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vor dem gemalt Manftedi sehr /orchte, und deswegen Caro-lum von Amou den bruder Königs Ludovici IX. wider sel-bigen zu hülffe rüste, diesem Carolo neben Sieilien und Nea-volis auch den titul eines Champions oder Verfechters derKirche, Lampions äi 8. Lkieia, sey gegeben worden,sb an. 1262. Lieg. Frorst«»',!. Or,
xlossai. Lst. *
* Champlain, ein see; Lkamplanus Lacus. Er liegt indem nördlichen theil Americä, und zwar in Canada, zwischenNeu-Engelland und dem flusse St.Laurentii,worein er sich durcheinen grossen canal unten an der insul dieses nahmens, und dervestung Mont-Royal ergießet. Man heißet sonst diesen see auchden see der Irokenser. viÄlon.
* Champlain, (Samuel von) ein Edelmann aus Tain-tonge, und einer von denen, so am meisten zu den einrichtun-gen in Cänada beygetragen haben. Seine ersten reisen giengennach Acadia, wo er alle see-häfen erkundigt hat. Er hat da-von in seiner beschreibung eine genaue erkänntnis und schöne ab-risse hinterlassen. Er durchgehet die gantze süder-küste des fuß-vesten landes , bis ungefehr fünfzehen stunden jenseits Boston,wo die Engelländer damals sich noch nicht veste gesetzet hatten.Damals war er nur noch Lieutenant bey demHerrn äs8 Monts;in dieser station that er auch noch einigen versuch auf dem flusseSt. Lammt, und setzte den ersten vesten fuß zu Quebec. Erstieg dem fluß nach den see hinan, und half dort den berg-wil-den Mikmakern und Alenquinern , einen grossen Vortheil überdie Irokenser erfechten. Er legte auch den ersten gründ zu ei-ner plantation auf der insul Montreal. Eine andere reise her-nach stieg er viel höher auf dem fluß , und schlug die Irokensernochmals in ihrem eigenen lande, ob er schon nur sehr wenigeseiner Französischen lands - leuthen, aber hingegen eine grosseanzahl von wilden bey sich hatte. An. 1611. da er zurückin Franckreich kehrte , um neue hülffe zu begehren, erwar-ben seine leuthe von St. Malo , daß das exekutiv-prlvile-xlum, laut welchem der Herr äe8 Monts den fischfang zuCanada allein hatte, widerruffen wurde, und an. 161;. mach-te der Printz, welchen der König zum Vice - König von Neu-Franckreich ernennet hatte, unsern Champlain zu seinem Kö-nigs - Lieutenant in besagten landen , und schickte ihn mitaller nöthigen Provision und werckzeug nach Quebec ab dassselbe zu beseitigen. Er blieb auf diesem fuß bey denen Her-tzogen von Vantadour und Montmorenci, wie auch nach derHand unter dem Cardinal von Richelieu , welche nach undnach auf den Printzen gefolget sind. Die sogenannte compa-anie äs sem ssssosies, welche an. 1628. aufgerichtet worden,bestätigte ihn in der nervlichen würde, und er bediente sich sei-nes gewalts an. 1629. sehr wohl und mit gutem nutzen, zurbeförderung des besten der colonie. Quebec wurde ungeachtetder tapfern gegenwehre Champlains von den Engelländerndennoch weggenommen, und die Franzosen wurden fast alleaus dem lande gejagt. An. r6;i. wurde Canada den Fran-zosen wieder gegeben , und Champlain zum General-Statthal-ter im lande gemacht, er kam an. 16,4. mit vier schiffen dahin,und starb gegen dem ende des folgenden jahrs zu Quebec, nach-dem er sich bey drey und dreißig jähren grosse mühe gegeben, de-ren früchte doch nicht er, sondern seine Nachfolger genossen,«Liehe seine reise-beschreibung. Lascerbot verschiedene Nach-richten von Canada.
* Champs , (Magdalena äe8) ein gelehrtes frauenzimmerin Franckreich, war eine gemahlin des Controleurs Heroin,Herrn von Pinoches , eines gelehrten Parlements - Advocatcn.Sie lebte an. 1^84. und schrieb: tVlemolrea touclism tsLolicsäe kranse, Griechische, Lateinische und Französische gettchte.
* LH^Nk8-äe-!VI/kk8 ' Lampi sslsrtia, also wurden imansang der Französischen Monarchie die allgemeinen Versamm-lungen oder Reichs-täge des volcks genennet, welche die Königejährlich zusammen zu ruffen pflegten , um neue gesetze, anord-nungen und die sogenannten placet zu machen, wie auch dieklägden ihrer Unterthanen anzuhören, die streitigkeiten unterden Grossen des Hofes und den Fürsten (fordersten am Reich,Lrirlsipes) und Vasallen auszumachen, und über die trouppeneine general-musterung zu halten. Einige kenner dieser altengeschichte halten dafür, diese allgemeinen zusammenkünfte deralten Francken seyen also genennet worden, dieweil das feld,wo sie gehalten wurden, mit dem berühmten Lampo Nar-rio, so nahe bey Rom gelegen, einige ähnlichkeit gehabt,oder dieselben ungefehr der nemlichen Ursache wegen gehaltenworden. Allein obschon dieses letztere einige Wahrscheinlichkeithat, so ist jenes ziemlich unglaublich , dieweil da die erstenFranzösischen Könige keine gewisse residentz hatten, also auchdiese Lampi Nartii an verschiedenen orten, je nachdem es sichschickte, sind zusammen beruffen worden. Andere glaubendeswegen lieber, man habe sie also genennet, dieweil sie immeryen seyen versammelt worden, und müsten also LampiDlarüi, nicht Issarci8 genennet werden. Noch eine andereMuthmaßung kommet mir zu sinne, man habe sie also von demkriegs - gott Mars genennet, welches mit dieser kriegerischennatron allerdings überein kommet, sonderlich da alle mitits8reZru , das ist, alle Vasallen samt ihren unter - Vasallen , Rit-tern und knechten bewaffnet darzu gekommen, welches zu den-ftlben zelten sowol dre armee als das gantze volck ausmachte,
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die in dergleichen Reichs-tagen, mit ausschliessung-r^^gc.dem volck, welche (obschon deren zu selbiger zeitnur ^Wesen) keine krieger waren, und wie bey den Rormr-' §cem pleki8, oder unter die »«achtbaren glieder des p Mrechnet wurden , allein vorum und lellionem hatten, . „hstdie gantze kriegs-macht des Reichs vorstelleten. Dem' chMwie ihm wolle, so erkläret wenigstens diese letztere Ydes worts die natur dieser Versammlung am besten. ^Mstfieng an diese Reichs-versammlung im may zu halten l.monat er vor dem mertzen darzu kommlich hielteda, wie gemeldt, die völcker darbey gemustert zu werv Min-ien. Diß geschahe an. 7z;. und würden daher diestv ! ^ „p-lungen von einigen seit der zeit LKampb-äe-Mv gene>>wol sie von andern, denen ohne zweifel die letztere - ^or-gle besser gefallen, LKamps - äs - Ätsr» sind fortgehen'den. Bey diesen Lsmpia sslartis bekamen auch dsdt?geschencke von ihren Unterthanen, welche manauch jährliche geschencke hieß, und zu dem schütz des ^ pje,e>gewiedmet waren. Unter diese geschencke gehörtennigen dienste und schuldigkeiten, so die Vasallen theils ^hen wegen , die sie vor alters her schon hatten, thelw" oiiiEwegen, die sie erst empfiengen und darum in pW..Mn, ^wurden, für welche sie die sogenannten Lauäemi» beM hxlivauch, wann dieselbe etwan in andere Hände gerstly' pjesckgen musten. Die Geistlichkeit war auch nicht ftcv " lelAgeschencken , sonderlich ihrer güther wegen, die Ist <^nvon den Konigen empfangen. Doch waren diese ^ „MGeistlichen zu der ersten Franckischen Königen A ^keine kriegs-oder adeliche, sondern nur bürger- 7^-rstlEweltlichen gerichts - zwang, als welche den Prälaten ^ j„ cn.Caroli sslaMl zeiten ist zugelassen worden. Man n' .sschc"'nein Lspitulari Ludovici ?ü, daß gewisse kloster dstl gckck-cke auch schuldig gewesen, ja haben müssen foldnss-welches schon den anschein hat, als hätten sie mehr»'liche lehen gehabt, dann sonsten nur die adelichen >'ss^„ iilsoldaten geben musten. Andere kloster hingegengeld-geschencke geben, etliche waren zu nichts geham ^chdie gesundheit des Königs und des Königlichen etliche öfür das gemeine beste gebäte zu verrichten. Es haA' MTalfür ,daß der Ursprung derjenigen geschencke, wiche ^ „„w inFranckreich von zeit zu zeit von der Geistlichkeit Machestder sogenannten subsidien oder äans Zrawits aum'^gen, von denen herrühre, sonderlich aber seit v, per Eg-Geistlichkeit, welche doch adeliche lehen besitzet, vo> ^yea>
soldaten zu dem krieg zu geben losgesprochen has sen Äs-dann dre geschencke an deren statt in geld die la^Iauferleget worden, da zuvor die Prälaten sowol "
Vasallen in person kriegs - dienste thun, und A^ chreranzahl Ritter und knechte, je nachdem es der dienst ^ ^
erforderte, zuführen musten. Unter den KonMi> M ^stammes wurden diese Versammlungen jahrllw » . oder ^halten, nemlich im ansang des jahrs und rM ^xdeHerbstmonat. Unter dem dritten stamm aber' PgriAM,darinnen geändert, und fieng man alsdann ew cher>ü^ Wzu halten, welche sie auch Lratb-Lsneraux, ^st vten oder Stände nenneten, bis endlich auchpolstdie Könige nach und nach grösser und über das Arglistig,rainer machten, dieses grosse zeichen derp„povst.o ^p-freyheit gantz verschwunden, da es noch unter 4 ^xyßew^.^den letzten athem zöge, und unter Ludovico oe>> Sp-
litt) gar verschieden ist, so daß nun "vr wZagste Mschatte davon in dem Languedocischen und . ^ranUIpzo-bleibet. Viäe Lranco-Lalllam. ^g^pest»,.M
scribenten meynen, daß die alten Engellander v^Met v ^sen diese gewohnheit gemeldterLKamps-äs-Mr rman lese in den gesetzen Eduardi Lonkessoris, . pjesi ^ „istgelländer den guten König Edward nennen, " puffen
alle jähr im maymonat haben zusammen kom« ^^e aw xpck'die Huldigung ihrem Könige zu erneuern,weM » A
mit zuziehung des Englischen volcks DdA ^nE FDiese meynung kan in so ferne gelten, ^„haltenwill, daß diese Versammlungen jährlich zu ^ §>astst ' „EFränckischen Königen hergenommen worden „nd Laus den noch ältern gesetzen Jnä von 7 , AächsilE „flickfolgenden Königen bekannt ist, daß die Ange>^^^ pMge ihre Baronen , Bischöffe und die oltAW" jungest „ pMzusammen beruffen, und dergleichen groRS Kötsts^jc^'äs'Mars vielleicht schon vor den Fränck's^Ko^L chhaben. Viä. LrcbTonowiam ^KmnM „eB ,,
Etliche authoren reden noch von diesen v1094. und sagen, sie seyen in dem erste«l--A
worden, woraus erhellet, daß sie noch i und da'^x kcst^
Nischen Königen zeiten im gebrauch gewei wegen
gehalten worden, die Englischen s"'^"paß man Uh " pje ^rischen arl dieselben zu halten, melden „pm-rrtio versammelt habe. a p
schichte Ludovici 8anäki. Dfarrev. Äs„c-
* Champs, eine ansehnlicheprovink Wasgau, der vicesss von T welchesreyen in ihrem begriff und dort Acr si"^ster» ^von 22. Französischen merlen ausmach 2 p^ß erlauffet dadurch, wovon merckwstrdlg 'st-