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Kich/»^^aiil, welcher damal Staats - Lecrewrws in see-gewvr^r, und nach der Hand Groß-Cantzler in Franckreichcviz^ ^ an einen neuen theil des bemeldten blepmne ürsn-stn so, L^encken an, welcher das Mittelländische mecr begreif-"chknffp«' E- cie Chazelles trüge vor, daß er wollte die vor-und lagen des Französischen Levante auf der Mit->»achxn ^ be durch astronomische anmerckungen ausfündigbecreisi./ begehrte darzu nur ein jähr zeit. Zu dem endett, und durchstriche Griechenland, die Türckey, Egy-^ute k aller orten seine quadranten und andere instru-retsedas N sich, alles auf das genauste auszuforschen. DieseJe u„d üs Chazelles gäbe in der Astronomie solche wichti-'»b längstens gesuchte erläuterungen, daß er grosses
kvninix^" getragen. Und dergleichen fachen in einige voll-alteii unM zu bringen, ist es vonnöthen die anmerckungen der^chl-u" gellern gegen einander zu halten, und um dieselbenMei, ^stehen und gegen einander zu halten, setzet man, sieMre». Rechnungen nach den orten gemachet, da sie herM daß wir auch unsere sätze ausgleichen fuß machen,Unk I ^ nöthig , daß man in diesem fall die longltuäi->H Nicb, ^^üuciinem der orten recht inhabe. Doch kan manMiqez D viel auf die Alten sechsten steuren, zumalen manN qent,..^ durch hülste der Instrumenten diese fachen aufHu Allste auszurechnen und zu fetzen weiß , welches diegethan , und auf ungewissere grundsatze, R ^ und ihre anmerckungen deswegen ungewiß oderi, ltig machet. Die Lüronomi von gröstem gewicht,wir den unsrigen zu vergleichen, es obgedachtenün?Ä am meisten obläge, sind Hipparchus , Ptole-, ivasß.Tycho Brahe. Die zwey erstem waren aus Egy-Mew»x ^hre anmerckungen dorten, und setzten insonder-A riain zu ihrein gründe und observations-orte. Ty-Mi sx^e aber wohnte auf der inful Huen, in der Balti->b^ ' 'u? er das berühmte und weltbekannte ObservatoriumrKe» ../'esse, welches er feiner himmlischen anmerckungend?Hen,,?'"enburg genannt. Die Akademie der wissen-' hatMis, die dazumal noch in ihrer ersten geburta^vegm sich entschlossen, an diese zwey orte nachund Uranienburg observatoren abzuschicken, um>aH, uen die grosse männer an beyden orten gemacheti>o, k auszuführen , die schwürigkeit der reife aber«d- g»d k,^cheh,nen nach Alexandriam zu schicken verfchwin-li/sende» fugten sie sich damals jemand nach Uranienburg'A^lche reise und arbeit Nr. Picard an. 1671. aufd?» Uhr Mchte zu erst den NeriäiLimm dieses ortes , undllicH Tli^^ert denselben bey 18. Minuten änderst zufin-Air^ll vff^.„uensslben gesetzet hatte, welcher ihn nur, wie man
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^schn 'W ^ obiter ausgesuchet hat, da es doch der vesteAn wäre, darauf er fussen und darnach seine anmer-
-Aen und veste setzen sollte. Dieses konnte fast
, das ' daß die natürlichen Nerläiaiü selbsten sich ver,o^Men p",. llt, daß die erde sich nicht immer nach den^rum drähe; dann wann dieses ist und einZ lllit drui b-punct zum kolo der erden wird, und die Lxis>hte, billign; erstem nicht mehr übereinkommet, so müssen auch' welche sich nach diesem Puncte richten müssen,Man kan also leichtlich mercken , wie viel eser daran gelegen war, sich der unveränderlickikeit^te ^schl!ess??erllchkeit der kolorum zu versichern, und dar-' wie lange man sich auf die einsten vest ge-le» ^r> war ??brlassen konnte. Nr. äs Chazelles, da er rn?eg?r §röst°„'"usse die Pyramiden ab, und fände die 4. sti-Är nUetzet - « 5 "s das genauste den 4. welt-gegenden, ent-eil aller ^ Ser jcheinet, daß diese also regulmaßigeWahrscheinlichkeit nicht von ungefehr, fondernfkr Hr vcraI? gesteltet worden; und da seit dem gegenMer sintemal^ so folget ja fast unwidertreiblich, daß seitMy,!? ?ufeblve Pyramiden fo lange zeit ihr nemlichesvk?^sts br^^^rmaments beybehalten) auch in demwxiHweffend seit der zeit keine änderung unterlof-den m-^ 5 . s^ diel ist, daß die damaligen koü derHera.' ^le vor ^ ^^ l'olls des Himmels annoch überein-^gebii?^.°o- lahren, und die NeriN-mi folglich nochc>lq TyZ 7 ^ben Sollte man sich wohl eingebildet ha-ri^dtie^anhxif M sonsten fo geschickter Mronomus , mrt soh^henail^rlck-iH ^oriälsnum ausgerechnet hatte? da die
>a»^Nie^ ^aßini*k^dstchkeit der Neriäianorum ist auch nvlder kjx^afftiget worden, welcher an. 16;;. zuT« w r^vgen des H.Petronii die wohlbekannte m»t-
qHadx wrücke aebfä^? Chazelles hat auch aus dem Onent
stressend - was die Academie die läge vonE EehrtHr Academ^ ^ wissen begehren möchte. Er ward^»HellH? Wieder"'«.^^'isenschafften zugesellet. Her-^VUfda^iuwarten""^ Marseille zurücke , seiner kwkes.
weer, 5"' .Er machte fast alle jähr einen aus-Ä c n andem v /" knegs-als friedens-zeiten, worun-^>ütz?°ua bev^Eannt ift, da er an. 1679. der erobe-L'"deni ^w°hnct. Er machte sich alle diese rmsu»er r.' wliier al?<^ "hbn orten , die er gesehen, risse ge-itizer, kedrE 2>ugenreur gestanden. Nach endlgnng
er wieder zurücke nach Marseille, und
hielte seine kwkeilor-lectionen. Da an. 1700. Nr. Caßiniseinen Neriäirmum auf befehl des Königs gegen dem mittä-gichten Franckreich auszumachen beschäfftigt war , welcheswerck seit an. 168,. unterbrochen worden, war äs Chazellesauch einer der Mitarbeiter. Er konnte nicht ehender als ohn-ferne Rodes zu Caßini flössen , welcher seine linie allezeitvon Paris aus mittagwärts fortführete; von daraus aber näh-me sich Nr. Chazelles dieses wcrckes auch bey der allerrauhe-sten Witterung so starck an , daß seine gefundheit nicht wenignoth darbey litte. Nun war der NerNianub schon bis an dieSpanischen grentzen fortgeführet; Chazelles kehrte sich von darnach Paris , und kam dorten kräncklich an, und zwar an.i7°i-wo er gegen einem jähre lang einen geschwächten leibmkt sich schlepte. Doch erklärte und offenbarte er in dieser zeitder Academie sein grosses vorhaben, von einem Gencral-Por-tutan , d. i. beschreibung aller see - Häfen über die Mittelländi-sche see. Man darf wohl behaupten, daß in den geographi-schen und hydrographischen charten kaum ein quart der erdenrichtig abgezeichnet ist, und auch in Europa, worüber mandoch sich die meiste mühe gegeben, der Olobus noch sehr vonder Vollkommenheit entfernet ist, ja dem original nicht gleichet,dahero Chazelles arbeit nicht verlohren gewesen wäre. So hatauch Chazelles ohngeacht seiner andern besorgungen, und sei-ner schwächlichen gesundheit, seine in der grossen see verirrtengaleeren, wovon wir droben schon Meldung gethan, nicht ausden äugen gelassen. Deswegen, da er nun an. 1702. zu Parissich befand, that er einen vertrag, daß und wie man diebemeldten schisse in allen porten könnte trocken aufbehalten,wann nur die fiuth hoch genug stiege, um dieselben hineinund wo nöthig zu Wasser wieder hinaus zu bringen. Auf dieseweise bekam er auf einmal dreymal mehr orte und Häfen,wo man sich auf dem Ocean dieser galeeren bedienen mochte.Man machte deswegen zu Ambleteuse die probe, und sie fielezum vergnügen aller, und ohne einigen der schiffen schaden aus.Die neun letzten jähre des lebens unsers Chazelles brachte erzwar, m beständiger tiefsinniger arbeit, und immerwährenderbeschafftlgung zu , ward aber dem leibe nach immer schwächer,und die gesundheit nähme täglich ab. Endlich wurde er von ei-nem bösen sicher angegriffen, welches er von ansang hindan setzte,und wollte, es sey daß er auf die Artzney-kunst wenig vertrauensetzte, oder daß er zu rohe über sich selbsten gewesen, sich keinerMitteln wider seine kranckheit bedienen; die natur sollte nachseiner meynung allein bey ihm würcken. An. 1710. den 6. jan.starb er endlich daran, in den armen des k. Lavals, eines Je-suiten , seines LollsgL in der Hydrographie, dessen geschicklich-keit wegen Chazelles ihn unter seine hertzens-freunde gezehlet.Neben andern lugenden befasse Chazelles auch eine wahre undungeheuchelte frommkett. Ozanam erhielt an seinen platz diestelle eines äLscismici silaLisri. , lullmire cis INaa-
äemie cles tLiences, 1710.
eUKLMLMII, wurden gewisse ketzer bey den Armenierngenennet, welche im V, Laulo nach Christi geburt entstanden.Sie führten diesen nahmen von dem Worte LKarus, welches inihrer spräche ein creutz bedeutet, weil sie kein ander bild ausserdas creutz verehret, daher sie auch 8tsuroI-nrX genennet worden.Sie sollen auch Mit Nestorio 2. Personen in Christo geglaudethaben; ingleichen haben sie einen gewissen fast-tag einem Hunde,Arziburus genannt, gefeyert, welchen Sergius, einer von ihrenvornehmsten lehrern, gehabt, und sich dessen bedienet, seine an-kunft anzuzeigen, welchen aber hernach ein wolf gefressen, daherer diesen fast-tag soll angeordnet haben. Wiewol sie auch andereUrsachen dieses fast-tages anführen. üb. XVIII. c. 54-
brer. ny. Lc.
wird in der Türckey der verschnittenegenennet, welcher über den schätz der Kayserlichcn mutter bestel-let ist.
heißt an dem Türckifchen Hofeder Groß-Schatzmeister des Serraglio, welcher über die silber-pagen und des Sultans scatulen-gelder gesetzt ist, indem dengrossen oder allgemeinen Reichs-schatz der Teffterdar unter Hän-den hat. cle ILmp. Ottom.
* Cheadsey, (Wilhelm) gebürtig aus Sommerset, ein ge-lehrter katholischer lüeologus, muste vor der Königin Elisa-beth mit den Protestanten disputiren. Er hatte auch vorheran. 1549. mit Petro Martyre über den articknl vom H. Abend-mahl disputiret, welche disputation er nebst andern disputatio-nen und predigten heraus gegeben. Er hat noch an. 1561. ge-lebet.
* (sheavo, ein siuß in Sud-America, in der provintz Pana-ma nebst einer kleinen stadt gleiches nahmens, welche die En-gelländer an. r68;. den Spaniern abgenommen.
* (shebrechin, so aus Sczebrech geschrieben wird, ist einestadt in Polen, welche unter der stadt Zamasch stehet. Sieliegt in dem Belzischen Palatmat , und ist die wichtigste nachder Haupt-stadt, an emem angenehmen, auf beyden feiten mitwieswerck und baumgarten ausgezrerten Hügel, unten daranist rings herum em zehr langer und ausgebreiteter Moraste.Durch diesen und am fusse der stadt-mauren laust der kleineflnß Wieprs, welcher durch das Palatmat Lublin fliestet, undsich dorten in den Bog sturtzet. Die Judenschafft ist sehr reichallda. Die wiesen, so da Herum liegen, sind mit bienen-schwär-
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