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*Chariflus, (Flavius Sosipater) ein alter Christlicher6rsmmsticu8, gebürtig aus Campania, hieß Flavius von sei-nem patron, der ihn frey gelassen, und Sosipater von seinemvatter. Er hat noch vor Prisciano gelebt, und IiMrmionesLrammaticss, so unter Putschn Orammaticis gedruckt worden;ungleichen äs Oliferentiis Vocabnlorum; so mit Vulcanii notenzu Leiden an. läoo. heraus gekommen, geschrieben.
* Llss)XI8II/I, war bey den Römern ein fest, so den
i8. februarii einfiel, an welchem die verwandte und bluts-freunde zusammen kamen, sich lustig machten, und einanderbeschenkten. OE. kalk. II. 6. 17. II. 1. ex
8. Mco/ar, cle Lacckan. XVI. sM. Oeor. XVII. p.
498- antig. conv. I. ;2. , cle luck. ök speÄ.
veter. II. 28. äe Or^e. Kom. Nagillr. II.
* LkIäl<I8HLftXH. waren in der Griechischen kirche eineart von Mönchen, die auf Lateinisch kischenäarii genennet wer-den. Diese brachten so viel zusammen, und gaben es dem klo-ster, daß sie täglich so viel brodt und wein bekamen, als einemMönch zugehöret. Vor das übrige sorgten sie selbst, hattenaber auch die freyheit zu thun, was sie wollten, s« , gl.
6r. p. 17;;.
Eharits, eine stadt in Nivernois zwischen Revers und Cos-ye, lieget an der feite eines Hügels an dem flusse Loire, worüberan diesem orte eine schöne brücke gehet. Sie hat einen schönenmarckt, unterschiedliche kirchen, und ein berühmtes Prioratdes ordens von Cluny. Sowol in dem kriege mit den Engellän-dern , als in den letzten einheimischen kriegen hat sie viel ausge-standen, wie sie denn Wolfgang von Zweybrücken an. 1569.eroberte, und die hülfs-volcker , so er den Protestanten inGuienne bringen wollte, dadurch marfchiren ließ. Nachge-hend hat sie den Reformirten lang für eine stadt der stcherheitgedienet, welche man ihnen in verschiedenen friedens-schlüssen zudem ende überlassen müssen. bist. cls Xivem.
bitt. lib. XXXI. XXXIV. L XU *
LMssHssMss, oder die Christliche liebe,ein vrden, welcher von Henrico III. König in Franckreich undPolen gestiftet worden, für die arme Officierer und verlähmtenfoldaten, welchen gedachter König einen nothdürftigen unter-halt von den renten der Französischen Hospitäler und krancken-häuser vermachte, und verordnete, daß die Mitglieder diesesordens ein in weiften atlas oder taffent gesticktes, und mit blauerseidebordirtes creutze, indessen mitten eine aus blauen taffentgestickte raute mit einer goldenen lilie zu sehen, tragen sollten;um das creutz herum aber sollten folgende Worte stehen: pouravoir blen lervi, wegen der guten dienste. Da Henricus III.starb , brachte Henricus IV. diese einrichtung vollends zum stän-de , und ist das Haus äe 1a (Marita Lkretienne in der VorstadtMarcell zu Paris daraus entstanden. Nr«». 11b. III.k.. 502. Ritter-orden.
f VL I.Ü 8LMIL VIM66, ein geistlicher or-
den, so unter der regul des H.Augustini stehet, und in der via-aesvon Chalons in Champagne von Herrn Gny, Erb-Herrn vonJoinville und des fleckens St. George, ist gestiftet worden, wel-cher auch den gründ zu dem kloster oder Hospital zu Bauchere-mont in dem nemlichen Bißthum geleget hat. Die Päpste Bo-nifacius VIII. und Clemens VI. hiessen diese stiftung gut; manscheu ckte diesem orden das so genannte Älonallere äs» Lillecssin Paris, so aus dem Hause eines Juden (welcher eines grossenfrevels, den er an der Hostien, die er mit einem feder-mcsser zumgespött durchstochen, begangen, überwiesen worden ) aufgebauetworden, diß geschahe ungefehr an. 1290. Siehe weiters nach beySpondano, und darinnen Antoninum den Heiligen und andre,die Spondanus angeführet hat an. 1290. n. r.
* M LgMI- IM?OIHM, (sreres äe la) ei-ne Brüderschafft von gastfreyen Mönchen, und die sich auch derkrancken und bedürftigen annahmen, welche aber nur in West-Indien bekannt sind. Sie kommen in Wartung der elenden undpresthafffen mit den verbrüderten der Congregation von 8. seaniks v,eu uberein. Bernhardinus Alvarez, bürger der stadt Mexi-co , hat diesen orden, mit beyhülffe andrer gottseligen leuthe,gestiftet. Duft thaten sich mit ihm zusammen, und erbaueteneinen Hospital zum behusder bedürftigen , und eine kirche, wel-che sie dem H. Hippolyto Patron dieser stadt zueigneten, undsich also zusammen dem dienst der armen wiedmeten. Sixtus V.im anfange seiner regrerung willigte gleich in dieses Bernhar-dini frommes vornehmen und seine einrichtungen, und in kur-tzer zeit kamen viele andere dergleichen krancken - und armen-häufer auf, welche sich mit diesem vereinigten. Clemens VIII.gab ihnen hernach die nemlichen freyheilen, deren die Brüder-schaft! von 8. legn <Ze Dien genießet, und erlaubte ihnen einenGeneral» zu erwehlen, der sollte von den vier und zwanzigAeltesten der Congregation auserkohren werden, welches nochHeutiges tages in acht genommen wird. Ihre gelübde giengenanfangs nur einfältig auf die armuth und keuschheit; aberClemens VIII. verpflichtete sie durch eine bulle von dem I. oct.sn. i<;94. auch noch zwey andre stücke, nemlich die beständigegastfreyheit und den gehorsam darzu, anzugeloben, und so?''eo ^ bis an. 1700. da ihnen der Papst Jnnocentius XII. be-ftAr' *"er gelübde unter der regul des H. Augustini feyer-ucy zu thun. ^te/rot, tiitkolre äL8 oräres monaftiaues tom. IV.L. 19.
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Ehükttm, OiürikükiL vcl
se ordens-leuthe, welche von Johanne äe Die» zu wur Me-krancken in dem XVI. KeLuIo gestiftet, und von dem H op-ulente VIII. und Paulo IV. in die zahl der Religiösen ""1^ Ha-men worden. Sie folgen der regul des H. AugustlM, war-ben über drey vora noch das vierte, nemlich die krancre«»ten, angenommen. Sie können zu keinen hohern :gelangen, und betteln vor die krancken mit folgenven >,Gebet unsern armen brüdern um GVttes wruen -sie in Italien kace den kratelli heissen. z pftgefl
Chartton von Agrigent, nahm sich vor, um eine 'menschen willen, der Menalippus hieß, und von wgeliebet wurde, den tyrannen ihres landes Ph^ss„. Mei>«'bringen; da aber solches vorhaben kund worden, P NaritElippusalsobald zum tyrannen, und gab vor, "'".Wie ver-leben zu erhalten, daß er es gewesen, der ihn hierzu v ^ p-leitet. Über diese sonderbare freundschafft erstaunett > p,e-rann dermassen, daß er allen beyden das leben scheu"wol mit dieser bedingung, daß sie das vatterland meu^' ^ g.sich anders wohin begeben sollten. , Hut. -
c. 4. , lib. XIII.
Chariwn, ein Griechischer Mönch, wurdetriarch zu Constantinopel, besaß aber diese würde nur * ' ,
Ihm succedirte Lucas Chrysodergas , nicht aberwelcher erst an. 1181. erwehlet worden, wie Nlceka»cket. L. L. H47. L H48. . tockss/.''
* Chartton, Luciliani eines vornehmen manne»
sie ward mit Joviano vermählet, der nachmals iM M^W»;6z. Kayser geworden, und gleich im ansang des fE' untAgestorben ist. Sie zeugete etliche Ander aus dieser cy -andern Varronianum, der mit seinem vatter litnl"-,64. Bürgermeister war. Man gab ihm aucb v«Xobilillünus, Welcher den L-esaribus beykame. Da ^ Baber, welcher Joviano folgere, ließ diesem kind pestechen, um ihm alle Hoffnung der nachfolge >m -hpMnehmen. Das jähr zuvor hatte Chariton ihren vam ^ren, und ward darüber so betrübet, daß sienoch im jähr Christi z 80. und seit der zeit ist ihrer nn»
Meldung geschehen. numikm. Imxer. hoiu- ^ /tzs'E
* Charitopulus, (Manuel) ein Griech, wie
aus seinem nahmen fchliessen kan, ward in dem iay . ^ M'triarch zu Constantinopel, und Vorsteher der Grieevu^ yass -lichkeit. Sein Vorfahr hieß Maximus. Er sta^^Aenlal'fzeit, da Johannes Ducas zu der regierung des »hr irr.schen Kayserthums gestiegen , welches sich m deM s Ar>eEzugetragen hat. Man findet unter den gejetze» v«e,,schen Reichs gewisse geistliche Verordnungen,n.s,wandern einrichtungen des Orientalischen KirclM-^- «igelteche einige fälschlich dem Kayser Manuel Commen» ' gedM^ben haben. Diese gründen sich zwar darauf, bezeAetVerordnungen nur allein mit dem nahmen Man'"- gWif ,sind. Allein dieses ist kein gültiges beweisthum.vielmehr aus allen umständen, daß sie von emeMMei'AnBals einem Geistlichen, nicht aber von einem we"^ gif"her der Morgenländischen kirchen herrühren. Archenin dem register der Constantinopolitanifchen Pa" „nosiehet, findet man diesen Manuel Charitopulum^n,andern, welcher ebenfalls den nahmen Manuel g ^ an-thodio in dem jähr Christi 124;. nachgefolget, '
gestorben ist. Es ist aber gläublicher, daß 1<e"herrühren. imp. Orient. D« , .^zgeles
Charkliqueu, ein flecken r. zwey meilen vonin Cappadocien oder Amasia, einer provlntz m ^Eck' ^schen zwey Hügeln, auf welchen vortrefllcher wei pelcy^ftk-wird dieser ort blos von ben Christen bewohn^, vc „stentheils gerber sind, und den schönen blau n c ^jicentlgen. Etwa» 2000. schritt von diesem si^en '> r stEppissnem feld ein grosser fels, in welchem ^Aleine''IEmorgen acht oder neun stufen zeigt, dw zu em , alles ^^jsetführen , wormnen ein bethe, ttfch und Deanck,nein seifen gehauen , stehet. Auf der lesse E galler'e^sÄman ?. oder 6. staffeln, welche zu emerk-lemedie ohngefehr 6. schuh lang und z. breit ist, D>e ^ zchin den fels gehauen, ob er schon ungernem V nHrysossoA.,wohnenden Christen berichten, daß der H- chrfgehaltess^ ge-währenden seines elends in diesem ftlssu pölck reudem aus allen orten sich zu ihm verstimmten , ^,^se gege ^^,lSprediget habe. Die Caravanen, welche durcy^ „xgen,sen, pflegen allhier zwey oder drey tage l ""^hl
sich mit nöthigen lebens-mitteln zu versthen . "SchÄdie Christlichelauffeuthe, weM ^
l ieien pflegt. ^ bevell'^^sijii'^
Charlemont , lat. Laro!omnMu-mckenm der Jrrlandischen provlntz Ulster' ^ lieget" ^Eme in dem Parlement von Irrland hat^ "Äy'osnv^Hügel in der Grafschafft Armagh, meileu l"d ^, o»
Blackwater genannt, vorbey lauft, m Könige C" U>e^von Duncamron entfernet, und von 0«