Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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städte xjn^Ieranf wieder in Italien einfiel, unterschiedlicheWiickpn und die Longobarden zwang, daß sie einenMe ftibuk versprechen musten. (- ) Nach diesem ent-^lne conspiration, welche Fredegunda wider ihnAls sein vetter Guntramnus, König inüber ' ^n. 5y;. starb, erbte er dessen länder. (-) Als erstjne„ andern vetter Clotarium, König zu Sois-Notarii war er unglücklich. Denn es brachte Landri,°ie sch/ Hofmeister, durch eine kriegs-list zuwege, daß erAm bey Soissons, welche insgemein die Macht vonblirch d?« wird, veriohr. Er ersetzte aber diesen Verlust. lieg, welchen er an. 594. wider die V-irnos, einWelt -bem Rhein und der Nord-see, so revoltiret hatten,^sem «M"" er dieselbe dergestalt schlug, daß man nachü». mehr von ihnen gehöret hat. (/) Kurtz hierauf

Iß, 1,'starb Childcbertus II. in der besten blüthe seines al-M Zr^^wnthmassen Paulus viaconus und Aimoinus, daß^Ni>- -Mild mit gift vergeben habe, es meldet aber keinMust. ^was davon. (§) Er hinterließ 2. söhne, Theode-»"üe ki-a Theodoricum II. mit einer tochter, welche Lheu-Mio , und samt ihrer groß-mutter Brunichild von Clo-71. f^iangen genommen wurde. (») 2"«/. üb. V.

2 ' Vs c. 57. ( b ) 2"«»-. üb. IX. c. ro. ( s ) tt.

üb. VIII. c. 18. üb. IX. L. 25. c. 45.

? 1 >b. üb. III. L. 16. segg. ( a ) Üb. IX. c. 19.

(5-) 6ett. Xsg. krsnc. 0. ;6. (s) 2'^eZ. c.

^ ü. I. (§ ) Orac. üb. IV. c. 12. O«-

sshj,. ' "E krsnLS tom. I. col. 27;.

Äg^bert III. mit dem zunahmen der gerechte, KönigI»i br,ni?ch, war ein söhn Thiderici III. und succedirte sei-?Her K? Clodoväo III. an. 69;. Pipinus der Ober - Hof-ejnMte alle fachen, und Childebert hatte nur dennah-Meß ^ Königs. Er starb den 22. nov. an. 711. und hin-^' bi AWvbertum II. welcher ihm nachfolgte. üb.

»f üb IV.

N, Grimoaldi söhn, welcher des Königs von Au-M hxMkberti Hofmeister war, und nach dessen tode dasb- ttw-kl-, ' daß der König diesen seinen söhn zum Cron-er--Me a.,A hatte, wie er ihn denn auch unter solchem vor-ven thron setzte, nachdem er Dagoberte, des Di-Me schuhe, von Didone dem Bischoffe von Poitiers, einekein-« ^ und in Jrrland bringen lassen. Doch das werckdSand, sondern beyde, vatterund söhn, wurden"b, d>.°av 11. um das jähr 6^4. getödtet. (siehe Grimoal-. 3e>bertus III. ) n«ai». üb. IV. bist. krsnc. L. 42.

E^vi/?dqnd, Pipini des dicken söhn, stammele her von»ess ^elchMOandpfleger in Gallien, war Caroli Martelli brü-te,glitte. Masters das commando über seine trouppen an-,,^ie der M der erste des geschlechts, von welchem die drit-tßen ^tanzosifchcn Könige herstammete, wie Frebegarius

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M WmmuÄwr solches behaupten. Dieser Uiid'chrand^ tzMelvngi vatter, welcher einen sohn Thec^obert hallte,

»tüW» war von Matrie, einer kleinen landschafft m Nor.

iwjschm Evreux und Vernen; nach diesem setzen siesich tzw 1. sxruer Robertum II- den starcken, und end-Ach^mum lii. welcher an. 922. zum Könige von Franck-?' wurde. Dieser war Hugoms des grossen vat.

Ucher Huqonem Cavetum zeugte, von dem nachgehendsgeschlecht der Kömge mFranckreich seinen ansang

Dieser meynung pflichtet bey ^

, LL. Mein Adrian Valesius ist ande-

?^H^usI. König der Francken, ein M Merovei,-(« )

von chm eneblet lrnrd ^ ) so hat er wnnderbareÄs>^^abt. In stimr kindheit wurde er von den Hun-^t ^ aber vo«Em Francken, ViE^ wttde-

U^interü-k^em freunde Basino, dem Kd"M I Th

ihgL berW/rrn sehneten. So bald diesesGulmanser.

, g,?üeke er es alsofort Childerico, und uberschlckte iymkV' seines glücklich ausgeschlagenen unter-

I-iKk absckjdelste eines gold-stückes, welches sie, da sie vonMi^sir ver^d aenvmmen, unter sich getheilet hatten. Also^ i^Neder '^H/rr nach ausgestandenem 7. oder 8 .»ahngens° ^atte yhx' und schlug den Romer Aegidmm aus dem selde.

^rtUuß BaswM Mder von seinem Reich besitz genommen,

' des vorqemeldten Basim, fernes vorigen

endlichen , ihren ehemann , und reiste Childerico nach,

^ und mit ihr Clodovaum I. ftmen

»gle. Chlldericus streifte nach diesem werk m Gal-

lien ein, nahm Angers und Orleans weg, machte mit Odöa-cro, dem König oder General der Sachsen, ein bündnis, undschlug mit demselben die Teutschen, welche in Italien einfielen,und bemächtigte sich ihres landes. Endlich starb er an. 481.und wavd zu Tournay begraben. Denn an. i6;z. hat man da-selbst , wie sichs wenigst gar wahrscheinlich schließen läßt, seingrab, und in demselben noch unterschiedliche antiquitaten ge-funden , davon Chiffletius ein eigen buch, unter dem nah-men LnEr>ll8 ebiläerici, geschrieben. Hieraus haben die mei-sten erweisen wollen, daß Chtldericus jenseit des Rheins in Gal-lien den sitz seines Reichs gehabt. Aber Daniel (-7) widerlegetsolches mit verschiedenen gründen; (siehe Clodoväus I.)gleichwie er auch die dethronisation desselben unter die fabelnzehlet, da ihm doch sonderlich bey diesem letztem Puncte, vie-le sehr klare zcugnisse der alten geschjcht - schreiber im wege ste-hen. Tom. I. prsest bitt. p. io- sey. (« ) 2Ä^s«. üb.

II. c. 9- (Üb. II. c. 12. ( c ) ä. I. p. jbgg. *

Childericus II. Clodoväi II. und der H. Bathildä söhn,succedirte an. 6?6. feinem vatter im Königreich Australien,und an. 674. oder?z. seinem bruder Clotario III. in Neustrienund Burgund, nachdem Ebroinus, welcher Theodoricum denandern bruder, der nach des vatters tod gleich hätte mit suc-cediren sollen, aber von Clotario und Childerico ausgeschlos-sen worden, auf den thron erheben wollte, in das klofrer zuLuxeuil in Burgund, der gedachte junge Printz aber in dasvon St. Denis gestecket wurde. Also blieb Childericus der ei-nige Monarch des Königreichs. Er machte alsobald zum üls-jore ÜOMN8 Leodegarium, Bischofs zu Autun; weil aber die-ser bey ihm in verdacht kam, als ob er unruhe im Reich an-fienge, verbannete er ihn auflebens-zeit in das kloster Luxeuil,wo auch Ebroinus saß. Doch ward Childericus nicht langehernach von einem, nahmens Bodillon, den er hatte lasse«mit ruthen streichen, bey dem walde Lauconis unweit Chelles,da er von der jagt zurück kam, mit seiner gemahlin Bilihildoder Blitildis und seinem söhne Dagobert an. 67;. oder 677.umgebracht. äutbvre8 sp. «i« krsiiL. tom.

III. ^l». prsek. rom. IV. äs vili8 88. orä. 8. üeneä.

tom. I. x. 25z. tom. I. col. 127. fcg.

Childericus III. der ungeschickte oder faule genannt,wirb von einigen vor Theodorici III. (IV.) von andern vorChilperici II. und noch von andern vor Clotarii IV. söhn gehal-ten , und war der letzte König in Franckreich aus dem Merovin-gischen stamm. An. 74z. wurde er von Pipino, Caroli Mar-telli söhn und Nachfolger, auf den thron erhoben ; (siehe Pjpi-nus der kurtze.) doch nur zum schein, weil Pipinus in derthat die gantze regierung führte, der ihn endlich auch an. 751.als einen Mönch bescheeren, und in die Abtey St. Bertini un-weit St. Oiner in Artois verschließen lassen, wiewol anderemeynen, daß er nach Luxeuil in Burgund geschickt, und her-nach in das kloster St. Emeran zu Regenspurg gebracht wor-den , woselbst er gestorben. Allein die 3imLle8 Lertini-mi sägen,daß er in der Abtey St. Bertini zu St. Omer im i8. jähre sei-nes alters sein leben beschlossen; da denn Pipinus, der ihn indas kloster gestoßen, sich an. 752. selbst zum Könige in Franck-reich crönen ließ. Also endigte sich mit ihm der Merovingischestamm, welcher 2S0. jähr von der zeit an, da die Francken zu-erst in Gallien vesten fuß gesetzet, zu rechnen, den Französi-schen scepter geführet hatte. Lninl. kuläens. Limsl. Leitinis-ni Ac. O« L'bAre, tom. I. bist. kronc. Da«re/, bitt. äs kkLncetom. I. col. ;79. ;8«>. 19 ;.

Ctzili, eine grosse aber schlecht bewohnte landschafft im südli-chen America, so sich längst dem Süd-meer erstrecket, welchessie gegen abend hat; gegen Mitternacht ist Peru; die Tucuman-Nischen und Magellanischen länder aber sind gegen morgen, unddas land der Patagons ist gegen mittag. Diß land ist sehr kalt,welches grossen theils,von den hohen gebürgen, I08 Andes oderSierra Nevada, herrühret, welche gegen morgen liegen, und als-diese gegend der morgen-sonne berauben ; wie denn einige vor-geben , daß auch der nähme Chili selbst in dasiger landes-spra-che so viel als kalt heiße. Wiewol viel glaublicher, daß der näh-me Chili diesem grossen lande von dem fluß Chiüe, so in demthat Aconcagna entspringet, beygeleget worden. Diese land-schafft wird in ;. theile unterschieden, in Chili, Imperiale undChucuito oder Cuqo. St. Iago ist anjetzo die Haupt-stadt dar-innen , gleichwie es vor diesem Conception oder Arauco war.Die andern städte sind Angol, Villarica, Osorno, Chiloa,Imperiale, Valdivia, la Serena, Quillata, rc. welche samtfast der gantzen landschafft von Diego Almagro, welchen Ca-rolus V. an. i;;;. zum Gouverneur davon machte, entdecketworden. Die einwohner haben zwar vor etwas zeit wider dieSpanier revoltirt, und viele, so in dem lande hin und wiederzerstreuet, auch theils schon in pffantz-stadte eingetheilt waren,todt geschlagen, auch nicht minder den regulirten kriegs-völckern,so anfangs wider sie gezogen, starcken widerstand gethan. Je.doch ist seit dem ein guter theil dieses landes wieder bezwungenworden, und unterläßet man von Spanischer feite noch heutzu tage nichts, um sich ie mehr und mehr in diesem lande aus-zubreiten ; wogegen aber die Chrleser sich aufs äusserste wehren,so daß noch wurcklrch ein theil des landes frey ist, der vor die-sem schon der Spanischen Cron unterworffen gewesen. Dererdboden allhier ist fruchtbar, und trägt alle gattungen vonfruchten oder getreyde, welche man aus Europa dahin bringet.

So