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sie;um Hertzogthum vor die Hertzogin Renata von Ferrara,durch welche es an ihre tochter Anna von Este kam - welcheerstlich an Franciscum von Lothringen/ Hertzog von Gusse,nach diesem an Jacobum von Savoyen, Hertzog von Nemours/einen vatter Henrici Hertzogs von Nemours/ vermählet wurde/welcher letztere das Hertzogthum Chartres an. 162;. wieder anden König Ludwig XIII. überlassen. Worauf es mit zu dernppanage vor Gastonem Johannem Baptistam von Franckreich,Hertzog von Orleans / geschlagen worden / wie auch vor Phi-hppum, Hertzog von Orleans / rc.
Die Christliche kirche zu Chartres soll durch St. Sabinia-num und St. Potentianum gestiftet seyn / welche St. Aven-linum zu einem Bischoff daselbst gelassen / der unter seinenNachfolgern einige gehabt / die wegen ihrer Heiligkeit und ge-lehrsamkeit sonderlich berühmt gewesen; als St. Martinus/Anianus/ Leibinus und Caletricus, Burchard, Gislebert/Aimericus / Ragenfredus / Odo / Fulbert / Ivo / Johannes8sli8beriensi8, Renaldus äs Bar / Erardus von der Marck/Cardinal / Nicolaus äs Thou/ rc. Es sind auch verschiedeneConcilia allhier gehalten worden / als an. 1124. ferner an.1146. auf welchem ein zug ins heilige land beschlossen wurde.Ludovicus Guillard hielt auch allhier einen 8)moäum, undgab an. l;;6. und i;;o. nrälnsrlones heraus/ dergleichenauch von etlichen nachfolgenden Bischöffen geschehen.in comment. , In colmogr. kill. vlrgln. Ilb.
II. c. i. liovrLrr-ä. üiü. äs I'Lgllle äs Lbsrt. L« O-e/re, so-tig. äeLrslico c. 1. äs Lbsrt. 6 sI 1 . O« ärolts
äu Hol. kill. lib. XI.II. äs Ac.
, siehe Larthäuser.
sshartuims / ein Bischoff in Ingarn / schrieb das lebenSt. Stephani, des ersten Königs in Ungarn / und dedicirtees dem Könige Colomanno / welcher von an. 109;. bis 1104.regieret. E befindet sich bey dem Surio unter dem 20. aug.desgleichen in Jacvbi Bongarfii coUeötions lorlptorum rerumUnngsriX. Es hat auch dieser Chartuitus noch etliche an-dere wercke hinterlassen / und gedencket seiner obangeführtenlebens-beschreibung des Königs Stephan» Baronius unter denjähren 989. und ron.
* , war derjenige / der die öffentlicheprotocolle in des Römischen Kaysers Verrichtungen führte / undwaren derer vielerley sorten / als OKsrtulsrll KeZlomm
eguorum, velocis curbus, kscrorum cublculorum, numsro-
rum inllitsnnm. Unter den Geistlichen in der Lateinischenkirche war Lbsrtulsrlns jo viel als Xotsrlus; zu Constantinopelaber so viel/ als Lbsrtopkzäsx. not. älgn. Imx>. Orient.
61. äs olüc. Dom. äs blbl. i;. sog. II.
14. v« , I. 10;7. §1. 6r. p. 17;Dex. snt. tom.I. x>. 41;. Llisrtulsrll oder Lüsrtulstl,'Lsbulsril, wurden auchdiejenige freygelassene bey den Römern geheissen / die in ge-genwart der Geistlichkeit und gemeinen frey gelassen worden;zu mehrer urkunb wurde hierüber ein ftey-brief unter dem Bi-schöfflichen siegel errichtet / und daher hatten sie auch den nah-men. c?o/i« , In comm. sä NUI. äs libert.
, ein entsetzlicher strudel an den Siciliani-schcn kästen süd-wärts / und nicht weit von dem felsen TcMs,welcher nord-wärts gegen Italien zu lieget / welches beyde sehrgefährliche orter find / vor welchen man ohne gefahr nichtvorbey paßiren kan / daher das Lateinische sprüchwort entstan-den : Inclält In 8 cMsm, cuplsns vltsre Lbsr^bäln. Die Poe-ten lichten / daß Charybdis eine liederliche und böse Weibs-person gewesen / welche nachgehends von dem donner erschla-gen / und in diesen gefährlichen abgrund verwandelt worden/davon Virgilius in seinem dritten buche Lnsläos eine artigeLeschreibung machet. Bey diesem strudel wurde vor zeiten emrksru8 ober wach-thurm gebauet / so jetzt kksrus von Meßinaheißt / weil diese stadt nicht weit davon liegt; anjetzo wirdOüsr7bäi8" Lspo äl lsro genannt.
Chasidim / siehe Aßideer.
LH^. 811 , siehe Assasinier.
Chaslus / siehe Lhalus.
(shas-odah-Bachi / wird an dem Türckischen Hofe derOber-Cammer-Herr genannt/ welcher über alle Edelleutheder Kayserlichen Cammer zu gebieten hat. lirca«r, äs LDmx.Ottom.
* Mft88ft KI, heisset in der Türckey eine concubine/ welchedem Sultan einen söhn gebohren. Es kommt her von ckss,lieb / und lä, welches die Turcken und Perser vor die persondes Kaysers oder Königs, nehmen / daß sie demselben allein liebund angenehm seyen.
Chassanäus / (Bartholomäus) oder Cassanäus / äs Chas-fenus / oberster Präsident im Parlemente von Provence / wargebürtig von Jsle I'Evsgue / einem dorfe in der Vogtcy An-tun. Er studirte auf den besten Academien in Franckreich undDeutschland / und brachte sich durch seine gute wissenschafften inansehen. Der Cardinal George von Ambosse gebrauchte ihnin seinen geschäfften; und nachmals kam er nach Autun, woselbster profeßion vom advociren machte. Er ward hierauf Königli-cher Advocat in der Vogtey dieser stadt bis aufs jähr 1522. daihn Franciscus I. zum Rath im Parlemente zu Paris/ und an.i?;».zum Ober-Präsidenten im Parlement von Provence mach-
cha
te, Mwo er «11.1442. gestorben. Er hatdie Reehk/rgek^^ki,seiner provintz mit guten commentmüs erläutert.seines Lstslogl alorl-L munäl hat er von andernsonderlich von Twaguello, viel leiden müssen. Seine jl.aber werden ästimirr. äs clsr. leg. mterx -
L« ä« O« , blbl. Drsnc. .
Chastaigneraye, (Franciscus äs Vivonne).Andr M,,,Vivonne / des Ober-Landvoigts von Poitou / ss
war ein junger Herr / und unter Francisci I. undregierung in grossem ansehen. Er hielt mit Gui-omHerrn von Jarnac und Monlieu / sehr verrrauilMs' ^e>>schafft / bis einige übelgesinnte eine Uneinigkeit Mich ^ stmanrichteten / indem sie Carolo Chabot berichtet / da« ^söhn Guido gerühmt / er hätte seine stief-mutter,re gemahlin / geschändet / welches sie von seinem vcrrfreunde Chastaigncraye erfahren hätten. Als nun rechts^ches dem söhne vorhielt / so wollte sich dieser dargegen ertigew und sagte,^daß Chastaigneraye gelogen, welcher,dieses erfahren, bey dem Könige anhielt/ daß er henrchmöchte / solchen schimpf in einem auf tod undduell zu rächen. Der junge Jarnac war dieses auch-"'j^s U;allein der König Franciscus schlug es beyden ab. Eaber / dessen Nachfolger / erlaubte es ihnen, zu E GerwUdenn der kampf-platz an einem gewissen orte zu S»- de>'en Laye bestimmet wurde, wohin sich der König stwll' DeB'Connetable von Montmorency und andern vornehm"erhübe. Nachdem nun der kämpf angegangen , «"7,gneraye, welcher der urheber dieses düeüs gewesen, v"empfangen, fieng er an niederzusincken, wollte sichnicht ergeben. Weil ihn nun Jarnac nicht gerne toobat er den König , daß er den Chastaigneraye anney'- ^te, welches er endlich that, und ihn in ein zelt vr ^ er ^daß seine wunden möchten verbunden werden. ^ allesdieselbe wieder aufgerissen haben, so doch nicht vo» ^zogemeldet wird: wol aber, daß weil es sich so w"Jvoßen,ehe ihn der König von Jarnac geschenckt annehmen ^inzwischen sich heftig verblutet, deswegen hernack 0zu spät gewesen, und er drey tage hernach ge>w ^
UM
tenschlösse, ohngefehr 10. meilen von Nantes-liche scribenten halten dafür, daß um diese gEUx ge^U,.landschafft der alten Osäsrs 8 gewesen, derenSanson und andere wollen nicht hiermit liver jpäm,Sonst ist das edict von Chasteau-Briant beruhlm^.,n,n^Konig Henricus ll. im jun. an. i;;i. wider diegegeben, und sie darinnen vor unfähig aller eyr»
1««-
Chafteau-Briant, (Francisca Gräfin von )' wienis von Foix tochter und des berühmten Lautrecv ^§ha>u ^des Marschalls von Foix schwester. Sie wurde
äs Lava! und Grafen von Chasteau-Briant. veryc MM^,s
aber sonderlich deswegen bekannt, weil der KoM Lxxunsimit ihr in liebe gelegen, bis er nach seiner wn ^Spanien die Hertzogin von Etampes erblickte, .gengalt, stürtzte durch ihre hülffe der von Lauttec om. ^ M ^ -schall Trivultium. Als sie der König verlasse», ".W-nUneuen maitresse anstiften alles vorher geschencrr Ke,.^.Bber-werck abfordern. Weil aber die Gräfin we^chahe ,^aches wegen der darauf gestochenen artigen demi"'» pg "'"rcht,ste alles einschmeltzen, und schickte dem KöE^n, y><>^mit dem vermelden: Sie habe die devisen w „ ^^erm^mnis verwahrt, und könne sie, weil ihr dicsewe , >vuren, nicht leiden, daß ihrer jemand anders ^ Mihr auck der König das gvld und silber wieder jhc E vEohne gründ vorgegeben werden wollen, alö hau-,durch öfnung der ädern selbst hingerichtet, wie" ^les, was Varillas von ihr erzehlet, bey andern Zsgehalten wird. , memolres ae
tom. II. , bist. äs Drsagols I- ^
Chafteau-Cambreßs, lat. Osstrum LawAne bevestigte stadt in Cambresis, liegt 5. -scheuund 2. von Landreci. Allhier ist an. 15^ , .„m
und Franckreich ein friede geschlossen woroe^
Ehasteau-Dauphin, ein
gezcywyr«
ein vestes schloß m Daup'^gcu,lo, welches den paß
und Lueerue^^^
schen Embrun und Saluzzo, welches ^sonderlich nach den thälern von Que-ras un^ ^laNL,auv
Chasteau-Dun, eine stadt an der Löwe Duuo^ sieBlaisons, ist die Haupt-stadt des kleinen landg^^ nenn Mthat eine Burg-Vogrew Die Lateunsche ssrw-^z c>mb ^ MOsüsIIoäonum,.und bey den Alten N^ometheuw.kubsclslre , Konig Sigebertus machte P Charles 74. amschoff allhier, weil aber diese kirch^ »nwr ^ au.^^tl)^
jchvff anyter, wen aoer vieirund Papolus, der Bischoff von Chartres, u ^ ,dem Loncillo zu Paris darüber beklame,abstehen, und als eine privat-person leven- srgnce- ^
Ilb. VII. tom. V. Loncll. D«^hans' Aos
Chafteau-Giron, (Gottft. ffe) war e»^ ^
Chasteau-Gtron, Herrn von Ma/estrott m Mt chmseiner jagend a« folgte er -em kriege nacv,