cha
acht alle mvtiate heraus aegehe», und juillmmen aus
gestehen ; ferner Nsmoires llilloriiiues sur >A visNkr« p öourbon, krince äs Lonti , welche bey dieses
fällig, kmebre mit gedruckt worden; und endlich auch
siez ^ lls Oatulls , nebst verschiedenen H-NANZUS 8 , Trags-se 1 z zusammen unter dem titul : Oeuvres äu 8isurN denn ' zu Paris an. 1700. heraus gekommen, ba--i»^ einige Nachrichten von seinem leben anzutreffen.
- k-trrmlle krsnyois x>. 586.1q. La«s/er ä«
* pour etuä. I'IIilk. tom. I V.
MnjUEe, (Claudius Emanuel Louillier äs In) war einMir re^n Francisci Louillier, eines Königl. Französi-Me tz^"Ungs-bedienten, und bekam den nahmen äs In Cha-At.ort seiner geburt, der zwischen Paris undHn an gelegen. Sein vatter, welcher ihn sehr liebte, ließM jn'legitimiren, und durch die geschicktesten lehrmei-ssrch ?"erhand wissenschafften, sonderlich in der PhilosophieMern" bekannten Gaffendum, unterrichten. Mit diesemMe e^ wie auch mit dem Mokiere und vielen Gelehrten,M «ein-- trauter freundschafft, und war wegen seines mun-:?n, und angmehmen Umgangs allenthalben wohl gelit-te beNi- "rcht dahin zu bringen, daß er sich um eine öffent-pHsvhn-^W bemühet; daher auch sein vatter, weiter sei-^ns-a« , ueigung zur Verschwendung und zu einer freyen le-"etc, ihm 4«-o. pfund jährliche einkünfte mit derM theil 2 vermachte, daß ihm davon nur alle viertel-jahreNaß xj!, ausgezahlet werden sollte. Er starb an. 1636. ErAachen, ^sondere geschicklichkeit natürlich-fliessende verse zu"Me» d-a ^ Serien an. 1714. eine sammlung, nebst den ge,äntters von Cailly und anderer in Holland herausN "'j Über dieses hat er auch, nebst einem seiner freun-U»g j» Ä'co Coigneux von Bachaumont, eine reise-beschrei-Meid,a^tlckreich verfertiget, die wegen ihrer annehmlichenc iU>a! ^ verschiedenen malen gedruckt worden. Es sindN ^ , von einigen die Kelstions äss LampsMSS äs ko-pIr, da/nbourZ beygeleget worden, aber es ist wahrschein-M--Nlil»°vleselben von Henrico von Beste, Herrn von Cha«Maylie ' hergekommen, mit welchem er so wenig, als mitL^eniie ^ ta Chapelle, der ein Mitglied der Französischena«^tvesen, zu vermischen ist. Kecrser/ än xreE ?o?-
N- (V,'> 92 . , vis äs Noliere. Le Lo«s, dibl.
^h^reaäe^», wm.I.
, war eine art einer Haube oder mütze, welche ind/Negier/iur zeit, da die Könige des ersten und andern stam-Mitten a' auf des Königs Caroli V. zeit, welcher ausjv- Heut-war, die manns-personen zu tragen pfleg-t>e» werden sie in dem gedachten Reiche nur von
Le Multätv« bLLSLlWrsis gebrauchet; daher» sie auch nachsn der färbe unterschieben sind. abre-
»N wurde eine faction, die sich unter des Kö-
Ä,/ v>eii a,", Vegierung in Franckreich hervor that, genen.
>> -'"acncye rotte auf, die wttffe Metten. JohannesHertzoge von Gmenne ub«'chmmein wund-artzt war radels-fuhrer oavv...
werden bey den Persianern diestmgen g^Könige als erpressen an me werden.
> ^ N' und von diesen an den Komg . ^ jhuen darzu
NvN^vder Gouverneurs Stallmeister gM y^,.^ holen>ß. «st und schickt einen nnt, der es wwderum » ^ Menk'sübINu sie unterweges einen «uM antren^'^^^erN^edev d^wselbigen das Pferd zu uehuren, ^ muß, das
^d ^u fuffe nachlauffen oder elnen m tsüMen ,
zu holen . wenn es der churner vor gm ^ ^le-tz Kocher zurück zu lassen, und em anders zu ney^^,
war sonst auch in der Turckey' ^mmen, daßregeerung, welcher, nachdem er vernvm ^
LtzL'. welche aufsolche weist ihrer Pferde verau,
des lam,-sEge mit 6. oder 8. Pferden versehener s siev Alte sHy Undes m,kosten musten erhalten werden.
vrt u allerer^ ^hdus, der Urheber des Persischen Reichs,V°U dem schnellE^ur sehr wohl eingerichtet, indem
T »bjzWand/^uellebmen nnt Pferden bestellet, deren je ei-^Derslu dem ihm «^uunehmen, und damit aufs schleu-' °nnten MÄAenden courrier fortjagen muste.^ " wlck,? NnsLro«.
b». Ache LllMäss, "die Griechen LngLro»^
- Taverniers Persische reise. *
- Am«
balder Lsntor
dcff°?ard^CawmÄ nach einiger meynung von^^^v ^c,^üchx^wev-dlener Königs Francisci I. und
an Wahrer. An. i;;?. war er Lsm°rItg,?^'elte, 'wna°' Henricus II. seinen öffentlichen ein-ge>^'8 nickr ^ ^ solchen mit einer rede bewiükom-, ^^enxw'ß, daß e/„w welchem jähr er gestorben sey.^?bavm?^verfertN un. 15;;. gelebt habe. Er hat
4 isty?N^ lebte r»^ auf Latein Lspullus genannt, von//u ende des XVI. s»culi. Er verstünde"> Theil.
cha 6 z/
die sprachen woh!, und hat verschiedene buchet auS dem Lasteinischen, Italiänischen und Spanischen auf Französisch über-setzet , unter anderm die letzten bücher aus der Lmaäis. Erhat auch andere von sich sechsten geschrieben, und dadurch sichgrossen rühm erworben. Siehe weiters La O »r«
UNd ä« k> V,
Chapuzeau, .(Samuel) oder Chappuzeau, war ehemalsInkormAtor des Königs Wilhelmi III. von Groß-Brilannien ge-wesen , und wurde hernach Pagen-Hofmeister bey dem HertzogGeorge Wilhelm von Braunschweig-Lünedurg, welche bedie-nung er auch bis an sein ende verwaltet, da er den ;r. aug.an. 1701. zu Zelle gestorben, nachdem er noch;. tage vor seinemende ein artiges sonnet verfertiget, darinnen er sich beklaget,daß er alt, arm und blind sey. Er hat in Französischer sprä-che seine verse, die Lurope vivame, oder das jetzt lebende Eu-ropa , eine relativ» von Savoyen, rc. heraus gegeben. Son-derlich aber hat er ein grosses DiÄivrmsire Hiüorique , Oeo-ßrapdique, Lkronologique K ktulolvAiyus mit grossem fleißverfertiget, darinnen er vorNemlich von Teutschland und denNordischen prvvintzen gehandelt ; wie aus dem an. 1694. hier-von edikten Plan in fvl. UNd dem äellein ä'un nouvesu OiÄion-n-ure, Lc. in 4w zu sehen; jedoch ist solches nicht publicirtworden, und hat er nicht ohne gründ vorgegeben, daß Ludovi-cus Moreri ihm viel hieraus entführet, als es ihm einsmalsin die Hände gerathen. Sonst hat er auch die reise - beschrei-bung des Taverniers zuerst in vrdnung gebracht, und Franzö-sisch drucken lassen; weil aber die Holländer darinnen sthr an-gegriffen worden, so hat Nr. Jurieu iM Llprir äs Nr. Lriumläihm deswegen den proceß gemacht; er hat sich aber entschuldi-get und versichert, daß Tavernier die fachen, so den Hollän-dern zuwider wären, selbst eingerücket, nachdem er nichtsmehr mit diesem wercke zu thun gehabt. in der präfationseines viction. bey der andern edition. Eccards monatlicherauszug 1701. odtob. x. irr. *
Eharacondius, (Gregorius) zugenannt der schwartze,ein Hungar, lebte an. 1570. und gab vor, er wäre von GOttgesandt, die Ungarn von der Türckischen tyranney zu erlösen;ward aber wegen seines betrugs abgestrafet. L. L.
1572. n. 24.
Eharadg, oder Charag, ist bey den Türcken eine kopf-steuer, welche die Christen und Jüden dem Groß-Sultan erle-gen müssen, wenn sie neun, oder wie andere wollen, sechzehenjähr alt worden. Die weiber aber und Priester sind davon frey,ingleichen diejenigen Christen, die man krsnZuis oder Franckennennet; gleichwie auch die Jüden, welche unter ChristlichenFürsten gebohren sind, und sich in der Türckey nur für eine zeitaufhalten. Insgemein muß eine person eine Französische Pistoleoder auch bisweilen vier cronen geben. Die Christen, welcheentweder der Handlung halber oder sonst in die Türckey kommen,müssen diese kopf-steuer in der ersten stadt erlegen. Und weil diejähre der Türcken n. rage weniger haben als der Christen ihre,so fordern sie allemal im jähre gedoppelte kopf-steuer ein.äs I'Lmp. Ottom.
* Chararicus, ein Konig der Francken, oder wie einigemuthmassen, der Normen, war Clodvväi Vetter, und wurde vondemselben an. 486. erfordert, daß er ihm wider Syagrium bey«stehen sollte. Weil er nun sich dadurch verdächtig gemacht, daßer in der Wacht, welche Clodoväus dem Syagrio lieferte, mehreinen zuschauer, als beystand abgegeben , so wurde er bald her-nach von Clodoväo selbst bekrieget, und gezwungen, daß er nebstseinem söhne den geistlichen stand erwehlen muste, darinnen siebeyde aufClodovai befehl zuletzt hingerichtet wurden, «§
Na. II. 41. Von Bünaus Teutsche Reichs.historie,k. I. üb. II. x. ;88- 620. lib. III. §. 21;. p. 920.
* Charas, (Moses ) zu Uftz gebohren, hat sich im XVII.zahrhundert durch seine geschicklichkeit in der apothecker-kunstberühmt gemacht; er triebe zu erst seine profeßion zu Orange,von bannen er sich hinweg nach Paris begäbe, und sich dortensetzte; er machte sich durch sein buch von dem Theriacbald bcrühmet. Nach desselben Vorschrift machte er einstenzoo. pfund von dieser artzney in gegcnwart der Raths-De-putirten, des ersten Königlichen Lew-Nsälci und anderer, wel-che die Facultät zu Paris diesen Proceß zu besichtigen abgeord-net hatte, und erwarb sich dadurch aller Hochachtung. Erlegte sich starck darauf, die natur der natrer oder otter zu er-forschen , und die weise ihre bisse heilen zu lehren, und hat ei-nen tractat darüber geschrieben, wo er ein Lateinisches ge-eichte , so eine zergliedernde beschreibung dieser art von schlan-gen enthaltet, hinden angehenckt, und sich dadurch in gantzEuropa bekannt gewachst hat. Man hat ihn nach der Handausersehen, den studirenden.zu lieb in dem Königlichen ge»wachs - garten einen curlum über die Chymie zu halten, wel-ches er mit einem allgemeinen lob und zulauf neun jähr lanaverrichtet, und die frucht seiner lehre und fleisses war end-lich seine klliirmscopes Ivoysle, Oiäenique L Okvmiaue,welches buch nachmals in alle Europäischen sprachen istübersetzet, ia so gar dem Chinesischen Kayser zu lieb auch indessen spräche gebracht worden. Die Königlichen geböte, wel-che an. 1680. wrder dle Französischen Protestanten ausgegan-gen sind, und von welchen Charas auch einer war , nö-thigten ihn m Engelland zu fiiehen, wo er von Carole» II.
Hhh mit
/