Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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Christlichen glauben bekehrete , und zwey natür-^vster Berthofleden und Chrodielden, so sich beyde instheilt-» Men> Weil er keine männliche erben hinterlassen ,Ane brüder Chilpericus, Sigebertus und Gun-,9. ^ ^ n seine länder. lib. IV. c. 26.

^ mirnL. Nsrtini üb. I. c. 2y.

Cba ^ I-b. VI. c. 4.

äie, als , des Königs in Aethiopien Hydaspis tochter, wel->sigi,i, ss!.. nfdle wett gekommen, sehr weiß war, weil die Kö-sihr weiss.» ""er, zur zeit ihrer schwangerschafft,ofterinals einersarbe in ? ^erbes-person bildnis angesehen. Weil aber diesedie W,ija, Obigen lande gantz ungemein war, befahrte sichAwerik.» Ehr gemäht mochte einen argwohn auf sie deswe-den ebenk?,'. Es verschwand aber ihre furcht, als sie einen run-chee ein ^Itz-farbigen fleck auf des kindes arm erblickte, wel-in des Hydaspis familie war. Man könnte^ Nlirchi.^vr von dieser Chariclea anführen, allein weil al-Tentlick des Heliodori Roman herzuholen, so gehörte ei-> ^sar mchts davon hicher. iie/r-ä. üb. X. * '§ay«Vcles, ein berühmter Artzt, welcher zu den zeiten desE'cuz .^lderii lebte; er war eigentlich nicht sein Leib-Ue-M wurde er zuweilen von ihm zu räch gezogen. Unter,Ederii>m rmeisterthum Acerronii und C. Pontii besuchte er^ ob e? 'i ^^cher sehr kranck läge, nicht als ein Artzt, sonderntzch.'N andern feiner eigenen geschäfften zu ihm gekom-Men Doch fühlte er dem Kayser, welcher nicht kranckAcktt ,,^ch der Acrtzten bedienen wollte, den puls unver-se krämA? versicherte darauf Macronem, Tiberii liebling, daßKaysers sich um ein merckliches verringert hät-^ seih. , wurde er nicht mehr über 2. tage erleben, da dochMohne?" Tiberius sich starck gemachet, und gastereyen bey-wg. I und seine schwachheit möglichst verborgen hat. Et-vernach gienge ein geMht, Tiberius sey verschieden,s.», dg"ver, wie es scheinet, Mr eine starcke ohnmacht gewe-Mdet? "vald darauf, da er schon todt geglaubet ward, ver-W, ihg.^en , der Kayser erhol > - wieder, man sollte spei-Men ,'">aven, herbringen, worauf aber Macro ihn gar er-st^ticlis"»e menge kleider auf ihn werffen ließ, wormita, 8 lu a-!>?^ezeyung dennoch erfüllet worden, wie die mei-"t daz I^Wen pflegen, wann man das I-Eum mit haaren, sshg,.^"^vgesagte ziehen will. Vaclr. snnsl. VI. 50.

Nchn Umug , dxx letzte von des Iovis Cranai Priestern,»7- Sicyonier gesetzt wurde, sie als König zu regie-

M nj-,,fÄbn flöhe, weil er wegen Mangel des geldes seinenAtoilich-"-Mren konnte. Eusebius redet von ihm in seinerAnrurs ließ fl. II. 421. OI^MP. LXl. 4. fl.lVI.z651.UndHauptmann dieses nahmens von Athen gebür-, b,!ssAv vorher lang unter Philippo in Macedonien ge-w ss^ehen ?Een, weil er, um dem Alexandro Nl. besser zubelacht '^"^erathen hatte, sich mit diesem nicht eher in ei-kNern w-^Rulassen, bis Darius ausser seinen AsiatischenM100000. fremde, und darunter den dritten theilW der »v.Ah deinen hätte. Dem Dario mißfiele zwar an-M ^Uf ssr^sucht; als aber die Persische Generalen, so ohne-»üv^Vrach-^w^um eifersüchtig waren, diesem rath heftighjs darauf,, ' und chn gar beschuldigen wollten, er giengets. ^ seihst wre er mit solchen fremden kriegs-leuthen, alssch'n die häN^bm sollte, das Persische Reich dem Alexan-der P^/chttlen konnte, brannte er auch im zorn auf,ftigheit und Unverstand in kriegs-sachen, reitz-V>id°»stAue allzuheftjge Worte den Konig selbst zumä>Aus saote !?? Aß er ihn so gleich befahl zu tödten. Cha-vu?e!?.den s^A^uf den nahen Untergang des Persischen Reichsüb°K hätte Aden Anstalten und üblem Rath, den der KonigA urtffpi, "tllch vor; und Darium reuete hernach dieses< ASar sehr, als welcher zu selbiger zeit dergleichen* xK""demus, nur zu viel nöthig gehabt hätte.

U U.N Unqewlk^ Kutscher partey-gänger im IV. steculo. Er^öiS'ns dchbr leibes-grosse, nährte sich anfangs bissestRMsgebietb-^d'ereyen , gieng aber nachgehends in dasN d^.herrschM, und schlug sich daselbst zu denen unter Ro-s° du^lenian§?bhenden Teutschen. Diesen leistete er wl-^ sick A in ^ Francken und andere sogenannte Barbarn,»ls A d-d^^Elen eingefallen waren, gute dienste, und setz-Ü"dfl^Ü- ,58 Elches ansehen, daß der Kayser Iulianus,A seinerAEeu kam, ihn selbst in dienste nahm,;<«>», wwer die Francken und Sachsen, so eimgc Qua-Dll a-)es Cban, äutem nutzen bedienete; wie er denn unterAn b^Nn be?^.«Edhm oder Quadischen Königs Neblsgastlssvrder,-"am, und dadurch den frieden mtt diesen vol-At, Arider b??^Mr andern zeit diente er Iulmno aufer bemannter, und brachte es dadurch sozgg ^ Mriusque derniLML ward, in weicher^e Ale'A"er Valentiniani regierung in ememtref-^vtM- ^^A"vler geblieben.

. rh? 5 ^°'chsD^. VII. 1°. XXVII. 1. vonBunaus^' aiAAug As- hh- II- ?- z,z- lögg- klb- k' b^-« v geschW«ti söhn und der siebende König in Spar-vl sAAefeh'^ehte der krocüclsrum oder üm>-pomiäLrum,

und hatte seinem Vormund Lycurgo

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wurde nach feines vatters tode fl. N., 100. fl. e. 884. aebohren,und Lyeurgus führte die vvrmundschafft, bis er selbst die re-gierung antreten konnte. Er ficng alsdann an, sich durch densieg berühmt zu machen, welchen er wider die Äthenienser er-hielt. Hernach führte er krieg wider die Tegeaten ; allein un-geachtet er des Orscuü befehl in acht nahm, so verlohr er den-noch die Wacht und wurde gefangen. Denn als die stadt Te-gea von den Lacedämoniern aufs engste eingeschlossen und bela-gert wurde, thaten die belagerten mit grosser tapferkeit einenausfall, worinnen sich die Weiber mit unter die Männer misch-ten , und so erwiesen, daß die belägerer in die flucht geschlagen,und Charilaus gefangen genommen, aber so bald er friedens-vorschläge that, wieder los gelassen wurde. Dieser Königwar so gelinde, daß, als sein LolleM Archelaus einstens vonseiner grossen gütigkeit redete, er unter andern sagte, daß ersich darüber gar nicht verwunderte, daß sich Charilaus gegenwohlverdiente Personen so gnädig bezeugte, sintemal er es auchja gegen solche thäte, die es im geringsten nicht verdienet hätten.Hervdvtus gedencket noch eines andern dieses nahmens, welcherseinen bruder Mäandrium, so des Polycratis von Samos ge-heimster bedienter gewesen war, anstiftete, die Perser aus der tn-ful zu jagen, auch dazu tapfer geholffen hat; wiewol fonsten dasunternehmen in ansehung der grossen macht der Perser ebennicht gar zu witzig war , auch letztlich übel ausgefchlagenhat. , in apopüt. A in üyLurgo. ,

üb. III. ^k/e«. üb. I. üromat. ssrFr»«r, üb. III.

Lc. *

* Charilaus, ein Lacedämonier aus vornehmem geschlechte,welcher sehr verliebt in seine haare war. Als er eines tagesgefraget wurde, warum er sich darmit so viele mühe gebenmöge? antwortete er, daß diß die gröste zierde eines mannessey, und dieselben bringen einem menschen die meiste anmuth,und koste am wenigsten zu unterhalten: tzuis ex omni or-nstu bie köret xnlebrior , vsrwiüorgiie ae kuintus minimi.

Ein andermal auf befragen, warum Lycurgus so wenig gese-tze gemacht habe? gab er zur antwort: ksnes ciieemibus,Micitss leZum kMeit, denen, die wenig reden, sind wenig ge«setze genug, wodurch er auf die art der Lacedämonier zielte,welche mit wenig Worten viel zu sagen pflegten; daher dassprüchwort orativ ÜLconics entstanden , welches man von denensaget, welche in ihren reden und antworten gar zu kurtz seyn.

< 7 -r/,Är H-boal/A. üb. XVIII. c. 4.

* ein armes mädgen, so seine eitern verlohren,

und in einer grossen hungers-noth vor ihrem König einen fuß-fall thäte, um sich brodt und hülffe von ihm auszubitten,aber anstatt dessen von dem grausamen Herrn einen fußtrittbekam, und mit schänden abgewiesen ward. Dieses schmählicheempfangen schmertzte diesen armen wayse so sehr, daß sie sichaus armuth mitreinem strick sechsten das leben nahm. DieAlten gaben deswegen den nahmen dieses unglücklichen mäd-gens der dritten Octaeteriden eines cycü von 24. jähren, die-weil diese gleichsam arm und erwürget war, und man täg-lich , was an den ersten zwey Octaeteriden zu viel gewesen, da-von zu nehmen Pflegte, cle veceribus Orrecorum L.o-

^nunorumgus L^LÜs cüllsrtstio guinrs.

* Charisius, Presbyter OsLOliomus der kirche zu Philadel-phia , kam an. 4,1. mit einer bittschrift für die Vätter des Lon-ciüi zu Ephesus, worinnen er ihnen bekannt machte, daß dieNestorianer eine glaubens-bekänntnis aufgesetzet haben , unddieselbe von den Quatordecimanern, weiche sich wieder mitder kirche vereinigt hatten, unterschreiben liessen, und die Vät-ter hier ein einsehen zu thun bäte. Das Loricilium ließ diesebekänntnis des Nestvrianischen glaubens, welche mit vielen irr-thummern angefüllet war, ablesen, und verböte darauf, mansollte kein ander üymbolnm weder aufsetzen noch unterzeich-nen lassen, als das Nicänische, wobey die straf der Absetzungden Bischöffen und der übrigen Geistlichkeit, und des kirchen-banns den layen, so darwider handeln wurden, angedrohetwurde. fl<ils Loncil. Lxbck. O« ?i«, bibüotb. LMÜ. eccls-üglüc. stecuü V.

* Charisius, ein Cvnstantinvpolitanischer Llericus, welcherein sehr ärgerliches leben führte, und auf eine verwunderlicheweise gestorben ist. Der Patriarch Gennadius, welcher sahe,daß er sich weder um die ihm gemachten Vorstellungen noch kir-chen-busse nichts bekümmerte, schickte einen Priester zu dem al-tar des Märtyrers Eleutherus, wo Charisius das amt eines Le-sers verträte, um diesem Heiligen folgende Worte zuzureden:Eleuthere, (muste er sagen) du H. Märtyrer GOttes,dein kriegs-mann ist ein grosser sunder, so mache dann,daß er M bekehre, oder strafe ihn du sechsten. Desfolgenden tages wurde Charisius todt in dem bethe gefunden.Tfrcepz-sE, üb. XV. c. üb. I.

* Charisius, (Aureiius Arcadius) ein Römischer Re-besgelehrter , soll unter der regierung der Christlichender Lbiüpporum flonret haben. ü. nn. äe E ?rs-fü. ult. äs rsü. ü. ult. äs muner. Es vermeynet dafl-ni--m->!b.vi,. -dc da, d-r LM»«« Z L,M «e!sen sey; noch andre vermeynen, er wäre unter Diocletiano iv!kes von Syrien gewesen. Er schrieb äs Isstibus -

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