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gebracht worden, und wegen der reinen luft besser zu gerathenpflegt als an andern orten. Lan. IM. novl orbi;.
* Chocs , ein sehr hoher berg, welcher die Comitate Liptauund Arva scheidet. Wenn die flitze mit wolcken bedecket wird,so ists em zeichen baldigen künftigen regens , unter der spitzeist ein schöner silber-gang, so aber nicht gebauet wird, weil-essen zugang allzu beschwerlich.
Choczim, siehe Chotzim.
Chodau , (Hiserle von) eine Gräfliche familie in Böh-men , welche schon um das jähr 1040. floriret, und einenberühmten iVIeäieum hervorgebracht hat, der an. nsi. beydamaliger contagion dem gantzen Königreiche nützliche dienstegeleistet. Ferdinand Ernst von Chodau, Freyherr von Jseele,war an. 1676. Kayserlicher Cammer-Rath in Böhmen. Frantzund Sigismund hatten um diese zeit die ehre Hof- Lehn - undCammer-Rechts-Beysitzer in Bohmen zu seyn. Johann Antonbekleidete bey dem Kayser Leopolds die stelle eines Cammer-Hcrrn, und ließ sich an. 1700. von seiner gmahlm, einerGrafln von Lamderg, scheiden. itsmm. öokem.
Weingartens Fürsten-spiegel, x. 215.
Chodkiewicz, (Johannes Carolus) Graf zu Sklow, Myscund Bychow, ein Polnischer General, war ein söhn JohannisChodkiewicz, Castellans zu Wilna und Ober-Marschalls von Lit-thauen, der aus einem alten geschlechte entsprossen, und der Chri-stinn Zboroviä, des Woywoden zu Cracau Petri Zborowskytochter. Bey der streitigen wähl eines Königs an. 1587. hielt eres mit der partey der Zworowskcr, welche Maximilianum, Ertz-Hertzog von Oesterreich, erwehlten, der aber an. 1588. von derandern partey, die Sigismundum III. erwehlet, geschlagen undgefangen wurde. Hierauflegte er an. 1600. in dem kriege zwi-schen den Polen und Woywoden in der Wallachey, wie auch infolgenden jähren in Liefland wider die Schweden unter demReichs-Feldherrn Zamoisky, proben seiner tapferkeit ab , wardauch an. 160;. aufdem Polnischen Reichs-tage zum Läminittrs-tore von Liefland und Feldherrn Wider die Schweden gemacht,worauf er die Schweden an. 1604. bey Weissenstein schlug, undihnen Derpt wegnahm. Im folgenden jähre wurde er nach demtode des Fürsten Christoph Radzivils Groß-Feldherr in Lit-thauen. An. 1605. zog er zum entsatz der von den Schweden be-lagerten stadt Riga, und befochte wider sie den i8. sept. beyKirchholm eine vollkommene victorie. Als aber einige unruhe in-em Polnischen Reiche selbst entstund , beriefihn der Konig zu-rücke, da er sich denn den 26. jun. an. 1607. bey der schlacht, dar-innen der König wider den Printz Janus Radzivil und denWoywoden Nicolaum Zebrizidowski bey Guzo die oberhand be-hielt , mit befand. Unterdessen hatten die Schweden gute pro-gressen in Liefland gemacht, dahin er sich an. 1608. wiederum be-gab, und Pernau eroberte. Nächst diesem sollte er auf befehl desKönigs wider Moscau zu selbe gehen, welches er auch an. i6n.that; weil aber Jacob Potozki nicht wohl zufrieden war, daß erihm war vorgezogen worden,wurde in diesem feldzuge wenig ver-richtet. Er schlug zwar unweit der stadt Moscau eine ziemlicheanzahl Neusten, konnte aber doch nicht verhindern, daß nicht die-se stadt und schloß wiederum in ihre Hände gerieth. An. 1617.gieng er mit einer neuen armee nach Moscau , um den PrintzenUladislaum auf den Moscowitischen thron zu setzen; da er denneinige örter bezwäng, und an. 1613. die stadt Moscau belagerte;allein weil kein succurs aus Polen nachfolgte, muste er in einenstillstand der Waffen willigen, welcher den n.dec. an. 1618. ge-schlossenwurde. Bald darauf muste er auch eine probe seinertapferkeit in dem Türckischen kriege ablegen; sintemal an. 1620.der Polnische Reichs-Feldherr Stanislaus Zolkiewsky bey Zeko-ra von den Türcken und Tartarn eine grosse Niederlage erlitten;worauf dem Chodkiewicz das commando der armee wider dieTürcken anvertrauet wurde. Nun war der Türckische Kayser Ossman mit aller seiner macht angekommen, welchem aber dieserGeneral durch unterschiedene treffen und scharmützel grossen ab-bruch that; wiewol er bey dieser Verrichtung in dem lager er-kranäte, und sich daher aufdas schloß Chotzim muste bringen las-sen, woselbst er den i4-sept. an. 1621. gestorben. Er war einer derqrösten Generale zu seiner zeit; dannenhero auch zu Rom in demMediceischen garten seine statue unter die tapfersten Helden ist ge-setzt worden. Er hatte 2. gemahlinnen, die erste war Sophia,Mieleki des Woywoden von Podolien tochter, Simonis, Her-tzogs zu Sluzko wittwe; die andere AlexandrhHertzogs zu Ostro-rog, tochter. Aus der ersten ehe hat er einen söhn und tochter ge-zenget, davon der söhn frühzeitig gestorben, und dieses berühmtegeschlecht geendiget hat; die tochter aber ist an Johannem Sta-nislaum Sapieha, Groß-Marschalln des Hertzogthums Lit-thauen, verheurathet worden. 80^,^, commem. Lkorimen-sis belli lib. II. p. izz. in liiik. Olsclislsi kol.L 8uec.
krincipis lik. X. x.8io> O^a/^orbis kolorms, tom.I. LudolfSschau-dühne, Üb. II. III. IV. V. IX. pfeffinger, in den merck-würdigk. ssec. XVII.
OHO 1 . 18 ! lX, war ein maas, das den 48. theil von Necli-mno oder anderthalben 8extsrmm LrtiLum hielt. Man rechne-te, daß so viel frucht genug wäre zur täglichen nahrung einesmenschen; daher» auch dieses maas von den Griechen insgemeingenennet wurde, auch die leibeigene knechte so vielfür ihre tägliche Portion empsiengen. Pythagoras,hat einspruchwort gehabt: 8uper Lkosnice ns secies8, darüber dieGelehrten vieles geschrieben , aber sich darüber nicht vereinigenkönnen; wiewol am wahrscheinlichsten ist, nmn habe damit wol -len andeuten, daß sich ein mensch deswegen nie solle dem musssiggang ergeben, wann er schon seine speis und nahrung gewiß
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vor sich zu sehen meyne, fon-ern dennoch zu arbeiten, und e
zu verdienen suchen müsse. am. ccmv. Mt
Chörilus, ein Griechischer Poet, gebürtig von Sanwwie andere wollen, von Halicarnassus, beschrieb msieg, welchen die Athenienser wider Terxem erhalten;lichte den Athenienfern so wohl gefallen, daß sie ihm '"'/„ Michvers einen silbernen ilsrer gaben, so nach unserer ^11,
ungefehr einen halben 8xecies-thaler machet, und vn^ ^-aß es alle jähre mit des Homeri seinen öffentlich some«voswerden. Chörilus starb an dem Hose des Königs ArK ^ a»-Macedonien, welcher in der sXXXVII. Olymp, zu reg>^gefangen. 8«,^«,. äs koer. bibl.
Chörilus, ein tragödien-schreiber von Athen,
150. schau-spiele, und behielt iz. mal den preis, '.cher herschieden von einem andern Poeten dieses nahmens, w»dem Lysandro wohl gelitten war, wie auch von emewwelcher unter der regierung Alexandri N. lebte, und Mme verse machte. Horatius confundirt diesen mit demvon Samos. lib. II. ex. I. lib. 'U '
cie?oet. Kc.
Choes, flehe Anthefterta. kck
Choga, eine stadt in der prvintz Tansi in China, " „yrdem flusse Fi, allwo eine wunderbare brücke zu finden, ^ he«-einen schwibbogen hat, und die 2. grossen berge, weiAden fetten des gedachten Wassers, so der gelbe fluß , Eliegen, gleichsam zusammen füget. Sie ist 600. M^ Müber 700. fuß hoch, wannenhero sie von den Chmeni«ende brücke genennet wird, weil es scheinet, als ob sieschwebte. XixcH,vr OIüns. Xettt-o/r Odins L. n. - yudich"!,
* Chotnanus, (Johannes) gebürtig aus Cotbus,' riachKWtttenberg, und wurde anfangs Pfarrer bey Luvoen, ^bends aber zu Lübenau, allwo er an. 1664. mittodemv ^hat viel zur erläuterung der Wendischen geschichss/^Dän^S,chen zusammen gesammlet, und sich bemühet eine ^Orsmmsticsm 8orsbico-8lsvonicsm zu schreiben,in manuscript liegen. Grossers Lausitz, merckwurd'v
Choiseul, ist ein altes unb adeliches geschlecht m » ^sesiLdessen stamm-vatter Rainerius I. Herr von Chonsm van. 1060. und 80. gelebet, und daraus in den neuer« orderlich berühmt gewesen, Fridericus I. von Chom«u .AerPraslin und Pleßis, ein söhn Nicolai von Chosscm,den Königen Ludovtco XII. und Francisco i-^/^ deM^Ä,,den, und an. r;;?. verstorben. Fridericus I. kam vc ,ge Carolo IX. in treflich ansehen, blieb aber m u'" s^hiieren in der schlacht bey Jarnac an. 1569. S^ne ' ^t, > 0 ,
lus und Fridericus II. pflantzten das geschlecht wem ^
war jener Marschall von Franckreich, von welchem 1sonders. Er hinterließ Franciscum von ChossemPraslin, General-Lieutenant im Gouvernementan. 1690. im 78. jähre seines alters ohne man nur»
Fridericus II. von Choiseul wurde Graf von ^
Chitry, Ritter des Königl. ordens und General--' !!leichten reuterey von Franckreich. Er, richtete am glemO,,
auf, und zeugte unter andern auch Casarem, ^g,,vernEtzo, und FridericumIII. Grafen von Hostel, ^.^des ^Bethune, Capitain der garde und ersten Carmner.^^ M ^storbenen Gastonis, Hertzogs von Orleans. t-t-Ij/penecus IV. starb an. 1S67. und hinterließ ss,
darunter der älteste söhn zu mercken, ^0 ^ vss x dckptista von Choiseul, Graf von Hostel, mouversch,chcklin, General - Lieutenant in Champagne, ^^ee,stadt Troyes und Feld-Marschall der Komgl.sich mit Maria Francisca, des vorgedachten Fr " ^it ML vor-
von Praslin tochter,vermahlet, von welchem ume^
Cäsar, Hertzog von Choiseul,Marschall von
hin genannten Friderici III. älterer bruder, vo g^^ier,
genden artickul, starb den 2;. dec. an. um Ee »
ColumbinaCharron , GermaniHerrn vvn^ e k v
den26.jan. an. isgr. nachdem sie »ntEv b 'N,fter
Welt gebracht, darunter Cäsar Augustus suc«,^l-LieuAf
tzog von Choiseul, Pair von Franckreich, Gen^ ^p M ^ 0
Königl. armee, Ritter des ordens vom H-GM . F
Pleßis. An. 1681. vermahlte er sich mit
Baume le Blanc, Francisci Marqms von Va
aber selbige an.iüys. gestorben, im folgende ^hoisem,
we des Präsidenten Brulart. Alexander von
Pleßis, Plsrechsl äe csmx, se'N älterer brii durch ^x M
jun. an. 1672. bey eroberung der fiudt Arnv^^s 0non-schuß getödtet, einen söhn hnckerlassnd, ^ ^ de ^ Mgustum , Hertzog von Ch°iftul, welch^ebem ^^, Drung Luxemburg an. 1684. blieb. olsic. c>e ^
Zenssl. OsII. Lc. Pair unv-^jgl.
Choiseul, (Cäsar) Hertzog von CbEMtter der AsWMhvon Franckreich,Graf von Pleßi^PraMxMuMr ll-A-den,Gouverneur des Bißthums Toul,O sohn E^ se'" alsHauses und erster Cammer-Herr, war e.'^^ en. L>o'wurde bey dem Dauphin Ludovlco X 1 ^ föchte vonA
gend an that er sich im kriege hervor, » helagerun^ wtt
Oberster über ein regiment zu fuß G „ ^ldigen l^^
Jean ä'Angeli, Clerac und ^ bev^ai,
in den solgenden Mhren m wahrend m befaick' „eflk
ten. Als er an.-627. rnJtal.cn gegang^^^,„Franangriffe des passes Susa, und als rr w ^ ^schtig
bey der bekrgerung Privas und bey m