Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
Seite
673
JPEG-Download
 

c h i

Worden. Der darauf wohnende Bernerischeha,,», ckÄ^t den titul, Landvogt zu Vevay, und Haupt-Jaz sL,! MMon. Es gehören 8. kirch-spiele zu diesem amt.rst mit einer schönen artillerie versehen. Gtettlers* ^ chron. k. I. p. 14. L k. II. x. 88- *

^it,^"wead , (Edmundus) ein berühmter Nstkemoticus,Mrtia' Orrtor und Linguist, aus der Graffchafft Glocesterheiidz ^ wurde an. 162z. zu Orsord MsWfter, und nachge-ZA der ^ Christ-kirche daselbst Capellan; als er aber we-Mch Nichen unruhe von dar vertrieben , und an. 1648.He ex Parlements-Visitation seines amts entsetzet ward,Ü^st eins^nothiget, nach Londen sich zu begeben, allwo er,Ikh-ite^ "tu andern , wöchentlich ein Lollsgium mulisumM i, (Und dadurch sich hingebracht. Er starb an. iüzz.N, jä stör. Von seinem tractat, den er äs 8onis geschrie-» hat abrannt, ob er annoch vorhanden sey oder nicht.U über Iohannis Antiocheni LKronIson anmerckun-M spx.M, auch einige Französische bücher in die Engli-^uiln» übersetzet. Siehe läüor. ^ Lnri-

ork. Oxon. lib. II. 5 . 201. sg. äisr.

^tiech^ von Lacedämon, wurde unter die sieben Weisen in«?»». . "and gezehlet, und zu einem Lxboro seines vatterlandes

Mist, '.w der LVI. Olxmp. L. II. iy8- und ^6. jähr vor? der . d.. Er pflegte zu sagen, daß drey sehr schwere dinge?»»eii, -waren; ein geheimnis bey sich zu behalten; zu er-?>>t zsi wie man die zeit anwenden solle; und unrecht mit ge-der «.Etagen, welchen letztem svruch er auch gegen seinenUWen .jauchte, und sehr wohl wüste zu appliciren, als die-Me eri^« milchen Verdruß bezeugte, daß er den Ephorat nichtWe xx Mn können, da ihn doch Chilo erlangt. Dann so^rsaUWlben, die Ursache dieses Unterschieds wäre die,»?der bi« ^ das ihm angethane unrecht vertragen könnte, derM>n /wgegm nicht. Plinius meldet, daß er folgende sitten-Wben ,ü^urpel zu Delphos mit güldenen buchstaben habe ein-: daß man sich selbst erkennen lernen solle; daßM ej» wuderbare glückseligkeit verlangen solle; und daß dasMe aüd^fehrde der schulden und streitigkeiten sey. Noch'""er vernünftigen sprächen und erinnerungenAchtet, >" 5 chgefttzten audkoribus gelesen werden. Es wirdM xx endlich vor unmäßiger freude gestorben, als erbey den Olympischen spielen cröneiz sehen. OraZ.ii> iib. I ^ Okilon. , lib. VII. c. ; 2. in Lsc.

^ L/«r. in 8/mp. <L äs anima.

Miesb. berühmter ringer aus der stadt Patrasso in Pelo-L bhjstbp» ?gtte sonst zweymal in Olympischen, ein mal in den«Mischen mal in den Isthmischen, und drey mal in denbbgesieget, und war also kerioäomces , wel-in^rirde x >ur den grösten rühm unter den Griechen gehal-ten? viel aviN ein ringer oder fechtcr erlangen konnte. AlleinM.für UMre ehre sog diesem mann machen, daß er fech-ein ÜI-^Eerland gestorben, weswegen ihm auch dieIjMlcht a-n.Ä'mahl aus gemeinen kosten aufgerichtet. JedochsxMii, od-!. - ^ ^ in der schlacht bey Chäronea wider Phi-' bey Lamia wider Antipatrum umkommen

- m LligL.il.*

- König eines theilesvon Burgund, ein söhnE?igs j ""b der vatter Clotildis, der gemahlin ClodoväiMi an?^anckreich, ward aufbefchl seines bruders Gun-s/hilv''^7. enthauptet.

siiccW/' ^^nig in Franckreich zu Soiffons, Clotarii I.«"e an. 561. Er war ein ehrgeitziger und unruhi«war Clotarius I. todt, so bemächtigte er sichUndi«/'bsuchteallein Herr zu werden. Seine brüder^v»?hwen Sigebertus, zwangen ihn, eine theilung

«üIls sp!' m welcher er das Königreich Soiffons bekam.EeinÄM, Kinder Sigebertus, König in Austrasien undHb Wand h/rnach einen zug wider die Hunnen, so in"alberte Wollen waren, vornahm, fiel er ihm ins land,Sigebertus kam eilends zurück, und'8lia^°issv«g M ftln eigen land wieder ein, sondern erobertedoch bekam Chilperici söhn, Theodebertum ge-8»d Mer. ^svffuirte er ihm auf interposition seiner bruderK unierffi'i^Er war sonst ein kluger und beredter Herr,Ane ln^nelöbliche thaten von sich spuren , welcheAbibn «tzu viel , und weil er seiner concubine Frede-tei?°^eegvrj,,Mieng, gantz verdunckelt wurden, weswe-Me era"benn°te den Herodem und Neronem ftt-

MsiAEe geruaW« Nenner verstieß seiner maitreffe zu gefallenM , die lbm lcbvn »reu Mrinken aereuaet hatte,

a.ialdl»'Mit V rtuoovcre. - ^cacygeyenvota??ä d?Aer, ijxß ff?"?e, des West-Gothischen Königs AthaNet?"wu ^ ße aber rm bethe erwürgen, um der Frede-

aber dad,?^^" zu erweisen, welche er hierauf heu-ilv^eteu ^ welTA m einen schweren krieg mit seinen bru-flemMn anstiften der Brunechildis, der

und «n»m°

er der Galsuinta zur apanage gegeben,

Theil.

c h i 67z

drey bruder in seine lander dergestalt theilten, daß das Frän-ckische Reich drey theile bekam, Austrasien gegen morgen, wel-ches Sigeberto; Neustrien gegend abend, welches Chilperico;und Burgund, welches Gontramno zufiel. Wegen der stadtParis verglichen sie sich also, daß ein jeder theil daran haben,und keiner ohne des andern einwilligung bey Verlust seines an-theils hinein kommen sollte. (V) Die unaufhörliche feindschaff-ten Fredegundä und Brunechildis, der beyden gemahlinnenChilperici und Sigeberti, verursachten, daß nach diesem wenigfriede zwischen diesen beyden Königen war; bis endlich Frede-gonda Sigebertum durch meuchel-mord umbringen ließ. (sieheSigebertus.) Hierauf bekam Chilpericus die Brunechtld sel-ber gefangen, die er aber doch bald wieder los ließ. (siehe Bru-nechitd.) Was Fredegundä nach diesem vor intriguen gemacht,und wie er auf ihr anstiften ferne beyden söhne Meroveum undClodovaum verfolget, das ist unter den Worten Fredegundä,Meroveus und Llodoväus zu lesen. Nach diesem fielen dieBritannier ab, und weigerten sich tribut zu geben, er brachtesie aber bald zur raison. (-) Hieraufgerieth er in krieg mitGuntramno von Burgund , und nahm etliche städte ein , dieer im frieden behielte. (sl Endlich wurde er nicht lange hernachmeuchelmorderischer weise umgebracht. Einige geben solchesder Brunichild schuld; (x) andere sagen, Fredegonda hätte ihndurch ihren galan, Leandrum äs 1 a Tour ermorden lassen, alSer von der jagd zurücke gekommen ; (/?) es scheinet aber beydesfalsch zu seyn. Es geschahe solches an. z84. nachdem Chilperi-cus ohngefehr 2;. jähr regieret hatte. (,) Er hinterließ von sei-ner ersten und letzten gemahlin viel kinder, die aber alle ge-storben , bis auf Clotarium , welchen er mit Fredegondegezeuget, und der ihm in der regierung gefolget ist. (a)7^0«. lib. IV. L. 22. (L) /L lib. IV. L. 2;. (c) /a.lib. IX. c. 20. (ä ) /ä. lib. IV. c. 40. c. zi.

conk. O«». biü. äe Lrsnce tom. I. p. 161. (e) 6>ez-. lib.V. c. 16. 27. ;o. (/) /«i. üb. VI. 0. ir. ( ^ ) zy.

(ö) c. (r) 7 !«^. lib. VI. L. 46. 6^-

LeA. c. ; ^,„,0,»«,, lib. III. L. 57. csnk. ^«Kr.in Lrit.

in Laron. lom. II. aäan. 5 87 - n. 8 - 9. Dane/, kill. äs LrancStom. I. äsn» les Notes cbronol.

Chrlperrcus II. hieß zuvor Daniel, war nach einiger geschieht-schreiber bericht Childerici II. söhn, und wurde nach Dagober-ti ll. tobe von Rainfredo, welcher Königlicher Hofmeister undCaroli Marteüi Lomxeritor war, aus dem kloster heraus genom-men, und unter dem nahmen Chilpericus und dem zunahmenLlericus mit ausschliessung des Dagoberti sohns Theodorici, dernur noch ein kind war, aufden thron gesetzt. Allein es wurdenalle beyde von Carolo in unterschiedenen treffen, sonderlich aberin der schlackst bey Vinciac unweit Cambrav den 21. merk an.717.geschlagen, und hierauf ein besonderer König in Austrasien, nah-mens Clotarius, eingesetzt. Als Chilpericus in geseüschafft Eu-donis, Hertzogs von Gasconien, Carolo Martello von neuementgegen gieng, wurde er von Eudone dem Carolo selbst ausge-händigt, von diesem aber mit grossem respect tractiret, auch beyfeiner Königlichen würde gelassen, nur daß er Carolum zum Ma-jore vomus machen muste. Bald daraufum das jähr 720. starbChilpericus imjähre seiner regierung. Er war sonst ein braverHerr, der nicht wie seine vorfahren nur zu Hause müßig gesessen,sondern selbst zu selbe gegangen. Doch war er der allzugrossengewalt der Majorum Üomus nicht gewachsen. Lontin. (->^o>-rrc. 106. leg. c. ;2.

(siehe Carolus Martellus.)

ifhilve, oder Chilue, eine stadt in der provintz Chili inSud-America, auf einer insul gleiches nahmens, liegt an demäussersten ende dieses landes gegen mittag, und der benachbartemeer-busen ist wegen seiner vielen insuln bekannt, unter demnahmen ürsbipelaZo äs Chilue.

Lhtmara, ein berg in Lycien, welcher bey nacht-zeit rauchund feuer-flammen von sich auswirft ; wannenhero die Poetengelegenheit genommen, ein gewisses moollrunr zu errichten, wel-ches einen löwen-kopf, einen ziegen-leib und einen drachen-schwantz gehabt, mit dem zusatze, daß es von Bellerophonte ge-tödtet worden. Die gantze fache aber rühret daher, daß die spi-tze dieses berges selten ohne löwen, und die mitte, allwo Herr.lich gras wuchs, niemals ohne ziegen-heerde war; unten aber,daes morastig, viel schlangen sich aufzuhalten pflegten. Dieses aber,daß Bellerophon besagtes monürum solle geködtet haben, bedeu-tet nichts mehr, als daß er, wie Pausanias anmercket, diesen bergbewohnt gemacht. Andre führen diese fabel daher, daß Chimar-rus ein berühmter see-rauber, dessen schiff form einen lowen,hinten einen brachen, zum zeichen gehabt, den Lyciern viel scha-den gethan, welchen Bellerophon überwunden,virt. mul. c. äs ?/,». Ovrst. Lc. Bochart bringeteine andere Ursache an in Lsusam lib. I. c. 6. nemlich, weil Bel-lerophon dic Solymer, so ein an Pisidien und Cilicien grentzen-des volck, überwunden, und ihre z. gotter solche nahmen getra-gen, deren einer in der Phonicischeu spräche einen löwen j derandere eine schlang, und der dritte eine wilde ziege oder steinbockbedeutete, auch jenes volck wol gar seine götter in den fähnenund feldzeichen mochte gefuhret haben; so wäre davon das ge-rächt entstanden, als ob Bellerophon ein aus obqemeldten dreythieren zusammen gesetztes monltrum besieget und getödtet. Al-lein es ist gar zu vieles gegen diese muthmassung zu sagen, undmuffen sonderlkch tue an sich selbst nicht gar gewisse nahmen der

Lll dreyen