Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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^verrichteter fachen wiederum ab, und zwar/ wir

Oliver«,. ' eine gewisse summe geldes, die ihm derscie - d^?r auszahlen lassen. Von dar gieng er vor Zamo->ndG„ A auch dieser ort befreyete sich mit gelde, und weilMe, König Johann Casimir an ihn geschrieben

?Hvrsam ''^sprach er demselben uilter gewissen bedingungenwilder« ('"d gab nicht nur den bey sich habenden Tartarn,kr aber dem grösten theil seiner Cosacken abschied. DaßMch,n^rbey keine rechte gute absichten hatte, gab er da-<«rtarn ,,^a>ien , daß er fast zu gleicher zeit mit den Türcken,jüa nw "ab Moscowitern sich in geheime tractaten einließ.M wlches entdeckt und ihn aufs neue vor einen rebel-d Hchcndn ' brachte er wieder eine aus fast zooooo. mannder Enee auf die deine, welcher nichts destowenigerffit i.""? Wiesnowiczy und der Cron-Groß-Fähndrich nurwch,mann entgegen giengen. Die Cosacken und Tar-M der gi.W sich auf ihre grosse menge verliessen, griffen sieK^^n wüth an , wurden aber zu 17. malen abgeschla-5 «schsss°Ldschahe solches in der gegend von Sbaraso, und eben,.^'Uassi-n Ossen endlich die Cosacken die Polnische trouppcn?Ue,,. daß sich selbige zuletzt würden haben ergebenk>l ^'..wenn nicht der König Johann Casimir den seini-Wrach.Wlfe gekommen wäre, und den Chmielniesky dahiner a« d, daß er sich vor ihm gedemüthiget. Bald aberMliren ! uufs neue mit den Moscowitern und Türcken zubeschuldigte den Moldauischen Fürsten bey demM erklär, ^ eines heimlichen Verständnisses mit den Polen,ex ^eie sich einen kroteLor der Griechischen religion.^llte er r^hm, daß man sich in Polen wider ihn rüstete,b ^!tx„das ansehen haben, als ob er den letzten vergleichwäre, zu welchem ende er auch einige von«sacken Uüen (vermuthlich aber vor ihn selbst allzumachtigen)k' u„d „raupten ließ ; allein er zog in kurtzem die masqued^nrir d,, Zdem er vergeblich getrachtet, den Konig JohannMiben ^ üü in seine Hände zu bekommen, ließ er sich mitUun,«! w treffen ein. Wiewol ihm nun der Tartar-Nuvch di?n?oc>o. mann zu hülffe gekommen war, so behieltenr ^UfaA Polen die oberhand. Der Tartar-Cham ließ ihnNz setzen; er wußte sich aber so klüglich aufzufuh-

l>?Hund 'wt nur seine vorige sreyheit, sondern auch neuenNch einen L"Lte. Der Türckische Kayser selbst schickte ihmdi. Hems., einen commando-stab, welcher ihm zudem

Reussen ein recht geben sollte. Hierauf suchte er-j'Nte dak?g der Polen mit den Litthauern zu verhindern, undHchem ^.gute beute, eroberte auch Kiow, wiewol mit^»vxxg?erlust der seinigen. Nachaehends schloß er einenr^Hur^ ""t dem Polnischen Groß-Feldherrn, welcherNocken wahrte, als er zeit brauchte, sich wieder zuUipSt^eil d^Ä der Moldau und Wallachcy hausete er sehro« >> dere«! Wallachische Fürst seine tochter dem söhn Chmiel-Ue» tndem welches aber hernach nicht vor sich gegan-te! Äverm»!§ dem in Kiow angestellten beylager die Polen ei-lig,. Purrim-^rten einfall gethan, diese stadt geplündert undes(p!>, q>Mn, so die ehe einsegnen sollen, davon geführet«^.!?de/"sdulffe des bruders von dem Tartar-Chain nahmsi^Meileu verstattete daselbst seinen leuthen grosse

oder nach andern etliche jähr späterhin

^'k,n '!d°rmnen die Polen wider die Türcken und Co-

v»d dI°scvwifM^/Ä" soll. Einige haben vorgegeben, daß erfaug^tlunen Röster vonGriechischenMonchen gegangen,^geleÄ ihmTKen sty. Ausser den eigenschafften,welche an-'EZt, daß erfuhrt worden, hat man ihm auch folgende^ , r dchgrausamkeit „nd demtrunck e

a/'^»ö In v-u'I "^"wuiceli uno vem rruun ergeben, sowolAwns-sachen ein grosser Heuchler, im übrigenund sehr beredt gewesen, mem.

. Ebm ^lkri ' klar. kolon. <7^Fa, elog. äi La-

t°h>i m.c?»»» 07 . beschreib, von Polen.

d°?' de?^tevkv 7'nr . - oeicyrerv. von Pv.e».

V »a,7 vorhe^?. ( Georgrus) Feldherr der Cosacken, .

^riKrs erwKuden Bogdans. Nach dem tobe dieses see-^ die asuhrer . Hu die Cosacken an dessen statt zu ihremschiUen evm^ denn auch drey jähr nach einander wi-^ , ej^Ädtrte. Nachgehends ward er aufem-«E sein- Au svich^ o^er, oder ein Griechischer Mönch zubekl^duua .^„Äde veränderte er sowol seinen nahmen,ki ^ ßei^dlichxg '.,uud machte sich auf den weg, in ein zutz! Äfaiias°^r begeben. Allein auf dieser

»r! dg y'Us den Polen und endlich den Tartarn mverehrten ihn nach Crimm führten, «nd

y ten. Ein Renegat, welcher ehemals bey

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ktt^Usse a'''^' Wie weit er in seinen ..... V...

Dii/?uß seyn, lässet sich unter andern daraus schlies-

ße den Ta'We einen ordentlichen tribut von ihm gefordert.

ikm "Anfiel er wegen einiger streifereyen, womitM a.^r lv.^Lehorige örter incommodirt hatten; er vertrugEive^en Mit ihnen, und brachte es dahin, daß siedän^itisl-^de erhielten. Zuletzt unterwarf er sich demddlie°- ihy, ..„Aaar, schwur ihm einen ordentlichen eyd,yg.swierschiedene veste Plätze ein (ungeachtet sich vielM^Uivien-p ^ftig darwider setzten) und half demselben an.dies?,Türs!« erobern. Hierdurch verderbte er es zwarbinNse yytz u und Tartarn, behauptete aber dennoch widerwider andre feinde seine gemalt, bis er selbige?"er A iahr leben endigte, welches letztere ungefehr

dem alten Bogdan Chmielniesky gedient, verrieth seinen standnach einiger zeit, worauf ihn der Chain nach Constantinopelschickte. Daselbst sperrte man ihn in das so genannte schloßvon den sieben thürmen , allwo er etliche jähr viel elend aus-stehen muste. Dieses bewog ihn endlich , seine befreyung zuversuchen. Allein er beschädigte sich darbey gar sehr, undda man ihn wieder ertappet, ward er lnoch viel härter, alsvorhin , gehalten. Das nächstfolgende jähr 1677. hinterbrach-te man ihm, wider alles sein vermuthen , daß ihn die Otto,mannischc Pforte, an statt des Dorosensko, zum Feldherrnder Cosacken ernennet, mit der bedingung, daß er diese na-tion wider auf Türckische feite brächte. Die wenigste Cosackenkonnten sich einbilden , daß er der wahrhafftige Chmielnieskywäre. Indessen zog er doch 4000. derselben an sich, schlugsich damit an. 1678. zu des Groß-Veziers armee, welche wi-der die Moskowiter und wider die übrige Cosacken zu selbe ge-gangen war, und half die stadt Czegrim erobern. Als eraber noch in eben demselben jähr den bau einer an den aus-fluß des Dniepers neu-angelegten vestung zu bedecken von denTürcken befehlicht war, gerieth er in ein treffen mit Czirko,dem Obersten der Zaporowischen Cosacken, und verlohr dar-innen , nebst den meisten der seinigen, das leben.rra der neu-eröfneten Ottomannis. Pforte, lib. X. 6,1.196.

(fhnin oder Rnin, ein vester ort in Croatien, an den gren-tzen von Bosnien und Dalmatien, liegt in einer sehr vvrtheil-dafften gegend, und hat zwey breite graben, die von denbeyden fiüssen Cherca und Botisniza gemacht worden. An.1649. wurde dieser ort von Foscvlo, dem Venetianischen Ge-nerale , eingenommen und demoliret. An. i6zr. ließ ihn derGroß-Vezier wieder aufbauen , welcher hernach den Türckenzu einer retirade gedienet hat, wenn sie etwa in Dalmatienoder in andere den Venetianern und Morlacken zuständigeörter ausgestrecket haben. Die Venetianer belagerten einige jährehernach diese vestung mit sooo.mann. Weil aber in ermanglungder Pferde die soldaten das geschütz selbst herbey schleppen mu-sten, und der marsch also langsam fortgieng, daß die Türckenunterdessen sich um succurs bewerben und in gute Verfassungfetzen konnten, so war nicht nur die belagerung vergebens,sondern es wurden auch die Venetianer von zooo. Türckenin ihrem lager unvermuthet angegriffen, und bis auf wenigemann niedergemacht. An. 1684. forderten die Morlackendiesen ort vergebens auf; an. 1688. aber sollen ihn die Ve-netianer wieder unter ihre botmäßigkeit bekommen haben.Sonst ist unter denen bey dieser stadt gelegenen bergen einervon ungemeiner höhe, welcher Montpoliza, dessen thal aber, sovoller schönen dorier ist, Valpöliza genennet wird. Geogr. undhlst. beschreib. Dalmatienö. ?. äelcr. äs la üloree.

* (thoarina , ein Persisches land, von allen denen, so ihnen

zugestanden , das nächste gegen Indien gelegen, welches Crate-rus, Alexandri des grossen General, aller orten durchstrichenhat, und dasselbe seinem König Alexander gäntzlich unterwür-fig gemachet, um die streitbaren Männer darinnen zu soldatenzu machen, und als ein tapferes volck der Griechischen armeebeyzufügen. üb. xv.

* Lhoafpes, ein fluß in Asia, und zwar in Assyrien bekannt,

welcher bey den Uxiern entspringet, und ohnferne der ehema-ligen residentz-stadt Susa, darüber ehedeffen eine brücke gieng,vorbey flösse ; er laustet jenseits des Tigris, und stürtzet sichnach Strabonis bericht in diesen Iiß, nach anderer meynungaber in den Eudäum oder Euläum, welcher sich nachmalsin den Tiger ergießet. Nraöo , üb. XV. conk. eunäem üb. I.Das waffer dieses flusses muß sehr gut gehalten worden seyn,dieweil die Persischen Könige von keinem andern als diesemtruncken, und sich dasselbe abgekochet auf grossen wägen, auchwann sie in dem selb gewesenen silbernen geschirren haben nach-führen lassen, ob er schon sonsten schiffreich gewesen, undfolglich aus vielerley quellen gelösten, welche alle eben nichtvon der nemlichen art gewesen sind. Lüo und

IsrpÜLÜore. Ctesias soll in seinen keriicis, als ein Neäieur.die art, wie dieses waffer ist zubereitet worden , weitläuftig be-schrieben haben. Wovon aber in den excei-xtis kborü nichtsmehr vorhanden. Athenäus üb. II. csp. 6. thut noch an-derer grosser Herren Meldung, die für gewisse flüsse solche af,fection gewonnen, unter andern Ptolemäi?üilg6elx>bi, welcherseine tochter Berenice an Antiochum den König in Syrien ver-mählet, und anstalten gemachet,daß sie in Syrien kein ander Was-ser als aus dem Nilo trincken solle. Beneben diesem PersischenChoaspes war in Indien ein anderer dieses nahmens, welcher diestadt Plegerium, und hernach Gorydales und Bandobena vor-beyfliesset; von dannen laustet er durch das land der Gandaritier,und stürtzet sich endlich in den fluß Cophem. , üb. XV.

Ehobar, ein fluß in Chaldaa, ist ein arm von dem Eu-phrat, bey welchem der Prophet Ezechiel das gesicht gesehen!welches er in seiner Weissagung beschreibet. I. 1.

Chocolocaca , von den Spaniern Castro Virreyna ae-nannt, eine stadt in Peru, ist wegen der silber - berawerckesehr berühmt, welche auf einem berge, der stets mit schneebedecket ist, zu finden , und »ur zwey Meilen von der stadt ab-gelegen sind. Dieertz - steme, so daselbst gefunden werden,haben eine sinster-blaue färbe. Wenn selbige klein aestossensind , werden sie m waissr und queMber getauchet, wodurchder unflath abgesondert wird ; darauf wird das silber in lan-gen stücken daraus geschmoltzen. Diese ädern sind zwar nichtsehr reich, jedoch ist das silber überaus fein. Man hat vielwein in dieser stadt, welcher aus der nachbarschafft dahin

gebracht