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von Normandie und dem Könige, in allenM Im december an. i;48. machte er einen ver-
vabey g.fbie damals schon bevestigte stadt Calais, ward abergenommen. Da man anerböte ihn gegenAden-tb.ch lassen , so ließ ihm der König zwölf tausendirr, ^ geben, ihn ftey zu kauffen, welche den ;i. juliikriegx,? 'bezahlt worden. Nach diesem wurde er in denM M der Picardie und auf den Normannischen gren-worden, zum General-Lieutenant oder General»Mtzeund bey dieser gelegenheit besuchte er alle grentz-» die «v vestungen gegen Flandern. An. izzz. ward erer a^">andie geschickt , und in dem nemlichen jähre hat-"vqre ehre, daß er erwehlt worden die LurMmm-llne lehe Clique mit güldenen flammen bemahlet oder gesticket,K- Dinn^ovao vom Himmel her geschickt worden, und desWelche hj/V oder des H. Martini mantel gewesen seyn soll,-?^ULt?n>anzoscn als ein heilsames heiligthum in dem kriegeMethejA"/zu tragen,und wurde ihm eine gewisse summa geldS^zua- »ch und die Gendarmes, welche ihm zu dieser ceremo-M iy. Um worden, damit auszuhalten. 'Er starb an. iz; 6.
und seine leiche wurde auf des Königs kosten zualtern ^ kirche der Cölestiner feyerlichst gehalten. SeinesMyy „^aren Pontius von Mont St. Jean, Herr zuU / ° Castel-Sansey ^ welcher um das jähr -
irir. gele-
» 1228. mit Sibylla äs Noyers, einer tochter
!?^»e », Herrn von Noyers, und Frauen Alix vonk>n,^wählet worden. Dieser Pontius zeugete Hu,s,' Hug^u welchem hernach geredt wird. Agnes, welcheMeti, » , Le^n r» . vermählet worden, und Eli-
N äe^rn zu Cuifeau,
AM, ssLarny, welche i. an X. Herrn von Til in demP-cy i,, ? 2. an Gaucher von St. Florentin , Herrn»ov »-?em Tonnerois, verheurathet war. 2.) Hugo,d?^»,g<„>oarny, Bouccy rc. lebte um das jähr 1252. desCha>-tt? war Mabilewon welcher er Johannen: und DreuxMet. , Erzeuget. Johannes ist derjenige, fo hier nach-Ntzvg,,Johannes, Herr von und zu Charny, war demN/wnäiw!' Bourgogne in den kriegen, welche er wider die2 ihn sü^^utte, behülflich, und lebte um an. i; ;r. Manlila dvn vatter des Dreux, von dem hier nachfolget,kzN werd)» fredo , von dem wir nach dem Dreux etwast-sUiiina? k-, und der nach feinem ältesten bruder auchnach-das Werlassen. 4.) Dreux, Herr zu Charny, leb-wMy, 1^2. war ein vatter der Wilhelmetta von
UM wasche mit Philippo, Herrn von Jonvelle, ver-«sllberr, ' aus welcher Agnes von Jonvelle, welche
Hk^odofL^ui ru Beaufremont, geheurathet, entsprossen.»>e,L zu Liv-» ' (des Dreux von Charny jüngerer bruder ), und Auriflammen - träger von Franckreich,artickul anlas gegeben. Er vermählte sichAisy ,'c Vergy , der Erb-Frauen zu Montfort,>^3Ues tochter Wilhelms, Herrn zu Mirebeau;>l>Ar er szs,.A?»rnay war Godofredi zweyte qemahlin, vona^'^^ den zweyten dieses nahmens zeugete, vontttMed vn« I.^uach geredt wird. 6.) Godofredus oderge Am, «°u Charny der zweyte dieses nahmens, wie erstUaf Ut,. 77V-Herr zu Montfort, Lirey, Savoisy rc. fien-zu kriegs-dienste zu thun; und zwar unter demV' Bu^»?^dille, dem Königs - Lieutenant in Cham-Ca»v ^ und Languedoc, er war an. i;?;. Land-leb.» "Nd an. i;88. zu Monte, an. i;y2. war ers eiy^ '.v Er vermählte sich mit Margaretha von Poi-^ei^Fra«-» Dbr Carls, Erb-Herrn zu St. Ballier,^inzia/^?!"tvune von Mery. Aus dieser ehe zeugete«». , zu M„tochter, Margaretham von Charny, die Erb-Ug in Savoisy, Lirey rc. welche nach der HandHlivAenivnt «»i/rsten ehe an Johannen: den Erb-Herrn zuHe . von Charny , in der zweyten ehe aber an
Villers-Seissel, GraM zu 1^R°-
Graf von) war ein söhn Gastons, HertzogsMarb^/'ner gewissen Fräulein von Tours, Lomseßilieu^Hertzva ^Ie genannt. s'Epinay war die ursach,^ dy» Mriich-nM Grafen von Charny niemal wollte für^ieh» DvlvK^Lh.n erkennen. Doch hielte ihn die Prmtzes-f°rdK als P- 'been bruder, und besorgte sowol ferne auf-'!Jie !luchte? D» Mges glücke, welches sie möglichst zu be-!d>i a,^usie des dem Pyrenäischen frieden schickte sie ihnX eiue/Z Konrgs m Spanien , und der König befahlk/n CstF"utzen seinem söhn Don Juan an, welcher!^i. "e; dreMdura wider den König in Portugall com-M X, Der Gr^commendations-brief ist dalirt den ri. oct.Snd in Spanien ungefehr einen monat
Wß», welche laut ihrem testament ihm die^ jh>/asseMche pen^n, die sie demselben bey lebzertenUer N eure and>>- !?" geben befahl. Der Konig in SpamenK-se Kr, d )/?°n 4°°o. croifaden, welche auch zweyend,>t war?» ^ch wd hinterlassen, beybehalten worden.
SpanitL" lohn. und eine tochter; der söhn wur-gei> ihrer Men Fräulein vermählet, deren nahmen^ vvhen gehurt verschweiget. Dieser Charny
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war den Weibsbildern nicht weniger als sein vatter ergeben.Eine vornehme Dame, mit welcher der Graf vielfältige briefewechselte, bekam etliche, worinnen er derselben mehr als sechsmonat vor dem tode der Königin in Spanren, welche des Kö-nigs in Franckreich bruders tochter war, meldete, daß sie ohn-fehlbar würde vergiftet werden. Diese vornehme Frau zeigetealle diese briefe (nach dem willen des Grafen) des Königs bru-der , aber dieser setzte diese Warnungen hindan , bis er nur zuspät deren würcklichkeit durch den tod seiner tochter erfahrenhat. a? /a FeM- Ac. rom. II.
Charolles, lat. Laroli-x, die Haupt-stadt in der GrafschafftCharoüois an dem flusse Reconse, 6. meilen von Cluny, undungefehr eben so weit von der Loire. Sie liegt ziemlich lustig,hat eine schöne Stifts-kirche, und einige wohlgebaute klöster.
Charollois, eine Grafschafft im Hertzogthum Burgund,welche zwischen Maconois und Bourbonnois liegt. Die Haupt-stadt. darinnen ist, wie gedacht, Charolles; die andern gerin-gen orter sind Parey 1s Mojenau, Charlie», rc. Dieses kleineländgen hat vielerley Herren gehabt. Vor alten zeiten gehör-te es den Hertzogen von Burgund, darauf siel es dem Hau-se von Bourbon zu, nachgehends dem von Armagnac, undendlich den Hertzogen von Burgund , bis es darnach durchdie zwischen der Printzeßin Maria von Burgund , und demKayser Maximiliano I. getroffene Vermählung dem RömischenReiche einverleibet wurde. Nach diesem empfieng es der Ertz»Hertzog Philippus I. an. 1499. von Ludovico XII. zur lehen.Diese souverainität behielt sich auch Henricus II. in den Cam-bresischen friedens-tractaten vor. Endlich erhielten die Fran-zosen gantz allein die herrschafft darüber, musten es aber dochden Spaniern an. i6;y. wieder einräumen, bis sie es endlichan. 1673. durch den Niemägischen friedens-schluß wieder be-kommen , auch seit der zeit stets besessen haben.
Charon, wurde von den alten Heyden für einen höllischenschiffer gehalten, welchem die verstorbenen ein gewisses geldwegen ihrer fahrt nach der Hölle zu über den fluß Styx be-zahlen müssen; woher es auch ohne zweifel kam, daß vor zei,ten bey den Heyden einige den gebrauch hatten, ihren ver-storbenen freunden ein stück geld in den mund zu legen , oderin den todten-krug unter die aschen zu werffen, welches daSfähr-geld seyn sollte. Diese sabel mag sich vermuthlich aufdasjenige gründen, was Diodorus Siculus erzehlet, daß Or-pheus , nachdem er auf seiner Egyptischen reise die einwohnereiner gewissen stadt ihre todten in gewisse gräber, welche ander andern feite des sees Moeris waren, legen sehen, nachseiner Wiederkunft die Griechen beredet, daß Charon die ste-ten der verstorbenen in die Hölle überführe, weil in der Egypti-schen spräche die fahrleuthe Charons genennet werden.
Kcrck. 1ib. I. c. 92. , in csn. cbron. ch^vpt. aä
sLL. IX. *
Lharon, ein Hillorchus von Carthago gebürtig , hat dasleben aller tyrannen, die in Europa und Asia gewesen; inglei-chen das leben berühmter männer und weibs-personen, nachSuidä bericht, beschrieben. Eben dieser Suidas gedencketeines andern Historici dieses nahmens, welcher unter andernvon den Alexandrinischen und Egyptischen Priestern geschrieben,ingleichen von den Königen , die in einem jedweden volcke re.gieret, rc. Es muß aber derselbe von dem Charvnteceno dem jüngern, welcher zu den zeiten des Königs Ptole-mäi LverAetL gelebet hat, unterschieden werden. , äsHill. Dar. Ich. III. Ich. IV. c. <L 12.
Charondas , gebürtig aus der stadt Catanea in Sicilien,war ein gesttzqeber der stadt Thurium , die von den Sydaritenwieder erbauet war. Weil er wahrgenommen, daß die Thu-rier zum aufstande geneigt, soll er unter andern verordnet ha-ben ; so bald jemand mit gewehr in eine Versammlung kom-men würde, daß derselbe sollte getödtet werden. Da er nuneinsmals von der reise kam, und aus erheblichen Ursachen sichalsobald in eine Versammlung begeben muste, vergaß er das ge-wehr abzulegen. Als er darauf erinnert wurde, daß er seineigenes gesttz übertreten, nahm er seinen degen und tödtetesich selbst. Oro-e. lib. XII. , äs legib. üb. II.in vit-l k^tÜLA. üb. VI. L.
Eharondas oder 1s Caron, (Ludovicus) ward zu Parisan. i;;8. gebohren, und bediente nach geendigten studien, an-fangs das amt eines Parlements-Advocaten, nachgehends diewürde eines General - Lieutenants zu Clermont in Beauvaisis.Er ist ein gelehrter Jurist gewesen, und an. 1617. verstorben.Seine schriften, als: sein schön Lorpus Mis; die ksnäeckss,suriz 6slüc-mi; Veroümiüs; Lommentsrii in LonluetuäinssLsrisienses, in üeges snriguss cLc. sind wohl ZU gebrauchen.
Kmo«, biküotb. äes sutsurs äs vroit , tom. I.
ssharops, des Aeschyli söhn, wurde von den Athemen-fern zu dem ersten von denjenigen Fürsten erwehlet, welchedie herrschafft nur 10. jähr fuhrm sollten , nachdem mandie Urcbonten perpetuos abgeschafft. Das erste jähr seinerregierung fällt in das andere m der siebenden OIvmpisäs, zuwelcher zeit, nach etlicher meynung, dre stadt Rom erbauetworden. Eufebms gedencket ferner rn der sechsten Olvmpisäe,ums jähr der welt
HHH4 Char-