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Zweyter Theil. Bi - C.
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Chastillon-tür-Jndre, lat. eaksUIo sä Innrem, eine klei-ne stadt in Touraine, an dem fluß Jndre über Loches. Sie hatein Königlich Tribunal, welches von der Baillage dieser provmtzdependiret. O« , äu äomsine clu lloi.

-j- Chastillon-sur- 2 oing, lat. Lsksllio sä I-Upism, einekleine stadt in der landschafft Gatinois, nebst einem auf einerhöhe gelegenen schlösse, welches die stadt commandiret. Diesestadt und dazu gehörige Herrschafft wurde an. 1648. im nov.Caspars von Coligni IV. Grafen von Coligni, zu ehren, zueinem Hertzogthum und Pairie ernennet. Desselben wittwe,Elisabeth Angelica von Montmorency, nachmalige Hertzoginvon Mecklenburg, setzte, da ste an. 1695. starb, ihres bru-Lers söhn, Paulum Sigismundum von Montmorency-Luxem--ourg, zum erben ein, welcher an. 1696. im febr. von Ludo-vico XIV. zum Hertzoge von Chastillon erkläret, und den fol-genden ;. mertz durch das Parlement bestätiget wurde,

/e/E, Kilt. gsnesl. tom. V. x. 784.

Chastillon - lur - Loire, .lat. Lükellio aä Ligerim, einstecken in Berry an der Loire über Cosne, welches auf der an-dern feite des flusses lieget.

Chastillon - lur - Marne , lat. LMellio aä Mtronom,eine kleine aber lustige stadt an der Marne in Champagne, zwi-schen Espernay und Chateau-Thierry mit einer Burg-Vogtey.

V« äu äomsine äu Kor.

Chastillon - lui - Seine, lat. Lakellio sä 8SPI3NVM, einestadt und Herrschafft in Burgund zwischen Aisei-le-Duc undBar-tur-Seine. Es ist ein artiger ort, welcher von dem flnssein zwey theile, davon einer Is Bourg , der andere Chaumontheißt, unterscheiden, aber nur von einer einigen mauer umge-ben wird. Der Landvogt des gebürges hat insgemein allhierseine residentz, und findet man noch ein ruinirtes schloß, wieauch nahe bey der stadt ein schönes wasser, welches zu verschie-denen manufacturen dienlich. Diese stadt und Herrschafftverehrte König Henricus II. in Franckreich, dem Hertzoge Jo-hanni Wilhelmo zu Sachsen-Weimar wegen ihm treu-gcleiste-ter kriegs-dienste, und stellte ihm darüber an. 1558. zu Pariseinen donations-bricf aus. Sie ist aber nachgehends wiedereingezogen worden.

Chastillon, ein sehr altes und adeliches Haus in Franck--reich, welches seinen nahmen von der stadt Chastillon-lm-Mar-ne bekommen, und viel berühmte leuthe hervor gebracht hat.Guido I. ist der älteste, davon einige Nachricht vorhanden, undwelcher an. 1076. gelebet. Gaucher äs Chastillon, von dem her-nach , war Connetable von Franckreich, und lebte zu ende desXIII. liLonl,'. Er hinterließ Gaucher VI. von welchem die Gra-fen von Porcean, und die Herren von Dampierre, herstammen,und Johannem, einen stamm-vatter der Herren von Chastillon,Argenson und Marigni. Ferner ist auch aus diesem geschlechteJohannes von Chastillon, Großmeister von Franckreich, deran. i;6z. gestorben. Hugo, Großmeister der armbrust-fchü-tzen in Franckreich, der an. i;82. der Macht bey Rosebec bey-gewohnet, und Iacodum hinterlassen, der Admiral von Franck-reich gewesen, und an. 1415. in der Macht bey Azincourt ge-blieben. O« t?/be«e, IM. äs In mnil. äs LbMillon.

Chastillon., (Gaucher äs) Graf von Porcean und Conneta-ble von Franckreich unter 9. Königen, Herr von Chastiüon-lur-Marne. Dem König Philippo dem schönen leistete er grosseDienste, sonderlich da er ums jähr 1297. Henricum, Grafen vonBar, schlug, der Eduardi I. Königs in Engelland tochtermannwar, und, um in seinen favor den Franzosen eine diversion zumachen, in Champagne eingefallen war; deswegen ihn Phi-lippus an.i zor. nachdem er sich auch in Flandern in der Machtbey Courtray wohl gehalten, zum Connetable von Franckreichmachte. Hierauf that er ein grosses dabey, daß die Macht beyMons-sn-Puelle an. r;v4. erhalten wurde, und unter des Kö-nigs Philippi drey söhnen, Ludovico Ilmmo, Philippo demlangen, und Carolo dem schönen, diente er mit grossem ernst.Er begleitete den erster» auf seiner reise nach Navarra, in wel-chem Königreich er die entstandene troublen stillete, und es da-hin brachte, daß Ludovicus den i. oct. an. i;«?. zu Pampelo-na gecronet wurde. Hernach war er an. i; 15. mit in dem ge-richte, welches wider den Grafen von Flandern gehalten wur-de ; er dirigirte auch vornemlich die geschäffte unter diesem Kö-nige, welcher ihn nebst Philippo dem langen zum Executornseines testaments ernennet hatte. Dabey Chastillon denn seineklugheit blicken ließ, insonderheit, als er sich dem vorhaben Ca-roli von Valois widersetzte. Als aber desselben söhn Philippuszur Crone gelangte, unterwarf fich ihm Chastillon. Er soll ihmauch gerathen haben, Ludovico dem Grafen von Flandern zuhülste zu kommen, und fast im 80. jähre seines alters der armeebefolget, auch einer von den tapfersten in der Macht bey Mont-Cassel gewesen seyn. Er starb aber das folgende jähr an. i; 29.D« IM. c>s LKMillon. kill. äes Klinik. ä'L-

Ist, kill. äs kmnce in kbil. Lulokro, I<uä. Hut. Lc. 1a ckroni-yue äs Kiüncir. <Lo. *

* Chastillon, (Guido von) Graf von St. Paul, Herr vonDoullens, Encre rc. 6mnä-LoutsiIIer von Franckreich, warDer andere söhn Guidonis von Chastillon, Grasen von St.Paul, den er mit Mathilde von Brabant gezeuget hatte. Erwurde an. 1296. von dem Könige Philippo IV. zum Louteillervon Franckreich ernennet, und nach Tournay geschickt, um

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Mit dem Abgesandten des KönigS von Engelland weMstillstandes zu handeln. Vondargieng er nach ch^Wkgab dem Papst Bonifacio VIII., den man zumerwehlet hatte, von allem bescheid. Nach seinerbegab er fich zu dem Kayser Alberto I. nach Stratzvmv

schloß mit demselben an. 1299. ein bündnis. lch

brachte er zu Asnieres den stillstand der Waffen mit "/"MMländern in richtigkeit, commandirte an. izor. in b"bey Courtray einen theil der armee, und legte an. i AMschlacht bey Mons-sn-Puelle gantz besondere ehre em-diesem trug ihm Philippus IV. die execution seinesmit auf, welches auch Ludovicus X. der ihn in nie»« har-zen geschäfften gebraucht hatte, an. i; 16. that. Ir im Dr-aufan.i z:?. den 6. apr.und wurde in der Abtey Cerc«

Diget. bik. gsue-ä. lom. VI. p. loü. tom

'VIII- ?-

Chastillon, (Johanna äs) Gräfin von Blois nnb»cau von Avenes und Guise, war die einzige lE" Mheidnis I. von Chastillon, Grafen von Blois, rc. und dervon Bretagne. An. 126;. wurde sie mit Petro von,»r» DjwGrafen von Alengon, einem söhn Königs Lndovrel l-Mgen, versprochen, und an. 1272. oder 7z. vermahl"'D, r-cmit ihm 2. Printzen, Ludovicum und Philippum M^Miaber jung gestorben. An. 1286. verkaufte sie bieChartrcs an den König Philippum kulckrum, und sta>"jan. an. 1291. s M

Chastillon, (Marschallvon) siehe Coligni (^am^ IChastillon, (Cardinal von) siehe Coligni (Od"sa Chastre, ein grosser stecken in Berry an demzwischen St. Severe und Chateau-Roux gegen dry» ^ 1»cie 1s Marche. Er giebt der alten adelichen faM'^, MChastre, welche schon im XII. Louis berühmt gewcinahmen. . ..»r

Chastre, ist eine vornehme familie, die nach,"» MtLo. am meisten bekannt worden, und in dem XVu. jgschalle von Franckreich hervor gebracht. Philippusstre, Herr von Bresigni, Estrichi und Coubron, ^anD^M?des Grafen von Anjou, lebte an. und cl- nnoWilhelmum, Cammer-Herrn bey dem Grafen von D gMwelcher den stamm fortgepstantzet, Philippum, H"^rryche-creux, von dem die Herren von Brillebant mkommen, darunter an. 144;. und ;o. ein ^

von Franckreich gewesen, und Johannem, der um" "der Könige Caroli V. und VI. gedienet. Ferner stnu > ^ ^aus diesem geschlechte berühmt Claudius I. äs lavon Nancey, der oberste im Rathe des Hertzogs vonEnigs Ludovici XI. bruder,welcher ihn auch zum Camm M'und hernach zum Hauptmann über seine garde mE

äs I°i Chastre, Herr von Nancey, Sigougneau ^ vnRitter des Königlichen ordens und Haupmann 0" a F "te in Italien unter dem Hertzog von Guife, und na^^ pe»fand er sich an. 1402. bey der belagerung Rouen' ^ Mschlachten zu Dreux, St. Denys, Jarnac, Momom ^andern orten, da er denn bey allen gelegenhenen 1 v> §tapferkeit ablcgete. Er starb an. an einer ^

in der schlacht bey Dreux bekommen, nachdemaufgebrochen war. Er hinterließ einen söhn He» M,töchter, davon Magdalena an Henricum, Arcom^deille, Louise an Ludovicum von Voisins, Baro"und Gaspard an Jacobum Augustnm Thuanumim Parlemente zu Paris, verheurathet wurde. 7.^ IU-Chastre, Baron von Maison-fort, ein söhn Lia» ord^!.Wl.schalls von Franckreich, war Ritter der KoniglE^^xverneur von Berry, von dem unten ein vew'

jM. Dar,,/«. X. KL.

/ nur. . Ajb

O« <?de«e. KVorr-r. kik. äs OMiChastre, (Claudius äs la) Marschall von

der Königlichen orden und Gouverneur von ich

ns, war Baron von Maison-fort, WW stmAtzu dE, MU>!N^ »nd aeichicklca^^^yreN'^^el^

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und kam durch seine tapferkeit und geillnhen ehren-stellen. Der Connetable von ^ au^r, ..welchem er war Page gewesen , savorliirtelym ^

heiten. Er befand sich an. 1562. in der ME ..beydem treffen bey Arnai-Ie-Duc an. i;?". uA «e 0"

oberung Sancerre. Hernach wurde er am^ HÄ Dlh c

land geschickt, und jähr hernach Ugte ^iiricuS V ' va.ÄAlengon in die Niederlande. Der Konrg ^^jge zen Delihn an. 1586. zum Ritter seiner ordem. ^ ^

schlug er sich zu der Mus, und bemächtigte hergab A,als Henricus lV. zur regierung gekvmmmM^,,xch.vonDp d ^städteBourges undOrleans, «nd erlangte A^stadte^ ^die bestattgung des Gouvernements drestr vev versplAtzog" j<umliegenden landes zusamt bem sew-jic ^ derMarschall-stabö von dem Komg , AiigeMayenne,als das Haupt der "

gemalt geschall von

Chanvalon, einer seiner vertrauten src«

zeyte, was ihm hernach m't la Chastre^^x„„, KrvmAeandern begegnet: er mache da nenuM schaden lvkurtzem aufstine Unkosten und lassen.timrren oder ehrlich und acht machen ^niee chkkler als General-Lieutenant über des K