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Zweyter Theil. Bi - C.
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Chinting, eine grosse Haupt-stadt in der Chinesischen provintzPeking / hat zi. andere städte unter sich. Es ist daselbst einprächtiger tcmpel, Lunghang genannt, und darinnen ein gö-tzen-bild 62. ellnbogen hoch. Nahe bey der stadt ist das berühm-te gebürge Cangnien, welches sich über die wolcken erhebet, undaufdem gipfel einen gesnnd-brunnen hat. Lüins.

(thintu, eine grosse Haupt-stadt in einem gebiethe gleichesnahmens in der provintz Suchuen in China. Es giebt allhiereine seltsame art eines Vogels , Tunghoafung genannt, welcher«inen rothen schnabel bundfärbigte federn hat, aus einer blume,Tunghoa genannt, gezeuqet wird, und so lange lebet, als die-selbige dauret. Es ist daselbst nicht weit von Nuikiang ein brun-nen, dessen Wasser wie die see, ohngeachtet dieselbige weit davonist, seinen ab-und zufluß hält. Nahe bey der stadt Quon ist derberg Cingching , auf welchem, nach der Chineser bericht, die sogenannte Nnsiens, welche sie vor unsterbliche menschen halten,zusammen kommen sollen. Es ist auch ein gewisser see daselbst,welcher weder grösser noch kleiner wird, es mag regnicht odertrocken weiter seyn. äslcr. LKin-e.

Lhiny, lat. Lbmi'äLum, eine ansehnliche Graffchafft, indem Hertzogthum Luxemburg gelegen, welche an.Champagne,an Lothringen und an das Luttiger gebiethe grentzt. Die vor-nehmsten örter darinnen sind Chiny, welches an dem fluß Se-moy liegt, Montmedy, Damvillers, Marville, Jamets, Stenai,Uvois, I3 Ferrette und Virton. Es hat diese Graffchafft grossexnvileZis erlangt, und ist die Kayserliche Graffchafft genennetworden. An. 1681. den; i. jul. muste sie dem Könige von Franck-reich abgetreten werden; allein an. 1697. hat sie dieses in demarttckul des Ryßwickischen friedens-schlusses der Cron Spanienrestituiret. In dem Utrechtischen frieden 171;. ward sie in favor-es Hauses Oesterreich an die General-Staaten abgetreten.Chio, flehe Gcio.

* Chiocarellus, (Bartholom.) ein gelehrter Neapolitanergegen die mitte des XVII. Lsuli, ließ daselbst eine Verzeichnisaller Bifchöffe zu Neapolis von der Apostel zeiten an bis aufsjähr 164z. drucken. Er hat auch ein buch äs 8cript. illnltr.Xeglli Xespvümni heraus zu geben versprochen. I'oxxr, bibl.Xsp. T'eMer, eloz. tom. I. L II.

* Chioccus, (Andreas) ein Italiänischer Nsäious im XVII.

Isecnlo, gebürtig von Verona, studirte zu Padua, und pro-movirte daselbst in vockorem, worauf er in seinem vatterlan-de die Medicin in dem dasigen LoüsAio iüuüri lehrete, auchdaneben durch eine glückliche prsxm sich grossen rühm erwarb.Er war zugleich in der Griechischen spräche und Poesie gründ-lich erfahren , und starb den ;. april an. 1624. Seine schrif-ten sind : äs Narbig Lxiäsmicis über; äs Lasli VercmenstzclemsMia ; äs Neäisis <L kbilosopbig LolleZii Veronenlig il-luikribus, Verona 162z. in 4. Lpologia pro krLL-lltvrio aä-vsrlus Lcsügsrum; äs Venis, Xervig stgue Lrteriis comraIslelmm; Lsrmen äs Viribus Lsllami <Lc. , reLtro

«am. II. kill. 67MN. kst. tom. II.

Ehioggia, Chiozza, lat. Llauäla kolla oder Ll-mäiopo-lig, eine stadt und Podestaria, aufder insul Chiozza, aufdemlagune von Venedig, hat einen Hafen und ein Bißthum , wel-ches unter Venedig gehört. Die stadt ist wie Venedig auf Pin-ien gedauet, und hat von dem saltze, so allda gemacht wird, gros-sen nutzen. An. i;7s- nahmen die Genueser mit beystande derPaduaner und anderer diesen ort weg, welchen darauf die Vene-lianer unter anführung ihres Doge Andreä Contarini wiederumeroberten, und über 4000. Genueser und 2600. Paduaner ge-fangen bekamen, wodurch diesem krieg ein ende gemacht wur-de, welcher der krieg von Chiozza genennet wird. An. isoz.hielt Laurentius Prezati allhier einen L^noäum , davon die or-äinutiooes heraus gegeben sind. üb. IV.

üb. 111. ks.

Chiomora, des Königs Ortiagontis gemahlin , wurdegefangen genommen , als die Römer unter anführung desManüi an. zsz. ö.. N. 5795. L. e. 189. die Galater geschlagenhatten ,.und von dem Hauptmanne, der sie verwahren sollte,genothzüchtiget; damit er sie aber befriedigen möchte, verspracher ihr, sie gegen erlegung eines Atheniensischen talents frey zulassen. AIs nun die folgende nacht die von der Chiomara be-stellte 2. Personen mit der ranzion, und der Hauptmann nebstihr an dem bestimmten orte zusammen kamen, dieser letztere auchdas überlieferte gold abwöge, befahl die Chiomara ihren leu-then, daß sie ihn umbringen sollten; worauf sie sein abgehaue-nes Haupt in ihr kleid einwickelte, und als sie zu ihrem mannegekommen, es zu dessen fussen gemorsten, auch was dabey vor-gegangen erzehlet. äs virt. mutier. Lrvm,, üb.

XXXVNI. c. 24.

(throne, eine tochter Dädalionis , von welcher die Poetengelichtet, daß sie von dein Apolline einen söhn, welcher sehrkünstlich aufder cytherspielen können, nahmens Philammon,und von dem Mercurio einen andern söhn, welcher auf eine sehrlistige art zu stehlen gewußt, nahmens Autolycum, gezeuget ha-be. Wegen dieses gedoppelten liebes-verständnisses und wegender gedachten beyden söhnen soll sie sich der göttin Diana vorge-zogen , auch deren gestalt getadelt haben, worüber sich aber die-se dermaßen erzörnr, daß sie Chionen mit einem pfeil erschos-sen. Ovrä. II metamorpü. , pLntlieon m^tüicum.

* (thionides, ein Poet von Athen, lebte in der ÜXX. Olxm-pias, acht iahre vor der schlacht bey Marathon, und 500.zahr vor Christi geburt. Er wird insgemein unter den ersten

ch,

der alten comödien-fchreibern metzlet, doch sollen M-o--sehr einfältig gewesen seyn. i-oF«,, äs kos»-

cap. 4. 25.

Chiovo, insul in Dalmatien, siehe Bua. ,D-

* Chipiona, oder St. Gcipione, eine kleine x,csHafen auf der küste von Andalusien, nahe bey demGuadalquivirs gelegen. Sie muste sich an. *7°^.augnsto zu erst vor der Alliirten Waffen beugen, a>v i'- abfge mit ihrer flotte an hiesigen küsten sehen liessen ; ?U«veall-hernach nebst andern wiederum verlassen. Vor alters .^is»

hier ein hoher thurm, dem Pharo gleich, welches gr-ober wie andere lesen, Lxioms oder auch Leryomsnannt wurde. Es wurden von selbigem die vorbeygegrüffet, und zugleich vor denen daselbst verborgen vklippen gewarnet. Ärads, III. x. 206. leg. Itckel« -

, sä 8trsbonem I. c. E»gl>-

(thippenham oder Lhipnam, ist ein flecken n> ^schen landfchafft Wiltshire, in einem davon genanntenan dem fluß Avon , zwischen Castlecombc und Caim »HeP

(wie denn auch der nahm« so viel, als Kaufmann-soll) und hat das Privilegium,zwey Deputirte in dasdes Parlements zu schicken. Liirsnnl»- "

äeüs. äs INngl. p. 6r6. , ctst nouv. äe 1» "

tsgne p. ,rä,enl^

Chipping-Norton, eine kleine stadt in der EnMA^ vo"schafft Oxfordshire, zwischen Charlbury und den gvenvWarwickshire gelegen. ' ü-nalis^^

Chipping-Godnury, eine marckt-stadt in der M gell-

landfchafft Glocestershire, an den grentzen von W^gen. An. 1681. erhielt sie das Privilegium einer wocorporation, nebst einem Major und Aldermannern /

hernach an. 1688. vermittelst einer proclamation des ^

cobi ll. wieder aufgehoben ward. ^aarero»erc.«

ntiiris >s

* Chipprovaz, einstecken in Bulgaria, einerEuropäischen Türckey. Er liegt in den gebnrgen *einem kleinen fluß , welcher sich mit dem Ogo^.ffm ^zwischen den städten Nissa und Sophia. Der Bnm

phia hat seinen gewöhnlichen sitz allda. ^

* Ehira, eine insul in dem Golfo äs Salinas in dnien, in Nord-America in der provintz Costancc» - wder-see, ist wegen des schönen purpurs beruymr,

allda an dem halst gewisser schnecken findet.

Chiram , siehe Hiram. ^ ^ .^-xjca ^

* Chirichuana , eine grosse provintz in Sud-Awdem lande Antis, gegen morgen den Carchaser. ^ soAupanqui dieselben sich wollte unterwürfig mache»' paßte er spionen dahin ab , welche ihm wiederbrachte^ Mland sehr schlecht sey, und voller gebürge., lHaler' ^ste; das erdreich des landes aber sey grosten tyc' e>»^enbar und zu aller gattung saat untauglich. , ppb si. sieaber führen ein schlimmer leben als das v^eh - ^cu»s'^

thieren, ohne städte oder Häuser. Sie grenv"' <,efain>>'' §e-ten völcker an, um deren, so sie erschlagen oder« gkommen , fleisch aufzufressen; diese alle, was oje»L?/sgtif-

schlechts sie auch seyen , müssen ihnen zur fpeA Sll phalten sie das menschen-fleisch für ihr bestes ger^ feiE'§,fen menfchen-blut wie wein, und schneiden w - one»dem ende die gurgel ab. Ja sie fressen E »so dieselbe gestorben , auf, und wann ihr grossts/rgpllgangen, sammlen sie die übergebliebene beinen'^sshole 0^^-bezeugung, und verscharren dieselbe entweder^ ^gbl>ch^,lict'oder in die ricken sie ihre

rche der....

mit aller icham niemmck ^ i?eiEpxen. ,

kern a-,»^Hen armee gejch/agen,

ten Waten wr^^^ehmen, und sich a<de«A^Äae» Iwssem gAchagen lassen; die ChirichuanE^mn x!/. ^dttssch,^/ 'ch>ry, „„d schrien denen/ ib ss" ^

^tesi/d-n ^^rn und jungen zum schrecken z t „os

hnen etwan mit drm^ Achten zu machen rc. wie bch^L Wf gedrohet wird. ^^7-

. ^ , Lc. rom.II. üv. VII. cds?,

sonst „0^tl, mar ein kleid mit erme/n,

Dstm^riss acu 7 i,».^^dn zu tragen pflegte, und

Hersleichen H^ach Mten die

Gewand mid chor-röcke / Mt ermein