- mkffc
warm ?olsinisi8 wohl geübt, und hinterließ "MA^e m.A.davon sechs zu Londen an. 162;. in 8. und sechs »mf pibbford an. 1629. in 4. gedruckt, ^
^ocilch. -r
* Chaloner, (Jacobus) Eduardi bruder, Ej.an. i 6 o,. gebohren. In der wider König Caro »
„nruhe zeigte er sich sehr geschäfftig, war auch u»»welche ihn zum tobe verdammten. Fairfax setzte w .verneur der inful Man, welche ihm das ParieM^ § Epsshatte, von deren hernach Chaloner eine bejcheem
scher spräche verfertigte, die zu Londen an. äocumo'^,
ser dreser hatte er eine ansehnliche sammlung vo» ^ geM» ^zur Genealogie und Heraldic von Engelland nutz^ -b-
deren sich nach diesem Robert Sanderson mit eiius^ckdienet. Als er vernommen, daß König Caeom ^ vo» ' gp.geschickt, ihn in Verwahrung zu bringen, lietzsr > ^eM e»maitresse gift in etwas gebackenen zurichten, »«
1660. gestorben. de» xst
* Chalosse, eine kleine landschafft in
tzen von Bearn , zwischen der stadt Dax und "» ggpte ,vom fluß Adour. Sie begreift 40. dörstrwelchen St. Sever, gemeiniglich Cap as ^
Air und Arzac die vornehmsten sind. «räsidc»^ ,
Chalvet, (Matthäus) lat.Lalvsmms, ^monmgustss im Parlement zu Toulouse, ist an. l^^hre». ^gttzvoc.aus einem adelichen geschlecht in Auvergne g m^eral k Jvjiieo'nahm ihn sein vetter Lizet zu sich, der damaw ^ ^>ront^A,xe 0 'im Parlement zu Paris " ^
Tufano, Buchanano
war, und ließ leuthen.^,»^
, ^MUMNUNV und andern flcleh Ojvile z» ^.,1,
An. 1,46. gieng er nach Toulouse, das ^ ^ cM^fte E
wohnte mrt Turnedo, Mercero und Gooea»^^,
Darauf that er an. 155». eine reffe nacb^ ^^. EPavia den Alciatum, zu Bononien den S c ^ las 0^^510 ,zurückkunft abfolvirte er seinen Lmsum darauf
te zugleich mit Roaldescio und Bodmo' Paris ^
und wollte seine fortun bey stmem vetter 2.^^ an. ^allein erwarb wieder anders sinnes, Uiff,,^,pe,
»am äs Bernuy eine Baronesse von Vllie ^^ per Fea
Parlements-Herr, und zu gleicher zett ^ spiele»,
Poesie und Mainteneur m den Floralff^-ein stE„, nLextrender innerlichen unruhen hatte er xgne begedfertiger mann auf sein land-guth m A wardselbst an dem Seneca gearbeitet. A». '