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Nassau, vermählet wurde, welchen sie dergestalt! liebete, daßsie in ein hitzig lieber fiel, als sie vernommen , daß er von' Johann äs Iauregui verwundet worden , an welchem sieauch den 6. may starb.
Charlottenburg, vormals Lützemburg genannt, einprächtiges tust-schloß nchst einem schönen garten eine Mei-le von Berlin im walde an der Spree gelegen, welchesder König von Preussen Fridericus I. seiner gemahlin So-phia Charlotta ;u gefallen erbauen und nach ihr nennen las-sen. Doch hat es diesen nahmen erst nach deren tode erhal-ten ; man hat auch angefangen ein kleines städtlein dabey an-zulegen. preußisch, und Brandend, staats-geographie.
* Charlton, oder Lharleton, (Walter) ein gelehrterEngelländischer Artzt in dem XVll. Lculo , war zu Shipton-Mallet in Sommersetshire den 2. febr. an. 1619. gebüh-ren , und an. 16)7. in Magdalena-Hall bey der Universitätzu Oxford angenommen , und der aufsicht Johannis Wii-kins, nachmaligen Btschoffs zu Ehester , übergeben, unterwelcher er auch so grossen nutzen schaffete, daß er in üogi-cis und kiiiloioxkicis mehr erlernete, als von seinem alterzu vermuthen war. Nachwärts legte er sich aber aus eige-nem trieb einig und allein auf die Artzney - kunst, in derener es auch so weit brachte, daß er auf befehl Königs Ca-roli I. an. 1642. in dem febr. zum Loätors Nsäism-e ge-machet ward. Zu gleicher zeit ward er auch unter die zahlder Königlichen Leib - Aertzte aufgenommen. Nachdem aberdie fachen Königs Caroli l. unglücklicher weise auf die nei-ge giengen, begab sich LoÄor Charlton nach Londen, undübte allda seine kunst; ward auch in das dasige LolleZiumNeäieurn aufgenommen. Nachdem Carolus II. den Engli-schen thron wieder bestiegen hatte , nahm er den voctorCharlton zu seinem Leib-Artzt an, worauf er auch zu einemmitgliede der Königl. Gefellfchafft ernennet ward. Den ;o.sept. an. 1689. ward er Präsident des Londenischen Lolle^ü Ne-äisi, und befaß diese stelle bis an. 1691. Er zog hieraufin die insul Jersey, allwo er in hohem alter mit tode ab-gieng. Die von ihm an das licht gegebene schriften sindfolgende: 8xiritus dorgonicus vi kuä tsxixsrs SXMU8 , üvsäs csuüs, liZais L lsnÄlione üitkisksos , sugä. Lst. iü;o.in 8. Hr« Osrlrueks ok ätiieism äiksovereä tüs liZdc ok
, Londen 16;I. in 4. His Lxksklsn snä LimmsrisaMstrons , tvvo remsrllsble exemples ok tke povvsr ok sovvesnä Mit, LvNd. 165;. in 8. Lli^kiologis Lpisuro- Lslksn-cko-LbgrltonlsNir, Londen 16^4. in fol. Ine Immorwlit^vk rke bumsn 8oul äemonstrsteä by Xeskon8 nstursl, Lon-den 1657. in 4. Oeconomis snimslis novis ünstomicoruminventi8, inäegue äekumptis moäernorum Neäicorumxotkestbus kü^lisis kuxerstruüs 8: msslisniLS expIiLsts,Londen 1658. in 12. lVsturgl Iliüory oiMucrition, k-ikssncivolontsr^ Notion <Ls. Londen l6;8- in 4. ^xeroitstiones kbx-sico-änsromioX äs Osconomis snimsli. Londen i6;9. in 8.Üxerciwtlonss kstbeoloZiLX, in guibus Nvrborum penevmnium nsturs, generstio L csukT ex novis Lnstomicoruminventi8 keäulö inguiruntur , Londen 1660. in 4. Oikguilitio-nes cluX LnstomiLo-kb^ücse, slters ^önstome kueri äs cos-la tsöii , altern äs kroxrietstibun Lerebri bumsni , Londen1664. in 8. Lbores OiZsncum, or tbe molk ksmous Lntigui-
ok 6rest Lritsin, vulZsrl^ cslleä , IkanciinZ
sn 8sl>sbur^-p!sin , restoreä to tbe äsues , Londen 166;. in4. Onomslkicon 2oieon, xlerorumgue Lnimslium Oilkeren-tiss L Xomins proxria xluribus kin^uis exponen8 , Londen1668. M 4. Opf. 1677. M fol. Ivvv LbilnkoxbiLsl Likcour-se8 , tbe 6rit concsrninA tlie clilkerent Mirs ok Nen; Ibeleconcl concerninZ tbe vsrious 8iLlinelke8 okMines snä tbeirrekpeckivs Xsmssties Lo. Londen 1668. in 8. cls 8corbutoüber lingulsris, cui seeestit Lpipbonema in NeäieLÜro8,Londen 1671. in 8. Xstursl Hickory ok tbe ksllwns , Lon-den 1674. in 8. Lnguirie8 into tbe innnsns lVsture Le. Lon-den 1680. in 4 . I bs kl-nmon^ ok nstursl snä politivs cli-vine ss>v8, Londen 1682. in 8. Ibree Lnstomie seclure8,Aesä in tlie 19. 20. sncl 2r. äa/ ok Nsreb 1682. in tbsAnatomie Ikestre ok Ins Nss Ko^sl Oollscige ok kbxiieisnsin soncion, Londen rüZ;. in 4. Inguilitio kb^stes de esulisOstsmeniorum Dteri kbeumstikmo , in guo xrobstur 8sn-xuinem in änimsli kermentekeers nun^usm, Londen 1685.in 8> 6 u 1 ie 1 mi Oueis Xovieslkreniis Vim, Londen 1668. infol. und einige Englische Übersetzungen von etlichen schriften desberühmten Helmontii. Englischer
* Charmes, lat. Lbarms-. eine kleine ftadt in Lothrin-gen an der Mosel, nahe bey Mirecour, so ehemals veste ge-wesen , und allezeit in den vorigen kriegen eine besatzung in-nen gehabt. Sie lieget recht mittagwarts, und von Nanci;. weilen.
* Charmois, (Martinus äes) Herr von Laurö, war einmann von ungemeinem Witz und fähigkeit , und that sich inFranckreich durch die Mahlerey hervor. Der sonderbare triebzu dieser kunst und zu der bildschnitzerey hat gemacht, daß erdie tiefesten geheimnissen dieser beyden künsten ergründete; ob-wol er weder ein mahler noch ein bildhauer war, so süh-nte er doch den Pinsel und den meissel sehr oft. Übrigens mag
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mim ihn billig als den stifter der mit begünstlguna rui- .XIV. in Franckreich aufgerichteten Mahler-AcademieGroß allgem. Holl. Lexicon.
* Charmus, ein Syracusanischer Poet. Seine ,heit war bey den festen verst über jedes gerichte zuwelches aufgetragen wurde; Clearchus, der iüugerlis, brachte die Poesien dieses Charmi in ein wem »men, und hieß diese sammlung veipiioloxis, oder ili^ ^pe-
Athenäus'meldet, daß die Meßinischen einwohner men ^
ten ihrer Hochachtung gewürdigt, und sonderlichnen aufgeweckten und angenehmen geist bewundert ^eloA. 8icu1or.
Charnace, (Hercules Baron cke) war unter demge Ludovico XIII. in Franckreich, sowol wegen se«m Abs-tich verrichteten Ambassaden, als auch wegen seinerdtenste berühmt. Insonderheit hat er den König weichtphen von Schweden zu den Berwaldischen tractaten, Wer-den 2;. jan. an. i 6 ;i. geschlossen worden, und M Hienehmung des so wichtigen zugs in Teutschland geb.rawr- ^er denn auch nach der zeit die Französischen affarren" jMsem Könige und dem Cantzler Oxenstirn beobachtet. >ve»auch nach München zu dem Churfürsten von Bamr>'^,1-er sich aber mit dem äs St. Etienne, der sich auchzösischer Ambassador an diesem Hofe aufhielte , "'Achte»'tragen konnte, vermochte er daselbst nicht viel ausz» „yvEr brachte nach diesem die tractaten zwischen Frau«^ ^-4-den Niederlanden zu stände, welche den 2;. apru "Aim Haag geschlossen wurden, denen noch andere m ^ Li-sten jähre folgelen. Im übrigen; da sich derselbe "einen Ambassador, bald als einen Obersten auffuv"sich an. 16)7. bey der belagerung von Breda der .' i. ?-er daselbst erschossen. , iNmbsstsäeur. ^^0^'
780. tom. II. x. 442. , bist. äe8 Lsrä. äs k-iL
IV. c. 42. liv. V. c. 52.
Charme, ein kleines Französisches landgen, A stgdtAder provintz äu Maine gehöret; es liegt zwischen jllEMans und Mayenne , und wird einseits von rr , MMayenne, und anderseits von der Sarte eingestW'^ flEist 8 . bis 9. Französische meilen lang , und dre ^ einmitten durch. St. Susanne die Baronie, und E >Königliches Haus, ist der beste platz darinnen; die b^evel kan auch noch darinnen bemercket werden. /Agelissoaber ist der vielen gebürgen , Heiden und niorairm .schlecht. k.oMrme äe kranLe - Lrt. ^
2^/?o-rr. (7o7-rerLe. .
* Charnock, ein Gelehrter und Vice-Präsident in
dalena - Lollsßio zu Oxford, einer der gliedern, " -„fassm yder Wilhelmum III. König in Engelland an. AAM» „or-geschworen, und Jacobum wiederum auf den wreM " ^
zu schwingen gedacht haben. Der König sollte "M^ond U-rschlag den iz. febr. auf seiner zurückreise von ^ A
Londen ermordet werden; aber den tag zuvor vv ^ 0»/.,^-der zusammen verschworenen, Pendegras gena» ^Römisch - Catholischer Irrlander den anschlagselben dem Mylord Portland , welcher dem ^ griffe'' ^solches zu wissen that. Viele von ihnen wurden^ KEgefangen gefetzet. Nachdem ;. zeugen, uemu"^v avs ^
Rue, Pendregras, Boise und Bertram schon oder h-
ret worden, so wollte Charnock noch laug" g„d'conspiration als eine einbildung machen paMe' eigMAheitme gegen die zeugen aus, als welche nach w" ^je waoständnis mitbehasstete, und folglich darrnne» ^ sichren.^,auszusagen untüchtig wären. Dessen unF^Blut-Lsc»
Charnock, King und Keys, alle drey oevschuldig. Die gefangenen wurden vor den r. ^mstengefuhret, wo sie ihren letzten sententz anhor« ^ A s.
des folgenden tages als an verräthern das u ,
nahe bey Londen, wo das hoch - gerE A Ejfle»(Wochen ^gehalten wird, an denselben vollzogn jhre E Mehe sie gestorben , übergaben denen ScherU niederOworinnen sie ihr vorhaben, den Komg Iaco^^ daß "jhFgelland einzuführen, bekanntlich machte»/ d>rdarzu gewaltthätiger Mittel bedienest, brin^^rhgl'e»partey gewogenen zu einem aufstand have» vo^Charnock bekannte überdiß noch, daß er , ^ratheu<Ä ^desto besser zu vollziehen, sich mit emrgen ,,yd 'E, Mgenommen habe, den Printzen von Ora ie davA fc>»wache anzugreiffen; hingegen erklärte er sich ivocau^^ ^er von dem Könige Iacobo nichts liejev "'orden < Arer»^vorhaben, den König Wilhelmum Z» ern ,hrem ss^ec^-nehmen können , ob er schon übrigens v ^ ^ stoß ^men wissenschafft gehabt habe. , dienetey»-
^ " Charny, (Gorhofredus von) an. FfprA
Languedocischen und GuyerrmsiUn per a»^ Ara»A
1er Rudolpho dem Grafen von E» , ^„„etable vo^
Raoul genannt. Dieser Raoul wm ^ ^ der v^ ch yw
reich; unter eben diesem Herrn dlam ^e any auch in Flandern zu Litte und Tourn