Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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663
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Kar chn^kefus parvs, zum unterschied der letzt-genannten,^eer. und vorgebürge in Egypten, am Mittelländischender M nicht weit von Alexandria gegen Westen, inPhosiris, wo jetzo Torre äslli Arabi liegt. ?es-vvt. , äs bello stlexanär. 10. 6e//«rr«i,

Otlr? §' l- N. Z.

* Cb ONL8V8 , siehe 1LMILL.

^NMbktsev, einstecken, wo ein bekannterjahrmarckt gehal-Segend. (Nord-west in der Grafschafft Surrey gelegen. Die

ex liegt, wird auch cbe Lbastkev genannt. Es istMs kiyA^lber die Thems allda, und ehedessen hatte es ein rei-3efäna«ls Henricus VI. König in Engelland, welcher in demNabxg erwürget worden, ward dahin ohne cexemonien be-"»d alida^"ach aber ist ftin leichnam nach Windsor gebracht,

* dgesetzet worden. sMo».

Wg vWOöiel78 kHNKLI8, ist ein geistlicher lobge-Kt jg I u>Ninu8, welchen die Griechen mit grosser feyerlich-s^"libiws Liturgie absingen, und seinen nahmen von denLilien l? l deren darinnen vielfältig Meldung geschiehet, be-Mge„, vSt; sie glauben auch, wann sie diesen Hvmuum ab-5 Cherubim in der art GOtt ;u loben nachzuahmen;Mes ^ 'M, wann man die heiligen geschencke des kleinen al-, ttz. ^chen sie arsm protkeseos nennen, aufden grossen al-UprliiwM das opfer haltet, bringen. Cedrenus setzet denUiiaiii ^ Lkerubici in die Zeiten des Kaysers Ju-

Ug Der kgrer Simon nimmt in acht, daß dieser lobge--Mai-n^wcht in der Syrischen Liturgie der Jacobiten oder der

s^«usd-^?Mln der Nestorianrschen Liturgie befinde, welche, h M Griechischen sind genommen worden, daher fehltest^ auch in der Griechischen , zu der zeit da die«-^Versetzung ist gemacht worden, noch nicht gefundenAj, »AWgen mercket er an, daß er in der IKeoria St. Ger-k/>I >vat,vcher Patriarch zu Constantinopel gewesen, stehe, undM könnte, daß die bemeldte Tsteoris St. Germa-

dies-x Mruckt worden, voller zulagen, welche neuer sindd?1äk „.Patriarch Germanus seyn möchte, so hat er sei«rnx kq g-?^aupten ein altes manuscript dieser Iksori-L an- wo die Griechische Liturgie expliciret wird,i>°° . ue bevlaaen stnd . sondern nur die»alte Liturgie sich

befind Klagen sind,ide-chÄund doch dieser Hyi

NMer a>'und doch

nus Osterubicus mit unter^ notL Über Gabrielem von

v^rubi»,

also werden die engel der andern ordnung vonvoss'^archie gcnennet. Wenn Iosephus üb. III. antiq.keNtt, ^ den zwey Cherubims , welche die lade des bundesbns HM, sagt er, daß sie geflügelt gewesen, undw'uten creatur ähnlich gesehen, auch von Mosttz, Fw thr^N Malt präsentiret worden, in welcher sie ihmM-Ms ks erschienen. Was aber des Propheten

"»d Set, dl« ^ anlanget, so wird deren figur ausdrücklich»iü,?dler l'e nemlich einem menschen, löwen, ochsenV einig.gesehen. Jedoch sind die ausleger darinnen«der an- legltcher eine besondere figur von diesen vie-.V zugleich an sich gehabt. Vilalpandus be-

Zi «Äen dli-r a?^^"una , daß nemllch ein jeglicher CherubimAb-vAt ,,«>.aLuren gestaltet gewesen, indem er ein mensch-öürNüsse , adlers - stügel, den leib eines löwen und

Platze und hält davor, daß die Cherubim an der

k >6 die AU .gebildet gewesen. Joh. Spencerus mey-(sSdrz-or Kerubim eine Egyptische figur gewesen, äs löM-Ä^Ubich Hb- HI- äiss 5.

^er^n ^ / war der nähme eines gewissen Ritter-ordens inMinen k-r ? auch mit dem nahmen JEsus oder der'ESchUeleget worden. Er soll an. i; ,4- von dem Kö-lctzr,S'tzes Magno IV. zum andencken des Ertz-Bischöff-

gestiftet worden , wiewol die Schwcdi-Un«!?8edenk^v.Magnus, Loccenius, rc. mit keinem wor--^tü^ubinen "v Die kette dieses ordens bestünde aus gölde-§?>>, " , so mrt rothem schmeltz - werck und göldenen

d>kr f.wvrjol,chutzgen gezieret war; unten hieng ein oval - stuck-MdäSen sthwa-d JEsus mit göldenen buchstabcn undund weiß gezierten nägeln , um unsers Hei-^i> aN-n vonR^^n, zu sehen war. Nachgehends wurdeIX. zugleich mit der Catholtschen reit«. Ck, Us cliLV!>i ,/«/lr»ra»r. , tiieatrs ä'llon-

.^«Ritter-orden.

...VI . .... Umb'eyHw ^Ä^nnocen-

. ,>av studirmpflegte. Er kam v^ nahmen

lflx ESlnsrr, und als derselbe nme^äitor, nnv .iKplt worden, machte er chnZuMA ch xwg«»nv v

Am Cardinal. Er war em ehm»^^^

^ wann, und starb den ri. aprü . einer W-, (Laertlus) Mürtlg von b ^

dN stadt m Umbrien, fiornte E regcerE ^

nachfwtzern . bis um den «g ^

^mrr welchem er an. r6r6. Machen bullen^AZer Jurist , und eoMgirte dre M^E unter demdlwtzNnen vvn Leone I. an; welche eoue dna CheruvAn, vorhanden. Sem söhn Angelas

^mor. I.e«jeo» n. Theil.

che 66 z

ein Mönch zu Mont-Caßm, vermehrest dieses HuIIarium, undgab es in vier volum. heraus, wozu andere noch etwas hin-zu gefüget. Sein anderer söhn, Alexander Cherubini, wel-cher unter dem Papste Urbano VIII. an. i6;o. und lebte,war in sprachen wohl erfahren, und übersetzte einige werckeaus dem Griechischen ins Lateinische ; vornemlich aber legteer sich auf die Platonische Philosophie. xin. III.

LLP. 46 .

* (Lhervmsko, welches man auch Czerwinsk schreibet,eine Polnische stadt acht meilen von Warschau, wann man dieWeichsel hinunter kommt. Es liegt ein prächtig gebautesAugustiner-kloster allda, so eine Abtey ist und LsnoniL08 hat;die Abtey ist eine der reichesten und angesehensten in gantz Polen,wo immer die arösten Herren des Reichs Acbte sind, ja öftersdie söhne ihrer Könige feststen, ob sie schon nach der regnl Au-gusttni leben müssen. Sie tragt dem Abt ungefehr jährlich40000. livres. Der König ernennet den Abt; aber dieweil die-ser muß ein Mönch seyn, so haben darbey die Mönche des Rü-sters das recht, denjenigen zu erwehlen, welcher durch des Kö-nigs nommation ist wahlfähig gemachet worden. Oefters se-tzen sie des Königs ernennung gäntzlich hindan, daher auf dieerste wähl zu zeiten eine zweyte, ja gar wol manchmal einedritte gemachet wird; zwischen allen muß ein monat zeit ver.fliesten; und wann auch die dritte fruchtlos ablaustet, so nimmtder Vitul:>n8 vom Hof seine »»flucht zu dem Römischen Hof,und sind teäe VLLSML die einkünfte demselben fequestrirt. Eshat diese Abtey noch eine Mutter GOttes, welche viel wunderthun soll, und von gantz Polen sehr venerirt und besuchetwird. Der Mönche kleidung ist ein weisser rock mit einem kur-tzen und engen übermantel, ohne erme! rc. In dem chor tra-gen sie eine schwartze mit carmostn gefütterte Priester-mütze wiedie Bischösse. Ii/Iemoire8 äu sie

LMXV8LI, war ein altes und mächtiges volck in Deutsch-land , dessen Hertzog der berühmte Hermann oder Arminiuswar, weicher des Kaysers Augusti General Quintilium Da-rum aufs Haupt geschlagen, bey welcher Macht die Cheruskerauch sonderlich ihre tapferkeit erwiesen, wiewol sie hernach vonGermanico überwunden worden. Ihre Wohnung war zwischender Elbe und Weser, wiewol sie sich auch noch über diestn letz-ter» fluß erstrecket. Ihre Nachbarn waren die Catten, LKsuci,Bructerer, kok , Hermundurer und 8usvi, mit welchen undnoch mehrern Teutschen völckern sie hernach unter dem nahmender Francken in eine nation zusammen gefchmoltzen. Sie ha-ben auch noch zu Claudiani zeiten um die Este gewöhnet, undsollen ihre alte wohnplätze jetzo das Hertzogthum Braunschweig,Lüneburg, den Hartz, das Hildesheimische und Halberstädti-sche, einen theil von Thüringen und der alten Marck in sich be,gleisten. 7'ucrr. Ist. II. 3NI13I. L. 17. Ist). XII. c. 28. L in 6er.man. c. z6. Lc. lib. VI. 8. 6sII. I1b.II.

lib. VII. 8/r». lib. IV. c. 12. lib. IV. e. 12. O/s, lib.

8IV. 6V. 8VI. psneg. IV. äe Lonsul. Honorii. Alt-

hammer, in stse. 6erm. 6erm. sntig. lib. III. c. I-.

Nonumenw kaäerb. p. ;6. <Lc. *

Chesapeack Bay, ein meer - busen im nördlichen Americazwischen Virginien und Mariland. Er ist 7;. Französische Mei-len lang , aber nur sechs bis sieben breit, wird von unterschie-denen flössen, die zu beyden feiten zusammen kommen, formi-ret, und liegt den Engelländern zur Handlung bequem. ,

Lmer. Lngl.

Chesaux, ein dorfund Herrfchafft anderthalb stund von Lau-sanne gegen Cossonay gelegen. An. 1592. hat die stadt Bernselbige von Frangois Champion erkauffet, und nach der Handwiederum an Franqois Louis, mit hohen , mittlern und nie-dern Gerichten um n;p. gülden 2. fch. 6. hlr. verlaustet. *

Chesel, lat. ein grosser Asiatischer fluß, welcher

auf dem geburge Jmao rm Königreiche Thibet entspringet, undsich, nachdem er gantz Zagathay durchstrichen, bey Cant inzwey arme theilet, auch solcher gestalt eine grosse insul von mehrals hundert metlen lang machet, bis er endlich mit zwey aus-flussen rn das Casplsche meer lauft.

„ Chesery, (das thal) ist ein Savoyisches amt, an demfluß Valserme und dem ländgen Gex gelegen. Der beste ortdarinnen haßt gleichfalls Chesery, lat. LKeis§um. Die darzugehörige noch kleinere orter sind ungefehr an der zahl fünfzehen.

ckbesbire, lat. Lomiraws Oestreichs, eine am weer gele-Eyesylrr, '" . westlichen gegend von Engelland»

aene Grafschafft '«/Z "L ^ 'Mwärts an Shropshire undstosset nordwärts an Laneasylr^,^ ^ Derby - und

oüüd westwärts an den fluß Dee, wodurch sieStasftrdsWe, Falles abgesondert wird. Die gantzeÄrejft 14 . marckt-städte und 86 . kirch-sprele in sich.Herrfchafft veg t Römer wohnten unter andern m dieser Graf-^^Lornavu. Zur zeit der siebenfachen Engellandtschen^asst die ^ eine provintz des Königreichs Mercia, undreglenma Z« es^mr ^ie luft und

nnwtzo ^ sind so gut als irgends an einem orte in En-und diese provink übertrift hierinnen die benachbarrenMand,'wo ^ ouma kalt ist , so lassen doch

L wTmen dünste von der Jrrländischen sie den schnee gar seltenlange auf dem erdbvden lieLen.^Ssnderlich ist diese Graf,cyafft