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er die und bey der crönung Ludovici XIII. bekleidete
* eines Connetable. Er starb den 18. dec. an. 1614. *Ikitteed^I?^ (Ludovicusvon la) Baron von Alaison kort,^»eur,,/^niglichen orden, Marschall von Franckreich, Gou-°Naudii.. r ^iemenLnt-OenMl von Berry re. war ein söhn!>che krjÄ^Johannä Chabot. Er that Henrico IV. ansehn-i?t>. j« M-oienste, und wurde von demselben an. 1597. den 5.m>iez van ?^den des heiligen Geistes aufgenommen. Nachstgte es ak ° tobe bekam er das Gouvernement von Berry,an. 1616. freywillig nieder, und empfieng dage-des jetztbesagten jahrs den Marschalls-stab. Hier-?Hgnete ^ Gouverneur von Maine, Lava! und Perche, undvn r6;o. jm oct. das zeitliche. bist. Zensiil.
Ehan ^ tom. IX. x. l22.
7t bSe, (Petrus äs ls) Ertz-Bischoff zu Bourges, einerMlech!Eesten Prälaten zu seiner zeit, aus dem berühmtenMstrx, iz Chastre in Berry, ein Vetter Aimerici äs l-». *st ^ Eantzler und Cardinal der Römischen kirche gewe«st»d war Ein schüler Alberici, Ertz-Bischoffs von Bourges,Dentin« 7^". r 142. an dessen stelle erwehlet. Der Papst In-approbirte diese wähl, damit er Aimerico seinemgefallen erweisen möchte. Allein der König Lu-lungere widersetzte sich, und es würden darausv d sie I,,Wichkeiten entstanden seyn, wenn nicht St. Bern-bx^Ellch beygeleget hätte. Es kam äs I-r Chastre her-vAe, Könige in gute gnade, dem er auch treue diensteAbt ^Ibd noch einige briefe von ihm an diesen König undkstkley ^stgerium vorhanden, welche Andreas äu Chesne imA-, Csk,0.feiner lcriptorum stistorise krLNLiXheraus gege-Ä^iq^i,ä?lrd a„ch seiner in den briefen des Papsts Eugenik III.
^ud Alexandri III. des H. Bernhardt, Pein Llu-M svna l'd m den chronicken seiner zeit rühmlich gedacht. Er^ iu theil an den grösten geschäfften, that seiner kirche
UN^ SO 2 . 7 O.
I>b nilud starb an. 117k. ep. 219.
7III. 0^7' ex. KoL. «l« in tupxl. 8iZeh.
^ri>, krsnc. Dr , in Linon. Lodere. §c 8a,»-, ssh^.. Ldrist. /». Lc.
ELetzM' ein Freyherrliches schloß auf einer höhe, ober-m der gemeind Monstreux gelegen, ein stammhausdUttteck^" von Chatslard, aus welchen einer an. 1527. seinbk» Hern>?Äder stadt Bern erneuert hat. An. 1709. kaufteiA"e uutz?E Herr Emanuel Bundely, Alt-Landvogt zu Au-»N> P, hernach zu Tscherlitz, welcher sie an. 1729. annoch be-e» ^Eli grabet allda viel altes gemäuer Herfür, und vor>- "en wurde ein sogenannter kave ä la Uokgwus
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E» iakÜ.Ebet allda viel altes gemäuer Herfür, und vorlischt, wurde ein sogenannter kave ä la Uostwus(E gebäw?vvaus zu schliessen, daß vor altem allhier ansehn-. sshqtb b gestanden. ubrsge, xag. 482. *
ltzA'tz Ken!' vder Chattam, ist ein flecken in der Englischennahe bey der stadt Rochester, andemflußÄi^Eer od-v ^fAr 10. Englische meilen von dessen auslauf intzIIelh bak .."den mund der Themse entfernet. Die KöniginsvAlche s,?. 5 "t grossen Unkosten daselbst eine station vor diehe» ^ Carnii ^Echten lassen, welche nachmals durch diestess-l. daß ^ nd Jacobi II. in einen solchen stand gekom-be» ,7 Evird "^rcht leicht etwas bessers von dieser gattung an-SewacAEer den vielen stellen , so zu dem schiff-baudele^ga.i M worden, und denen dazu gehorrgen vortreflr-" , befindet sich daselbst ein Hospital vor verwun-de gAve kgä ' Elches der Ritter Johann Hawkins an. 1694.
^ 8 «,. "anlassen, ingletchen dieallmosen-casse, wel-Zu'vA-^Eiem gleichmäßigen endzweck aufgerichtetdies-dvrtz a vebeckung dieser schiff-station hat man unterschie-^Wi<vyp u r At, als zu Gillingham, zu Cockhamwood,Zryq^eu svi,l.''. w. Sonderlich hat Carolus II. an der nord-»E ein statm'^v Shepep, Shirnasse oder Sheernesse^elch/Oe iu Mtlwh Lore auffuhren lassen, um den emlauf? Themse und in die Medway zu verhindern,7>yg,^y». 16^",Hügelländern desto nöthiger vorgekommen,^e»^kriea 7 L anfange des junii die Holländer bey demN>n^yglisch-^m Her flotte bis an Chattam gelauffen, und7 ^0l^Ehvlt,^,u"Wlffen hier und da grossen schaden gethan.^a^N Chat^^vge von Argyle ist der titul emes^qHivnib "z am beygelegt worden. <7a,»^e«r LritLNML
re, äsliL. äs I'Lngl. x. 748-
. ^ 9r. ^01. III. 265. ewr nouv. cre LL
eines fchneiders ftau in der stadt Sens
lftlk - i irn III. regierung. Als sie ohn-
daß ^V ckxstand gelebet, waren alle zeichen an ihr zu
Vüv -U, ne waren ane zercym 8'
ä^de/^dern mÄHHdr seyn, allein sie konnte nicht ge-Ä?Ettze« E^gen. I'>ahr als eine gebührende ftau kranckÄ^v^uchu^und asft, verflossen, höreten ihre
j?.' bis an k,,Doch chr leib blieb dicke und schwer, alsh°d?vd faHes al!?rs"<2 ohngefehr 24. jähr hernachiy^EyesM zwar ew Daraufließ sie ihr mann erof-V ßad?Idlein bE iNEommenes, aber zu einem stein ge-EEvvrd^ens ü'Alibour, welcher dazumal
hat eiueu'^war, und hernach Henrici IV. Lelb-hiervon geschrieben. rs-
VI.
^ Theil.
* (shattas, ein wildes volck, zwischen Mißißippi undCarolina, man nennet sie gemeiniglich plat-kopfe, wie man auchandere völcker dieser gegend zu nennen pfleget, dieweil dieweiber ihren kindern, da sie noch sehr jung sind, die köpfe zu-sammen und von oben herunter breit drucken. MkMsr^, sie
Thatzan, eine stadt in Indien, in dem gebiethe des grossenMogols im Königreiche Hajacan, zwischen Candahar und demflusse Indus, nicht weit von dem orte, wo die flüsse Bchatund Nilab zusammen gehen, die sich hernach in den Jndum er-gossen.
* Chavagnac, eine alte adeliche famikie aus Auvergne, so
ihren nahmen von einem alten schlösse hat, welches unter Lud-wig XIII. verstoret worden. Die da herum gelegene Herrschafftwar damals schon bey 40°. jähren diesem geschlechte zuständig.Carl VIII. gab Mauritio von Chavagnac das Gouvernementüber das Limosin, und dieser folgte dem König in seinem krieqs-zuge, so er in das Königreich Neapolis gethan hat. Chavagnackehrte ein zweytes mal nach Neapolis, und wurde dorten samtdem gantzen Französischen Adel von Consalvo, welchen dieSpanier den grossen Lapitain nenneten, eingeschlossen, undbelagert. In dieser belagerung bediente sich Petrus von Navar-ya der Minen, welche er gleich zuvor erfunden hatte; sie hattenauch eine solche erstaunliche würckung, daß sie alle vor-fchan-tzen und bollwercke, welche die garnison bedeckten, wegspreng-ten; Endlich nach einer männlichen gegenwehr, ward derplatz durch stürm erobert, und Mauritius verlohe darbey imgefechte das leben, den degen in der saust habende. Von Jo-hanna von Rochefoucault, seiner gemahlin, hatte er einen söhn,welcher mit Henriette von Biron vermählet ward. Dieser warder vatter Christophori von Chavagnac, welchen Henricus IV.damals noch Konig von Navarra, zum Gouverneur der stadtIssoire machte, welches ein wichtiger platz in Auvergne war.Er stund die belagerung wider den Hertzog von Alenqon, denbruder Königs Henri« III. aus, und obschon endlich die stadtund vestung eingenommen worden, so muste doch der Hertzogdes Gouverneurs klugheit und heldenmüchige gegenwehr er-kennen. Christophorus zeugte von seiner gemahlin Franciscavon Duras einen söhn , Iosua genannt, welcher Gillette äsClavisson von Nogaret geheurathet. Dieser hielte sich einelange zeit zu den Reformirten, commandiere ihre armem, undwar Gouverneur zu Castres und in einigen andern Plätzen.Er hatte einen bruder, welcher Dechant der Grafen zu Brioüdewar, und ihn zum abfall von der Reformirten partey ge-bracht hat. Er hinterließ zwey söhne, Casparum (von wel-chem der folgende artickul handelt) und Franciscum.Franciftus, nachdem er in Catalogne als General undFeld-Marschall gedienet, ward zum Gouverneur von Tour-nay gemachet, und wurde hernach General-Lieutenant. Ervermählte sich 1. mit Charlotte von Eclinu, von welcher er un-ter andern kindern den bekannten Claudium Ferdinandum zeug-te ; er war der älteste bruder, und vermählte sich mit derFrauen von Beaufort-Momboiser-Canillac,und zeugte eine toch-ter mit derselben. Seine zweyte gemahlin war Anna äu Bos,von welcher Franciscus 2. söhne gezeuget. Annas that etlichefeldzüge als Fähndrich unter den Gendarmes, war aber sei-ner schwächlichen gefundheit wegen genöthigt den dienst zuverlassen. Er vermählte sich mit Catharina von Charpin-Gene,tine, einer tochter des Herrn zu Charpin-Genetine, urid Ca-tharinä von Vikars, von welcher er nur eine tochter hatte. Hen«ricus, der zweyte söhn Francisci und Louisen äu Bos , wurdeRitter von St. Louis, nachdem er zu verschiedenen malen zursee gedienet. Er war auf eine zeit Schiff-Capitain, sonder-lich aber hat er die wacht-schiffe commandirt. Er vermähltesich mit Louisa ckEnots, einer tochter Gilles von Enot,Herrn zu Chasmellin, welcher ein alter Königlicher Schiff-Ca-pitain war, und ein bruder Ludovici Enot, der als General-Lieutenant und Königlicher Commendant in America gestorben,und Iulianä von Cintrs, einer tochter des Herrn von Cintre,Commendanten von Brest, (von dem der folgende artickulhandelt.) , bist. lid. I.XIII. TickesexE),, bist. äs
Ilsnr^ III. , bist. äs I-ouis XII- , bist.
äs lL lägus.
Chavagnac, (Caspar) war aus der vorhergehenden fg-milie entsprossen. Er ward zu Blesse, einer kleinen stadtin Auvergne, an. 1624. gebohren. Sein vatter war Jo-sua Chavagnac , der sich unter den Französischen Reftr-mirten ein solches ansehen zuwege brachte, daß ihn diekirchen von ?. provintzen zu ihrem Schutz-Herrn erklärten,da indessen der Hertzog von Rohan das Haupt aller Hugenottenin Franckreich blieb. Von diesem seinem vatter ward unser Cha-vagnac der aufsicht des Marschalls von Chatillon übergeben, derihn, weil er keine tust zum studiren hatte, als Volontair >n>t inden krieg nahm, allwo er von den Kayserlichen in der anderncampagne gefangen, aber von dem General Piccolomini baldwieder erlassen ward. Er kriegte bald eine compagnie, undwohnte damit unterschiedenen feldzügen in den Niederlanden,Italien und. Teutsthland bey, bis ihn der berühmte Printz vonConde ju seinem Adjutanten machte. Ey diente hernach dies
Ins fern