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einer gelinder» strafe belegte. Dabey behau.Hoch ^^l'ändig, daß nach den princixüs der Philosophie undM°st„^hr-sätzen seiner kr-ecexwrum, ihm wäre zugelassender König als einen tyrannen, und als einen, der mirP-rle "7^°-ch nicht recht ausgesöhnt wäre, zu ermorden. DasMbevk, f^üete über ihn folgendes urtheil: Er sollte als einder eidiger der göttlichen und menschlichen Majestät vorlnit aj^n kirchchüre von Mtre-vÄme, in blossem Hemde, undElärun» Kennenden kertze in der Hand, auf den knien seine er-ai§ y.'» und abbitte sowol wegen des vorgehabten MeuchelmordsöffemM der art, womit er solchen zu entschuldigen gesucht,nachgehends auf einem karren nach dem platz,an d°„ genannt, gebracht, und daselbst mit gluenden zangennion i^wen und schenckeln gezwickt werden. Ferner solltethauen ^ band, womit er das mordmesser zu halten schuldig,Niaffx»"' Anen leib mit vier Pferden zerreißen, alle seine glied-A n,.??drennen, und die asche in die luft streuen, vorher aberRiffen ordentlichen und ausserordcntlichen Marter noch an-dial-^ dabey alle seine güther confisciren. Den 29. dec.^ckeln 'n Urtheil über ihn gesprochen, und des abends bey!v«r, ^ «hin vollstreckt. Ungeachtet damals erne heftige kalte'»bloss°^r bey Verrichtung der sogenannten amenäe bonorsbleMtz Mhemde, mit einer zweypfündigen wachs-kertze rnder'"cht da« ?er kirchthüre stund, so konnte man doch an ihmÄe sv,'n.?^^gste zeichen einiger erschütterung oder furcht oderJa bey der execution selbst war gantz kein weh-- "S an l? ^n merckmahl eines schmertzens oder einer empfin-^ glejcli . h'u wahrzunehmen. Sein unglücklicher vatter, obMb rvv^Wuldig war, ward dennoch auf 9. jähr verwiesen,Hniei, a-p Haler zum besten der in der LonLisrgeris sitzendenNtex,«langenen zu erlegen condcmnirt. Dessen stau undM„ach'»usten sich aus Paris hinweg begeben, und nicht eher^ies»fahren wieder dahin zu kommen, versprechen.. Überdesselben Haus eingerissen, und von dessen rmnenel-?hii, a^lauie, mit einer auf diese that gerichteten auflehnst,, kill. lib. III. , bistoire äs
eZastl
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^lschx^Aaln, (Georgius) lat. Lastsllsnus genannt, ein Flan-U»d erinss^mann, war an dem Hofe der Hertzoge von Bur-D svra?k"' °und starb an. 1474. Er war in der Franzosi-Überaus wohl erfahren, und hat in derselbenb- Driften verfertiget, als : Unkesueil äe8 LbolesÄVLNUSS 6s Ion rem8 in Versen, welches mittz i (e ^ lewes discipels Johannis Mouline! heraus gekom-
äs lL ruMe ä'clusems Xoblss mallieureux8 ? 6 c;us ä'sutres narlons strangeres, welches zu
I'^t ä'I? spitLpkss ä'Uelikor L ä'lkLbilles, aves le ju-
ck^llüirs ^^liäre ls Orsnä, welches daselbst an. 1515;ie» lu äs L^Iüin, Lkeval. äs I2 Toilon ä'or, wel-
ß>,?e k^alsel an. I6;4. gedruckt worden; 1'InlkruÄion äuLq ^0- und andere mehr, welche noch nicht gedrucktin der Vorredeseiner memoiren, x.^»6»-.
He Txjll'^halon, eine stadt in der Vrsncbe-Lomts, ama ' '"h^en Blecterans und Poligny gelegen.
s!e»^vrvad^^"' eine kleine stadt in Nivernois, in der ge-"M Sie liegt nahe an dem siusse Jonne gegen denrh<m'"Burgund.
zb>?haste e"' Wauläs) sieheHay, (Pauläs)tiü, leg Na' oder Lhasselet, eine kleine stadt an der Sambre,E^hörjg. ^ und Charleroy gelegen, und dem Stifte Lüt-
Renkst«^ kleine stadt an der Scheide in der Picardie,sie a1,u von Hennegau und Cambresis. Die Spanier^lisie/N im vUt 'vsg, gaben sie aber an.,i; 8 9.
lm nuvc» nc »». - 88 V. wieder, und
sie se,hjÜLLulo «dermal Meister davon gemacht,
^N- iSc^ ^ift des 40. artickuls bey dem Pyrenäischcn^^^livy Franzosen wieder einräumen, welche dieVi^Ib t v ber Hand eingerissen.
Es ' wird in Paris der ort genennet, allwo das
^ bv^'n aiteK und vic»mrs der stadt Paris gehalten wird.^eiy^vuvern?,,^' lvelches Julianus der abtrünnige , alsb»bea ^ey Gallien gewesen, soll erbauet, und als in
Anja L den Tribut des landes daselbst eingenommen' use. (LAppus Augustus wredmete es zu einem ge-
.7nugunus wleomere es zu^lY aLUes äsi^wd le Orsuä-LKMelst genennet, zum un.
rn orts, so le kseit-Lbaikslet heißet, und zu
lii^hAstelixx^ . L« c?öeÄ<?, äslsr. äs?Lri8.
dE ln der Oaürum Leraläi, eine überaus lu-dy Eüul ein,.^^'h Doitou, an dem siusse Vlenne,sA iu, cÄ Hertzogthums, gegen die grentze von^ vder sechs meilen von Poitiers. In.Ctlich/ h^uegen im XVI. Lculo muste sie viel aus-sihtt gewestn, t^bafur , daß es etwa eine melle vonl»!i ^ö„j?.den flu- rehe der armee des grossen Clo-
Gvthen^..^ gewiesen, um wider Alarrcnmz„ streuen. Die familie von Hannl-be» titiu ^w vor zelten von dem Komge m^"lrvr. von Ehastelleraud
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geschrieben wurden. Es hat auch diese familie nachgehendsprätension auf dieses Hertzogthum gemacht, weswegen dieKönigin Anna in Engelland bey den friedens - tractaten zuUtrecht an. 1712. satisfaction von dem Könige in Franck-reich vor die familie von Hamilton deswegen begehret.Sonst führte vor alters Ehastelleraud den titul einer Vl-comts; allein Franciscus I. machte sie an. 1514. zu einemHertzogthum und Pairie für Franciscum von Bourbon,Grafen von Montpensier. Als dieser aber im folgenden jäh-re in der schlacht bey Marignano blieb, fuccedirte ihm seinbruder Carolus, Connctable von Franckreich. Nachgehendskam es wieder zur Crone, und König Henricus III. verpfän-dete es an. 1^84. Francisco, Hertzoge von Montpensier. L«l7^e»L, iscbsrcli. äss vills8.
* Chaftelus, oder Chatelux, ein altes Burgundisches qe«schlecht, von welchem Johannes von Beauvorr, Herr vonChastelus, an. i;;2. gelebt, und einen söhn Wilhelmum ge-lassen , der ein vatter Claudii worden, und an. 1408. ge-storben. Claudii söhn, Johannes, Vicomte von Avalon,starb an. 149°. und ließ Philippum, einen vatter i.) Phj,lippi, dessen enckel Leon ohne männliche erben verstorben'2.) Ludovici; z.) Oliverii , Herrn von Coulanqes, dessengeschlecht bald wieder ausgegangen. Der mittelste bruder,Ludovicus, war Herr von Chastelus, Vicomte von Avalon,Ritter des Königlichen ordens, und Gouverneur von Mar-sal und der «tadelte zu Metz, und verließ Oliverium, deran. 1617. gestorben. Von seinen söhnen starb Cäsar, einMaltheser-Ritter, an. 1609. Alexander ward an. 1616. ineinem duell von dem Baron von Esquilly , seinem verwand-ten , umgebracht; Johannes starb in Italien; Achilles an.162;. unverheurathel; Augustus blieb bey St. Jean ä'Angelian. 1621. Hercules aber der älteste setzte allein das ge-fchlecht fort, und verließ Cäsarem Petrum, Grafen vonChastelus, der an. ^64;. bey Nördlingen erschossen ward ;Casarem Achillem, der in Catalonien blieb; Rogerium Octa-vium, Georgium und Cäsarem Philippum, welcher in desPrmtzen von Conde, und hernach in des Königs dienstengestanden, und an. 169;. gestorben. Von seinen söhnen bliebPhilibertus Paulus, Graf von Chastelus, an. 1701. beyChiari; Henricus, kam in Teutschland um; Andreas, einMaltheser-Ritter, und Wilhelmus Antonius, Graf vonChastelus, war Brigadier der Königlichen armeen, undvermahlte sich an. 1722. mit Clara Theresia, einer tochterHenri« Francisci ckAguesseau, Cantzlers von Franckreich.
Chastelux, (Claudius, Herr von) Vicomte von Ava-lon , Baron von Quarre, Staats - Rath und Cämmererdes Hertzogs von Burgund, ward an. 1418. Marschall vonFranckreich, und wurde an. 1419. in solcher würde nachGuienne verschickt, die ihm aber an. 1421. wieder genom-men wurde. Er vertheidigte an. 142;. Crevant wider denConnetable von Schottland auf seine kosten, und weil ernachgehends diese stadt der kirche von Auxerre, der sie ge-hörte , wieder einräumte, ward ihm das xrivileZium gege-ben , daß er den vornehmsten fitz im chor haben solle in sei-nem soldaten - Habit, und darüber ein chor - Hemde mit ei-nem wehr-geheucke, den Dom-Herrn-Hut an dem arm, undeinen zur jagd abgerichteten stoß-voge! auf dem daumen, nebstsitz und stimme im Capitul, und das recht der distributiv»wie ein Dom-Herr. An. 1411. wohnte er im nahmen sei-nes Hertzogs der Versammlung bey, welche eines friedenShalber eben in Auxerre zwischen den Französischen und En-gellandischen Abgesandten gehalten wurde. Er starb an. 14;;.
Chaftenier, (Bernhard) einCardinal-Bischoff zu Albyund hernach zu Puy in Vclay, war von Montpellier ge-bürtig , und in den geist- und weltlichen Rechten wohl erfah-ren. Nachdem er an den Römischen Hof gekommen, führteer lange zeit das amt eines tkuäiwri8 8. kslstii unterGregorio X. endlich wurde er Capellan des Papsts und Lr-<WiäiLLorm8 der kirche zu Narbonne. Jnnocentius V. gabihm an. 1276. das Bißthum zu Alby, und Nicolaus VI. be-fahl ihm, wider diejenigen in dem Bißthum Lodeve zu irr-quiriren, welche die kirchen - guther entzogen hatten. Phi-lippus kulclier schickte ihn nach Rom, die canonisation Kö-nigs Ludovici auszuwürcken. An. i;<-8. erlangte er das Biß-thum zu Puy, und war bemühet, alles zu erfüllen, wasvon einem Bischoffe erfordert wird. Johannes XXII. mach-te ihn an. iziü. zum Cardinal, allein, weil er schon sehralt war, hat er diese würde nicht lange besessen, sondernden 14. aug. an. 1Z17. zu Avignon dieses zeitliche gesegnet,
/Visa«. 6all. purp. <L Lütt. Lkrist. OÄ
äs 6U-?, lib. III. dilt. S« ^, «-. ly. (Ho».
c?«re/ 6-c.
'hafteuil, siehe Galaup.
> hastillon, eine kleine stadt am siusse Eher in der land-et Blaisois. Em ander Chastlllon liegt in Perigord an derrdogne zwischen Llbourne und St. Foy.l-haftillon - lbr - Cher, eine kleine stadt in der Franzöfl-n provintz Berry, wo die Cher und Sambre zusammenlmen. ^.
3 l l Lhaftik