Zne vd^l'urünenüs hält dafür, daß diese gegend Champa-midljch^^wpania genennet worden, wegen der darinnen be-NvjM "grossen oder schönen selber, worauf das getreyde inderijch, "oe^llusse, und genügsame weyde anzutreffen. <son-Rd K^i/Rsen hierselbst sehr deltcate weine, welche man weitArie Erführet. Sie begreift in sich nebst einem stücke vonMstthum Atmois, Rhetelois, Baßigni, Remois, das Für-Agen <Ledan, rc. In der länge erstreckt sie sich von nordenRen a- 1 -i ungefehr auf siebenzig meilen , in die breite vonMßia ^u Westen zu ist sie ungleich, und an einigen orten? in andern fünf und vierzig meilen. Insgemein wirdh auch Auud Nieder-Champagne eingetheilet. Sonsten theilene»i, n,?,^"che nach dem lauffe der darinnen befindlichen flüsseN JvgDe sind die Seine, Marne, Aine und Aube, samtI und Ionne, so aber nur einen theil davon bewässern,^eus, Darinnen zwey Ertz - Bißthümmer zu Rheims undxaugres "Mt vier Bißthümmern zu Chalon an der Marne,U Meaux und Troyes. Diese letztere stadt, welche anÜbe ,Uileqt, ist die Haupt - stadt; die übrigen sind Bar-lur-deda„ ^wuson, Provins , Mezieres, Nogent an der Seine,M gff.Epernay, Vitri, Chaumont, Charleville, St. Di-Micv, ^ Eereau-Krm-Ävnne, Joinville, Chateau Porcien ündAvises > welches Furstenthümmer, und Beaufort, Pinei,welches Hertzvgthümmer. Diese landschafft ge«Milz,!?^ulii Cäfaris cintheilung, theils zu Lsllis LeigiLs,Meich.^ilia Leltics, und nachgehends wurde sie zu dem Kö-Mex, Ion Metz oder Austrasien geschlagen, als Clvdovei I.Wichx».^a„ckreich unter sich theilten. Hierauf wird unter-^rv^ Hertzoge von Champagne gedacht, als von Greaorisums jähr 570 . Lupi, welcher dem jungen KönigeMet. c>' Wider Ursinoem und Bezfredum, treue dienste ge-Mirer war auch Guintrio oder Wintrio, welchen die's umbringen lassen, Hertzog von Champagne, undj. mehr; wiewol dieser titul damals nicht erblich ge-v eine art eines Gouvernements angedeutet.
ZUutev^" aber hat Champagne erbliche Grafen gehabt,M erste war Robertus von Vermandois, ein söhnM, 7 ". der sich um das jähr 95 ;. der stadt Troyes bemäch-
an.
auch
M°^uf sein brudcr Herbertus, und als derselbeKitze „Mn, dessen söhn Stephanus gefolget; weck «
.Mf vvnA ochen an. iviy. abgieng, so machte sich Eudv n.^ Rch b°>l?^s, rc. meister von Champagne und Brie, dielekt-^Äi^' Aber wie er sich nach dem tobe Rodolfi Igns.^ ster uigch Königs in Burgund, auch von diesem lande wollte
, ,sMn, verfiel er darüber in krieg,mit Kayser ConradoK- der ^ von Gozzelo dem grossen in Nieder-Lothrin-Ä übs.^vnradi partey hielte, an. ro;?. in einer schlacht beysM <»?w>den und getödtet. Ihm succedirte Thevbaldus I.L reMvanus Henricus, welcher zweymal in das gelobteMfel!,). ' und an. no;. bey Rama umgebracht wurde.R ^afen/^eobaldus II. kslatinus genannt, welcher titulIikr s-vvn Champagne zugeleget wurde. Diesem folgte">> ' dieg-^v^^us I. der reiche, hieraus Henricus II. seinU'rvMT.an. H97. sein bruder Thevbaldus III.; hernachÄe'nkNvbaldus IV. König von Navarra; diesem sein- und demselben an. 127 ». sein bruder
vkmiewen an. I» 7 V. 1 LM vruvrrwelche meist alle von Theobaldo I. nn deswegenM' baß sie verschiedene reisen in das gelobte land ge-
'H . v?s ,endli^ rr, — . -n——
?, 7 .»^''dllch Henricus IN. an. 1274 . zu Pampe vna->.W>d diese provintz seiner tvchter Johanna hinterließ,Mlte ^ Mit dem Könige Philippo kulcstro an. 1284 . ver-Mte', ""d also diese landschafft an die Crone Franckrelch
tz^welches nachgehends durch besondere tractaken bcka-
.°>i> , «><? >.—- - i zu Laon an. ,; 17 . zwischen
Eudone von Burgund, und
^ ....... .^.^den i 4 .mart. an.e;;z. M-
Valsüo an einer, und Philippo von Evreux dem
ch
E ben vertrag zuMch ein!.! ^vo I-onZo und Eulmpvo v^rn, welcher den
vey vv» vv».
A^au d,r^ und dessen gemahlin Johanna von,MkNipp„z vtt auderu feite, aufgerichtet wurde, dadurchauf Evreux , und dessen gemahlin aller ihrerv, si, ,Magne begaben, gegen einräumung anderer°° An; Die vn?n»? vom Könige Philippo Vsleüc, gegebenoder Pf^^ohmsten Graftn von Champagne wurdenWrafen tituliret, und hatten sieben andereÄ d?De nennet Vasallen unter sich, welche sie Pairs cis^ew ^Prov?n?"z. Nachdem aber die Könige von Franck-
....... ucacyoern Ä^n "einen gantz
)rrn'^vrovintz überkommen, Meih Av
^^^ ?Svussel^Wippus von ) ein berühmter mahler,ie^ Mey ?"d iu s.-,,"^ig »var, nachmals aber sich zu Paris^rn v^- prvfeßion einen platz unter den vor-NÜ^incen 2 onte. In dem Louvre, ingleichen aufmau yV, und in der ktrche von St. .Gervaisward von stmen besten wercken. In jetztge-?-,."vch Iegraben, nachdem er an. 1674 .
Rck"e^? undH""ch vegraven, nacyoem er«,,. -v, 4 .^iichf?er nachf/?enzlgsten jähre seines alters gestorben,wstills ein mah,"do Johann Baptist« von Champagne,
e h a 6;i
" Champagne, k Ich. Baptist«) ein Vetter Philipp! Cham,pagne, ward zu Brüssel an. 164;. gebohren, und genösse desUnterrichts seines Vetters in der mahler-kUnst. Die genauefteundschafft, in deren sie miteinander stunden, verursachte, daßder junge Ich. Baptista die gleiche art zu mahlen, so sein vetteePhilippus hatte, bey nahem völlig annahm. Er that eine reisein Italien, die aber nur fünfzehen monat währete, und aufwelcher er nur diejenige stucke betrachtete, welche ihm sein vettevangerühmet hatte. Er ward hernach Professor bey der Mahler»Academie, und starb an. 1681. seines alters ohngefchr 4;. jähr.
/V/er, zbrege äs la vis äes peintrtzü, p. zoz.
Champeaup, (Wilhelmus cke) Bischoff zu Chalon in Cham«pagne. Er war anfänglich Professor zu Paris, da sich dann Pe-trus Abailardus unter andern auch seiner unterrichtung bedien-te ; hierauf wurde er Lressclüicooun daselbst, und endlich Bi-schoff zu Chalon an. mr. oder 1;. Er stiftete die Abtey ssroisfoMLines, so dem Cistercienser-orden gehört, in welchen er sichauch zwey jähr darauf mit niederlegung seines Bischoffthumsbegeben. Er hat einige philosophische tractate verfertiget, wieauch eine epistel an den Papst Innvcentium II. wider PetrumAbailardum, und andere schriften. in kurp. 8. Lern-
hgrcli. in Monolog. Oal>. bibl.
* Champfleury, (Hugo von) Bischoff zu Soissons, Cantzlervon Franckreich, unter Ludwig dem jungen, lebte in demXII. f«culo. Sein nähme ist in der Historie bekannt. Ottokrssingeissi« jagt, er habe Wider Gilbertum Porrensem, denBischoff zu Poitiers, dispMirt. Es wir- auch in der samm-lung der kilkorioorum geüormn 6Mioorum krelieri, seiner Mel-dung gethan , wie auch in dem IV. romo der sammlungen deScku Chene. Man hak noch verschiedene briefe, welche melden,daß er in Ungnade gefallen sey. Übrigens hat er an. nzi. unddie folgenden jähre darauf, verschiedene cliplomam und anderedergleichen documenten unterschrieben. Siehe FN-
lib. I. osp. zi. D« und andre oben gemeldte.
Champier oder Camperius, oder Campegius, (Sym»phorianus) ein berühmter Neäious und kkiloloxkus in Franck-reich, gebürtig von Lyon, woselbst er an. rzso. und iz;;. einenSchöppen abgegeben, auch daselbst ein Lollogium Neclioorumaufgerichtet. Er hat sehr viel medicinische und philosophischeschriften verfertiget ^worunter sonderlich merckwürdig 8peou.
lum Neäioi Lbriüiiliii; cke ilMtuerMo ägpisntl« Lulru, so cisveris L f-llutaribus animi so corporis remeriiis;
1. o. äe prinoipiis otriasgoe kkilofvpkiX; 8MpIwlüs klstomscum ärlitocele; Oslcni cum Hipxocrste; Lo. Virs örnollliüe Villa novs; äs clsris HIsäioinX Lcriproribus. Kr-r/'e»'. L«L ^ cke!or. lVlerl. Lo.
* Champier , (Claudius) ein söhn Symphoriani, Herr vonFaverge, Corcelles und Bastie; schrieb in dem i8. jähre seinesalters ein buch , unter dem titul : ll.es 8iogulsritss cles Osules,welches an. i;;8. zu Paris, und nach diesem zu Lyon, woherer gebürtig war, gedruckt worden. Man hat ferner von ihm :Lstslogue äes trois Osules, Lelrigue, Lelgigue L ssguitsnigue.Le Lo»Z , bibl. hill. cle 1s prsnoe.
wurde vor zeiten ein kämpfte genennet,welcher sich mit einem andern in ein dueü begab , um dadurcheinen gewissen streit zu schlichten; jedoch pflegte man in dennachfolgenden zeiten diesen nahmen nur einer solchen Person zugeben, welche für einm andern, der etwa wegen seiner schwach-heit, jugend oder alters zu kämpfen untüchtig war, sich indergleichen duell einließ. Denn vor alters pflegte man einestreit-sache, so durch ordentliche rechts-mittel nicht konnte ent-schieden werden, durch dergleichen duelle auszumachen, alswelche bisweilen zu dem ende angestellet wurden, daß die schuldoder Unschuld der beklagten möchte heraus kommen, indem mandafür hielt, daß derjenige, welcher in einem solchen kämpft dieoberhand behielt, unschuldig wäre. Ritter und vornehme Her-ren aber liessen sich niemals in ein solch gestchte mit keuchen ein,von denen sie dirbstahls, raubes oder anderer dergleichen ver-brechen beschuldiget wurden, sondern sie bestellten andere an ch,re stelle, gleichwie auch die Geistlichen und weibrr thaten. Je-doch hatten alle diejenigen, welche nur etwa eines solchen Ver-brechens beschuldiget wurden, dadurch sie weder das leben vcr-würcket noch sonst verdienet, einiger von den gliedmassen ihresleibes beraubet zu werden, insgemein die fteyheit, daß sie/inenkämpfer an ihre stelle verordnen dürften. Allein vatter-mörder,räuber und andere dergleichen leuthe Musten sich stlbst stellen,wenn sie anders ihrem alter oder ihrer leibes-beschaffenheit nachzum fechten tüchtig waren. Die gemietheten lohn-kämpfer aber,welche sich nicht zur Vertheidigung ihrer Unschuld / sondern blosum ihres Nutzens willen in dergleichen duell einließen, wurdenfür unehrlich gehalten. Sie vermietheten sich bey grossen Her-ren , um ihnen bey dergleichen gelegenheitcn zu dienen, undmusten selbigen vor ihren lohn einen huldigungs - eyd schwören.Sie pflegten aber allemal zu fusse zu streiten, ihre Waffen warennichts mehr als ein stecken und schild, und ihre haare waren ib,nen auf dem köpft wie eme crone geschnitten. In Enaellandwird eist gewisser Ritter, des Königs Champion oder kämpftegenennet , weil er nach des Komgs trönung einen jedwedenheraus fordert, welcher sich unterstehet zu laugnrn, daß derneue Fürst rechtmaß,ger Komg von Engelland sey. Villantberichtet, daß um das jähr iroz. als der Römische stuhl sich
vor