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tz...gantzen spräche auf die unterschiedliche Elite,«lich s-M^rung eines Worts ankommt. Über dieses haben sieter zu'U viel zusammen gesetzte figuren, welche 2. oder;. wör-ten ausdrücken. Von dergleichen figuren und characte-Nlöglj^ ^ ^ kine unbeschreibliche menge, so, daß ein mensch un-'vniil- . ° 'ange leben kan, daß er alle recht unterscheiden lernenkochte? ^voch wird keiner vor einen recht gelehrten Chineserkrschj ^ welcher nicht zum wenigsten 800000. dergleichen un->verchoiisrsÄeres weiß. Mit Zubereitung allerley feuer-s" künstlich umzugehen, daß sie allerhand figurenKIM. " präsentsten können. Auf den reisen bedienen sie sichschen g Mften, welche zwischen zwey maul-eseln oder men-A vn,,^?Pn werden ; die Tartarn aber gebrauchen sich einerMer» ?.?rhen. Die stadt Nanquin mit noch unterschiedenendie s »Laoten hat ausserhalb der mauren r. prächtige thürme,Kidrer 7 geschoß hoch, und allesamt Mit Porcellan bedecketktzenM? bey einem jeglichen thurm stehet insgemein ein mitKer d°»,rrrn angefülleter tempel, und noch ein anderer, wel-»idet n^/chutz-gott des orts gewiedmet ist. In allen städtenkide triumph-bögen, welche denjenigen, so ihrem vatter-'ey - s»"?rrliche dienste gethan haben, zu ehren auferbauet wor-m,d auch wenig städte, worinnen man nicht ein von
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Mzu-k! bem berühmten Sinesischen kmlolopko, oder emehte tzg?ren gestiftetes LolleZium finden sollte, worinnen seineä„e avk° agen ^ed . und zwar so sind in dergleichen schulen, A" anzutreffen. Die Kayser von China, welche ge-ein,. die Tartarn dieses Reich unter sich gebracht, hat-Rzejz z Unumschränckte gewalt. Der älteste söhn succedirte«bliret ^ Fonigreiche, die andern wurden zwar auch Könige» dser n,» ten aber keine souveraine gewalt , sondern derk» einn-r ^nete ihnen eine gewisse appanage, und befahl sei-Moniern, ihnen alle viertel-jahre ihr bestimmtes ein-r^dem Uiuschicken, so daß sie nicht vermögend waren, et-aber Kayser nachtheiliges zu unternehmen. Gedachte Kay-Mnvck,'.,?° sie wol selten aus ihrem pallaste kamen, erfuhrenUte». , ' wie sich ihre Vice-Könige und Gouverneurs ver-Wgten '"Waffen sie jährlich einen Visitstorem auszusthicken^tatthM' bem sie vollmacht gaben, alles, was von ihreni^ilockN ""d Gouverneurs geschehen, zu untersuchen;w" bericht und der weisen Männer rath, deren Lol-jähr in der regierung dieses Königreichs ge-? tttv^den, ordneten sie alle dinge an. Also regierten siek-'"rubia. ruhe viel jähre, und wurden von niemandenXm , ohne allein von den Tartarn, welche zu ansang, aj,' ^"li sich schon dieses landes sollen bemächtiget ha-L.eybijch' / l68. aber wieder daraus seyn getrieben worden, bisrMe / das jähr 164;. unter Tunchi, dem Könige vonUer «ch Mies grosse land durch der Chineser Uneinigkeit gantzW fich,-„rächten. Der heutige Tartarische König von China«1 Mt, ", armee, die aus lauter Tartarn von feiner nation»Vuetii-tt.« ^Enommen seine leib-garde, welche aus 40000.li?°rbei,ia ""d schützen bestehet, und in Japan oder Corealäw„. -- Er verstattet den Chinesern die freyheit ihrer re-^ "'wt sie alle ihre vorige gesetze behalten, und hat nichts1 ° k ^ »ohne daß in allen Gerichts-Lollegüs ein Tar-
teMtti,, w"si. Was das politische reqiment anlanget,b^l>wrdn!, °bbm ende in der Haupt-stadt Peking neun Gerich-li,?Mley „'' worunter das höchste aus gleichen gliedern vons.Mjst , "twnen bestehet, und eine gattung eines Parle-bmE ""ters„b?ches alle appellations-sachen schlichtet. Das an-diejenigen dinge, welche die religion betreffen,Und für ^ b«e streit-fachen der gelehrten leuthe. Die übri-, und.M wmee, oder zu entscheidung der criminal-pro-ob,5"Ädt?tt vorfallenden dinge angeordnet. In allent? sind gleichfalls neun dergleichen Gerichte, welche
»e!.^ckin(,x' ^" diesen dependiren. Von demOber-Gerich-man nicht weiter appelliren, und wenn sich er-M - von demselben seine zuflucht zum Könige zusv f'Mnn-Iben ihm 100. harte streiche mit einem röhre gege-sejAt ez > b aber heraus kommt, daß ihm unrecht geschehen,»0 ^ chren-a^ Richter sein leben, oder wird zum wenigsten»u ? drey Ms entsetzet. Der König hat i;. weiber, dar-be , da/^brnehmsten, wovon die oberste LKin-K genen-btsL-V ^ vollkommene Königin, die andern bey-«KvNlMt,^8>-k, daß ist , die Morgen-und Abendlan-Ma,,^ven >h!b"- Die Chmeser nennen siel-uemles, welche
döeAk 4 ren kn M zu der obersten Königin haben; icdoch alle-ihr reden müssen; die andern 12. aber»ios„ ^"e durch ihre Vermittelung vor selbige kom-
koals Weiber anlanget, so hat ihrer der Ko-
^ ^kein ssw buchet. Unter den Andern dieser Konrgin-^ays^' Kelch-ssMsch«d gemacht, und derjenige succediret dem»erK si-rbt , f^rselbe darzu erwehlen will. Wenn diesersi>0ch?""t; jedo^!?'bd sein cbrper nach der Tartarischen weiseElches der scheiterhauffen von lauter papier gc-bey, , verbven« "« Pmem wehr als 60000. cronen kostet. UndMia.Melea zugleich mit seinem cörper auch die klei-
- all??« es dasjenige, was er bey seihen lebzeitensind aueu n,. lebendigen creaturen ausgenoinmen.nemu^Mal drey von seinen bedienten vorhan-"uch muRath, ein Priester und eine concubi-' sich ew!n^^ gerben bereit sind. Diese haben^4 insaem"en tod zu erwehlen, welcher ihnen beliebt,enthauptet. Ausser diesen giebt es auchVlstHz. L^A//beywillig ihr leben aufopfern, um ihren" e/. Theil.
Herrn mit in die andre Welt zu begleiten. Ihre religion betreffend,so giebt es dißfalls drey secten: erstlich sind die Gelehrten, welcheein erstes und höchstes wesen anbäten, daß sieSciax-Fi nennen;so dann der Adel und gemeine pöbel, welche einem guten und bö-sen geiste zu opfern pflegen; und drittens die Bonzes, welchegötzen-diener sind.. Die Tartarn haben auch ihre Priester,welche papierne mutzen tragen, jedoch mehrencheils mit blossenköpfen und barfuß gehen. Für die Tartarischen frauens-per-sonen sind auf gewissen bergen , worauf man schwerlich kom-men kan, einige kloster gebauet. Die Chineser machen keinenwein , ungeachtet ihr land die herrlichsten trauben hervorbringet; sondern ihr gemeiner tranck ist thee, und ein gewisservon reiß gemachter tranck; er ist ambra-färbig, und bisweilenso gut, als der Spanische wein. Alle ihre gefässe sind vonPorcellan, und brauchet der Konig keine andere, als die Un-terthanen. Vor zeiten pflegte dieser bey öffentlichen audientzen aufeinem prächtigen throne zu sitzen; heut zu tage aber sitzet er aufeinem teppich auf der erde. Die Chineser zehlen 22. samilienvon den Kaysern, die dieses Reich beherrschet haben, welchesnach ihrem vorgeben 2952. jähr vor Christi geburt, und alsoauf die 4660. jähr soll gestanden haben. Wenn man zur see da-hin reisen will, ist die fahrt sehr lang und gefährlich; wannen-hero der weg zu lande durch Moscau und die grosse AsiatischeTartarey schon lang und von mehrern beliebet worden. EinMoscowiter nahmens Nikiposa soll denselben zuerst in stand ge-bracht haben; wie er dann auch die route davon, so jedochlangwierig genug, beschrieben hat. Seit einer geraumen zeithaben ziemlich viele Caravanen diesen weg gemacht. Und son-derlich ist die auf solche weise gethane reise des Czaarischen Ge-sandten Evert Jsbrands nach China merckwürdig, welche AdamBrand beschrieben hat.
Ob im anfange der Christlichen kirche die lehre des Evangeliiauch in China erschollen, ist ungewiß. Es berichtet zwar Nr,colaus Trigautius, daß ein Chinesischer Jüde dem Jesuiten Mat-thao Riccio erzehlet, daß an etlichen örtern in China leuthe leb-ten , deren vorfahren aus fremden örtern dahin gekommen, undwelche das creutz anbäteten, sich auch des Zeichens des creutzes viel.faltig bedienten, welches aber die fache noch nicht ausmacht.Einen gewisser» gründ giebt ein monument, welches man beyden Chinesern gefunden, und von Athanasio Kirchero herausgegeben , von Andrea Mullero aber illustriret worden, aus wel-chem erhellet, baß einige Christen aus Syrien nach China ge-kommen , und daselbst die Christliche kirche gegründet haben.Dieses ist bekannt, daß sich einige Catholische Geistliche eifrigstbemühet haben, die Christliche religion in China auszubreiten.Der erste war, Martinus äe Rada, ein Augustiner-Mönch,der an. ,157;. dahin gegangen, welchem an. r;8i. der JesuitMatthaus Riccius gefolget, der auch zuerst einen beständigen sitzdaselbst genommen. Worauf sich an. i;y6. wiederum einigeDominicaner dahin begeben, welchen in den folgenden zeitenmehr und mehr, sonderlich aus den beyden orden der Jesuitenund Dominicaner gefolget sind. Die Jesuiten liessen sich inson-derheit angelegen seyn, durch ihre geschicklichkeit in mathemati-schen wissenschafftcn die Chineser zu gewinnen, wozu der k. Jo-hann Adam Schall, von Cöln am Rhein gebürtig, gar eingrosses beytrug, welcher wegen seiner ungemeinen wissenschafftin der Mathematic von dem Kayser Xunchi zum Ober-Präsiden-ten des mathematischen Tribunals verordnet, und mit vortref-lichen freyheiten begäbet ^wurde. Hierzu kam der k. GabrielMagallan, ein Portugies, der sich durch seine mathematischenwissenschafftcn gleichfalls bey dem Kayser in grossen credit setz-te. Wodurch sie zwar ziemliche freyheit bekamen, die Christ-liche religion auszubreiten, dennoch aber nicht verhindern konn-ten , daß man nicht dann und wann eine Verfolgung wider sieerwecket hatte; welches sonderlich nach absterben des KaysersTunchi geschahe, da 4. Reichs-Mniüri zu Vormündern deSjungen Printzen verordnet wurden, welche die Christliche reli-gion mit gewalt ausrotten wollten, weswegen man den ?.Schall zum tobe verurtheilte, der aber hernach wieder los kam,und zu Peking bliebe, woselbst auch der k. Ludwig Buglius,Gabriel Magallan und Ferdinand Verölest blieben, da dieübrigen alle nach der provintz Quamtum ins elend verjagetwurden. Der Erb-Printz Kham-Hi trat an. 1667. die regie-rung an. Dieser erzeigte sich, auf zureden einiger seiner bedien-ten, den Jesuiten sehr günstig, und setzte den k. Verbiest, nach-dem der k. Schall zu Peking gestorben, über den mathemati-schen Tribunal. Die Jesuiten suchten sich dieser gelegenhett zubedienen, trugen in einer audrentz die haupt-summa der Christ-lichen religion dem Kayser vor, und bemüheten sich, das freyeexercitimn der Christlichen religion zu erhalten; da ihnen dannzu statten kam, daß eben in diesem jähre 1669. einer von ihrenvornehmsten Verfolgern bey dem Kayser in Ungnade verfiel.Sie wurden zwar an das sogenannte Tribuns! ftiwum verwie-sen , welches ihnen sehr zuwider war. Sie brachten es aberdennoch dahin , daß der Kayser diese sache auf den Reichs-taazog, da ihnen das freye exercmum religionis verstattet wurde.Allein der Kayser ließ sich durch einen mngen Staats-Ministerbald wieder auf andere gedancken bringen; dannenhero sich dieJesuiten anstelleten, als wenn sie wieder nach Europa gehenwollten, welchesso vielwurckte, daß sich der Kayser wegen be-schaffenhert der Christlichen religion nochmals erkundiate. Un-terdessen fugte es sich, daß durch gelegenheit eines erdbebens,welches an. 1670. den 27. sept. zu Peking entstund , der Kayserden k- Verbiest vor sich fordern ließ, welcher wiederum so vielzuwege brachte, daß die sache in dem TribunsU Muwn noch-
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