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men angefüllet - und Ohren deswegen die einwohner mit Ho-nig einen grossen Handel, und wird aus dieser gegend mehrwachs als aus irgend einer andern in gantz Polen an fremdeVerkauft. Nemoires äu öearest«.
sshebron oder Lhebros - pharaon - ein König in Egypten,succedrrte dem Amos Pharao, ungefehr um das jähr der Welt2;; 7. und regierte rz.jähr, wie Manethon, Africanus, Eufe-bius und Synccllus melden. Allein, wie fleißig sie von denjähren seiner regierung reden, so wenig findet man dagegen wederbey ihnen noch bey andern siridenten von seinen thaten. Lrssed.A in cliron. Kc.
* sshechuan, oder Sesavon, ein Afticanisches gebnrge, so
eines von den angenehmsten ist, die in der provintz Errif desKönigreichs Fez liegen. Es liegt eine kleine stadt dieses nahmensdaran, welche von kanfleuthen und handwerckern bewohnetwird, die allzumalen sehr wohlhabend sind. Diese stadt ist durchAli Barax sonderlich berühmt worden , weicher sich dieses bergesdurch seine tapferkeit bemeistert, und alsdann den König vonChechuan hat nennen lassen. Er brachte allen raub, den erden feinden abgenommen, dahin, führte immer krieg mit denPortugiesen, welche auf den benachbarten grentz-orten lagen,und überwände dieselben verschiedene male zu Wasser und zulande: Almandari der Herr zu Tetuan , und andere mächti-ge Africaner, waren ihm zu seinem vornehmen sehr behulf-lich. Dieses kleine Reich blieb ihm unter dem titul eines Kö-nigreichs seit der zeit, da ihn Abud-Say, der Kayser von Fez,darinnen bevestigt, bis auf die zeiten Abdala, welcher es sei-nen Nachkömmlingen wieder abgenommenchat, und dem enckeldes Muman Beletche gegeben, dieser aber hat es alsdann indes Cherifs nahmen besessen. Die nachkommenschafft des AliBarax ward nach Marocco verjagt, wo sie in ziemlicher armuthleben musre. Dieser Ali Barax hat die bergleuthe von Che-chuan , welche zu fuß dieneten und gute trouppen waren , auchzu Pferde sich wohl gebrauchen liessen, von allerhand gattungschoß und zinse freygelassen, seit dem aber haben sie dergleichenwiedrum bezahlen müssen; es sind sonsten eben diejenigen, wel-che man Berederes nennet, und unter den stamm der Gome-ren gezehlet werden. Sie können über xooo. streitbare manneraufoie deine stellen. r< m. II. III-. IV. cap. 8».
, Dicktion.
* Checozzi, ( Sebastianus) war zu Vicenza den 2;. febr.an. 169 z. gebohren, studirte darauf die Mathematic zu Paduaunter Iacödo Hermanns, und ward daselbst in den Rechtenvoctor. Nach seiner zurückkunft ergab er sich gantz der Mathe-matic, schrieb eine Vertheidigung seines lehrmeisters wider Bern-hardum von Nieuwenryt, eine dissertation von einem feurigenxdTncimeno, ein project eines neuen 8chemmis von der Ursacheder färben, nebst einigen andern , die in dem VenetianischenLiornale äe I.errermi stehen. Er starb den 26. jun. an. 1719.
* Chederles, ein errichteter Held bey den Türcken. Siemelden von ihm, er sey einer der Generalen Alexandri NagMgewesen, welcher einen entsetzlichen brachen erleget habe, undbey dieser gelegenheit habe er einer jungen tochter, die mandemselben aufzufressen vorgewvrffen, das leben erhalten. Nachdieser that habe er von einem waffer getruncken, welches ihnunsterblich gemachet , und seit der zeit fahre er auf einemgleichfalls unsterblichen Pferde in der Welt herum, und steheden kriegs-leuthcn, die ihn darum anruffen und verehren, kräss-lig bey. Sie haben in einer ihrer Moscheen einen marmor-brunnen, davon das Wasser sehr hell und klar ist, von diesemlichten sie, daß dessen quelle von dem Harn des Pferdes die-ses Chederles herrühre. Was die Poeten von ihrem Hippo-crene gelichtet, war besser ausgesonnen. Nahe bey diesembrunnen weisen sie noch die grabstätte des reutknechts, dessensich Chederles bedienet , und seines vettern, wo nach ihrembericht denen zum besten beständig wunder geschehen, die sieanruffen. Sie behaupten weiters, daß so jemand staub vonder erde, oder pulver, so von den steinen abgeschaben worden,wo Chederles des obgedachten brachen erwartet, da er ihn er-leget hat, zu sich nehme oder davon geniesse, sey es ein ge-wisses Mittel wider das sicher, das haupt-und augen-wehe oderandere kranckheiten. Ader nichts beweiset den aberglauben unddie blindheit der Turcken für ihren Chederles besser als folgen-des stück aus den Mvrgenländischen geschickten Postels, wel-cher sich im ansang seines buchs Lollnopolitem nennet. Erspricht, es seyen in der Turckey eine grosse anzahl Helden,welche wunder und zeichen thun, und davon ein jeder seine be-sondere art habe. Darunter s fahrt er weiters fort) ist ei-ner, welcher die betrübten starcket. Ein andrer hilft denpilgrimmen, die ihn anbaten ; ein andrer Sedi Cadigenannt , bey Guria ohnferne Adera < wo sich allewünsche erfüllen , dem sich die kriegs-leuthe mit gros-sem eifer anbefehlen, und sich sechsten bereden , daßdiejenigen, so diesen ort oder den Helden sechsten gese-hen , in dem krieg niemal umkommen. Andere die-ser Helden zeigen einem die verlohrnen fachen. In Na-tolien nahe bey Cariasar ist ein grosser Held dieserart, welcher sich Gotuel Mirs nennet, welcher alleverlohrene thiere zu finden weiß; ein anderer, welcherLalis 8üc, d.i. vergott Verliebe genennet wird, hilftdenen, dre ihn darum ersuchen, zu guten heurathen,
chr
zu schönen rindern, und dringet die zanckisch-ej^s
zur eintracht. Es ist noch einer, der über diele«der oberste geseget ist, und alle die obbemeldren ^ten und lugenden hat, von welchem nach ^ -xiMricht nichts 'begehret wird, das man nicht genug ^et
get, dieser hat keinen ort, der ihm besonders geu' ^
ist; gantz Natolien dienet zu seinem aufentya" ^Pi-er beständig auf einem grauen mittler - Pferdefährt, und jederman erscheinet, der ihn darum. ^ h,eSie nennen ihn Chederelles, und sind viele lem»/^.ihn verehren, kostet, äe8 biüoires Orientale«, l . eSpill. I. p. 9;. , tziti. Lrir.
Check, ein Englischer Ritter. Henricus VIII.hattest" std-wegen feiner gelehrfamkeit, theils auch als einen stwhassten mann, zum Inkormawrs feines einzigendi VI. erwehlet, und die erfahrung wies, daß er dreier 1nicht übel vorgestanden. So bald Maria den thron vo«land bestiegen, ließ sie ihn, aus einem «»gegründetenals wenn er es mit dem Hertzoge von Northumberlanv s/gMgefangen fetzen, und hernach, da es an genügsamen de>w
den wider ihn mangelte, ihm zwar die freyheit, nlässssgüther, wiedergeben. Die beyforge, daß man ihn,schuldig mit in Wiats conspiration einwickeln, und N.wchll«"'mal bey dem köpfe nehmen möchte, bewog ihn nach V" ^ „er-zu fliehen. Nach einiger zeit, (entweder weil man ESchsicherung gegeben , oder weil er sich viel von der doKönigs Philippi versprach , welcher eben damals M..Konigin Maria vermählt hatte) kam er mit dem Mw.yenEwieder zurück in Engelland. Man nahm sie nichts denv A "bey dem köpfe; sie funden aber ein mittet, sich rnstoe > ^^11retten. Cheek begab sich wieder in Deutschland, ch" v MtEFlandern, um sich daselbst zu verheurathen. Allem mpen brachte man ihn aufs neue in verhafft. Um Mfreyen, schwur er die Reformirte religion ab; da er Mwieder los kam, nach einer kurtzen zeit aber um
Oe llilloir. '
s Er hiesse mit seinem Aufnahmen Johannes, mm/ft ßii^Cambridge den 16. junii an. i;,4- aus einem sem ^je daEsogebohren. Er hat sich in feiner jugend sonderlich "„I yari>"p,.gantz verabsäumte Griechische spräche gelcget,herrliche progressen gemacht, daß er auf reconnm« . vlss ,,..William Butts , eines Leib-Artztes Königs HEä,dcidsf j,i1540. zum krokellore der Griechischen spräche zu 0 'nennet ward. --«-vcrokn
der aussprache
grossen widerstand dagegen von feitenBifchoffszu^^cher durch ein.orewin ausdrücklichsend die ausfprach der Griechischendestoweniger dränge Cheekens seine - jsM »">. tii"
und hat diefts anlas gegeben zu sieben zwischen M>
Cantzler gewechselten sehr schönen briefen, wE E.er bey ansang der regierung der Königin Maria AMnach Italien durch Basel paßirte, Cölio Secum ^originLii hinterlassen, und Cnrio an. l;;5. zu^oüNlvs Els-ter folgendem titul an das licht gegeben hat. ^
Ungli äs kronuncirrcione OrTcse potilllmum ^
tione8 cum 8replisiio ^inwnienll Lpikcopo, ^
riis Lpillolis comprskenkse. Nachdem Ebuaroglischen thron bestiegen, hat er diesem U)Axs jäh^Äceptori für 2l. jähr lang hundert marck slwv , ukommens bestimmet, ihn zum IllLpalllo ^jxyr e>'Cambridge ernennet, und anbey ihm verfch^ ^,ier ^licheland-gütherangewiesen. An. 1549- wm, .^^chtea^jEDeputirten , welche die alten kirchen-gesttzedaraus eine neue fammlung von gefetzen rpp-
und der civil-sachen errichteten. An. i;
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des Äristotelis LrkiLam erklärte,zustand und nutzen,reichs beybrachte, 1
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wotten ^..?Wernng fE.^ daß er Meern^^
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öes gchennen Rama emes Staats- 5 ecrewru und
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um gemacht: