Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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653
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kM?,' von Corbulone gcsthlaqm wmdkm Güiiasti hm-Ermordung bewog sie zu einem neuen aufstande, undfehle 'surfte solches wegen eines vom Kayser erhaltenen be-(Slek,- § ^chen. I'acrr. I. L. XI. i8- von Bunan I. L.lhe dje 2 -orbulo.) Hierauf ergriffen sie wider ihre lands-leu-«us « und jagten im jähr Christi ;8. die.Ansibarier

p. r?. A > 5 nde. T'att,. I. L. XIII. e e. von Buna» I. c.Dec b«> 3 ; 0 . 70. traten sie auf Civilis feite, und halfen die Rö-darauf'schlagen, schickten ihm auch nach dessen baldiV, "folgten Niederlage ftarcke hülfs-völcker. V«c-re«,, bist.cou i f V. N-1;. 19. von Bünau l. c. p. 291. legg. Mas-m 12. Lange zeit darauf, nemlich ss. 0 . 162. fielenJliljg^ Mn a>n, wurden aber von dem Landpfleger Didiobau 1 °nruck geschlagen. HM-ria-E, in fullano I. von Bü-Mj-r'-- ?. ;io. Nach der zeit sind sie unter den FranckenMia ,!, '-.von welchen sie entweder überwunden, oder sich gut-^ chnen geschlagen haben. Von sünau l. L. lib. II.

^Eaudiere, (Is kac äs la) ein see, so man auch den gc-?a»ada oder den see von meer-waffer; er lieget in demMischen Nord-Amcrica, westwärts in dem besagten Canada^eich-z j aen ste„ Eria und Caregnondi. Er ist rund-formrg,auch den Französischen nahmen äs 1a Chaudiere^geg 1' Ilne breite oder durchschnitt erstrecket sich allwegen- ' französische meilen. , Oiction.

, (Hjeron. äs) ein Spanischer Natkematicus im, ^at des Ioh. a Sacrobusto ssrs<st. IpkXricum

in jungen im «spanischen heraus gegeben, Sevilla^n /rrch Lkronograpkiain , lb. i; 54 . und i;8ö. inglei-Siliki äuas OeoZrsvliicas verfertiget , davon die einehandelt, ^,„0 m Abrah. Ortelii ssksstro befind-^ rudere über America ist noch nicht gedruckt.

, (Ioh. Machado äs) ein Spanier aus Quito ineMczs,,^fa, war erst giclssäiasonus zu Truxillo, hernach zuzugleich hiefelbst , ferner zu Lima sskelsurarius,A, nss Mf». i6;i. Bischoffvon Popayan, starb aber nochMem ^ solch Bißthum in besitz nahm, nemlich an. 16z;.

foiisf. ein von den Moralisten hochgehaltenes werck in^l>ei>. "ten unter dem titul: kerlsäto Lcmkessor, heraus ge-s/hM b'bliotk.

- ^ Könizr^e wohlbevestigte handels-stadt in dem Indiani-

A Und Deiche Decan am einfluffe der Gate in das meer gele-Portugiesen zuständig. Sie hat einen Juten und

"cheru,, —

ober wegen der einfahrt etwas gefährlich ist;^unfd^,5,sorcke citadclle, welche 11 Norro äi Lkaul heißt,' Eh. ^?ohe eines derges liegt.

y? ^fd- 1 su, (Wilhelmus Amstye äs) Herr von Fontenay,lan^alten^lchloffe dieses nahmens in Vexin-Normand ausgll? lochen geschlecht, welches eigentlich aus Engel-"Met, und sich in Nieder-Normandie ansehnlicheM ^ an. 16;9. gebohren. Er trieb seine studien

den L'O . von Navarra zu Paris, da er denn unterE?ll<,cvon Rochefoucault und den Abt vonEA,l p. s,^lschn!crn hatte, wodurch er nach der Hand ae-Wh. Und an^' .lieh in den vornehmsten Häusern zu Paris be-ZroMfl, un^"ehm zu machen; wiewol auch seine artige auf-dar»" besonders seine geschicklichkeit in der Poesie einu brud°?"lgelragen. Der Hertzog von Vendome, undV^n an^?br Groß-Prior von Maltha, würdigten ihnUm,, uvch di?^"/lner sehr vertrauten freundschafft, wie ihmlid^Hlervn^ letztere die Privrey von St. Georges in der^"vy^unehwenhM^ davon er allein jährlich über 27000.§l, gÄ Ä"" 0 te.

l?otte. Äusser diesem aber war er auch noch^ejnAieniie ^ ' lnflleichen Prior von Pourier , Renel undvtlick, ^vesieff slarb zu Paris den 27. jun. an. 1720.

' doch j^vd brieft sind zu unterschiedenen malen ge-Unter die beste edition, welche zu Amsterdam an.^ U Zwey kl-in!. lul! Oeuvres äiverses äs Nr. I>. äs Lbau-^A^ ^^ov'bänden heraus gekommen. äsiy T?0Ulu»a ' karn-lste sirAnqois, x. 5 67.

desitz ap/krejch^der Lhaunes, war ehemals eine Grafschafsto,°u iVudt, ^,^che die familie von Ongmes un

Bert ^ MuttevE^udsaber Charlotta vonAilly, die solche^lab,/ Herr,, ^loisia geerdet, ihrem gemahl Honorato vond-ilg^ äe Lu«„'sCadenet, einem bruderdes bekanntenCon-Aachs an. iz^uues, zugebracht. Dieser Honoratus wurdeUew von An, aiÄ'? Hertzog und Pair von Franckretch ge-I>e!dl''ZicardA,^' 1 .Marschalls-stab nebst dem Gouverne-N in seiner qem^l Auuergne, und hinterließ an. 1649. vonN Mfslutem verflä,Ä "0 welche mit dem Cardinal von Rrche,MU HmfUien vex.jE"^ (°ll gelebet haben, vier söhne, dien'ut >n?/?" zu fgffu^et, den nahmen und das wapen vonI^arv,!°-de abqeaan' be sind aber alle ohne männliche poste-«ä^> i„° u^ vor, Am weitesten brachte es unter ch-

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von W,' 2"'' wenenen oracyie es umrv' ^ er weaV'Hertzog von Chaunes, rc. gebohren an.

Ma.uusserordemulewer sonderbaren capacität von demU>Hrum m ' newi ch A^ Ambassador an den Päpstlichen Hof^,wKuvern A L '/ 67 . 167°. und rü89. abgeschickt,L°s'che letzteHertzogthums Bretagne ernennet" L««^^e aber er dem Grafen von Toulouse

cha 65z

überließ, und dargegen das Gouvernement von Guienne er-hielte. Er starb an. 1698. und hatte zum Nachfolger in demHertzogthum Chaulnes sowol als in seinen übrigen güthern sei-nen nähesten Vetter Carvlum Honoratum von Albert, Hertzogvon Chevreuse. /-rr^-os ^cncul. 6:tä. Isttr. tom. I. I.ertr.hlü. fall. 1698.1'Lrm äs kr. Siehe Albert.

* Ehaume, lat. L-ilmuris, ein flecken nebst einer Abtey imHertzogthum Netz, in Klein-Bretagne am fluß Tenu, ein vier-tel meil weges von Machecou, und eine meile von den grentzenvon Poitou.

Chaumejan, (Blasius äe) erster Marquis von Fourille,Feld-Marschall, rc- war ein söhn Gilberti, und von dem jähr1587. an Hauptmann bey dem regiment von Picardie. Vonan. 1592. an stieg er höher, bis der König Henricus IV. an.1610.seine Herrschafft Fourille zu einer Marggrafschafft machte, undLudovrcus XIII. ihn an. 1617. zum Feld-Marschall ernennete.Da er oenn weiter fortfuhr, dem Könige im kriege zu dienen,bis er an. 1621. in der belagerung Montauban fein leben, ein-büssete. äs m Noblesse äs Vour. ^

Chaumejan, (Michael äe) Marquis von Fourille, ein söhnBlasii, wurde an. 1617. Hauptmann unter dem regiment dergarde, und diente in dieser stelle in allen kriegen wider die Pro-testanten ; befand sich auch mit bey der belagerung Montan«ban, da sein vatter blieb. Hierauf gieng er in die insul Rhs,that sich in der Macht wider die Engelländer hervor, und dien-te bis auf das jähr 16z 1. in den ersten kriegen in Italien. Her-nach wurde er Gouverneut zu Vesoul, und an. 16; 2. Ober-Marschall des Königlichen pallastes, wie auch Staats-Rath,und in dem folgenden jähre gab ihm der König eine Compagnievon den leichten pferden, mit denen er an. 16^4. in Teutschlandgieng, Heidelberg zu succurriren. Er befand sich auch in derMacht bey Avein, und suchte in vielen andern gelegenheiten sei-ne tapferkeit an tag zu legen, bis er endlich zu Paris in dem Kö-niglichen pallast an. 1644. starb. bist. äs

1a Xoblesse äs Tour.

Chaumont, eine stadt in der provintz Champagne, undzwar die Haupt-stadt in der landschasst Baßtgni, liegt auf einemkleinen Hügel nahe an der Marne zwischen Langres und Chalon.Vor zeiten, da sie noch ihre besondere Herren hatte, war sie nurein mit einem castell fortificirter flecken; nachdem sie aber derprovintz Champagne einverleibet worden, und der Crone zuge-fallen, ist sie von den Königen Ludovico XII. Francisco I. undHenrico II. vergrößert, und mit thürmen beseitiget worden, o«Lc.

Chaumont in Vexin, eine kleine stadt in dem theile von Isisäs krause, welches Vexiu kraucois genennet wird, liegt auf ei-nem Hügel nahe bey Gisors zwischen Beallvais und Mante.

* Chaumont, (Paul Philipp) begab sich in den geistlichen

stand, und legte sich in seiner jugend auf das predigen, undward an. 16§4. in die Französische Academie aufgenommen.König Ludwig XIV. ernannte ihn an. 1671. zu dem BißthumAcqs, wozu er auch noch eine Abtey bekam. Allein an. 1634.legte er das Bißthum nieder, und begab sich wieder nach Pa-ris. Allda schrieb er ssestexions für 1s Lbrissiauisme srsssigusäaus kkglile LatboUgue II. tom. Paris 169;. Er starb den24. mertz an. 1697. bist. äs 1'sssaäsmie kransoils.

* Chaundlier, (Johannes) Bischoff zu Salisbury, wurde

währender vacantz des Römischen Stuhls an. 1417. vom Capi-tal, dessen Dechant er war, erwehlet. Er hat bis an. 1427. sol-cher kirche vorgestanden, äs Lpsss. ssnZI. ?. I. p. 404.

Chauni, lat. Luluiscum, eine kleine stadt in dem Gouver-nement I'lsls äs krause, an der Oise zwischen Noyon und Feregelegen. Sie ist eine Königliche stadt mit einer Burg-Vogtey,dieKönig Carolus v. an. 1,78. mit der Crone vereiniget. D«k«.?, äu äomaiue äu Koi.

* Chauveau, (Franciscus) ein berühmter kupferstecher,und seiner guten rissen wegen sonderlich bekannt; er stunde sei-ne lehr-jahre unter dem auch bekannten Laurentio äs 1 a Hire,dem kunst-mahler, aus, dessen gemählde er mit dem grab-stichelnachgerissen, und dadurch eine veste Hand und angenehme weisesich erworben. Er war aber zu flüchtig und lebhäfft, sich langedieser art, welche an sich sehr langsam ist, zu bedienen , undsienge deswegen feine kupfer-stücke zu etzen an, auch begunte erseine eigene gedancken und einfalle auf das kupfer zu bringen,worinnen er so reich war, daß eine grosse menge dieser origi«nalien von verschiedener art an das taglicht gekommen. Seinestücke kommen etwas hart und nicht so angenehm heraus,als an-derer berühmten Meister arbeit; was aber die lebhafftjgkeit,das feuer, die krafft und natürliche ausdruckung seiner rissen,und die Verschiedenheit seiner einfallen, und die weise, dieselbenauf allerhand art vorzustellen, betrift, so will man behaupten,daß darin» auch die grösten Meister ihm nicht beygekommen.Eine kurtze zeit vor seinem tode steng er an die Historie des heil.Brunonis aufdas kupfer zu bringen, welche in dem Carlhäu-ser-kloster zu Paris von Sueur gemahlet war. Allein er haknur etliche risse davon geendet, das ubnge verhinderte ihn dertod auszumachen. Er hat auch angefangen eine folge von Hi-storien aus den Griechischen und Römischen geschichten auszu-arbeiten, welches, so es wäre gantzlich zu ende gebracht worden,ein kostbares werck ausmachen sollte. Er war zugleich einangenehmer mahler, so daß man ihn in drey fachen M einen

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