Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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^ietb'°Wß Wd reich wurde, daß er gar auf die gedanckenhin ,!„^"esischer Kayser zu werden. Dannenhero reisetebis wieder, defendirte die Chinestr, und wartete nur,,"s aank?!>^elcher an. 1644. den «rösten theil davon erobert,«ein Vi'^haminische gesthlecht wurde ausgetilget haben; al-niachten^^n fürchteten flch für feiner großen gewalt undinnren König von der mittäglichen gcgend, unter dembesiliitt Ansn, welches fo vielheist, als ein friedenmacherM pwnUb' Jedoch ^ nachgehends unter feiner anführungk>»g Fokieu erobert hatten, setzten sie ihn in die stadt Pe-bitt. Kolli Tartar. in Lüina.

bin , eine gewisse provintz in der Tartarey, worinneni» ly-L-n ^ der salamander-gruben hat, woraus man leinwandMr n,Ä?»eget, welche nicht verbrennet, wenn man sie inskannte» s / Ulit einem wort, der mit dem schon den Alten be-M Nlan^o ssbeüo eins ist. Aus dem gedachten minsrsliUnepachte faden machen, welche sich, nachdem sie an derjb>e ffacks r"et, und von ihrer unreinigkeit gesäubert worden,°der wolle arbeiten lassen, und zwar wird gedachte. bm feuer gebleichet, welches alle unsauberkelt davon^ch allein dem zeuge selbst keinen schaden thut. Diß ist!°>td, flache, warum gedachte materie salamander genennet^N sM ^uch von dem bekannten thiere, welches im feuer

icin. L. 47. Lbina, >^c.

, Cyncon, Lhiancon, oder puelo, eineander west-seite von Sumatra in Asien , gehöretMn "dern, welche einen Commendanten nebst einer gar«xMr, halten , und hat einen schönen Hafen. Der°^Ceila«.aWer wächst, wird vor besser als der, den man. * wi.." dringt, gehalten.

Mt qMon, eine Grafschaffl in Neu-Castilien, nebst einerDiljp^'Ms nahmens, 6. meilen von Madrid. Sie ist vonlinden «dem Marquis äs Castel - Rodrigo übergeben„' in k.aohdem deren voriger besiker, der Fürst von Savel-^bte, .d/m Spanischen succeßtons-krie ' .'

der ^Wmthus oder Lindasvtndus, war der r-ste Kö,S 4 , '?e3Wen in Spanien, und succedirte in solcher wür-te?? noch ^Könige Tulga. Er erwies sich sehr tapfer, und^ vey lebzeiten leinen st>hn- . riin, Mi,.

^geissen,

kriege die Österreichische

vl-ä aen innen jvyn, Rceevwmtyuin,

L^ben. rk. Welcher ihm auch, nachdem er an. 649.^ ^ ^ der völligen regierung nachfolgte. ^

^ rar v

Receswinthum, zum Mit-.oder«;i.

M L», gewisse Chinesische götzen, welche wie PyramidenMietbarer kunst zubereitet sind , ,wormnen , wre elluge

lkn klej»' ^r art von meisten ameisen seyn soll, welche mM f,-, " Wohnungen verborgen liegen. Die Heyden fürch-lÄ-uffen ^sen Chrnes dermassen, daß, wenn sie einen scla-«Mem fl/si- denselben zu dergleichen götzen hinführen, undhIi,, da/Elß und andere dinge geopfert, bitten sie von demA^dgern ,.«!Aave, wo er sich unterstünde wegzulauffen,E ieutb?Ü^ ^'ven gefressen werden mochte. Dieses halta« ?r dermaßen an ^6 L- n»

"och so übel trc

, daß sie nimmer weglaussen, sietractiret werden. Man findet eine von

lk Mt, teaeurce wervcn. A-ean fnwce rmr vvn

??er ög^anuden zu Fochten in der provintz Fokien ausser--' die K^Eauren, welche 9. geschoß hoch uud achteckigt

> ^ ,,^'Men mauren sind mit ^.^aesthmücket. An jeg«mit vielen andern ^errathen g M ^ mit ausge-»dZ, klemm siockwercke ist eme marmorne' essernm«fA und erhabener stem-arbett, Mv«ten geaitter und um jedwedes gea tter yer ^ m grosserhängen " der lusi kiE^ eme

weiche, wenn sie von dem wmdevew s - ^ HerderWmmen machm^ auf der vbkr> e m ge«ein eherner vergoldeter gotze, welch r ^

Tbm seyn M. ' ^ flusse Doch,

W»' ^ stadtgen in Condrosandemklemeny^^ ^m^lZMamur und Dinant ostwärts gelegen, v

, war der eilste Kayser in V^Amen^durch^vie^^^eehLHaust Ein, und machte semen naymm^

^ink-We bekannt, sintemal er alle WN auch die

n«^s Königreichs China unter gegen

tz V ^e mLuer auffuhren ueß , ^ verhindern.

?w« ' umder Tartarn ernfaste davurm eine siotteper erste von dieser natwn , w unter

l'ch M , womit er einen grossen theil ooN -Z»^ hangle;

^>en§/'und durch gantz Wen euren SroM 'NM ^y,

V auch ewige dafür halten, daß dreies v genennet°^ndlaner sein land nachgehends W ^ alle

er aber viel grausamkeiten ausu . bezeugte,

' unvg. äe8 reni8.

'^9 ' ^

König in China, und zwar

^ese^Fe von einigen, succedirte seinem vatter gar N...2,Uwj,^bjg wargeschickten vornehmen Minister erzogen,ll^ea faer künstiim^^^^er den Ambassador von Cochrnchi-M illadivqrH chen Maschine beschenckte, welche sich von sichaUe führw bewegte, und einen beydes zu wasser und"uroy. ^ ^ Sie nannten es in ihrer spräche Chinan,Theil.

dergar jung,

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welchen nahmen sie anfetzo einem seercompaß geben, weswe-gen auch einige, wie k. Martini bemercket, dafür halten,daß dergleichen compasse damals noch nicht im brauch gewe«sen, die andern nationen aber selbige von den Chinesern zu ver-fertigen gelernet hätten. LeLro» , smig. äes tems.

* Chmiladanus, ein Aßyrischer König, welcher Saosdu.cheo im jähr der weit; ;«8. und 667. jähr vor der geburt Christi,nachfolgete. Er führte krieg«' mit Phraortes dem zweyten Kö-nige der Meden, welchen er überwände und umbrachte im jährder weit ,400. «;«. jähr vor Christi geburt. Ader Cyaxares,der söhn und Nachfolger Phraortis, rächete sich bald wieder anChiniladano, schlüge seine trouppen, und erfrechte sich Ni-nive selbsten zu belagern, welches die Haupt-stadt des AßyrischenReiches gewesen. Der einfall , den die Scythen damals inAsien thaten, bewahrte Chiniladan vor seinem gäntzlichen unter-gang , welcher sonsten gewiß erfolget wäre. Cyaxares, welchernunmehro schon einen theil seiner Unterthanen vor dem ein-fall dieser Barbarn gesichert hatte, gienge für das zweyte malauf seinen feind los, und schwächte ihn dermassen, daß er sichwieder an Ninive machen konnte, und dieselbe im jähr der weit;4oy. und 626. jähr vor Christi geburt auch würcklich einnahm,worzu ihm nicht wenig geholssen , daß Cyaxares den Na.bopalassar, Gouverneur zu Babylon, von seinem Herrn demChiniladan abzufallen bewogen, und sich feiner krässtiglich wi-der die feinde gebrauchet hat. Chiniladanus, welcher sich nachNinive geflüchtet hatte, da er nunmehr die stadt verlohrensahe, verbrannte stch in seinem eigenen pallast. Alexander ko.iMüor nennet diesen König Sarac, und sagt, es habe den Grie-chen gefallen ihn Sardanapalum zu nennen , und nach belie-ben falschheiten wider denselben auszugeben. Die zeit, da ergelebet, wie auch die zeit, da er Phraortem überwunden, lassenuns nicht zweifeln, daß er nicht der nemliche König sey, wel-chen das buch Judith Nabuchodonozor nennet, und der nachdessen bericht Arphachfad den König der Meden überwunden,und hernachmals in Judäa einen grossen theil seiner kriegssmacht durch die untreue seines Generals Holofernes, oderwenigstens aus dessen versehen verlohren; man kan sehen, wasvon ihm in den artickuln Arphachfad, Aßyria und Sarda-napalus gemeldet wird. , lib. 1. L?a»s»e, ?ro/e«r^r.

Lttjel«!«! äc.

Chimven, eine Chinesische stadt in der provintz Queicheu,und die hanpt-stadt eines gebürges von gleichem nahmen, hatüber 5. städte und vestungen zu befehlen, und liegt in einem lau.de, welches die schönsten blumen in China hervor bringet, wieauch viel granatcn und pomerantzen. In der provintz Junnanist noch eine stadt dieses nahmens, nahe bey dem kort Loco, ineinem lande, welches reich von silber-minen ist. (Lina.

Thinkiang, die Haupt-stadt einer Herrschafft gleiches nah-mens in der provintz Junnan in China, worunter 4. anderestädte gehören. Nicht weit davon ist ein grosser stein, in wel-chen der König von Mung, als er einsten gewissen Ambassa-doren, welche von andern Königen dieses landes zu ihm gesandtworden, audientz gab, und selbige ihm die verlangte satisfactionverweigerten, mit einigen hieben seines schwerdts eine schrammevon z.ellen rief hinein machte, mit beygefügter antwort: daßdie Abgesandten wieder nach Hause ziehen, und ihrem Principa-len berichten sollten, von was für gutem metall sein schwerdt ge-macht wäre. Dieses soll etwa 210. jähr vor Christi geburt gesche-hen seyn. Es giebt auch in dieser geaend einen gewissen fisch, wel-chen die Aertzte wider alle Unpäßlichkeit gebrauchen. LKin.

Chinktang , ist gleichfalls eine grosse stadt in China, in derprovintz Nanking, und die Haupt-stadt über 2. andere. Allhierbefindet sich stets eine grosse menge von schiffen, und wird beson-dere Handlung getrieben. Um die stadt sind viel angenehmeHügel, daraufschone tempel erbauet. Die Neäioi von Chin-kiang werden für die besten in China gehalten, «Lina.

* Chinning, die dritte Chinesische stadt in der provintz Quei-cheu. Srecommandiret über 2. schlösser, welche zwischen dengeburgen Magan liegen, und an gold - und sicher - bergwer-cken sehr reich sind, wovon doch tue einwohner weniger wer,ckes, als von ihren kuhen und vieh-weiden machen. Da istauch der brunn Caicr, welcher sehr kaltes wasser führet, 0-dasselbe schon durch em unterirdisches feuer erhitzet wird. Lm-ballacie ste8 Hollsnäoi8 a la (Line cliap. ; 2. ,

DiÄionnaire Oeogr.

Ehtnon, eine kleine stadt nebst einem schloß in der Fran-zösischen landschafft Touraine, an dem flusse Vienne, wohinCarolus VII. an. 1429. feine zuflucht nahm, als Johanna vonArc, sonst die Oceanische jungfrau genannt zu ihm kam. Allhievist Franciscns Rabelais, der wegen seiner kurtzweiligen possesberühmt ist, gebohren worden. Von einigen wird sie fürder Alten Vicum Lilomsgenkem genommen, dessen Greqoriusluronenk. gedencket üb. X. c. ;i.O«c 2 >i«e, ant. des vill.

Chinow, eine von den ältesten adellchen familien in Hin-ler-Pommern, allwo sie auch ihr stamm-schloß Chinow hat.Um das jähr 1612. tst Johann Chmow als Präla und Iks-lsmariu8 zu Cammtn bekannt gewesen. , Pommerl

Lhinsky, siehe Rmskt.

Chmtile, (Flavius) oder Lhindilane, Sumtille oderChinthile, «n Koma der West - Bothen in Spanien, succe-dirte seinem brnder Sssenand an. 6,6. Er ließ das fünfte Lon-d-üum zu Toledo m diesem 6z 6. jähre nach der Spanischenrechnung halten, und starb an. 640. üb. VI. Lc.

Lll; Chtn-