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, lat. Hgrroüum ober Larrofum, eine alte Ab«
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sty ,,, , >ub. jvsrronum vver ^-irrorum , rmc uuc Av-
»literscb^^'Poitou, nicht weit von Berry. Es sind daselbstchen a« ^ene Consilia gehalten worden, als an. 989. inglei-s>-- 0/: ^0^8. wider die Manichäer, an. 1082. und an. 1136.
<kba ' Ee» 6s kranss.
stlien,^/ (Jacobus kisvoe) war lVlcttre äs Camp vonvene Piment von Piemont, allwo er durch unterschie-dn dann- Erdige thaten sich hervor gethan. Nachdem erMach. m Franckreich zurück gekommen, hatte er in derH sv welk, Dreux und in der belagerung von Havre äs Gracegehalten, daß auf Monlucs recommendation und°>cis ihn«^.Menen Verdienste die Königin Catharina von Me-?n>paa,ii- fi seinen Hauptleuthen und 50. mann von jederM M dem regiment von der garde, welches Philippstng, commandirte, genommen hatte. Da er nun an«°ey der Guisischen sactton es zu halten, machte er sich, H >Neb!. ^p'sten, dem Herrn Coligny von Andelot, verhaßt,Mec aber, da er nicht mehr unter dessen, sondern allein, Älideln', '8s commando zu stehen prätendirte. Auf die-k anreihen, oder aus eigener raach-begierde, mach-et vor , ann aus Poitou, nahmens Chatellier, dessen bru-e?, in fahren, von dem Charry zu Mirandola in Jta«'sbr duell war entleibet worden, mit zwey andern
Edelleuthen, nahmens Mouvans und Brique-
k^dex N§hafft, und attaquirte im dec. an. 146z. zu ParisUs rw°« "Ee von St. Michel, diesen Charry, welcher eben-^ andere bey sich hatte, mit solchem succeß, daß dieseMis insgesamt auf dem platz blieben. Das volck zuMrljch Me alsbald darüber einen auflauf, welcher sehr gc-'7 dst schiene. Die Königin aber stillte solchen, indemD den ^'bte prächtig begraben, den entwichenen thäternMe Proceß machen , und ihre von stroh gemachte bild-p' per drucke St. Michel an einen galgen hencken ließ.' wem. bist. Üb. XXXV. bitt. äs
III. p. 12;. , msmoirss.
^ende^Ierius, (Renatus) ein Parisischer Volttor lVlsäicinXüeculi, war aus Vendome gebürtig, undleben Galeni, welches in dem I. tomo dessen und^bvrdp., bercken , die zu Paris an. 1679. in z. vol. aufge-vOari^ ' befindlich ist. elog.wm. II.
i.,b >vgx 5p' (Alanus) 8 esrstLriu 8 des Königs Caroli VI undkA »4-2 ,^?er berühmtesten leuthe seiner zeit, und lebte umshKnh - und Seiner geschicklichkeit und beredtsamkeitd^>Ualia°»"!Zpanzösischen Hofe so sehr beliebt, daß als einstDauphins nachmals Ludwigs XI. gemahlindaUte, ,k!?"r gieng, wo dieser Chartier schlief, sie sich nichtzu küssen, und zu ihrem gefolge, welches sicher sehe heßlich aussähe, verwunderte, sprach:Er Welchem r 'bn, sondern seinen schätzbaren mund geküßt,b>WtUiit^chpp'elherrliche reden und gute einfülle giengen.der?ener ebene schriften sowol in gebundener als unge-ldjl' ivelchs verfertiget, äls Is Lrevier äss Xob1e8 und an-^^6. zusammen gedruckt, und an. 148;.W M druM worden; auch hat Andreas 6u Chsne etwastie^I- u»d v?, ^en, welcher aber die Historie des Königs Ca-l>e^hr d°», w diesem Chartier sonst zugeschrieben worden,^ -oerrc, obersten Herolde des Königs Caroli VII.
7>« tte-
L bibl. Lranc.
«HM» 6°.
b grom.«^»bannes) ein Benedictiner-Mönch und M-
c 5 Äilbe,n!i Srontck St. Dionysii in Franckreich, war ein"bd 14^""'Wartter, Bischoffs zu Paris, und lebte umX, Man hat von ihm ein werck unter dem titul:
llk>^0wgus8 äs Lrancs vulgsirement 3ppellee8ven^8 reäigees er, krsncoi8 äepui8 ksrs-vieler 6e Lkar1s8 VII. Xoi äs Vraooe psr
. I- 6epoi8 sääirionnes8 jusau'su trepas äs
bittn!. lverck führet auch den titul: Mr LLbro-shichAeln vo„^8 6e xrMcs ' und ist glaublich, daß es^!Na?ey Chartier, sondern vielmehr von unter-
ssdW hernack klosters St. Dionysii gemacht, von je->Mier, Knmen getragen worden.
Nte, Westders^klmus) Bischoff zu Paris verordnete, daßA iU bSb ließ iZ.' Genovefa als beschützerin von Paris feyernk' dMAern angelegen seyn, den nutzen seiner kir-Ivniag L n übrigen da Carolus, Hertzog von Ber-Reicbü H- bruder, mit einigen andernÜU"Neb^ nensseten p gemacht, welche sie ^ I^ue äuhieben, und nach Paris giengen , solche stadt
^ervwe 2 ^ bieser Bischoff die unruhe zu stillen,s^bev^lches vevd.»/o"^erredung mit dem Hertzoge vonÄ^vAs^er gel^genkL^bpv'eum XI. dergestalt, daß er her-iuckll. lZpubett stme feindseligkeit gegen diesen Bl-haAarj/^ennet, nch^k ^urde auch derselbe von dem Papstte» der verfL».^"' Thoma äs Courcelles, Dechant!>>p°hnden^^^ welche an. 1468. zu Tours ge-ba« prvceL?' Er" tt.An von Fontevraut zu reformrren, Mitbian^ pn naä, »?b an. 1472. den 1. may , da er von er«o ^nen tod krähst kam, nicht ohne Muthmaßung,OkM Ordert. m buä. XI. §E-
, ward in der Orientalischen kirche
derjenige genennet, welchen der Patriarch zu Constantinopel,mit sonderbaren solennitäten, zum dewahrer des Patriarchali-schen siegels erklärt hatte. Dasselbe muste er nachmals aufseiner brüst tragen, und die authorität seiner function war sogroß, daß kein fremder Prälat oder Geistlicher anders, alsdurch ihn , vor den Patriarchen kommen, auch niemand,welchen er nicht vorher gleichsam präsentirt und vor tüchtig er-klärt , zu einem Bißthnm, zu einer Abtey, oder zu anderngeistlichen würden, gelangen konnte. Alle an den Patriar-chen gerichtete briefe ( nur die von andern Patriarchen ein-lauffende ausgenommen) musten zuerst ihm überreicht werden.Zugleich hatte er die aufsicht über die bücher und archiven derConstantinopolitanischen kirche; auch findet man, daß ohneseine einwtlligung keine trauung vor sich gehen dörfen. Jadem XIV. ttesulo hat der Kayser Andronicus III. dem titulObLrtapbvlsx das Wort MZNU8 vorzusetzen befohlen, wobeyman es in den folgenden zeiten gelassen. Im übrigen ist nochzu mercken, daß man diese wurde unter die so genannte Digui.tstL8 IÄLtins8 gezehlet. ö«/saMo» , äs xrivüsA. katrisrclüin 6« Litt
milc. üb. XVII. x. ;r8-
Ehnrtres, lat. Larnutum oder äutricum Lsrrwtum, einestadt in Beausse, an dem flusse Eure, und zwar die Haupt-stadt einer kleinen landschasst, Chartrain genannt, welche et-liche dörfer um Chartres unter sich begreift, hat ein Hof-Ge-richte und Bißthum, welches vor zeiten unter das Ertz-Biß-thum Sens gehörte, seit an. 1622. aber von Paris dependi»rer. Diese stadt ist so alt, daß einige scribenten in den gedan-cken stehen, daß die Gomeriten, welche kurtz nach Noä zeitenin Gallien gesandt worden, es mit einwohnern zu besetzen,die ersten Urheber davon gewesen. Andere halten dafür, siesey von den sogenannten Druiden und Saroniden, welchePriester der alten Gallier waren, erbauet worden. So vielist gewiß, daß die einwohner dieser landschasst sich zur behaup-tung ihrer freyheit den Römern sehr heftig widersetzet, undnachgehends mit Iulio Cäsare, da sie dessen macht nicht län-ger widerstehen können, einen bund gemacht haben. Die stadtbetreffend, so wurde selbige an. yn. von Rollone, der Nor-männer Heerführer, belagert, und nachgehends an. 1019. fastgantz verbrannt. An. 1 <91. wurde sie von Henrico IV. einge-nommen, welcher sich auch hiefelbst zum Könige crönen ließ,weil Rheims mit in der I-ixms war, und in der rebellion ver,harrete. Chartres wird sogar für die Haupt-stadt in Beaussegehalten, und liegt, wie gedacht, am fluß Eure, am ende ei-ner grossen ebene. Der fluß unterscheidet die stadt in zwey thei-le, in die grössere und kleinere stadt. Im übrigen hat sie gleichden meisten andern städtcn enge straffen, aber doch feine häu,str, prächtige kirchen, rc. Die Dom-kirche ist eine der schön,sten im gantzen Königreiche, wovon sonderlich bewundert wirdder chor, 2. glocken, und derjenige theil, welcher unter dieerde gebauet ist. Es giebt allda unterschiedliche wollen-ma-nufacturen, darzu das wasser allda, wie auch zu vielen an-dern fachen gar bequem ist. Man giebt vor, daß Chartres un-ter den alten Galliern eigene Könige gehabt habe. Nachge-hends war Robertus, ein groß-vatter Hugonis Capeti, Grafzu Chartres; der folgenden nahmen aber sind nicht bekannt,bis auf Theobaldum I. welcher Graf zu Blois, Chartres undTours worden , und ums jähr 978. gestorben, welchem sei-ne nachkommen succediret; (Siehe Blois und Champagne )darunter Theobaldus IV. der an. 1142. starb, seinem ältestensöhne Henrico die Grafschafft Champagne, dem jüngern Theo-daldo Blois und Chartres gab. Dieser wurde Theobaldus I.oder der gute genannt, und leistete als Seneschall von Franck-reich den Konigen Ludovico dem jüngern und Philippo Au-gusto grosse dienste. Er starb in der belagerung Acre in Pa-lastina an. ii91. und hatte mit seiner gemahlin Adelheid vonFranckreich, einer tochter Ludovici des jüngern viele kindergezeuget, darunter merckwürdig 1.) Ludovicus, 2.) Margars-tha, die erstlich an Hugonem von Oisi III. Herrn von Mont-miral, zum andern mit Ottone, Grafen von Burgund, unddrittens mit Walthero , Herrn von Avesnes , vermählet wor-den, mit welchem sie Mariam, eine gemahlin Hugonis von Cha-tillon, Grafen von St. Paul, und Mutter Jobannis von Cha«tillon gezeuget;;.) Elisabeth,zum ersten Sulpitii III.Herrn vonAmbotse, und nachgehends Iohanis von Oisi,Herrn von Mont»miral, gemahlin. Ludovicus nun, Graf von Blois und Char-tres, so an. 1204. in verschlecht bey Adrianopel blieb, hinter-ließ zwar Theobaldum II. den jüngern , der aber ums jähr1218. ohne erben starb, und also wurde Mathildis, eine loch-tet der Elisabeth aus erster ehe, Gräfin von Chartres , welcheRichardum von Beaumont, und ferner Iohannem, Grafenvon Soissons, heurathete, weil fle aber ohne erben starb, qe,langte Johannes von Chatillon, ihrer Mutter schwester söhn,zur succeßion in Blots und Chartres. Er starb an. 1279. undhinterließ von Adelheid von Bretagne, Johannam von Cbatil-lon, die an. 1272. oder an Petrum von Franckreich, Gra-fen von Alencon, einen söhn Königs Ludwigs des beiliaen.vermählet wurde. Sie starb aber an. 1291. ohne erben, nach-dem sie an. 1286. nach ihres gemahls tode die Grafschafft Cbar-tres an den König Philippum kulskrum verkauft hatte , wel-cher sie an. 129;. seinem bruder Carolo Grafen von Valoisgab; dieser zeugte den ^omg Philippum Vsleiium, der siezum andern mal mit der Crone vereinigte. Franciscus I. machte
sie